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Ich werde einfach nicht gesund, verzweifle langsam

h%a@yat(2010 hat die Diskussion gestartet


Langsam weiß ich echt nicht mehr was ich machen soll!

Bin jetzt seit August 2010 fast permanent krank, immer wieder kommt was neues dazu, immer wird es noch schlimmer!

Es fing damit an, dass ich im August 2010 aus dem Holland-Urlaub wiederkam und plötzlich mit Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Schüttelfrost und der dicken Mandelentzündung. Nach einigem Hin und Her bei meinem damaligen Arzt, kam er dann auch mal auf die Idee, eine Blutuntersuchung zu machen und was raus kam, war total super: Pfeiffersches Drüsenfieber.

Naja, ich dachte, ich liege da jetzt erstmal 6 Wochen flach, aber ganz so lange war es dann doch nicht. Ende September hatte sich das ganze dann wieder normalisiert, 2 Wochen ging es mir ganz gut, bis ich dann plötzlich mit dem heftigsten Husten, den ich je hatte und fast 40°C Fieber im Bett lag. Wieder zum Arzt, diesmal zu nem anderen, Diagnose: Lungenentzündung. Ich dachte, man möchte mich veräppeln, aber naja so lag ich dann 3 Wochen flach, nahm Antibiotika, konnte so gut wie nix essen und war so schwach wie noch nie.

Irgendwann ging es dann wieder, der Husten blieb aber hartnäckig da. Er blieb den ganzen Rest vom Jahr 2010, war die ganze Zeit "gelöst", also schleimig, aber verschwand einfach nicht. Ich hatte beschlossen das ganze zu ignorieren, zwischendurch wurde es auch wieder weniger, bis dann vor 1 Woche auch noch unglaubliche Kopfschmerzen und Schnupfen dazukamen, wurds mir wieder zu bunt und ich bin zum Arzt. Der meinte, das sitzt alles in meinen Nebenhöhlen, die Bronchen wären okay und meinte, wir müssten da noch einmal mit Antibiotika ran. Also wieder Roxythromycin150mg für 10 Tage. Vor genau einer Woche habe ich angefangen es zu nehmen, die Woche ging es mir noch gut. Am Samstag bin ich plötzlich mit einem ziemlich dumpfen rechten Ohr aufgewacht, dachte mir aber, das hat wohl was mit meinen Nebenhöhlen zu tun und gut ist. Naja, Sonntag saß ich dann in der HNO-Notaufnahme, weil die Schmerzen so unerträglich geworden sind, dass ich nichts anderes konnte, bis auf weinen und wimmern. Der Arzt riet mir dann zu einem Trommelfelldurchschnitt, da es wohl reichlich komisch sei, dass ich trotz dem Antibiotikum noch so eine heftige Mittelohrentzündung bekomme. Habe dann bei der Mini-OP das gesamte Krankenhaus zusammengeschrien, weil das glaube ich, die schlimmsten Schmerzen waren, die ich je gespürt hatte. Der Arzt sagte mir danach, es wäre kein Wunder gewesen, dass das so wehtat, da hatte sich wohl alles total entzündet und sehr viel Eiter in der Paukenhöhle gebildet. Irgendwie alles durch meine Nebenhöhlen.

Naja, jetzt sitze ich hier, 2 Tage später, bin fast kontinuirlich auf Ibuprofen, weil mein gesamter Augen- und Stirnbereich schmerzt, als würde irgendwas dahintersitzen und mein Ohr immernoch dumpf ist und wehtut, trotz Paukenröhrchen. Noch dazu sind Husten und Schnupfen immernoch heftig und wenn alles still ist, höre ich ein nervenzerreibendes lautes Piepen auf meinem rechten Ohr.

Habe noch 3 Tage, dann habe ich das Antibiotikum durch.

Ich bin einfach total am verzweifeln, es wird irgendwie von mal zu mal schlimmer und nichts scheint wirklich zu helfen!

Habe jetzt schon so Echinacen-Kapseln verschrieben bekommen zur Stärkung des Immun-Systems, aber ob die was bringen, weiß ich nicht.

Ich könnte die ganze Zeit weinen, weil ich einfach andauernd Schmerzen habe und ich nichts richtig machen kann. Sport und Schule fallen wieder weg, ich stehe kurz vorm Abi, das kann ich mir alles nicht leisten!

Ich fühle mich einfach so kaputt, irgendwas stimmt mit mir nicht. Das Antibiotikum wirkt bisher auch nicht und mein Arzt meinte, wenn das überhaupt nicht mehr wirkt, muss ich in eine HNO-Klinik, dann ist irgendwas schwerwiegendes mit meinen Nebenhöhlen. :°(

Kennt jemand sowas, hatte vielleicht jemand schonmal sowas in der Art? Was könnte ich tun, wie komme ich damit klar? Ich weiß einfach nicht mehr weiter, das schlägt langsam wirklich auf meine Psyche. :-(

Danke!

