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Kaum ertragbare Erschöpfung,Kognitive Ausfälle, wo ist los?

I/nlicghxt hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben,

ich bin mittlerweile ziemlich verzweifelt. Ich bin 24 Jahre alt und werde seit einigen Jahren von Erschöpfungserscheinungen geplagt. Seit einem halben Jahr haben sich diese Erscheinungen jedoch ins exteme verändert und seit einigen Wochen sind sie kaum mehr auszuhalten. Zu den Erschöpfungs- und Müdigkeitserscheinungen kommen noch kognitive Störungen und mein Eindruck hinzu, allmählich an Intelligenz zu verlieren.

Wie bereits erwähnt haben sich die Erschöpfungserscheinungen verschlimmert und ich bin nur noch Müde. Egal wie viel ich schlafe.

Gestern bin ich beispielsweise um 1 Uhr ins Bett gegangen und hatte bis heute morgen 9 Uhr geschlafen. An sich ausreichend Schlaf. Doch als ich aufstand, war ich genauso müde und erschöpft als hätte ich nur 2 Stunden geschlafen. Mittlerweile zeichnen sich meine Erschöpfungserscheinungen auch an tiefen, dunklen Augenrändern ab, was auf meinen unerholsamen Schlaf hindeutet. DAs paradoxe ist, dass ich zwar etwas länger brauche um einzuschlafen (ca. 1h), doch schlafe ich dann in aller Regel bis zum nächsten morgen durch. Ich vermute dass mein Schlaf einfach nicht tief genug ist, um für meinen Körper erholsam zu sein.

Folgende Symptome begleiten mich noch:

- häufiges Wasserlassen seit einigen Wochen (Blase ungewöhnlich schnell voll)

- trockene Haut

- Kognitive Ausfälle wie Lernbehinderungen, Konzentrationsstörungen, ERinnerungsstörungen (Als ich mir kürzlich 2 Filme direkt hintereinander anschaute, konnte ich mich an den ersten Film stundenlang nicht mehr erinnern->weder Inhalt noch Titel), Wortfindungsstörungen, langsame REaktionszeiten, geistige Blockade

- Sprachstörungen (Zunge ist oftmals schwer)

- leichtes Zittern der Hände

- fast täglich sämiger Stuhlgang (SChwankt zwischen Durchfall und zähem STuhl, jedoch selten fest)

- stark emotionale Schwankungen von gutem Gefühl bis depressiver Verstimmung

Ich war bereits bei einem Neurologen, der ein MRT durchführte, allerdings keine Unregelmäßigkeiten feststellen konnte. Auch nicht bei meiner Kognition. Das Händezittern beunruhigte ihn ebenfalls nicht.

Mein Hausarzt hatte kürzlich einen TSH supersensitiv Wert von 0,29 μlU/ml festgestellt. FT3=2,2pg/ml und FT4=0,93ng/dl

In einer späteren Blutuntersuchung war der TSH-Wert normal (Genauer Wert leider nicht zur Hand)

Ich habe bereits einen Termin bei einem Endokrinologen, doch dauert es in meiner Wohnregion sehr lange bis man dort einen Termin bekommt.

Ferner bin ich mir sehr unschlüssig darüber, ob meine Schilddrüse die Ursache für meine ganzen Symptome könnte, da die TSH-Werte immer knapp um den Normbereich schwanken. Messung vor 3 Jahren ergab einen TSH-basal wert von 0,74mlU/l

Ich möchte einfach Klarheit haben! Mein Leidensdruck unter diesen Symptomen ist sehr groß, da sich meine Lebensqualität dadurch auf ein Minimum reduziert hat und ich mich dadurch in meinem Wesen stark verändert habe. Gerade durch meine Müdigkeit bin quasi durchgehend geistig abwesend und unkonzentriert. Soziale Interaktionen werden dadurch ebenfalls unerträglich in Mitleidenschaft gezogen.

Falls jemand von Euch eine Idee hat wo bei mir der Wurm stecken könnte, bin ich um jeden Tipp dankbar!

Vielen Dank!!!

