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extreme Tagesmüdigkeit und schnelle Erschöpfung

06.03.10  09:16

Morgen,

wo anfangen?...

ich bin seit 1 woche im praxissemester (9stunden arbeiten tägl.).is ne riesen umstellung, da ich meine 2-3 stunden mittagschlaf knicken kann. mein problem is nu, dass ich von 20-4 uhr meist schlafe, dann rum hocke bis halb acht, 3 tassen kaffee trinke und los gehe. ich bin den gaaaaaaaaaaaanzen tag müde zzz zzz zzz bis die augen brennen, gereizt, extremst schlapp und es ist ein riesen akt mich auf irgendwas zu konzentrieren.

kurz meine krankengeschichte: ich hab eine generalisiert angststörung und somatogene depression, bin aber gut eingestellt. ekg, ct kopf und blutbild sind o.b. (stand sommer 09)

ebnfalls bin ich durch die ungewohnt viele bewegung im schulter-nacken-bereich verspannt, hab flimmern vor den augen, manchmal übelkeit u.u.u.....

so, das in kürze.war gestern beim arzt, welcher die schilddrüse nochma anschauen wil.

ich weiß bald nicht mehr weiter. nichtmal den haushalt pack ich mehr.

kennt das wer?frühjahrsmüdigkeit?schilddrüse?umstellung?hws-syndrom?

vielleicht könnt ihrn tipp geben. danke ankchen

a=nkchsen

06.03.10  09:22

Wieso stehst du denn um 4 Uhr auf, wenn du danach bis 7:30 Uhr herum hockst...? Wenn du sowieso schon immer so müde bist, solltest du besser mit deinen Kräften haushalten. So verschwendest du ja schon vor dem Arbeitstag etwa zwei Stunden... :-/ Kannst du da etwas an deinem Rhythmus ändern? Vielleicht erst um 22 Uhr ins Bett gehen und dann bis 6 Uhr schlafen?!

Ich denke, es wird insgesamt nur daran liegen, dass dieser Tagesablauf für dich so ungewohnt ist. - Völlig normal, wenn du vorher immer zwei bis drei Stunden Mittagsschlaf (!!! :-o !!!) gehalten hast.

1YFeOnj9ax1

06.03.10  09:25

Wenn du so viel Schlaf insgesamt brauchst (8h + Mittagsschlaf), solltest du wohl später als 4h aufstehen, einfach um mehr Schlaf zu bekommen. Mir reichen 8h auch nicht, ich brauch gut 9h. Versuchs mal mit 9-10h pro Nacht.

S0amlkema

06.03.10  09:27

Also die erste Frage, sie sich mir stellt, ist auch, wieso Du um 4 Uhr aufstehst?

Ansonsten hab ich grad das selbe Problem, in verminderter Form nehm ich aber an. Hab auch seit einer Woche ein Praktikum angefangen und kämpfe noch mit extremer Müdigkeit, denke aber das wird sich einpendeln. Ist einfach eine Gewohnheitssache.

S=veanskCa85

06.03.10  09:28

ich würd gern bis 22 uhr durchhalten, schaffs aber nicht. darum bin ich dann auch recht früh wach.....körperlich wach....aber der kopf is immer müde. fühlt sich an als hätte ich eine zuenge mütz auf die auch auf die augen drückt. war heut schon 3.30 wach.bin aber erst 23 uhr ins bett, da ich gestern meinen mittagschlaf hatte. den rhythmus seit ich studiere, mitte 06, es is schwer da raus zu kommen.

aRnkcZhen

06.03.10  09:32

Hm, also da muss man mal hart zu sich selbst sein, sonst kommt man aus so einem verkorksten Rhythmus nicht raus. Also: Abends auf Biegen und Brechen länger durchhalten, damit du morgens halt zwei Stunden länger schlafen kannst. - Und lasse den Mittagsschlaf weg!!! Den wirst du später im normalen Berufsleben auch nie halten können, also gewöhne dir das ab.

Darf ich fragen, was du studierst, dass du jeden Mittag die Zeit hast, dich zwei bis drei Stunden aufs Ohr zu legen? ???

