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Bin "aufgedreht" und keiner kann helfen

r2oQsa_li?ndxe


Persönlichkeitsstörung

:-o

wenn das die symptome dafür wären, dann hätte jeder dritte eine persönlichkeitsstörung :-| in diese richtung würde ich erstmal gar nicht denken.

für mich hört sich das alles eher nach einer psychischen störung an. so wie es auch bei mir vermutet wird. situationen, die man als "ach, das geht schon" und "ist ja nicht schlimm" abtut, nagen mitunter mehr an einem, als man selber denkt bzw. sich eingestehen will. ich neige auch eher dazu, vieles runterzuspielen und merke oftmals, das meine gedanken dann doch um etwas kreisen, was ich ursprünglich erstmal gar nicht als wichtig empfunden habe. das können kleinigkeiten sein. letztlich belasten sie dann doch.

bei mir stand irgendwann mal im bezug auf eine psychotherapie das wort gefühlsregulationsstörung im raum. vielleicht ist das auch bei dir ein ansatz. du outest dich da ja selber in dieser hinsicht. ich hab mich da über ein jahr lang viel viel schwerer getan ;-)

Soelexnt


Gefühlsregulationsstörung ist gleich Borderline?

Was mir gerade noch einfällt: Mein Opa ist letztens erst gestorben. Ich finde es schon traurig, dass ich ihn nie wieder sehen kann, denn ich habe ihn schon 6-7 Jahre nicht mehr gesehen. Allerdings... Ich musste nicht weinen, ich war nicht betrübt, stark traurig oder so. Mir ist das alles nicht sooo sehr zu Herzen gegangen .Ich weiß auch nicht warum.

Ich weiß nur, als ich gaaanz klein war, ist mein anderer Opa gestorben (da war ich 5 oder 6) und da habe ich geweint wie nichts gutes. :-|

rcos>a_vlinxde


nein, gefühlsregulationsstörung ist nicht gleich borderline. das sind zwei unterschiedliche dinge. gefühlsregulationsstörung heißt vielmehr, daß man nicht die eigentlichen gefühle rauslässt, sondern versucht, zu überspielen oder auch manchmal total gegenteilig von dem reagiert, was andere erwarten. wie z. b. (um deinen fall mal aufzugreifen) nicht weinen, wenn der opa stirbt.

das kann natürlich mehrere gründe haben. zum einen war der opa vielleicht nicht wichtig genug, als daß du um ihn weinen würdest, zum anderen scham anderen gegenüber, den gefühlen freien lauf zu lassen. da gibt es viele gründe, warum man manchmal nicht die "gewünschte" reaktion zeigt. manchmal kann man auch einfach nicht weinen und weiß selber nicht, warum das so ist.

das gleiche gilt für freude, enttäuschung und alle anderen emotionen, die der mensch empfinden kann.

Ich weiß nur, als ich gaaanz klein war, ist mein anderer Opa gestorben (da war ich 5 oder 6) und da habe ich geweint wie nichts gutes.

naja...in gewisser weise finde ich das schon noch normal, wenn man mit 20 nicht mehr für alles das weint, wofür man mit 5 oder 6 geweint hat. das ist eben die kindliche unbefangenheit. wird man älter, verlagert sich das einfach. ein kind weint meistens sofort, wenn es sich weh getan hat. auch, wenn es gar nicht so schlimm war. als erwachsener macht man das einfach nicht mehr. da flucht man dann ;-)

_~Nixex_


Hallo Selent,

das mit dem Opa finde ich völlig normal wenn die Beziehung nicht zu eng war.

Ich habe beim Tod meiner Großeltern auch nicht geweint, hatte kein besonderes Verhältnis zu ihnen.

Zu Weihnachten gabs mal ein Nachthemd, zum Geburtstag mal Unterwäsche, später mal 20 Mark. Emotional spielten sie keine Rolle für mich.

Darüber sorge Dich mal nicht!!

Du hast bestimmt mehr gesunde Anteile in Dir als Du glaubst!!

*:)

Sbe&lsexnt


Danke für eure Antworten. :-)

Mal schauen, was der Neurologe/Psychiater am Mittwoch sagt.

_SN8ixVe_


@ Selent

Ich drück Dir alle Nixendaumen, dass es ein guter Kontakt wird!!

Gut das Du Dich aufgerafft hast!! :)=

Denk bitte daran dass für eine Diagnostik mehrere Termine stattfinden müssten.

Sag also bitte, dass Du eine Ausführliche Diagnostik wünschtst!

Schreib Dir mal bis dahin alle Stichpunkte auf die Dir einfallen.....

Oft vergisst man ja vor Aufregung etwas Wesentliches!

Ich bin gespannt!!!

*:)

SSelexnt


EEG, EMG waren okay und psychische Ursachen schließt der Neurologe auch aus. :-(

Ich soll trotzdem etwas zum Einschlafen nehmen, aber das möchte ich nicht. Ich kann zwar nicht durchschlafen, aber meine Symptome kommen nicht daher.

Raemux-la


Machst du Sport? Bewegst du dich genug?

4Dn0nxym


Habe mir jetzt mal alles durchgelesen.

Meine Vermutungen:

-irgendetwas Verdrängtes nagt an Dir (Psyche kann man nicht mal eben ausschließen!)

