» »

Herzrasen, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit

dga\-wär-n/och-xwas


Hallo Elefantinti

Dein Hilferuf kam auch bis zu mir. Magst Du mir ein paar Fragen beantworten? Ich stelle sie einfach mal:

Was war denn so alles los vor 2Monaten? Was macht das Ganze was Du hast mit Dir- welche Gefühle und Empfindungen begleiten Dich? Wo im Körper spürst Du diese Empfindungen oder Gefühle (nicht die Symptome!)?

Welche Befürchtungen hast Du? Kann es sein, dass Du Dich vor was schützt, vor was wegrennst, etwas nicht beginnen möchtest, Dich für oder gegen was nicht entscheiden magst?

Liebe Grüsse

d&rea5m&hxope


Hallo! Die Symptome kommen mir sehr bekannt vor. Ich bin fast 4 Jahre von Arzt zu Arzt und keiner konnte was finden (Schwindel, Druck im Kopf, Gleichgewichtsstörungen, ständig erschöpft und müde, wahnsinnige Kopfschmerzen, Herzstechen, Druck im Brustkorb). Ich dachte schon ich spinne. Bis dann die Diagnose kam "Borreliose". Nur leider hat man es zu spät festgestellt. Nach AB-Infusionen ging es mir einige Monate super aber dann wieder Verschlechterung. Habe zusätzlich noch EBV-Virus, HHV6-Virus, Rickettsien, Hashimoto.

Wenn ich Dir raten darf, schlage ich Dir vor, einen Arzt aufzusuchen, der auf Borreliose spezialisiert ist bzw.

über Deinen Hausarzt das Blut auf Borreliose nur in speziellen Labors untersuchen zu lassen. Ich wußte das auch nicht - denn jedes Labor arbeitet mit unterschiedlichen Antigenen. Du bist wie Du schreibst schon auf Borreliose getestet worden, aber wie gesagt, wenn du negativ warst, das bedeutet gar nichts. Bist Du denn schon untersucht worden, auf Ebstein-Barr-Virus, HHV6-Virus, Hashimoto? Da sind die Symtome so ähnlich.

Wünsche Dir gute Besserung und viel Kraft. Wenn Du Lust hast schreib mir doch, wie es Dir im Moment geht.

Herzliche Grüße, dream&hope

ESlefanSti0ntxi


Hallo, danke für die Antworten!

Also, ich hatte vor dem Krankwerden viel Stress, weil ich 2 1/2 Monate am lernen war für wichtige Prüfungen..kurz vor der letzten Prüfung wurde ich krank..

im Moment habe ich frei und wollte das eigentlich genießn, aber geht ja leider nicht..im Jan fange ich an zu arbeiten, aber darauf freue ich mich eigentlich schon, auch wenn das nach dem Studium eine Umstellung wird, aber ich sehe dem sehr positiv entgegen, habe jetzt Angst, dass ich wg dem kranksein evtl nicht anfangen könnte, das wäre sehr schlimm..

Das Ganze belastet mich, weil ich nicht verstehe was da passiert und weil es nicht besser wird..es schwankt zwischen Verzweiflung und Lethargie..ich habe Angst dass sich Freunde abwenden, weil ich so wenig machen kann..hm, frage den Internisten nochmal, ob er genau auf Borreliose testen kann..in was für speziellen Labors kann denn nach Borreliose geguckt werden?

EBV u Hashimoto wurde schon geguckt, da war nix.. was ist HHV6?

Danke für eure Aufmunterung!:)^

mbausepxrinz


was ist HHV6

Virus Nummer 6 aus der Herpesreihe. Eigentlich verursacht er eine der ersten Erkrankungen im Babyalter (Dreitagesfieber), aber bei Erstansteckung bzw. Reaktivierung als Erwachsener gibts Symptome, die dem ebv sehr ähnlich sind. Wird leider sehr selten getestet.

d+a-wär-n'och-xwas


Du hattest also riesigen Stress und warst vorher gesund. Kennst Du ähnliches von früher? Vielleicht kannst Du ja mal nem Fachmensch Dir das Thema Stress anschauen und was das in Dir auslöst. Natürlich anderen Abklärungen weiter verfolgen. Oft sind stressige Themen auch Gründe dass unser Imunsystem zusammenbricht.

