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Plötzliches Erwachen, Atemnot

D5iglitxt hat die Diskussion gestartet


Hi, in letzter Zeit passiert es immer öfters (bin 18 Jahre), so 1 mal im Monat. Ich wache sehr plötzlich auf und ringe nach Luft. Wobei das Ringen nicht sehr lange dauert. Es ist eher ein sehr tiefes und verkrampftes Einatmen. Ich habe das Gefühl, dass irgendwie meine Lüftröhre im ersten Moment zu ist und sie sich nach den ersten Sekundenbruchteilen öffnet, und die Luft kommt durch.

Schlafapnoe? Die meisten Symptome passen irgendwie nicht. Es passiert nicht beim Einschlafen sondern eher im Tiefschlaf, bin nach dem Aufwachen fit wie ein Turnschuh und müde bin ich tagsüber nur, wenn ich mal wieder unter 4 Stunden geschlafen habe.

Hab auch keine Panikattacken, Alpträume oder einen schlechten Schlaf. Schlafe eher wie ein Stein. Meistens läuft das Ganze so ab:

Plötzliches Erwachen -> Verkrampftes Einatmen -> nach 5-10 Sekunden ist alles worbei und ich fühle mich nicht wirklich schlecht oder schwindlig, garnix -> wieder Einschlafen als wäre nix passiert.

Es kommt mir eher vor als würde ich mich "verschlucken". Hab mich letztens tagsüber verschluckt, wahrscheinlich ein bisschen Speicher, hat sich exakt gleich angefühlt wie die nächtlichen Aktionen.

Habe leichtes Asthma. Aber das nur in der Hochzeit der Pollen/Gräserblüte. Mir wäre nach dem plötzlichen Erwachen allerdings nicht aufgefallen, Asthma zu haben, also schließe ich das mal aus.

Zur Sicherheit wird wohl eine Nacht im Schlaflabor fällig (oder mehrere? Wie lange muss man das normalerweise machen?). Was meint ihr?

Achja, rauche nicht, bin nicht übergewichtig und treibe Sport.

Antworten
LFöck7chen1


Hi Digitt,

das war warscheinlich Hyperventilation im Rahmen einer Panikattacke.

LyöckKchxen1


Schau hier: [[http://www.panik-attacken.de/index.php?option=com_content&task=view&id=57&Itemid=37]]

S1am}lAema


Ich würde da nicht gleich auf Angststörung tippen, das kann mit deinem Asthma und der Allergie zu tun haben.

Bist du damit in Behandlung? Heuschnupfen kann nämlich auch zu Asthma werden, wenn man es nicht behandelt, daher ist das bei dir ne brenzelige Konstellation. Geh mal zum Lungenfacharzt und erklär ihm alles.

m/oonnaighxt


könnte vlt. auch schlafapnoe sein. leide schon seit ewiger zeit darunter und bekomm es ab und zu mal mit.

[[http://www.schlafapnoe.org/]]

LVöck8chenx1


Hi Digitt,

ich habe auch Asthma und auch nächtliche Attacken, allerdings Hustenanfälle und Globusgefühl.

Das alles vermehrt, wenn es mir psychisch nicht so gut geht.

Dtigitxt


Hmm, also ich weiß nicht wovor ich Angst haben könnte, habe noch nie irgendein Problem mit Ängsten gehabt. Auch Wut und Ärger habe ich momentan nicht, soweit ich weiß.

Allerdings setze ich mich in letzter Zeit selber mehr unter Druck, man will ja was erreichen.

Die Zeile "Die Symptomatik verschlechtert sich durch Schlafdefizite" zu denken. Letztends warens im Durchschnitt sicher um die 4 Stunden. Hmm, Hyperventilation heißt, dass ich beim Erwachen keinen Sauerstoffmangel habe sondern einen ordentlichen "Schreck"? Ist das jetzt besser oder schlechter?

Und: "Die generelle Einatmung durch den Mund, wie sie insbesondere bei Menschen mit Allergien, Asthma oder Atemwegserkrankungen vorkommt, begünstigt bei Angst, Aufregung oder Stress ohne gleichzeitige Bewegung eine Hyperventilation" klingt auch sehr passend, ich glaube ich atme generell eher durch den Mund. Also kommt "zuviel" Sauerstoff in den Körper? Und Stress habe ich schulisch bedingt sicher auch, aber wer hat ihn nicht?

Alles in allem, passt die Hyperventilation schon denke ich. Habe bei den letzten 1-2 "Attacken" bewusst versucht ruhig zu bleiben und langsam einzuatmen, wobei das natürlich extrem schwierig ist, da das Bewusstein beim Erwachen ja garnicht mitkommt.

Da ich mein Schuljahr gerade abgeschlossen habe, werde ich geschätzt doppelt so viel schlafen und Stress sollte auch keiner mehr da sein. Was sollte ich sonst noch machen? Kaffee ist böse oder? Er schmeckt mir einfach gut, aber vertrage ihn nicht so gut vermutlich.

Wegen den Allergien:

Habe eine Desensibilisierung hinter mir, hat 2 Jahre lang gedauert. Meine Allergien waren nie stark, nur sehr weit gefächert (viele Gräser und Pollen) aber beschränkt sich meist auf einfachen Heuschnupfen. Meistens aber keine Rede wert. Haben ja inzwischen echt viele Leute!

L>öckchre#n1


Hi Digitt,

Stress versetzt den Körper in den Zustand kämpfen oder fliehen zu können. Die Reaktion ist ein Überbleibsel aus grauer Vorzeit. Es sind die selben Körperreaktionen die bei Angst vorkommen. Deshalb wird auch nicht weiter unterscheiden.

