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Nachts ständig eingeschlafene Arme

H~albYUndHPalxb hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe ein Problem, bei dem ich ein paar Ideen bräuchte. Bei meiner Hausärztin war ich schon – das war wenig hilfreich bisher.

Mein Problem ist, dass mir nachts sehr oft die Arme einschlafen. Vor ein Paar Wochen waren es auch die Beine, doch das hat sich gelegt. Jetzt sind es nur noch die Arme. Und zwar schlafen sie mir so ein, dass es sich anfühlt, als ob sie am Ansatz abgeschnürt wären. Bis vor drei Wochen so heftig, dass ich das Gefühl hatte eine "tote" Gliedmaße läge neben mir, wenn ich aufwachte. Mittlerweile ist immerhin noch ein leichtes Kribbeln zu spüren, wenn ich wach werde.

Ich habe mir vor zwei Jahren eine neue Matratze gekauft. Die habe ich aber wieder aus dem Bett befördert und schlafe jetzt wieder auf der Alten. Zwischendurch habe ich sogar probehalber in einem ganz fremden Bett geschlafen. Auch dort waren die Probleme da, allerdings erst nach drei Tagen.

Meine Ärztin meint, dass es nichts von der Wirbelsäule oder den Nerven sein kann, weil mir ja alle Gliedmaßen kreuz und quer durcheinander einschlafen. Als ich bei ihr war, war der Zustand noch so, dass Beine und Arme eingeschlafen sind.

Ich bin mir nicht so sicher in welche Richtung ich forschen soll. Nerven? Oder vielleicht Psyche?

So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen, weil ich abends nicht mehr ins Bett will und morgens kaum rauskomme.

Antworten
b3m*ed


Hallo,

habe ich auch manchmal, an den Armen.

Das fühlt sich an wie totes Fleisch. Dann haue ich wie verrückt auf den Arm ein, bis er wieder was fühlt.

Seit ich ohne Oberteil schlafe, passiert es kaum noch.

lg.

N4iTlpf~erxd


Ich würde damit mal zum Neurologen gehen – ich hatte das vor ein paar Jahren auch mal, ich bin dann mit total pelzigen Armen aufgewacht. Beim Arzt war ich allerdings erst, als ich später auch tagsüber Kribbeln in den Beinen und Armen hatte. Festgestellt wurde schließlich eine Polyneuropathie wegen Vitamin B12-Mangel. Es kann bei Dir natürlich etwas ganz anderes sein, aber checken lassen würde ich es schon mal, und Deiner Hausärztin scheint da ja nicht so viel einzufallen. Bei mir war es jedenfalls auch nicht symmetrisch, also dass beide Arme oder Beine eingeschlafen wären, und es waren trotzdem die Nerven ":/

DDanjxael


Meine Ärztin meint, dass es nichts von der Wirbelsäule oder den Nerven sein kann, weil mir ja alle Gliedmaßen kreuz und quer durcheinander einschlafen.

Sorry, aber das zeigt die absolute Unwissenheit der Ärztin auf. Leider! Über 90 Prozent der s.g. CTS, einschlafenden Arme, Schulter-Arm-Sydrom etc, kommen von der Brust- und Halswirbelsäule. Sehr oft in Verbindung starker Verspannungen der Muskulatur im Schulter-Brustgürtel.

Auch ist es nicht ungewöhnlich, dass die Statik der Wirbelsäule bei anhaltenden Beschwerden in Mittleidenschaft gerät. So sind variierende und kombinierte Probleme wie Arme, Beine, Becken etc. nicht ungewöhnlich. Gaben von Vitamin B-KOMPLEX (B1, B6, B12 mit Folsäure) ist sinnig. Reines Vitamin B12 nutzt gar nichts!

Bei starken muslulären Verspannungen ist es ggf. sinnig, einige Zeit Muskelrelaxantien zu nehmen wenn keine Alternative zur Verfügung steht. Ggf. sollte eine Röntgenaufnahme gemacht werden in Hinsicht auf Skoliose etc. Sinnig in jeden Fall wäre ein besuch bei einem Chiropraktiker / manuellen Therapeuten und ähnlichem, die kommen dem Ganzen recht schnell auf die Spur.