Antworten
_\PMarvatxi_


Ich kann dir vorerst nur den Rat geben, dein Blut auf Nährstoffmängel (Eisen, Folsäure, B12, B6, Magnesium, Kalcium, D3, Zink) überprüfen zu lassen. Meist führt ein Mangel an Vitaminen- und Mineralstoffen zu einem geschwächten Immunsystem. Wichtig ist auch, auf eine gesunde Ernährung zu achten und möglichst oft an der frischen Luft bewegen, auch, wenn es einem nicht so gut geht.

h4aya\t2010


Mein Blut wurde untersucht und alle Werte wären wohl normal gewesen. Noch dazu mache ich regelmäßig viel Sport (bis zu 4x die Woche) und bin viel draußen (außer die Temperaturen bewegen sich wieder in den Minus-Bereichen), meine Ernährung ist auch in Ordnung. Ich esse nur ungern gekochtes Gemüse, gleiche das aber durch viel Rohgemüse und Obst aus. Ich bin weder zu dick, noch zu dünn, mein BMI liegt bei 23, also Normalgewicht. Ich hatte als Kind zwar einige Mittelohrentzündungen, war aber sonst nicht besonders anfällig. Es gibt also eigentlich keine Gründe, warum mein Körper so anfällig für Infektionen ist, außer eben, dass das Pfeiffersche Drüsenfieber mein Immunsystem geschwächt hat oder bis heute nicht ganz verschwunden ist.

Geht das denn? Mein Hausarzt sagt, dass es daran liegt und jetzt als Folgeerscheinung irgendwas mit meinen Nebenhöhlen ist, der Arzt im Krankenhaus meinte, das wäre totaler Unsinn, die Infektionen seien einfach momentan dauernd unterwegs.

Nur ich weiß nicht was ich glauben soll und vor allem weiß ich nicht, was ich noch tun soll. Habe für Freitag jetzt einen Termin beim HNO und mir geht es immernoch nicht gut. Mein Ohr tut immernoch weh, noch dazu habe ich jetzt schreckliche Kopfschmerzen überm und unterm Auge und ich fühle mich schwach.

_!ParWvatHix_


Mein Blut wurde untersucht und alle Werte wären wohl normal gewesen.

Aber weißt du denn, ob auch die Werte überprüft wurden, die ich genannt habe?

Man kann nämlich auch trotz einer gesunden Ernährung Nährstoffmängel haben z.B. wenn man aus irgendwelchen Gründen einen höheren Bedarf an bestimmten Nährstoffen hat oder Nährstoffe von Magen oder Darm nicht richtig aufgenommen werden können.

Es gibt also eigentlich keine Gründe, warum mein Körper so anfällig für Infektionen ist, außer eben, dass das Pfeiffersche Drüsenfieber mein Immunsystem geschwächt hat oder bis heute nicht ganz verschwunden ist.

Geht das denn?

Es kann durchaus sein, dass du einen chronischen EB-Virus hast. Aber was das betrifft, rate ich dir, dich mal an das Unterforum zu wenden: [[http://www.med1.de/Forum/EBV/]]

Die ständige Antibiotikagabe kann das Immunsystem im Übrigen auch schwächen.

Achso, und wenn das Antibiotika nicht anschkägt, kann es sein, dass für deine Beschwerden nicht Bakterien sondern Viren die Ursache sind. Bei Viren helfen Antibiotka nämlich nicht.

h?ayat2x010


Das Blut wurde ja darauf untersucht, ob irgendwas fehlen könnte, was mich so anfällig macht. Aber ich frage meinen Hausarzt nochmal, ob wir die Untersuchung vielleicht wiederholen können oder ob er irgendwas außer Acht gelassen hat.

Ja, dass ich über so einen kurzen Zeitraum so viel Antibiotika bekommen habe, hat mich auch beunruhigt mit Hinblick auf mein Immunsystem. Habe auch immer gefragt, ob das wirklich nötig ist, aber ich war bei 3 verschiedenen Allgemeinmedizinern und die haben mir alle dazu geraten.

Wenn das jetzt natürlich ein Virus ist, der einfach nicht verschwinden will und ich die Antibiotika umsonst genommen habe...

Was hilft denn gegen Viren? Kann vom Arzt da irgendwas spezielles erfragen?

_YPar=vaxti_


Gegen Viren hilft nix. Ist ja beim EB-Virus auch so. Da nimmt man ja auch kein Antibiotika. Da hast du doch hoffentlich auch keins bekommen, oder?

h~ayautN2901{0


Nene, da habe ich natürlich keins bekommen.. der war ja auch relativ schnell wieder weg, zumindest wurde mir damals gesagt, ich hätte den gut überstanden.

Aber irgendwas stimmt ja trotzdem nicht, weil ich seitdem nicht mehr gesund war, deswegen glaube ich, da wurde irgendwas übersehen! Gehe morgen mal zum HNO und lasse erstmal alles durchchecken!

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