Versuche Deinen Stress zu reduzieren. 30 Min. Ausdauersport je Tag reichen schon, z.B. Radfahren, walken, schwimmen usw.

Und 1-2 mal Entspannungsübungen am Tag würden Dir sicher auch gut tun. Beherrscht Du welche?

Auch Kaffee und Alkohol können körperliche Angstsymptome herrvorrufen oder verstärken.

Habe bei den letzten 1-2 "Attacken" bewusst versucht ruhig zu bleiben und langsam einzuatmen,

:)^ :)^ :)^

Das ist super, Mach so weiter.

wobei das natürlich extrem schwierig ist, da das Bewusstein beim Erwachen ja garnicht mitkommt

Ein alter Spruch sagt, Übung macht den Meister. Und Du weist ja jetzt das nichts gefährliches mit dir passiert.

Uznfor|givixng


habe auch astma und sowas ist mir auch mal passiert...ich wurde mitten iner nacht wach und hab gemerkt dass ich kaum luft bekomme..wollte meine eltern aber nicht wecken...jeden falls hab ich dann einfach versucht weiter zu schlafen (mein astmaspray war leer) und ich hab gemerkt immer wenn ich dabei war wieder einzuschlafen hab ich aufgehört zu atmen...ganz von allein....wenn ich nich aus reflex immer wieder wachgeworden wär und wie du so schnell und krampfartig luft geholt hätte wär ich wohl erstickt...lästiges astma >:(

D=igixtt


Danke für eure Antworten!

Ein paar Entspannungsübungen wären echt nicht schlecht, kenne da nicht wirklich was. Aber ich habe grade Bauchatmung "entdeckt", also 10 Minuten täglich bewusst Bauchatmen, tief und langsam und nicht flach und hektisch, wie man es beim Brustatmen macht. Und weil ich dieses Atmen als ganz neu empfinde, schließe ich daraus, dass ich meistens ausschließlich brustatme. Naja beim Sport braucht man es ja für die schnelle Leistungsgewinnung aber sicher nicht beim schlafen!

@ Unforgiving

Für solche Fälle habe ich immer eine Antihistamintablette parat, wieder einschlafen ist echt hart mit Asthma :(v

U%nfor?giHvixng


Danke für eure Antworten!

Ein paar Entspannungsübungen wären echt nicht schlecht, kenne da nicht wirklich was. Aber ich habe grade Bauchatmung "entdeckt", also 10 Minuten täglich bewusst Bauchatmen, tief und langsam und nicht flach und hektisch, wie man es beim Brustatmen macht. Und weil ich dieses Atmen als ganz neu empfinde, schließe ich daraus, dass ich meistens ausschließlich brustatme. Naja beim Sport braucht man es ja für die schnelle Leistungsgewinnung aber sicher nicht beim schlafen!

@ Unforgiving

Für solche Fälle habe ich immer eine Antihistamintablette parat, wieder einschlafen ist echt hart mit Asthma :(v

ja ich hab ja n astmaspray das auch ganz gut hilft bei solchen fällen...war nur dummerweise in der nacht leer.

merkt man einen großen unterschied von der bewegung her zwischen bauch und brustatmen? weiss nich genau wie ich atme...glaube aber dass ich so der bauchatmer bin...oder? mein freund is größer als ich und hat daher auch ne etwas größere lunge und ich hab astma daher sollte er ja eigentlich ein gräßeres lungevolumen haben als ich...aber mir ist mal aufgefallen dass ich ne längere ausatmungsphase hab als er...also wenn wir gleichtzeitig einatmen atmen wir ca. gleich lang und beim ausatmen dann gehts bei mir etwas länger...also kurz: ich atme länger aus als er....hat das etwas damit zutun ob man brust oder bauchatmer ist? interessiert mich schon lange woran das liegt

DLigixtt


Also so wie ich das bis jetzt verstanden habe, atmet man beim Bauchatmen klar ersichtlich mit Hilfe des Zwerchfelles, das heißt der Bauch geht beim Einatmen nach außen und nicht, wie beim Brustamten die Schultern nach oben und die Brust nach ausen. Wobei man dann meistens alles beides kombiniert macht. Beim Sport wird man halt mehr brustatmen und bei Entspannung sollte ban eben tief und "relaxed" bauchatmen ;-) Kann schon sein, dass du dann mehr bauchatmest, was ja gut ist!

Hmmm, dass du eine etwas kleinere Lunge hast, spielt beim Atmen an sich glaube ich nicht so eine große Rolle, weil wir generell nie unser ganzes Lungenvolumen ausschöpfen beim normalen atmen. Wenn du bei der Asthmakontrolle beim Arzt mal in dieses Gerät da hineinblasen musstest, weißt du ja wia tief man da immer einatmen und dann wieder ausatmen bzw. keuchen muss. Nicht sehr angenehm war das, wenn ich mich recht erinnere. Da kommst dann effektiv auf das Fassungsvermögen der Lunge drauf an.

L;öckc%henx1


Hi Unforgiving,

die verlängerte Ausatmung liegt an der Obstruktion. Der Verengung der Atemwege bei Asthma, welche das Ausatmen erschwert.

.

Hi Digitt,

Das hast Du richtig erkannt, Bauchatmung ist Zwerchfellatmung und durch langsames tiefes in den Bauchatmen kann man sich gut entspannen. Spür einfach mal vie sich der bauch dabei weitet, wie dein Amtem fließt.

Das Zwerchfell geht übrigens bei der Einatmung nach unten und bei der Ausatmung wieder nach oben.

Wenn du bei der Brustatmung deine Schultern anhebst, benutzt Du übrigens die Atemhilfsmuskeln.

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