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Ständig Hunger und Müdigkeit

sLbe#rry0x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich habe seit mehreren Wochen nun ein zunehmendes Problem: Es begann damit, dass ich stetig zunahm, obwohl ich die Menge meiner Nahrung nicht im geringsten geändert hatte. Dazu kommt, dass ich seit 2-3 Wochen immer öfter müde und antriebslos bin; am Wochenende schlafe ich gut und gerne 13-14 Stunden. Seit etwa 4 Tagen nun habe ich ständig Hunger (v.a. auf süßes und salziges); ich bin wirklich nur noch am Essen (heißt, es gibt kaum Pausen) und fühle mich auch nach größeren Portionen nicht gesättigt, eher irgendwann übel.

Die letzten paar Tage habe ich jeden Morgen verschlafen, ich kann mich nicht mehr konzentrieren und fühle mich auch sonst nur noch träge, Sport kommt gar nicht mehr infrage.

Ich habe eine Hypothyreose, nehme L-Thyrox 75. Ich dachte zuerst, es läge womöglich daran, aber dagegen spricht der starke Hunger. Habe auch hin und wieder Eisenmangel (Wert zw. 4 und 10), wobei die Symptome auch überhaupt nicht zusammenpassen.

Was kann das sein?

Ich wäre für jedwelche Überlegungen wirklich sehr dankbar!

Mfg,

berry (der während dem Gähnen der Magen knurrt)

Antworten
Cgity7car


Der starke Hunger spricht durchaus nicht gegen die Unterfunktion als Ursache. Ich hielte eine Abklärung bei Endokrinologen durchaus für sinnvoll.

s8ber&ry0x3


Hallo,

danke für die schnelle Antwort.

Ich dachte, stärkerer Hunger spräche eher für eine Hyperthyreose und bei Unterfunktion ist der Appetit stark gedämmt? Oder gibt es da auch Ausnahmen?

CFity`cxar


Das ist wahr, allerdings wären bei einer Überfunktion eine Reihe weiterer Symptome zu erwarten, die bei dir offenbar nicht aufgetreten sind. Und Betroffene nehmen in der Regel nicht zu und sind auch nicht übermüdet, weil ihr Stoffwechsel gesteigert ist.

Ich wollte nun nicht sagen, daß deinen Beschwerden auf jeden Fall eine Unterversorgung mit Schilddrüsenhormonen zugrunde liegen muß. Ich halte es für die beste Erklärung, weil alle sonstigen Symptome und deine bereits vorhandene Hypothyreose im Gesamtbild darauf hinweisen. Und Krankheiten verlaufen ja eher selten zu 100% lehrbuchmäßig.

Aber natürlich ist das nicht sicher. Man kann auch 'Läuse und Flöhe' haben, möglicherweise liegen zwei unterschiedliche Gesundheitsprobleme gleichzeitig vor. Oder du hast eine sehr atypisch verlaufende Reaktion auf eine Überdosierung von Thyroxin. Möglicherweise hat die Schilddrüse auch gar nichts damit zu tun und das Problem liegt an ganz anderer Stelle, was im Moment nur noch nicht zu erkennen ist.

Da bei dir eine Hypothyreose bereist bekannt ist und therapiert wird und alle Symptome auf ein Problem mit der Schilddrüse verweisen, hielte ich es für das Klügste, einen Spezialisten zur Abklärung auszusuchen.

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