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Schluckstörungen organisch möglich?

c<sarxr hat die Diskussion gestartet


Hallo zunächst. Ich habe nunmehr das Internet durchstöbert, weil ich mit einem Problem -dem Schlucken von Essen- mehr als Probleme habe. So wirklich etwas gefunden, habe ich bisher nicht. Daher wählte ich nun dieses Forum in der Hoffnung, dass ich mit dem Problem nicht allein bin oder den ein oder anderen mutbringenden Kommentar lesen kann.

Ich schilder mal eben mein Problem. Im Grunde ist es recht einfach. Es ist egal, was ich essen möchte, es rutscht einfach nicht hinunter, sondern gibt mir das Gefühl, in Höhe des Kehlkopfes "hängen zu bleiben". Meine Sorge dann ist, dass es durch das darauf folgende Einatmen in die Luftröhre gelangt undich daran ersticken würde.

Ich trinke dabei, ich kaue es richtig matschig, ich beiße kleine Stücke, aber es ist, als wenn es zudem eine Verengung gibt, oder aber "ein Schleimhaufen" im Hals, der es verhindert, dass es problemlos weiterrutscht.

Nun habe ich immer gern gekocht, gegessen, mochte das gemütliche Grillen mit Freunden, die Leckereien bei einem schönen Fußballspiel. Alles vorbei, alles Erinnerung. Und es mach tnicht nur mich fertig, es leidern mittlerweile alle daheim darunter. Immerhin sitze ich am Tisch, wenn wir essen, würge mir mal 1 Gabelfülle runter und lasse alles stehen. Natürlich kommt dann auch Frust von mir hoch, denn der Anblick des leckerem Essen macht mich traurig. Eben weil ich nicht wie früher zugreifen kann. Ich kann es einfach nicht. Ich habe Angst, das Essen rutscht in die "falsche Röhre" und ersticken gehört zweifelsfrei zu den schlimmsten Todesursachen denke ich. Es ist grausam.

Ich bin unendlich traurig.

Denn wenn ich beim HNO war, hat dieser mich eher "verstört" angesehen, wenn ich ihm das schilderte, meinte, es sei eher psychisch, reingeguckt hat er nicht. Eine anderer HNO hat sich den Kehlkopf angsehen und nichts feststellen können. Aber da war das mit dem Essen auch noch nicht so ausgeprägt. Nun -nach hin und her- habe ich eine ÜBerweisung erhalten für einen Schlucktest vor dem Röntgengerät. Der Termin aber dauert noch und ich weißnicht, wie ich bis dahin die Tage umbekommen soll. Der Hunger wächst, die Angst leider auch und es fühlt sich an, als hätte ich durchgehend schleim im Hals, einen Klos und es wird täglich weniger, was ich zu mir nehmen kann. Nur Schoki ist nicht der Sinn, denke ich mal .

Hat jemand diese Erfahrung auch gemacht? Ist es überhaupt organisch möglich, dass beim Essen -ganz normales Essen- das Essen "falsch transportiert" wird, eben in die Luft- statt in die Speiseröhre? Oder kann es tatsächlich in Höhe des Kehlkopfes hängen und dann nachträglich in die Luftröhre fallen?

Ich find es selbst blöd, dass ich so hysterisch wirke, aber einen anderen Rat habe ich nicht, zumal die Ärzte alles grundsätzlich auf meine Angststörung legen, ohne nach organischen Ursachen überhaupt zu schauen. Auch ein psychisch labiler Mensch kann auch mal organisch krank werden, aber das scheint in der Ärztewelt nicht so zu sein.

Danke euch

Lieben Gru0

Sandra

Antworten
S=ternen%htimmexl23


Ggf sollte man mal eine Magenspiegelung machen um sich die Speiseröhre anschauen zu können. Es kann durchaus möglich sein das dort eine Verengung vorliegt.

