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Schenkelhernie: 4 Wochen nach Op wieder stärkere Schmerzen

djuOnklxeFee hat die Diskussion gestartet


Huhu zusammen,

ich hatte am 08.02.2010 eine OP, weil ich eine Schenkelhernie / Schenkelbruch hatte....

Das ist so ziemlich fast das gleiche wie nen Leistenbruch und wird auch gleich behandelt..

Ich wurde nicht mit schlüssellochverfahren operiert, sondern mir wurde nen ca 6-10 cm großer Schnitt gemacht, nen netz hab ich auch icht eingesetzt bekommen, der bruch wurde genähnt.

Sicher die ersten Tage nach der Op hatte ich total starke schmerzen.. konnte kaum gehen, husten, lachen etc..

Das ganze war aber wieder besser geworden, die schmerzen waren nur noch recht leicht da, wurden etwas stärker wenn ich länger stand.

Seit ein paar Tagen sind die schmerzen wieder stärker....

Teilweise sind sie wieder so schlimm, dass ich schmerzen hab wenn ich mich im Bett umdrehe, Husten, lachen tut auch wieder weh und nach nur kurzem gehen wirds auch schlimmer...

Hat einer von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich weiß, dass so nen Schenkelbruch wohl recht selten ist.. da mir aber nun schon oft gesagt worden ist, dass es wirklich fast das gleiche wie nen Leistenbruch ist, würde mich es auch freuen, wenn ihr dazu eure Erfahrungen schreibt..

Geht sowas eigentlich schnell wieder auf....?

Um die Narbe herrum ist es alles auch noch recht hart, war gestern beim Hausarzt der sagte ich soll am besten noch am selben Tag zum chirugen - dort hab ich aber leider erst für Donnerstag nen Termin...

Hoffe ihr könnt mir vielleicht schonmal im vorraus was dazu sagen.

Klar, dass mir nur nen Arzt sagen kann was ich genau hab - aber vielleicht hat einer ja ähnliche Erfahrungen bei Schenkel oder Leistenbruch gemacht.....

LG

dunkleFee

Antworten
s(weexta


Hallo

von einem Schenkelbruch habe ich bisher noch nichts gehört. Ich hatte aber glaube ich etwas ähnliches wie Du, hatte im November einen Narbenbruch, danach war ich eini paar tage beschwerdefei und dann fingen horror schmerzen an, konnt eniciht mehr laufen durch schmerzen usw. Es wurden zig untersuchungen gemacht, letztendlich war es ein Fadengranulom welches operativ entfernt wurde, bisher bin ich wieder beschwerdefrei - hoffe das bleibt so. Habe hier auch ein Thread, kannst ja einmal durchlesen wenn du willst...

Ich rate dir aber zu dem chirurgen zu gehen, wenn dein HA das angeschaut hat und dich nicht dringlichst in die Notaufnahme geschickt hat, wird das wohl bis donnerstag o.k. sein!

So ein bisschen verhärtet war das bei mir beim Blindarm und Narbenbruch OP auch noch einige monate nach dem OP, aber lass es vom chirurg abklären!

Alles Gute!

d5unktlueFee


Huhu sweeta,

danke erstmal für deine Nachricht :)

Ja, habs wie geschrieben schon oft gemerkt, das ein Schenkelbruch wohl eine seeehr unbekannte Krankheit ist - wird aber halt ewig zusammen mit Leistenbruch erwähnt und mein Arzt meine auch, dass Leistenbruch fast das gleiche ist.

Zum Chirugen geh ich am Donnerstag auf jeden Fall..

Ein Fadengranulom? Was ist das? Sorry, hab da nicht so die riesen ahnung ^^

Die Verhärtung is auch nicht so das Problem, es tut nicht gleich an der weh, sondern da drüber - wo ich leider auch die schmerzen vor der Op hatte...

sxwheetxa


Fadengranulom ist, wenn der körper ein innerer Faden als Fremdkörper betrachtet und gegen ihn ankämpft, dadurch wird dann gewebe um den faden gebildet, welches dann starke probleme macht... ist aber sehr selten... aber einge möglich komplikation von so nem OP

dHunklxeFee


Danke

Hm... das hört sich ja nicht so toll an....

Hattest du die schmerzen denn da dauerhaft?

sQweceta


ja, die schmerzen hatte ich beim fadengranuom dauerhaft, wurde unterschiedlich stark bei bewegung.

Bei der Narbenhernie hatte ich nur bei bewegung schmerzen.

JOunda5lixa


Ich habe so eine Operation auch hinter mir. Hat auch nicht gehalten. Im Ultraschall sind erneut Vorwölbungen zu sehen, sowohl rechts als auch links. Ärzte operieren da auch nicht so gerne noch einmal, zumal ich auch schon andere Hernien dort hatte und es gerne zu Verwachsungen kommt.

Ich würde mich einmal in einer Uniklinik vorstellen. Gute Erfahrungen habe ich mit Aachen gemacht. Dort sitzt in der chir. Ambulanz schon einmal ein Prof., der ein Fachidiot in Sachen Ultraschall ist (hat so einen indonesischen Namen, bei telef. Anmeldung in der Ambulanz immer danach fragen, ob der im Hause ist). Der sieht auch noch Dinge, die anderen Ärzten im Wischiwaschischnellwiederrausverfahren übersehen.

Da lohnt sich die weiteste Fahrt - und sie sind dort eh unheimlich auf Hernien spezialisiert. Wegen meiner eigenen leidvollen Erfahrung und falschen Diagnosen anderer angeblich so kompetenten Hernienzentrumsärzte kann ich das wirklich empfehlen.

Ich habe überhaupt festgestellt, dass die Schmerzen weniger werden, wenn ich anders esse. Bei mir stellte sich eine Verbesserung ein, seitdem ich kaum noch Kohlenhydrate esse. Vielleicht schwillt dadurch der Darm so an, dass er versucht sich auszubreiten und sich dann Lücken erkämpft - und sie dort findet, wo es Schwachstellen gibt und dann hat man Hernien.

Meine beiden Schenkelhernien habe ich so auch ohne erneute OP ganz gut im Griff. Wenn es mal schlimm kommt, zieht es bis in den Oberschenkel, meistens vergeht es aber auch wieder. Sport ist außer Radfahren nicht drin, aber ich bin eh schon älter und nicht so scharf darauf.

d)unkZlemFee


Danke euch beiden für eure Antwort.

@ Jundalia

Das hört sich ja garnicht gut an bei dir....

Das mit der Klinik in Aachen is nen guter Tipp, ist zwar nen stück aber machbar, da ich zumindestens in nrw wohne - aber erstmal schauen ob das soweit notwendig ist..

Du schreibst ,,Wenn es mal schlimm kommt, zieht es bis in den Oberschenkel" - das hab ich leider die ganze Zeit schon wieder.... :-(

Naja, Sport is auch nicht mein Ding aber leider muss ich in der Arbeit recht schwer heben, ich seh da eher die Problematik...

Naja, mal sehen, in 12 Stunden weiß ich hoffentlich mehr, morgen is der Termin beim Chirugen ^^

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