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Horrortrip im Koma

P_ani\k-fixsh hat die Diskussion gestartet


27.05.10 19:55

Bin letztes Jahr 2 1/2 Wochen im künstlichen Koma gelegen. In dieser Zeit wurde mir Ketamin gespritzt. Hat leider die scheiß Nebenwirkung, dass es übelste Alpträume verursacht. Und das ist noch milde ausgedrückt. Ich hab geträumt, ( denke ich ) das ich gestorben bin und in der Hölle wieder aufgewacht bin. Was ich dort erlebt habe möchte ich gar nicht detaillieren. Kurz gesagt, Vergewaltigung, körperliche Folter und psychische Misshandlungen waren dort an der Tagesordnung. Da die Ärzte lange Zeit nicht wußten, ob ich es überleben werde, mache ich mir ständig Gedanken, ob ich wirklich dort war ( mal nen kurzen Abstecher in der Hölle ) oder ob das alles wirklich nur Albträume waren. Hab schon oft Horrorfilme gesehen, aber die sind nichts im Vergleich, zu dem was ich dort erlebt habe.Jedenfalls beschäftigt mich das Thema "Gott" mehr denn je. Habe lange Zweifel gehabt ( und habe sie "leider" noch) ob es ihn gibt, oder nicht. Aber wenn es die Hölle gibt, muß es auch einen Himmel geben, und um dort hin zu kommen, muß man glauben. Und eines ist klar, in die Hölle will ich nie mehr!! :|N Wenn jemand von euch schon mal so eine ähnliche Erfahrung gemacht hat, würde ich mich sehr über ein feedback freuen.

Antworten
Zhugfah]rexr


Schwieriges Thema -

ich bin selbst Agnostiker , aber glaube nicht an Himmel noch an Hölle.

Rein Traum-Technisch betrachtet verarbeitet man im Traum seine inneren Ängste, bzw Erfahrungen vom Wachsein. Da dein Körper anscheinend einem Extrem-Zustand ausgesetzt war, und du ausserdem gleichzeitig behandelt wurdest mit evtl Spritzen, oder Kanülen oder all dem, ist es möglich dass die äußeren Einflüsse deine Gedankenwelt beeinflusst haben. Zeit wird im Traum sehr kurz oder sehr gestreckt wahrgenommen. Will heissen, du kannst effektiv 5 min schlafen, aber du denkst der traum geht schon seit 5 std. Demnach ist es gut möglich, dass es während der äußeren Behandlung in einer Traumphase zu Beeinflussungen gekommen ist. Eine andere Theorie wäre die konkrete Angst, oder einen vorherigen Einfluss (bsp. der Unfall (?) ) den du hattest.

Zudem kommt dazu, dass man sich schlimme Träume besser merkt als schöne, da sie einen Schockmoment auslösen, der dein Gehirn polt. Ist quasi ein Lerneffekt, oder eher Schutzreflex.

Hm,

hoffentlich wird das überhaupt noch gelesen :-D Ist ja doch schon etwas her :)

Lg

T&ütenssuxppe


Wieso muss es einen Himmel geben, wenn es die Hölle gibt? Nur weil das eine meist Erwähnung bei dem anderen findet?

Nehmen wir an, dass es tatsächlich die Hölle war. Dann würde ich aber bezweifeln, dass du dort auch vergewaltigt wirst, also jetzt mal aus biblischer Sicht. Körperliche Folter etc. das trifft natürlich schon auf die Hölle zu.

Aber rein medizinisch warst du ja in der Zeit nicht tot, also hättest du auch nicht in der Hölle sein können.

Albträume sind doch auch, wie du denke ich weißt, eine Nebenwirkung von Ketamin.

Man muss auch nicht glauben, um in den Himmel zu kommen. Ich bin zwar kein Christ, aber das entscheidet Gott und christliche Werte sind denke ich eher ein Kriterium, um in den Himmel aufgenommen zu werden, als der bloße Glaube.

Ich wünsche dir, dass du die Albträume mit der Zeit vergisst und immer weniger daran denkst. Wenn dir das ein Ansporn war über dein Leben nachzudenken ist das ja nichts Schlimmes, kommt ja drauf an, was du daraus machst. Christliche Werte sind sicherlich nichts Falsches.

Aber du solltest auf jeden Fall nicht aus Angst Handeln, z.B. an Gott glauben, weil du Angst vor der Hölle hast.

Ich würde einfach erstmal abwarten und gucken, ob dich das ganze in nem Monat oder mehreren Monaten immernoch im gleichen Ausmaße beschäftigt.

HUa3sexrl


Mein Onkel war ebenfalls im Koma und hatte sehr schlimme Sachen erlebt wie er nachher berichtete. Ähnlich wie du ging er nicht ins Detail, glaubte aber die Hölle gesehen zu haben.