LG

TCschuilTiane


Jetzt mal ehrlich, das sind höchstwahrschienlich Panikattacken. Ob du das wahrhaben willst oder nicht.

Ich kann dich da voll verstehen, ich hab/hatte die auch und weiß, dass das unglaublich ist, was dein Körper dir da vorspielen kann, aber wenn du dich doch schon so weit untersuchen lassen hast, ist das eigentlich ziemlich klar. Bei mir kamen die auch nach riesigem Prüfungsstress, und ich lerne gerade wieder damit zu leben ... kann schon wieder ziemlich gut Autobahn fahren (wenn ich mich auch noch ein bisschen vor dem Autobahnfahren grusele, aber das krieg ich auch noch hin) und war jetzt sogar schon wieder eine Woche im Stress-Urlaub, mit Sightseeing und Fliegen und allem drum und dran. Du kriegst das auch wieder hin. Rezept: Am Leben teilnehmen, sich nicht schonen und KEINE Vermeidungsstrategien. Aber informiere dich jetzt erstmal gut darüber-

m ausxepriBnz


Jetzt mal ehrlich, das sind höchstwahrschienlich Panikattacken. Ob du das wahrhaben willst oder nicht.

Schüttelfrost spricht aber nicht für Panikattacken, sondern eher für eine handfeste Infektion.

Trsxchu'lipanse


Also mich schüttelt es auch während meiner Panikattacken, und ich habe Hitzewallungen und Kälteschauer ohne Ende.

Nein, natürlich kann es bei der TE auch etwas anderes sein, und das sollte sie gut abklären lassen. Borreliose, EBV, keine Ahnung was noch.

Aber wenn dabei nichts rauskommt, könnten es eben sehr gut Panikattacken sein. Ich merke es nur an meiner derzeitigen Situation: Glücklicherweise weiß ich schon seit meiner zweiten Panikattacke, worum es sich handelt, und lerne mit diesem Wissen langsam, mich selbst und meine Körperreaktionen einigermaßen objektiv zu betrachten und mir damit selbst die Angst zu nehmen. Ich glaube, wenn ich nicht wüsste, dass das "nur" Panikattacken sind, wäre ich schon längst durchgedreht vor Angst.

Daher sollte mein Ratschlag keine Abstempelung in die Psycho-Ecke sein oder sowas, sondern eine Hilfe :)*. Ein Anstoß, mal zu schauen, ob es denn auch aus der Richtung kommen könnte. Für viele hier im Forum klingt das so total abwegig. Ich selbst bin auch kein "Psycho" und eigentlich ganz normal, und trotzdem hats mich halt erwischt.

mgauseprxinz


Naja ich denk mal, es kommt auch darauf an, wie die Symptome ablaufen. Du schreibst:

Ich glaube, wenn ich nicht wüsste, dass das "nur" Panikattacken sind, wäre ich schon längst durchgedreht vor Angst.

Bei stinknormalem Infekt-Schüttelfrost hat man ja keine Angst, sondern fühlt sich einfach nur krank, eiskalt und matschig. Ich weiss nicht, wie sich Panikattacken anfühlen, aber ich nehme mal an, nicht grippig?

Daher sollte mein Ratschlag keine Abstempelung in die Psycho-Ecke sein oder sowas, sondern eine Hilfe :)*. Ein Anstoß, mal zu schauen, ob es denn auch aus der Richtung kommen könnte. Für viele hier im Forum klingt das so total abwegig.

Klar sollte auch Psychosomatik abgeklärt werden, aber wenn "komische Symptome" nach einem Infekt auftauchen, bin ich immer skeptisch. Wahrscheinlich deswegen, weil ich das "sie sind kerngesund" anfangs auch durch hatte.

