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Muss eine Leberzirrhose zwingend durch Alkoholmissbrauch kommen?

07.03.10  22:41

Die Frage, um die es mir geht, steht ja schon im Titel. Kann es noch andere Auslöser dafür geben? Ich glaube nämlich, jemand, der schwer krank ist und lange Medikamente nehmen musste, muss nicht unbedingt ein Alkoholiker sein, wenn er eine Leberzirrhose bekommt.

Und ab wann gilt eigentlich jemand als Alkoholiker? Nur bei "harten Sachen"? Und richtet "milderer" Alkohol weniger Schaden an?

Würde mich über Antworten freuen.

Danke im voraus. @:)

k"urzun+dkxnapp

07.03.10  23:11

Eine Hepatitits kann z.B. auch zu einer Leberzirrhose führen.

Deino2S00x0

07.03.10  23:27

alkoholismus hat nur schwimmende grenzen.

ab dem moment, wo jemand nicht mehr eine längere zeit (1 woche und mehr) völlig ohne alkohol auskommt, ist krank.

krank sind auch diejenigen, die alkohol als ausweichhandlung benutzen, wie z.b. um ärger, trauer, frust zu "ertränken".

wenn bei nicht-konsum entzugserscheinungen auftreten (körperlich und psychisch)

leberzirrhose kann auch viele andere ursachen haben, das muss nicht zwangsweise etwas mit alkohol zu tun haben.

wenn du dir über dich selbst oder jemanden in deiner umgebung sorgen machst, suche eine beratungsstelle auf (das geht auch, wenn du nicht direkt selbst betroffen bist)

D#waggxie

07.03.10  23:30

p.s. die art des alkohols ist egal

eine ganze flasche bier isz z.b. genau so "schädlich" wie zwei kleine schnaps.

es macht die menge und die art des konsums

z.b. ein glas wein zum essen tut einem normalem, gesunden menschen nicht schlecht...

aber jeden abend 3-4 gläser wein, ohne anlass, da sollte man sich anfangen zu fragen

DywaFggxie

07.03.10  23:35

Vielen Dank euch beiden @:)

wenn bei nicht-konsum entzugserscheinungen auftreten (körperlich und psychisch)

Wie äußert sich das?

k(urzuWndkknapxp

08.03.10  00:17

das kann verschieden aussehen

die "typischen", bzw. häufigsten anzeichen sind:

unruhe, reizbarkeit, starkes verlangen nach alkohol (bitten, betteln, aggressives verlangen), stimmungsänderungen, schlafstörungen, zittern, unkoordinierte bewegungen (zucken, daneben greifen, torkeln), kater (also alles, was man bei einem kater auch durchmacht, nur stärker), herzklopfen/-rasen, wenns schlimm ist, können krämpfe bis hin zu krampfanfällen mit oder ohne atemstillstand auftreten

das ganze variiert natürlich, je nach person und ausmaß der sucht und des konsums

Dkwaggxie

08.03.10  00:28

Ich glaube nämlich, jemand, der schwer krank ist und lange Medikamente nehmen musste, muss nicht unbedingt ein Alkoholiker sein, wenn er eine Leberzirrhose bekommt.

Wenn man krankheitsbedingt dauerhaft Medikamente einnimmt, bekommt man davon noch lange keine Leberzirrhose. Selbst wenn es dauerhaft mehrere verschiedene Medikamente sind. Viele Patienten bekommen dauerhaft mehrere Medikamente und bekommen davon keine Leberzirrhose. Nur Medikamentenmissbrauch schädigt die Leber.

jeun4ge- Kaatxze

08.03.10  00:30

Eine Lerberzirrose kan auch durch verschiedene Erkrankungen hervor gerufen werden. Als Alkoholiker zählt schon der der täglich 1 Flasche Bier unsw. trinkt!!!

a/prilx45

08.03.10  00:34

Es gibt auch die Quartalstrinker, die eben alle paar Monate einen Alkoholmissbrauch betreiben.

kurzundknapp

Mich würde interessieren, was Dich zu dieser Frage bewegt, warum Dich das interessiert?

jkun4ge KaXtqze

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