Ich selber glaube aber nicht das es einen Himmel und eine Hölle gibt. Ich denke das das was du und mein Onkel gesehen habt, durch Medikamete ausgelöste Alpträume waren. :)z

MMn kommt nach dem Tod die ewige Ruhe und das ist auch gut so. Ähnlich wie wenn du deinen Computer abdrehst. Kein Ton, kein Bild... gar nichts ausser Ruhe. :)z

Gxer`bxel


Man muss auch nicht glauben, um in den Himmel zu kommen. Ich bin zwar kein Christ, aber das entscheidet Gott und christliche Werte sind denke ich eher ein Kriterium, um in den Himmel aufgenommen zu werden, als der bloße Glaube.

Warum entscheidet das Gott? Wer ist Gott? Warum muss man Christ sein? Wer sagt denn daß Gott ein Christ ist?

Und da niemand für irgendeine religiöse Behauptung einen Beweis erbringen kann sind alle Behauptungen reiner "Glaube".

Man kann an vieles glauben, nein, eigentlich an alles. Es muss auch nicht stimmen. Ich bin der Meinung, daß der Glaube nur erfunden wurde um einigen Menschen Halt zu geben, die es von Allein nicht schaffen würden, bzw. für Menschen, die in allem einen Grund sehen müssen und einen möglichst einfachen Ausweg sehen wollen.

Meiner Meinung nach gibt es keinen Gott, Himmel und keine Hölle. Ich denke es sind einfach nur die Sinnbilder unseres Lebens inklusive der Medien, Umwelt, futuristischen Ideen, Träume usw. die uns prägen und uns in den Träumen verfolgen.

Daher würde ich mal sagen, daß es eine reine medikamentöse Nebenwirkung ist, da Du ja anscheinend nicht richtig "tot" warst.

Natürlich verarbeitet man das Leben auf unterschiedlichste Weise, und manchmal werden auch Träume als "Dampfablasser" benutzt.

Wobei ich mich auch immer nur an die schlimmen Träume erinnern kann. An die Schönen Sachen nicht.

Sotepnh-Bo&un txy


Urgs... :-o :-o :-o

Kann zu dem Thema nichts (sinnvolles) beitragen, möchte es mir aber mal markieren und weiter verfolgen. Ich finde es mega-spannend!

Hiase7rJl


Das Ganze erinnert mich an die Diskussion "Glaubt hier überhaupt jemand noch an Gott?"

Ich finde den Titel unpassend ausgewählt.

Z^ugf~ahxrer


Sorry aber, ich bin nicht der festen Überzeugung, aber doch schon recht starken, dass das ganze Bibelkrams eine fixe schiene der machtgierigen menschen früher war. Sie bedienten sich der globalen Dummheit, planzten ein Stück Verständis, und ernteten Manie.

Es ist unwahrscheinlich witzig anzusehen, dass heutzutage Christen, Buddisten, etc tt zb die Anhänger Scientologys angreifen. Verständlich! Sie nehmen ihre Leute aus, von dem was mir bekannt ist – Das einzige ironische an der Sache ist – dass es früher im Katholizismus genau so abgelaufen ist – die Ausmaße sind uns heutzutage noch geläufig – aber die Gelehrten früher waren ja auch nicht dumm, sondern spitzfindig, und vertuschen das ganze – will heissen, lassen es gar nicht zu, dass es notiert wird.

Die generelle Meinung dass der Homo sapiens immer sapiens...er wird xD Also weiser – will ich nicht zustimmen, er ist und bleibt ein Wesen, das überleben will – wie und warum, schreibt teils die Gesellschaft vor, aber Spitzfindigkeit und Korruption ermöglichen jeher Lücken im System. Die nutzt der Herr Sapiens getrost aus, und labt sich an der Dummheit der Anderen.

Kurz : Idee gewinnt.

P!hil(os%opxh93


hmm, der glauben hat damit wohl recht wenig zu tun, weil das hirn diese vorstellungen ja mehr oder weniger unterbewusst macht.

und ich denke, man sollte es nicht auf diese medikamente schieben. Früher als es das nicht gab, sind die menschen dann halt nicht mehr aufgewacht. so einfach war das damals eben ;-) heute ist das alles schon deutlich besser, aber kleine negativen punkte muss man wohl oder übel eingehen...

TKüte;nsuppe


@ Gerbel:

Falls du es nicht gemerkt hast, interessiert sich Panic-fish scheinbar für den christlichen Glauben ( Himmel und Hölle ). Darauf wollte ich eingehen und eben darauf hinweisen, dass Gott soetwas entscheidet, zumindest der christliche Gott. Da brauchen wir gar nicht zu disktutieren, weil ich nicht gläubig bin. Ich habe nur versucht ihr die Angst zu nehmen, in die Hölle zu kommen. Ich dachte ich versuch es mal so, anstatt die Gott-Sache für Schwachsinn hinzustellen. Eine Diskussion über Gott ist hier völlig fehl am Platze.

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