» »

Knoten in der Schilddrüse

kmlausxi99


Schilddrüse

Hallo,

Vor 1 1/2 Jahren ging ich zum Schilddrüsenarzt. Er stellte fest das ich einen autonomen Knoten und leicht erhöhte Blutwerte hatte.

Er verordnete mir L-Tyroxin 100 für 4 Wochen, damit sollte eine verkleinerung der Schilddrüde erreicht werden. Nach 4 Wochen nochmalige Untersuchung mit dem Ergebnis das sich nichts geändert hatte.

Der Arzt riet zu einer Schilddrüsen OP. Ich sagte geht momentan nicht hab mich gerade selbstständig gemacht.

Ok dann nehmen Sie das L-Tyroxin weiter.

das war im September 2002.

Im Februar 2003 bekam ich dann Probleme mit einem Leistenbruch rechts. Diese wurden bis April sehr extrem. Ich bekam einen Termin zur OP. Als ich im Krankenhaus war konnte ich dann aber nicht operiert werden weil meine Schilddrüsenwerte zu hoch waren.

Ich mußte das L-Tyroxin absetzten und wurde dann 4 Wochen später im Mai 2003 operiert.

Der Leistenbruch hatte mir extreme und Lesitenbruch unspezifische Sympthome bereitet.

Nach der OP behielt ich die Schmerzen in der Leiste und alles wurde noch viel schlimmer. Es folgten diverse Untersuchungen. Ich ging auch nochmal an die Uniklinik zur Nuklearmedizin.

Ergebnis dort Schilddrüse rechts vergrößert Blutwerte normal.

Operiert werden brauchen sie nicht Medikamente auch nicht erforderlich. Ihre Beschwerden ? nein die können nicht von der Schilddrüse kommen.

Ich war dann auch nochmal bei Schilddrüsenarzt Nummer 1. Der widerrief plötzlich seine Meinung und schloss sich der Meinung der Uniklink an.

Von da an hakte ich das Problem Schilddrüse ab.

Meine Sympthome:sehr hoher Ruhepuls, extremes Schwitzen, Gewichtsverlust ( 9 Kilo ) damit verbunden Apetitverlust. Muskelschmerzen extremster Art in den Hüften, Bereich Bandscheibe. Schmerzen treten besonders im Sitzen auf.

es folgten zahlreiche Aztbesuche ein Aufenthalt im Krankenhaus.

Wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen kommt die Nummer mit der Psychosomatik.

Im März fuhr ich zu einem Spezialisten für Borreliose. Dieser war was ich vorher nicht wußte auch Nuklearmediziner. Er untersuchte auch meine Schilddrüse seine Diagnose.

Blutwerte leicht erhöht, sehr viele Knoten, Schilddrüse rechts stark vergrößert. Einige meiner Sympthome ordent er schon der Schilddrüse zu. Er rät in jedem Fall zu einer OP.

Was ich jetzt geschreiben habe ist noch stark verkürzt ich habe auch noch eine Menge Heilpraktiker und unzählige Mittelchen ausprobiert alles ohne nennenswerte Erfolge. Aber ab Oktober letzten Jahres gingen die Sympthome doch erheblich zurück und man kann es jetzt einigermassen aushalten.

Natürlich bin ich jetzt sehr verunsichert. Wenn ich aber meine eigene Logik bemühe dann halte ich die Warscheinlichkeit das meine Probleme von der Schilddrüse kommen doch für sehr hoch.

Doch was soll ich jetzt machen ??? ??

Klaus

Acngnexs


das gibts doch nicht...

dass studierte Mediziner schon Probleme haben, wie das mit der SD funktioniert; da staunt man ab und zu schon, wenn die genau das Gegenteil verschreiben, von dem was richtig wäre. So ungefährlich ist das ja nicht, und eine ursächliche Fehlfunktion, die noch verschlimmert wird entweder durch falsche Medis oder unrichtige Diagnose, kann ziemlich an die Substanz gehen. Also mit Medzinkunst hat das schon zu tun, aber eher in der experimentellen Richtung. Wechsle sofort deinen "Schilddrüsenarzt". Autonome Knoten produzieren unabhängig von der Hirnanhangdrüse SD-Hormon, solche Knoten arbeiten selbstständig und in Eigenregie, weshalb dann eine Ueberfunktion entseht. L-Thyroxin ist genau das verkehrte Medikament, denn damit kriegst du zum autonomen Hormon als Dreingabe auch noch auf oralem Weg Hormone. Also ich an deiner Stelle wäre ganz schön wütend.

OP oder nicht, wie ein Arzt entscheidet, hängt von seinen Präferenzen ab. Der eine ist Stolz auf seine manuellen Fertigkeiten und führt lieber das Messer, der andere schwört auf Medikamente. Eine Radiojodtherapie ist, nach meiner Auffassung, etwas zwischendurch. Diese Therapie erzeugt in den Knoten eine künstliche Entzündung, so dass sich das Gewebe selbst zerstört. Ungefähr so stelle ich mir das vor. Leider kommt es häufig vor, dass auch die gesunde SD anfängt, sich sozusagen selbst abzuschaffen. Nach beiden Fällen bekommt man sehr wahrscheinlich ein SD-Unterfunktion, weil zuwenig SD übrig bleibt. Dann darst du L-Thyroxin nehmen,für den Rest deines Lebens.

OP oder nicht, was wäre Dir lieber? Du musst schon auch abklären, ob diese Knoten bösartig werden könnten und beobachten, ob sie schnell wachsen. Davon hängt dann schliesslich ab, wie dringend eine OP wirklich ist. Ausserdem würde ich zum Thema Schilddrüsen möglichst viel Studienmaterial sammeln, das ist ganz wichtig, wenn du dich nicht auf ärztliches Fachwissen verlassen kannst. Das meine ich nur sachlich.

Alles gute

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diverse Erkrankungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH