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Schmerzen im Leistenbereich, generell schwach

eolamaxr hat die Diskussion gestartet


liebe forenmitglieder,

seit heute morgen (beim aufstehen gegen 8, wenn ich mich recht entsinne) plagen mich schmerzen im leistenbereich, wenn ich mich nicht bewege, drückt es. bei leichter berührung schmerzt es stark und stechend, bei bewegung oder belastung eher ziehend bis stechend. anfangs nur rechts, inzwischen auf beiden seiten. geschwollen ist, soweit ich das beurteilen kann, nichts.

generell fühle ich mich heute nicht besonders gut, stechender kopfschmerz beim treppensteigen und ein allgemeines unwohlsein, schwächegefühl, gliederschmerzen (diese gesteigerte sensibilität wie bei fieber, nur daß ich keines habe).

hat irgendjemand eine idee, was das sein könnte?

Antworten
eJlamDar


nun, das fieber kam noch, nachdem ich im kh in der ambulanz angekommen war. stieg dann auch ganz schön über die nacht. inzwischen ist es wieder weg, und trotz mehrmaligen ultraschalluntersuchungen, röntgen, bluttests, urintest etc konnte mir bisher keiner sagen, was es denn nun ist – nur, daß es vermutlich infektiös ist.

morgen kann ich endlich beim hausarzt vorbeischauen, da bin ich zuversichtlicher, daß sowas wie ein ergebnis dabei herauskommt.

das mit der ambulanz von krankenhäusern an so ungünstigen wochenendtagen werde ich mir, falls ich nochmal akut krank werde, definitiv 7mal vorher überlegen – die sind derartig unterbesetzt, überfordert und schlecht organisiert, daß ich mir das garantiert nur dann nochmal antun werde, wenn ich kurz vorm exitus stehen sollte. ein bißchen fieber und die schmerzbedingte fastunfähigkeit, mich selbstständig fortzubewegen, zählen da für die zukunft nicht mehr zu.

nichts gegen das personal an sich – die waren auch systematisch bedingt einfach nicht mehr in der lage, halbwegs zielorientiert zu arbeiten, denke ich.

und nachdem ich mich da immerhin von grob vor 19 uhr bis 1 uhr nachts aufgehalten habe, jede einzelne frage (selbst die nach meinem namen) mindestens dreimal, manchmal auch mehr als einmal vom selben arzt / von derselben ärztin gestellt bekam, viermal mit ultraschall untersucht wurde und bis auf "geben sie der patientin so und so viel von dem und dem schmerzmittel" (auch nach mehrmaligen hinweisen darauf, daß ich gar keine schmerzen hatte, wenn ich mich nicht bewege, was ich nicht mußte) nichts dabei rauskam, hatte ich echt die nase voll.

ich wär gerne bereit gewesen, am nächsten tag wiederzukommen wenn mir jemand gesagt hätte, wie die situation aussieht.

nachdem ich dann, nachdem mir auch bis auf "das ist gegen die (im liegenden zustand nichtexistenten) schmerzen" keine begründung für den tropf geliefert wurde, diesen verweigerte und endlich in einem zimmer neben einer doch recht unruhigen patientin (die arme wurde ja zusätzlich zu ihrem unruhigen und lauten schlaf auch noch von meiner verlegung in ihr zimmer gestört) eingeschlafen war, wurde ich dann eine stunde später auch schon wieder aus dem schlaf gerissen – doch tropf, weil der auch fieber senkend ist. das war innerhalb dieser stunde lustigerweise von selber auch wieder gesunken, die kanüle lag inzwischen falsch (ist bei mir sowieso problematisch und immer recht schmerzhaft), hätte neu gesetzt werden müssen, und fiebrig, schwummrig und bewegungsschmerz hin oder her, war mir einfach klar, daß der schlaf schon ziemlich gut war, ich mehr davon brauchte und das mit tropf in diesem zimmer garantiert nicht mehr besonders gut funktioniert hätte. die wahlmöglichkeit war dann tropf oder unterschrift und entlassung, und glücklicherweise war mein partner auch noch bereit, mich abzuholen und nach hause zu bringen.

die behandelnde assistenzärztin war darüber nicht besonders glücklich, was mir wirklich leid tut – war ja auch offensichtlich, daß sie zusätzlich noch ne menge anderes zu tun hatte und sich nicht noch mit störrischen patienten herumärgern wollte. (was sie auch nicht hat. ein gespräch, wenigstens ansatzweise, gabs nämlich nicht.)

ist das wirklich immer so hart? entweder nach den regeln spielen oder raus?

die richtige entscheidung wars auf jeden fall, selbst wenn mein kopf nicht ganz klar war in dem moment. am nächsten morgen war das fieber schon deutlich gesunken, ein weiterer tag und eine weitere nacht schlafen sowie lang überfälliger ausgleich des flüssigkeitshaushalts (mußte ja nüchtern bleiben, bis mir endlich geglaubt wurde, daß ich keine schmerzen im blinddarmbereich hatte und die ultraschalluntersuchungen oder was auch immer die nicht-notwenigkeit einer prompten op bestätigten. offenbar wurde trotz meines beharrens darauf, daß mir nur die leisten wehtun, "unbestimmte bauchschmerzen" weitergegeben) haben wunder gewirkt.

ich bin zuversichtlich, daß ich morgen beim arzt zumindest mehr informationen bekomme, und auch froh darüber, daß ich mich dann wegen der bisherigen testergebnisse nicht mehr selber mit dem krankenhaussystem anlegen muß ;-)

ich bin aber immer noch fassungslos über das, was da abgelaufen ist – weiß jemand, ob das nur am wochenende so kraß ist, oder grundsätzlich in der ambulanz, oder grundsätzlich in krankenhäusern momentan?

der erste behandelnde arzt war völlig neben der spur, der wirkte, als hätte er gerade ne woche am stück gearbeitet, irgendwas genommen oder als wäre er selber krank, die assistenzärztin wirkte frischer, aber auch gestreßt, der oberarzt war ein bißchen entspannter, aber eben auch nur sehr kurz da. die pfleger bekamen anweisung, aber keine information, und die anweisungen auch über meinen kopf hinweg. was jetzt an sich nicht schlimm ist, wenn es sich um wichtige maßnahmen handelt, aber wenn es bloß um ein offenbar optionales schmerzmittel gegen nicht-akute schmerzen handelt, habe ich da wenig verständnis für.

am nächsten tag ergab auch die anfrage nach den ergebnissen nur die auskunft "unterlagen sind noch nicht vorhanden".

ist das nur personalmangel, mangel an finanzen, finanziell bedingter personalmangel?

wenn jetzt lebensgefahr oder starke ansteckungsgefahr bestünde, hätten sie sich dann damit auseinandergesetzt oder wäre der ablauf der gleiche gewesen?

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