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Verschiedene Symptome und keine Ahnung was ich noch machen soll

cwlaGnQtz hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich würd mich freuen wenn ihr mir weiterhelfen könnt bzw. mir einen Rat geben könnt. Ich bin erst 21 Jahre alt.

Seit mehreren Jahren habe ich folgende Symptome:

Probleme mit dem Magen/Darm. Schon sehr lange Zeit Blähungen, Stuhlgang nicht normal. Mal Verstopfung, mal Durchfall. Die Stuhlform wenn man das so ausdrücken kann ist oft komisch. Manchmal sieht es au wie von einem Hasen, mal sehr dünn und hart von der Form her, manchmal (selten) aber auch normal oder klarer Durchfall. Habe seit kurzem Druck im linken Unterbauch/Leiste der aber aber (nicht immer, aber oft) nach dem Stuhlgang wieder verschwindet. Untersuchung vor ca 4 Monaten, Blut, Urin, Ultraschall waren alle in Ordnung.

Weiterhin habe ich ständingen Harndrang und Nachtropfen nach dem Urinieren und ich verspüre einen Druch im Bereich überm After. Untersuchungen, Urin, Harnstrahlmessung, Röntgenbild Harnröhre (mit Kontrastmittel) waren alle in Ordnung.Die Strahlmessung war zwar laut Arzt sehr stark und nicht ganz im Normbereich aber auch nicht auffällig. Außerdem wurde ein Ultraschall im Bereich über der Leiste gemacht und unter den Hoden der Bereich, weiß nicht welche Organe da liegen vielleicht kann mir das jemand sagen (Blase und Prostata?). Nach dem Urinieren wurde auch ein Ultraschall gemacht, hatte wenig Resthahn drin, der Arzt sagte das sei zu vernachlässigen weil nur sehr wenig. Allerdings muss ich dazu sagen, es kommt auch nicht immer gleich viel nach, wenn ich auf der Toilette mal, mal ganz wenig, mal mehr.

Weiterhin habe ich oft starke Rückenschmerzen. Der obere Teil wude geröngt. Ergebnis: Da wo die Schmerzen sind, sind die Abstände der Wirbel vil zu gering. Der Arzt sagte aber kann in meinem Alter nichts sein. Habe auch Schmerzen in der unteren Wirbelsäule die erst gar nicht untersucht wurden. Nur ein Schmerzmittel wurde mir aufgeschrieben, was ich sicher nicht nehme und noch nie genommen habe. Wegen der Sache war ich das letzte mal vor 2,5 Jahren beim Arzt!

Was mitr sonst noch einfällt, ich habe oft das linke Auge entzündet. Geht meist schnell wieder weg, aber vielleicht habe ich ja Bakterien im Körper die all das verursachen??

Dazu kommt das es mir psychisch momentan gar nicht gut geht. Können die Symptome psychisch sein? Vielleicht bilde ich mir das nur ein das was nicht stimmt. Was dagegen spricht, die Symptome begonnen zu einer Zeit, wo es mir eigentlich sehr gut ging. Im Moment habe ich ein paar Probleme außerdem machen mich die Symptome fertig. Es ist nicht so, dass das alles körperlich nicht auszuhalten ist (fast keine Schmerzen), aber ehrlich gesagt macht mir das langsam richtige Angst, ist doch nicht normal in meinem Alter, ich denke oft es könnte was schlimmeres sein. Wenn ich zu meinem Hausarzt gehe, habe ich das Gefühl er denkt ich sei Hypochonder (bin deswegen auch immer direkt zum Facharzt gegangen), da ich so oft da war und die oben genannten Untersuchungen alle ohne Ergebnis waren. Vielleicht ist das wirklich so, aber auch dann brauche ich Hilfe (ich schließe dies nicht aus, weil ich mir schon ziemlich viele Gedanken mache und die Symptome mir wirklich Angst bereiten).

Kann mir jemand einen Tipp geben was ich machn kann? Zum Hausarzt kann ich damit nicht, er hat immer sehr wenig Zeit.

Schonmal lieben Dank im Vorraus

Antworten
w:ickiN200x2


Wenn mein Hausarzt trotz eines Termins für mich zu wenig Zeit hätte, dann würde ich den Arzt wechseln!!! Dafür ist der Hausarzt ja Hausarzt, eigentlich sollte er die erste Anlaufstelle sein, dich beraten und dich an andere Ärzte weiterschicken, wenn er bestimmte Ergebnisse haben will. Aber das nur am Rande.

Ob Auge und Rücken und Verdauung zusammenhängen kann ich dir nicht sagen. Es ist nicht auszuschließen, aber es können auch unabhängig von einander Krankheiten sein (man kann auch Läuse UND Flöhe haben :)z ).

Verdauung hört sich ein bißchen nach Reizdarmsyndrom an. Einer, der sich damit auskennt, wäre ein Gastroenterologe und danach vielleicht eine Psychotherapie um zu lernen damit umzugehen, wenn es das ist. Selbsthilfegruppen könnten da auch hilfreich sein. Es macht viel Sinn, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Vielleicht gibts im Netz auch ein Forum dafür. Das mit dem Urin sagt mir nichts. Weiß nicht so recht, wie das bei euch Jungs so läuft. Ein Urologe weiß da sicher mehr. Die eng stehenden Wirbel wären vielleicht ein Fall für einen Osteopathen. Einige Krankengymnasten haben diese Zusatzausbildung, deren Behandlung man meist aus eigener Tasche zahlen muss. Die aber sehr effektiv sein kann. Kann auch sein, dass ein Osteopath mit seiner Behandlung deine Verdauung mit beeinflusst. Denn irgendwie hängt im Körper doch alles mehr oder weniger zusammen. Die Schulmediziner schauen in ihren Fachbereichen, die alternative Medizin schaut ganzheitlich.

Hoffe, ich konnte dich auf ein paar neue Ideen bringen.

Viel Erfolg und gute Besserung!

f5lipfglopx76


Hallo,

ist es vielleicht eine Somatisierungsstörung/somatoforme Störung? Und/oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit (Fructose, Lactose, Sorbit etc)?

Eine Psychotherapie ist auf jeden Fall hilfreich.

Gute Besserung.

c>lanotz


Hey, vielen Dank für deine Antwort.

Mein Hausarzt hat mir schon vor ganz ganz vielen Jahren ein Reizdarmsyndrom diagnostiziert. Allerdings hatte ich da gar nicht so große Probleme und er hat kaum was untersucht. Es hat sich zwischenzeitlich auch einiges verändert.

Arztwechsel ist schwierig, kenne sehr viele hier in der Umgebung vom Zividienst, so wirklich gutes habe ich da von keinem gehört, wüsste nicht wo ich hingehen soll. Halte meinen Hausarzt auch nicht unbedingt für fachlich schlecht, aber er hört nie zu und hat kaum Zeit, manchmal habe ich das Gefühl er nimmt mich nicht Ernst.

Beim Urologen war ich ja schon. Ich weiß nicht genau was mit den Untersuchungen alles ausgeschlossen wurde und auf was untersucht wurde aber er sagte er könne nichts krankhaftes feststellen. Wie gesagt, die körperlichen Symptome sind gar nichtmal so schlimm. Ich habe das mit dem Urin knapp 3 Jahre verdrängt, bin dann zum Arzt. Da die Symptome jeden Tag da sind und ich diese nicht mehr verdränge, beschäftigt mich das auch jeden Tag. Das ist schlecht, aber ich würde gerne Wissen was es ist und das ganze macht mir Angst (die wahrscheinlich unberechtigt ist).

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