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Übelkeit (ohne Erbrechen), Schwindel, Kopfschmerz....

I.smidrscMhlexcht hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich leide nun seit etwa einem Jahr an den obigen Symptomen, war schon bei diversen Ärzten, aber deren Diagnosen und nachfolgenden Behandlungen haben nicht geholfen. Meine behandelnde Ärztin hat sich jetzt - wie hilfreich! - auf "psychosomatisch" eingeschossen, was mir natürlich wenig hilft. :-( Aber fangen wir mal vorne an...

Es fing mit Übelkeit an, die aber nie mit Erbrechen einhergeht und dann fand sich der Schwindel dazu ein. Die Kopfschmerzen sind eher seicht und könnten auch durch den Stress der ersten beiden Symptome entstanden sein. Mal geht es mir gut, mal schlagen alle Symptome hart zu. Das kann tage- und wochenlang gehen. Aber auch wieder ebensolange aussetzen. Es ist nicht vom Stresslevel abhängig, ich habe das im Büro unter Vollstress (oder auch nicht) und auch im entspannenden Urlaub (oder auch nicht). Es ist nicht von der Ernährung abhängig, es kommt oder geht, egal was ich wie esse. Es ist nicht umweltbedingt, denn es tritt in er Großstadtwohnung ebenso auf wie auf dem Bauernhof im Urlaub oder am Strand. Bisher konnte ich folgendes ausschließen:

- Kreislauf-/Herzprobleme: Kreislauf ist stabil und gut, EKG normal. Es wird auch nicht besser, wenn man liegt oder sich entspannt.

- HNO: Kein Nystagmus und auch keine Beeinträchtigung der Balance. HNO-Arzt konnte nichts finden.

- Gastroenterologisch: Magenspiegelung ohne Befund, auch Duodenum histologisch unauffällig (auf "Magen"hat mich mein erster Arzt einige Monate behandelt...war wohl nix)

- Hormonell: Schilddrüsenhormone waren normal und ansonsten korreliert das nicht mit meiner Regel, Pille nehme ich nicht.

- Neurologisch: EEG war unauffällig

- Augen: Auch keine Probleme mit den Augen. Keine Brille, alle Untersuchungen ohne Befund.

- Blut: Alle Blutwerte normal, dem Internisten fiel nicht mehr ein...

- Respiratorisch: Kein Asthma, kein Raucher (auch kein Alkohol oder andere Drogen), Lunge frei und ohne Befund.

- Erblich: Keine Erbkrankheiten in der Familie bekannt

- Exposition: Ich arbeite nicht mit schädlichen Stoffen, putze nicht zu häufig mit solchen und alle anderen Personen im Haushalt (darunter zwei Kleinkinder), die die gleiche Luft atmen, das gleiche Essen essen und die gleichen Tätigkeiten ausführen zeigen keine Symptome

- Orthopädisch: Habe keine Rückenprobleme, aber werde trotzdem mal einen Termin machen.

Es ist einfach nervig! Keiner kann was finden, wobei die Symptome natürlich recht schwammig sind und viele Ursachen haben können. Zudem darf man bis zu einem Termin dann immer erstmal 6 Wochen warten, in denen ich dann vor mich hin leiden muß. Und dann habe ich mal wieder einen Termin bei der Hausärztin, die mir verkündet, daß die Fachärzte nichts gefunden haben und mir ständig einreden will, es liege am Stress und ich solle doch mal ausspannen und mir nicht so viele Gedanken machen. Mir also einreden will "Das ist alles IHRE Schuld. Jetzt stellen Sie sich nicht so an, dann geht es auch besser." Und wenn mir dann vor lauter Frust die Tränen kommen, bestärkt sie das nur in der Annahme, ich sei irgendwie depressiv und schwer belastet. Nun will sie mich zum Psychiater schicken, statt ein paar weiterführende Untersuchungen zu machen. Ich halte ein MRT oder einen kompletten endokrinologischen Scan für sinnvoller, aber das interessiert ja nicht, ich bin ja nur der Patient... Das wird dann mit "Könnte man machen....." kommentiert, bei dem schon feststeht, daß eine andere Diagnose als die Ihre gar nicht sein kann.

Den Arzt wechseln ist eine Möglichkeit, wobei man dann die ganze Odyssee wieder von vorne starten darf. Das übersenden von Krankenakten und die Zusammenarbeit zum Wohle des Patienten wird ja nicht gerne gemacht...

Hat hier jemand ähnliche Probleme mit solchen Symptomen und ein paar Tipps, was man noch probieren kann? Und bitte keine Hilfen aus den Bereichen Homöopathie, Bachblüten und ähnliches (und auch keine Diskussion zu diesen Themen lostreten).

Danke! x:)

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