11Fbenxja1

06.03.10  09:33

Stellst du dir einen Wecker? Wenn ja, stell ihn einfach mal später. Und versuch einfach, jeden Tag 10min später ins Bett zu gehen, dann kommst du irgendwann bei 22 Uhr an.

Machst du Sport? Wenn nein, fang damit an. Vielleicht einfach nur einen Spaziergang machen, spätnachmittags.

Und wenn du deine SD-Werte hast, bitte mal posten.

Spaml;ema

06.03.10  09:41

danke euch für die antwort.

nee, n wecker stell ich nicht, wache von selbst auf. ja, den arschtritt könnte ich mir langsam mal geben, hinsichtlich sport und wach bleiben. |-o

was ich studier?bwl an der fh....von 12 - 14 ist immer pause, meist sogar länger. isn "kuschelstudium", also nicht wirklich anspruchsvoll. da ist die zeit einfach mal da und außerdem wohne ich gleich umme ecke.

meinen sd-wert krieg ich erst dienstag....stell ihn aber mal rein.

könnte schon wieder pennen....furchtbar.

aanwkchexn

06.03.10  09:45

Also wenn diesen Schlafstörungen keine körperliche Ursache zugrunde liegen sollte, dann wäre es tatsächlich das Sinnvollste, die Lebensgewohnheiten umzustellen. Eigentlich könnte das Praktikum hierfür die Gelegenheit sein, weil du hier ja gezwungen bist, dich an die Arbeitszeiten zu halten. Du musst es also "nur" noch schaffen, deinen Nachtschlaf nach hinten hinaus zu schieben (und den Mittagsschlaf auch dann wegzulassen, wenn du die Gelegenheit hättest, ihn zu halten), damit du nicht immer schon so extrem früh aufwachst, wenn dies nicht nötig ist.

19Fen2jan1

06.03.10  09:51

ja. ich werd es versuchen. körperliche ursachen glaube....hoffe ich nicht.

a~nkcxhen

06.03.10  18:20

bin aber gut eingestellt

Was nimmst Du denn seit wann in welcher Dosis?

Z2wa6ckx44

07.03.10  09:35

150 lyrika und 40mg citalopram....macht auch etwas müde.warum, zwack?

asnkclhen

07.03.10  11:43

Citalopram: "häufig ... vor allem bei höheren Dosierungen und zu Therapiebeginn innere Unruhe und Agitiertheit, Schlafstörungen"

Lyrica: "sehr häufig .... Benommenheit, Schläfrigkeit (bei schneller Dosissteigerung besonders ausgeprägt)".

Diese Angaben berühren u.a. auch Schlafstörungen. Meine eigene Erfahrung: Im Laufe der letzten Jahre habe ich oft sehr wenig geschlafen (manchmal nur 3 h) und bin früh aufgestanden (um 03:00 oder 04:00), was ich nicht ausgesprochen bedauert habe; versuchte dann halt, mich zu beschäftigen - also: Der Leidensdruck war nicht so besonders ausgeprägt, ABER: Wenn sich dann das Schlaf/wach-Verhältnis normalisiert hat, habe ich doch nachträglich gemerkt, wie sehr mir der erholsame Schlaf gefehlt hat. Wieder erholt zu einer "normalen" Zeit aufzuwachen, kann richtig glücklich machen. Bei mir hing das anscheinend immer an der Art der ADs; günstig gewirkt haben bei mir Agomelatin, Amitriptylin, Duloxetin und Bupropion. Das kann bei Dir natürlich ganz anders sein, aber ich denke, es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich nach einem Psychopharmaka-Wechsel besser fühlen könntest.

Dazu kommt jetzt Dein Praxissemester, das von Dir eine große Umstellung verlangt. Da mit Depressionen sehr oft eine geringere Belastungsfähigkeit einher geht, könnte der Stress für Dich im Augenblick besonders hoch sein (Teufelskreis). Das sind dann so Phasen, in denen man nach meiner Erfahrung trotz der Medikamente die Depression noch indirekt merkt. Man erkennt, dass einem alles schwer von der Hand geht. Wir Depressiven behalten vielleicht doch für lange Zeit eine gewisse Stressanfälligkeit.

Also kurz und gut: Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich den Hebel bei den ADs ansetzen.

ZJwack54x4

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