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Antworten
_"Parv6ati_


die Schilddrüse sollte wirklich mal genauer bei einem Endokrinologen betrachtet werden. Der TSH erscheint doch recht niedrig. Aber ich kann dazu auch nichts genaueres sagen, da ich mich damit nicht so auskenne wie so manch anderer hier im Forum. Vielleicht meldet sich dazu noch jemand.

Wurde bei dir auch mal das Ferritin (Eisenspeicher) und Transferrin gemessen? Wurde auch mal ein Vitamin B12 Mangel ausgeschlossen?

B{arc(elonxeta


Hast du zu FT3 und FT4 auch die Normbereiche?

I#nliDgh&t


Ferritin, Transferrin und mein B12 Spiegel wurden bisher noch nicht gemessen! Aber Danke für den Hinweis!

Die Normbereiche zu FT3 und FT4 sind:

FT3=2,2-5,0

FT4=0,89-1,76

lg

hEer'zbotsc"hafxt


Fast die gleichen Symptome wie bei mir. Ich tippte damals auf manisch-depressiv. Dann wurde eine Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt.

Deshalb schließe ich mich der Meinung der anderen an: der Endokrinologe ist wahrscheinlich der richtige Ansprechpartner.

A,sbiga


Hi Inlight,

sehr niedriger TSH-Wert in Relation zu einem sehr niedrigen fT3 und fT4 - deine Schildrüse spinnt. Eigentlich müsste der TSH-Wert bei den freien Werten viel höher sein - keine Ahnung warum dem nicht so ist, da hören meine Kenntnisse auf - und dann würde jeder Arzt von einer (zumindest latenten) SD-UF sprechen. Aber so heißt es, es sei alles normal...ist es aber nicht !

Gut dass zu zu einem Endokrinologen gehen wirst ! Zumindest ein Teil deiner Symptome kommt bestimmt von der SD !

I"nliKg|h2t


Danke für die Antworten!!!!

@ Asiga:

Mein Hausarzt sprach auch von einer Latenz. Aber er tippte auf eine latente HYPERthyreose! Die Symptome der HYPERthyreose würden auch eher passen als eine Hypothyreose! (Zum Beispiel bin ich sehr schlank!)

Nun ja in wenigen Tagen bin ich beim Endokrinologen. Das ergibt hoffentlich Klarheit!

Vielen Dank nochmal!

AIsigxa


Kommt halt drauf an ob man sich nur den TSH-Wert anguckt oder die freien Werte

und jaaa...Symptome könnten ggf für beides passen...

so oder so, die SD spinnt nicht "klassisch", da gehört ein guter Endo ran ! Und es gehören Antikörper und ein SD-Ultraschall gemacht, dann weiß man mehr

Alles Gute ! :)*

RTemux-la


Stimme allen hier zu. Eisen- und Hämoglobinwerte sollten aber auch noch angeschaut werden, zur Sicherheit. Ausserdem Leukozyten (weiße Blutkörperchen) um eine Entzündung/einen Infekt auszuschliessen. Es gibt Infekte die sich über Jahre hinziehen und in sehr diffusen und allgemeinen Symptomen äussern können, daher dann leicht verkannt werden.

Alles Gute! Berichte doch mal was der Endo gesagt hat *:)

DNavid59x3


Hallo,

ich bin 17 Jahre alt und habe seit einiger Zeit die gleichen Symptome, es wurde zwar eine leichte Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt und auch probeweise Hormone (12,5mg) verabreicht aber es hat sich noch nichts verändert was mein Empfinden angeht. Die SD-Werte sind jetzt im unteren Normalbereich. Heute, beim erneuten Arztbesuch und besprechung der Blutwerte, ist wieder nichts bei rum gekommen . . . Hormone werden jetzt für 4 Wochen auf 25mg aufgestockt mal sehen ob das etwas ändert . . . alle anderen Blutwerte waren ok was eine Entzündung ausschließt . . Habe genau aber wirklich genau die gleichen Symptome das ist schon erschreckend dazu kommen aber noch das ich öfter friere, morgens verschwitzt aufwache, eine trockene Kehle und niedrigen Blutdruck habe. . .

Werde mir dann in den nächsten Tagen auch einen Termin beim Endokrinologen verschaffen und das nochmal genauer abklären lassen.

Wie ist es jetzt eig. bei dir weiter gegangen?

LG

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