E lef8antinxti


Hallo an alle, also ich hatte vor einigen Jahren Panikattacken und war auch lange in Therapie, hab das schon sehr lange nicht gehabt..die Panikattacken waren auch anders als jetzt, bei Bewegung wurden sie besser, das war jetzt nicht der Fall..Aber mein Hauptproblem ist diese ständige Abgeschlagenheit (wie gesagt, als hätte ich 3 Tage nicht geschafen und drurchgetanzt), Kribbeln in den Beinen abends im Bett, Schwindel und das Gefühl,als klapp ich gleich zusammen, schneller Herzschlag..bin für die Verbindung zw. Körper und Seele auf jeden Fall offen, aber ich denke dass dieses Abgeschlagensein nicht psychisch ist...ich versuche auch arbeiten zu gehen, aber durchs Schlappsein ist das nicht einfach..Also nach dem AbiStress gings mir nicht übermäßig schlecht..kann schon sein, dass der Lernstress das Immunsystem geschwächt hat (das war schon seit ein paar Monaten angeschlagen), aber dass das jetzt soo lange dauert find ich echt seltsam..

Viele liebe Grüße!*:) :)* :)* :)D

mKariFe-jPana


Elefantini

Ich kann mir nicht helfen, das Ganze hört sich trotzdem schwer nach einer Fehlfunktion der Schilddrüse an. Weißt Du, die Messwerte anhand des Blutes sind Momentaufnahmen. Es gibt da Normbereiche, liegt Dein Wert da drin, ist für den Arzt alles i.O. Außerdem sind die Werte noch messmethodenabhängig. Viele Allgemeinmediziner kennen sich leider mit dem Thema SD und den Auswirkungen auf den gesamten Organismus nicht so gut aus. Lass Dich doch mal zu einem Endokrinologen oder Nuklearmediziner überweisen. Dort wird die SD auch als Organ gecheckt (Sono-, Szintiegrafie). Die SD wird ja nicht umsonst als das Kraftwerk des Körpers bezeichnet.

Muss vielleicht auch nicht allein die SD sein, wie schrieb neulich eine Userin in einem anderen Faden "Man kann auch Läuse UND Flöhe haben".

Eine andere Möglichkeit wäre eine bakterielle oder virale Infektion. Ist ja auch mitunter schwer festzustellen. Welche Untersuchungen werden denn in der Regel gemacht?: Ein Standardblutbild, Blutdruckmessungen, EKG, Urin - das wars.

Und Blutzucker ist wirklich o.k.? Der große Durst macht mich stutzig.

Einiges kann auch von der Wirbelsäule kommen. Blockaden im Brustwirbelbereich machen manchmal u.a. solche Symptome wie Schwindel, Herzrasen, Nicht-Durchatmen-Können, ein komisches Gefühl im Kopf.

Die Psychoecke ist für die Ärzte immer die einfachste Lösung. Ich würde mir noch mehrere Arztmeinungen einholen. Eigentlich merkt man doch selbst am besten, dass etwas aus dem Lot ist, oder ? Ich würde der Sache weiter auf den Grund gehen.

Ich werde mich auch schwer hüten - wie einige weiter oben - Dich abschließend zu beurteilen, das kann hier wohl keiner von uns.

Gruß

mXarNie-xjana


-

Sorry, hab grad gelesen, dass Du Elefantinti heißt, nicht Elefantini.

Wollte noch was ergänzen:

Eine weitere Möglichkeit wäre eine krankhafte Pilzbesiedlung im Körper (Darm). Da hat man ganz diffuse Krankheitssymptome. Oder eine Allergie, Intoleranz, Überempfindlichkeitsreaktion auf bestimmte Stoffe (Nahrungsmittel, Amalgam, Umweltgifte ...).

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die Ärzte gezielt auf Dinge ansprechen bzw. bestimmte Untersuchungen od. Überweisungen regelrecht abfordern muss. Das kann auch nach hinten losgehen, denn manche Ärzte kommen mit einem "mündigen" Patienten nicht klar und gefallen sich in der Rolle des Halbgottes in Weiß, der alles weiß und allein entscheidet. Heute gibt es so viele Informationsquellen, man kann sich austauschen. Außerdem ist man ja nicht blöd. Ich habe ein ganz gutes Körpergefühl. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Arzt für mich da ist und nicht ich für ihn. ICH lebe in meinem Körper und möchte ernst genommen werden, wenn ich mit Problemen eine Praxis aufsuche. Letztendlich entscheide auch nur ich, ob ich eine Behandlung so o. in einer anderen Weise o. gar nicht durchführen lassen möchte - Notfallsituationen und lebensbedrohliche Zustände natürlich ausgeschlossen. Leider haben viele Ärzte auch objektiv immer weniger Zeit für das einzelnen Gespräch mit dem Patienten. Ich habe mich oft einfach durchgeschoben gefühlt.