Sind ggf. auch Zeichen von Herzstolpern, Stechen in der Brust bei tiefem Einatmen, schwere Arme beim Ausstrecken und seitlichem anheben, Kopfschmerzen, Schwindel, Nackensteife etc. vorhanden?

LG

Dcanjxaexl


Nachtrag:

Da die Gliedmassen lediglich im Liegen / im Schlaf einschlafen, ist eine Erkrankung der Nerven oder entzündliche Prozesse, etc. sehr unwahrscheinlich. Hier liegt mehr als höchstwahrscheinlich ein "Einklemmen" der betroffenen Bereiche und Gliedmassen vor.

Abzuklären wäre wodurch.

LG

H>albqUndHxalb


Ja, das mit den Nerven würde ich aus den selben Gründen ausschließen. Tagsüber ist es nur ein einziges Mal aufgetreten, als ich in einem Sessel "herumgelümmelt" habe.

Skoliose hatte ich als Baby, ist aber eigentlich wieder durch gute Therapie weggegangen. Letztes Jahr hatte ich einen Hexenschuss, da hat der ein oder andere Arzt an meinem Rücken herumgewurschtelt. Allerdings wurde nichts geröngt.

Also sollte ich am besten ersteinmal nach einem Arzt suchen, der meine Wirbelsäule unter die Lupe nimmt?

R6u[ssrell4


Möglicherweise hast Du TOS. Schau hier:

[[http://www.handzentrum.ch/flyertos/flyerTOS1.htm]]

WGerHeil6tHatLRexcht


Hallo ;-D

Also das was deine Ärztin meint ist garnicht so unwarscheinlich, warst du schon mal bei nem anderen Arzt.....möglich das die Symptome aus einem rausgesprungenem Wirbel kommen...eine Ärztin alleine kommt oft nicht auf den Trichter ;-D

....in der Homöopathie würde man dich wahrscheinlich fragen ob du dich momentan in einer Handlungsunfähigen Situation befindest ;-D ??!!

Liebe Grüße

HdalbUndFHalxb


....in der Homöopathie würde man dich wahrscheinlich fragen ob du dich momentan in einer Handlungsunfähigen Situation befindest ;-D ??!!

Aber in erster Linie linksseitig.

Ich hab da echt schon drüber nachgedacht, weil ich schon die ein oder andere Erkrankung über meine Psyche in den Griff bekommen habe. Wenn ich eine "schwere Last" mit mir herumtrage – also was zu klären ist, dann bekomme ich je nach Situation heftige Rückenschmerzen oder solche Halsschmerzen, die mir den Hals zuschnüren. Wenn ich was nicht hören möchte, dann hab ich Kreislaufprobleme, so dass ich kaum was hören kann... Achja, es ist wie ein offenes Buch. Aber auf mein nächtliches Hauptsächlich-Linker-Arm einschlafen fällt mir nichts ein.

Dian>jaexl


Na fragen wir mal etwas genauer:

1. Wann schlafen die Hände ein?

2. Wie fühlt es sich an? Brennen? Kribbeln? Taubheitsgefühl? etc.

3. Von wo bis wo schlafen die Finger / Hände ein?

5. (wesentliche Frage): WELCHE finder kribbeln und schlafen ein an welcher Hand?

Um überhuapt zu wissen WAS das blockiert ist (oder eben nicht) ist das entscheidend, da jeder Nerv einen anderen Verlauf und eine anderen zurordnung hat zu z.B. HWS oder BWS etc.

LG

HKalPbUn)dHazlb


Die letzten Nächte ist es so, dass mir in erster Linie der linke Arm einschläft ab Schulter. Eine Zeit lang war es wirklich als hätte mir jemand direkt am Armansatz den Arm abgeschnürt und er lag neben mir wie eine tote Gliedmaße. Das ist die letzten Nächte nicht mehr so extrem. Ich spüre ihn noch leicht (also taub), wenn ich wach werde – also nah am "Kribbelstadium". Brennen gar nicht. Aber es ist immer der komplette Arm direkt vom Ansatz, nie nur ein Teil des Arms oder gar nur die Finger. Ab und zu ist es auch der rechte, aber der nie so schlimm.