-Du bist irgendwelchen Umweltgiften ausgesetzt. Hat sich an der Front in der letzten Zeit was getan?)

-mit den Hormonen stimmt etwas nicht (daraus folgt dass man auch was anderes als das Gehirn untersuchen kann...)

-irgendein Nährstoffmangel liegt vor

-Bewegungsmangel

Am naheliegendsten scheint mir doch irgendeine psychische Ursache, denn gerade die Rückenmuskulatur ist sehr empfänglich für psychische Unbehaglichkeit und auch die Schlafstörungen ließen sich damit erklären.

Ausgehend davon was ich lese, kann man auch nicht ausschließen dass Du (evtl. zusätzlich zu all dem) an Übermüdung leidest, die die Hibbeligkeit und Impulsivität erklären kann (kenn' ich von mir selbst).

S{elKenxt


Ich jogge 2x die Woche. Mehr schaffe ich nicht, sonst habe ich zu starke Schmerzen an den Muskeln...

-irgendetwas Verdrängtes nagt an Dir (Psyche kann man nicht mal eben ausschließen!)

Gut möglich. Was kann ich tun, um das heraus zu finden?

-mit den Hormonen stimmt etwas nicht (daraus folgt dass man auch was anderes als das Gehirn untersuchen kann...)

Sexualhormone, Schilddrüsenhormone, Nebennierenhormone und Knochenstoffwechselhormone wurden untersucht – alles ohne Befund

-irgendein Nährstoffmangel liegt vor

Eisen (Ferritin), Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin B5, Zink sind alle in Ordnung.

Übermüdung verursacht Impulsivität? Wow, hätte ich nicht gedacht, danke für diesen Anstoss.

Mh... Was meint ihr, wie ich weitermachen sollte? Zum Psychotherapeuten, der eine Verhaltensanalyse macht? Die Wartelisten sind ja sehr lang...

Sollte ich dann wohl doch erstmal die Tabletten zum Schlafen nehmen? Ich habe sie noch nicht, denke aber, dass es normale Antidepressiva sind.

4_n(0ny4m


Was die Hormone etc. angeht muss ich zu unaufmerksam gelesen haben, sorry. Das wird also nicht das Problem sein.

Nun, bevor Du mir mit sarkastischen Bemerkungen kommst, überleg (oder google) mal was im Gehirn bei Schlafmangel passiert!

U.A. lässt die Aktivität im Präfrontalen Cortex nach, doch dieser Bereich ist für die Impulskontrolle zuständig!

Zu dem Dope: Versuch's erstmal mit Baldrian (auch mal ne "Überdosis", das Zeug ist ungefährlich). Bei mir wirkt es sehr gut.

SNelxent


Das war nicht sarkastisch gemeint. :-)

Pflanzliche Mittel habe ich schon durch. Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Neurexan, Manuia, ... :-(

_]Nixxe_


hi Selent,

ich denke auch, dass ein Neurologe nicht mal eben so psych. Störungen ausschliessen kann......

Wenn Du Dich weiter damit so unwohl fühlst solltest Du Dich auch darum kümmern...

Ich würde zu einem Psychologen gehen der auch Psychiater ist.....

Da ist dann das breitere Wissen zu psych. Störungen vorhanden und auch das Wissen um medikamentöse Erleichterungen (falls nötig)

Ändert sich denn Dein Befinden manchmal? Oder ist es immer gleich?

*:)

Sle9le>nt


Ich würde zu einem Psychologen gehen der auch Psychiater ist.....

Ich denke, das werde ich tun. :-)

Ändert sich denn Dein Befinden manchmal? Oder ist es immer gleich?

Mh... Tagsüber bin ich müde und gegen abend werde ich dann "aufgedreht". Abends fange ich auch erst an zu schwitzen. Muskel- und Rückenschmerzen sind immer da. Der Tinnitus ist nur selten vorhanden.

Ich soll im Übrigen nun Amitriptylin einnehmen. Gegen die Schmerzen und zum Schlafen. :-|

_}NixPex_


Amitriptylin......hm...

Du musst da mit einer Gewichtszunahme rechnen... und evtl. mit einer erheblichen Gewichtszunahme (10-20kg)!

Ob Du das ab kannst musst Du wissen...ich würde es nicht ertragen...

Schwitzen tust Du dann auch mehr mit mehr Gewicht denk ich...

Auch kann einen Mundtrockenheit plagen davon.....

Für Schmerzbehandlung ein Antidepressivum macht Sinn....aber es gibt auch andere Antidepressiva..

Fürs Schlafen hilft es auch......klar.....

Eine Schmerzbehandlung mit Antidepressiva würde ich nur von einem Schmerztherapeuten oder Schmerzzentrum akzeptieren.....Die betreuen einen dann auch so engmaschig, dass man Nebenwirkungen rechtzeitig erkennt.....und gegensteuern kann.....

Weisst Du.....

Solange Du nicht genau weisst was Du hast.......würde ich langsam machen mit Chemie......

Wenn nun die Tabletten die Symptome überdecken......kann man schwerer diagnostizieren.....

Ein Tinnitus der nur selten da ist klingt erstmal gut!!

Mit Entspannung ist also sicher was zu erreichen..... vermutlich kannst Du mit Entspannung auch das Andere beeinflussen!!

Mach bald die Diagnostik......wenn Du weisst was du hast wirst Du automatisch runterfahren.......

*:)

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