Ansonsten kann die Psyche da auch eine wichtige Rolle spielen

c1urio!us:.aboxut.you


Wie lange hast du die Beschwerden denn schon? Ich habe schon öfter von solchen Symptomen gehört... Vielleicht produzierst du nicht genug Speichel

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Dysphagie]]

H%erjxoa


Google mal nach "Dysphagien" und

"Ignatia bei Schluckstörungen" = Homöopathie

swtudhio


Hallo,

auch ein vergrößerte Schilddrüse kann Schluckbeschwerden machen!

Mal untersuchen lassen Im übrigen gelangen keine Speisen in die Lufröhre nur weil man sie nicht schlucken traut,das ist deine Angst.Nur wenn du dich wirklich verschluckst,kann etwas in die Luftröhre gelangen.

Ansonsten git es noch die Speisenröhrenverengung,die mit Kontrastmittel fest gestellt werden kann.Aber vielleicht "schnürt "dir irgend etwas die Kehle zu?Vielleicht mal in diese Richtung denken?!

c?sarxr


Lieben Dank für eure Antworten. Ja, ich habe auch die Schilddrüse untersuchen lassen. Dabei kam raus, dass sie Knoten gebildet hat, aber nicht zu groß sei, eher zu klein. Weiter ergab ein Bluttest, dass ich wohl die Hashimoto Erkrankung hätte und diese soll demnächst mit Tabletten angegangen werden. Ob insoweit die BEschwerden herrühren, weiß ich nicht. Meine Frage beim Doc endete -wie immer- mit "nein", ohne tatsächlich weiter darauf einzugehen. Er nimmt die Dinge auch nicht wirklich so ernst, eben weil es bei mir eine Zeit gab, in der ich häufig "ohne wirkliche Ursache" wohl krank war, er sagte mir damals ganz offen, dass er damit nicht umgehen könnte und privat auch schon "die Scheidung eingereicht" hätte. Nicht wirklich tolle Anwort, aber eben ehrlich. Daher rührt es auch, wenn ich zu ihm gehe, dass er in meinen Augen "gar nichts" macht, eher nur darüber redet, dass es wohl von meiner Angst kommt.

Ich habe nun eine Überweisung ja vom HNO (auf meine Bitte hin), dass eben mit Kontrastmittel die Speiseröhre bzw. der Schluckvorgang untersucht wird. Aber der Termin ist noch eine Weile hin und ich weiß einfach nicht weiter. Ich sitze nun hier, habe tatsächlich riesen Hunger, aber allein der Gedanke "es einfach zu tun", zu essen, macht mir Sorge, eben weil ich weiß, wie es wieder abläuft.. 1 Biss.. hängt.. Panik... wergwerfen und heulen. Mir ist da sselbst blöd, klar weiß ich, dass viel von der Psyche kommen kann.. aber ohne überhaupt mal untersucht zu werden, ist es schwierig anzunehmen. Ich habe eben Angst, einmal zu wenig ernst genommen worden zu sein und der nächste Bissen mein letzter sein könnte.

Es tut mir leid, euch damit so ausführlich zu nerven. Das tu ich eigentlich hier daheim schon genug.

Aber ganz herzlichen Dank an Euch

Sandra

sqtudxio


Hallo sandra,

wenn bei dir bereits die Hashimoto SD- Erkrankung fest gestellt worden ist,dann kann ich dir versichern,dass sich bei richtiger Tabletteneinstellung,dauert allerdings einige Zeit,dein Problem von alleine lösen wird.!Es gibt die unterschiedlichsten Symptome ,die ein SD hervorrufen kann.Die Liste kann ellenlang sein.Besonders psychische Komponenten sind dann gerne an der Tagesordnung,die sich unterschiedlich zeigen könne.Druck im Hals- Engegefühl -

Nervösität –große Müdigkeit- Ängstlichkeit usw.usw.......

Ich bin ganz sicher,dass deine Beschwerden verschwinden.

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