Das Einschlafen kommt meiner Meinung nach eher in den Morgenstunden. Und zur Aufstehzeit. Ich wüsste nicht, wann ich die letzten Tage mal aufgewacht wäre und er nicht eingeschlafen war.

Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich bereits seit über einem Jahr jeden zweiten Tag Übungen für meinen Rücken mache. Einige Wochen davor hatte ich nämlich einen Hexenschuss und habe mich immer wieder mit Rückenschmerzen herumgeplagt. Das habe ich im Augenblick eigentlich kaum noch, nur noch, wenn mich psychisch etwas sehr belastet. Im Augenblick bin ich frei von Rückenproblemen.

Dtanjarel


Abgesehen davon hier eine Diagnose oder Indikation zu stellen – das geht eh nicht, vermute ich bei dir höchstwarscheinlich aufgrund deiner Beschwerdeangaben nachfolgendes:

1. Blockade oberen Brustwirbelsäule

2. Blockade der 1. Rippe

3. Blockade der C7/Th1 (ggf. C6 und C5)

4. extreme Verspannungen der Schulter-Nacken -Muskulatur

Da derzeit ekien Anzeichen von (Dreh-)Schwindel, Übelkeit und Fehlmotorik bestehen, schliesse ich höchstwarscheinlich eine Blockade in C1/C2 aus. Auch die Rotatorenmanschette der Schulter würde ich hier ausschliessen. Ggf. möglich sind Verklebungen der Muskulatur des Schulterblatt und oberer Schultermuskulatur.

Sinnig wäre eine Physio-Behandlung mit Behebung der o.g. Blockaden, oder ein Besuch bei einem manuellen Therapeuten / Chiropraktiker

LG

HaalbU[ndHDalb


Eine Diagnose erwarte ich hier gar nicht. ;-) Mir reichen eigentlich die Ideen, in welche Richtung ich weiter untersuchen lassen sollte. Da habt Ihr mir sehr weitergeholfen – vielen Dank dafür. Ich werde mich nun nach jemandem umsehen, der meine Wirbelsäule unter die Lupe nimmt.

M\aggxan


Also- deine Leidensgeschichte kommt mir bekannt vor- hatte zwar früher auch mal ein eingeschlafenen Arm etc.aber das meinst du hier nicht! Was du gerade mitmachst kann mit einem gravierenden Burnout-Syndrom und mit Polymyalgia Rheumatika zu tun haben. Hast du über Mon. oder Jahre einen extremen Belastungs und Erschöpfungszustand erlebt? Schlafstörungen mit extremen Schlafdefizit?- Migräne- Clusterkopfschmerzattacken??(Kann, muß aber nicht sein.) Es kommt dann eines zum Anderen. Auch Muskelspasmen und Stiche am ganzen Körper evtl. auch Brennen- können Begleiterscheinungen sein. Aber das ganz Bezeichnende an Polymyalgia Rheumatica sind diese andauernden Armschmerzen ! Das Krankheitsbild "Polymyalgia Rheumatika" gehört zum Rheumatischen Formenkreis. Wurde von Ärzten bis in die heutige Zeit immer bei älteren Menschen "Senioren" diagnostiziert, da es so im Lehrbuch steht. Es sind aber heute schon sehr viele jüngere Menschen davon betroffen bei denen diagnostisch nicht an dieses Krankheitsbild gedacht wird.- Vielleicht hilft dir diese Info weiter!? *:) Beste Grüße und alles Gute!!

KTathn Mooxn


Weniger bis gar kein Brot essen hilft. Ich forsche mit der Ernährung seit gut 10 Jahren und habe nur und zwar ausschließlich einschlafende Gliedmaßen (Hintern, Beine) in ausgedehnten Brot-und-Milch-Phasen.

Stellen Sie sich einen Höhlenmenschen vor, der wegen eingeschlafener Gliedmaßen vor seinem Fressfeind nicht wegrennen kann, weil er nicht auf die beine kommt. Undenkbar und von der Natur so nicht gedacht und daher passiert es mit natürlichem Essen- Früchte, Salat,etc.- auch nicht.

Alles Gute,

K.Moon

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