Problematisch sehe ich in unserer Schulmedizin die Spezialisierung auf die Fachebiete. Der Orthopäde sieht nur Knochen und Muskeln, der Gynäkologe den Unterleib, der Zahnarzt die Zähne usw.. Leider wird sehr oft nicht der Mensch als Ganzes betrachtet. Beispiele: Die Migräne einer Bekannten ist wahrscheinlich auf eine durch eine Fuß-OP erworbene Disbalance des Körpers zurückzuführen. Aber diese Diagnose hat einige Ärzte gebraucht und unnötige Zeit gedauert Oder: Nachgewiesen ist mittlerweile ein Zusammenhang zwischen Zahnproblemen und Rückenschmerzen. Aber wieviele Ärzte gucken so übergreifend ? Die Wenigsten ! Und so klappern die Patienten einen Arzt nach dem Anderen ab, jeder Einzelne findet nichts und zum Schluss steht man in der Psychoecke!

Was ich übrigens sehr empfehlen kann, ist eine osteopathische Behandlung. Guck mal in deinem Umkreis, ob Du Ärzte o. Physiotherapeuten mit osteopathischer Spezialisierung findest. Meine erste Behandlung war ein erstaunliches Erlebnis. Nach nicht mal einer Viertelstunde wurde mir gesagt, durch welche Ungleichgewichte in meinem Körper diese o. jene Beschwerden ihre Ursachen haben können. Darauf wird dann gezielt behandelt. Eigentlich sanft und trotzdem war ich hinterher völlig platt, weil etwas im Körper passiert ist !

So, Ende des Romans ;-D. Ich hätte auch kurz sagen können: Gib nicht auf ! Und: Ich wünsche Dir gute Besserung !

Schreib mal, wenn es was Neues gibt.

E#lefa1ntinxti


Hallo Marie-Jana, danke für deinen Beitrag!:)D

Ja, das Ganze ist irgendwie seltsam..die letzten Tage geht es mir ein bisl besser, das wäre schön, wenn es so anhalten würde..war noch bei einem anderen arzt, aber er meinte dass ich erstmal alles von dem azrt abchecken lasse, wo ich im moment bin..da hat er ja auch recht denke ich, auch wenn ich gerne eine zweite meinung gehört hätte..ich warte jetzt mal den nächsten termin ab, was beim 24 std urin rauskommt und werde gucken, was weiter gemacht werden soll..auch homöopathisch werde ich beraten, weiß aber nicht, ob das was hilft..werde an der schilddrüse dranbleiben und auch evtl pilze etc. im hinterkopf behalten..

das mitm durst ist echt komisch, aber bei den letzten blutwerten wurde der blutzucker getestet und der lag glaubich bei 62 oder so..(nüchtern). naja, am montag weiß ich hoffentlich mehr..

das stimmt dass viele ärzte nur ihr fachgebiet sehen, muss sagen teilweise komm ich mir auch sehr allein gelassen vor..alles so hopphopp, und wenn ich aus der praxis geh könnt ich nur heulen.. %-| aber ich sage mir, dass es ja mein körper ist und ich will einfach nur wieder normal leben können.. :p> und wenn ich dafür solange zum arzt renne, bis die mir sagen können was los ist..

danke für deine unterstützung!:)*

liebe grüße!@:)

mMarie]-jxana


:)^ :)^ :)^ :)^ :)^ :)^ :)^ :)^

Gern geschehen. Wie gesagt, schreib mal. Ich werde hier dann öfter mal reingucken.

LG

ERlPefaDntinti


Alles klar :)^ @:) ich meld mich bald nochmal!! ganz liebe grüße!!*:) :)*

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diverse Erkrankungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH