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Kehlkopfentzündung? Starke Schmerzen jeden Tag seit ca. 3 Wochen

cchriEstqian-fuexrth hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich langsam wirklich Angst bekomme und mir anscheinend kein Arzt helfen kann. Ich bin nächste Woche wieder bei meinem HNO Arzt, aber wenn wieder nichts dabei heraus kommt, werd ich evtl. ins Krankenhaus gehen. Vielleicht weiß jemand von Euch, was ich habe.

Vor ca. 6 Wochen hatte ich seitlich neben der Kehle hauptsächlich Abends immer ein unangenehmes Ziehen. Dachte mir nichts dabei. Aber vor etwas mehr als 3 Wochen ist es immer schlimmer geworden. Auch gerade sitze ich wieder im Bett, kann nicht schlafen. Es fühlt sich mittlerweile an, als würde mir jemand mit Gewalt jeweils einen Finger rechts und links neben die Kehle drücken. Schlucken tut weh und es fühlt sich irgendwie entzündet an. Was mir Angst macht ist auch, dass ich seit 3 Tagen eine Art Ohrensausen hab und das Brennen jetzt auch weiter unten Richtung Herz / Lunge geht. Ich kann momentan kaum eine Treppe hoch steigen, ohne total außer Puste zu sein (ich mache normalerweise viel Sport und kenne das gar nicht von mir). Ibuprofen hilft zwar gegen die großen Schmerzen (hab ich noch zu Hause), aber das kann ja nicht die Lösung sein.

Mir ist aufgefallen, dass die Schmerzen auch unter Tags stärker werden, wenn ich viel Spreche. Dadurch hab ich mich wieder dran erinnert, dass ich beruflich vor 8 Wochen fast 2 Wochen auf einer Baustelle zu tun hatte und ständig recht laut schreien musste, weil es dort so laut war.

Ich war bisher bei meinem HNO-Arzt (dem ich das mit dem Schreien aber noch nicht gesagt habe, weils mir erst vor 3 Tagen eingefallen ist), der in den Hals geschaut hat und nichts gefunden hat. Danach beim Orthopäden, dem Schilddrüsen-Internisten und einem Zahnarzt. Keiner hat etwas gefunden. Blutbild vom Internisten wurde anscheinend zum HNO-Arzt geschickt. Ich werd versuchen, diese Woche schnell einen Termin bei meinem HNO-Arzt zu bekommen.

Mein Ihr, es könnte an dieser Schreierei liegen? Ich hatte noch nie solche Schmerzen (und ich hab 2 Knie-OPs hinter mir). Was würdet Ihr an meiner Stelle tun, wenn er wieder nichts findet? Evtl. hilft ein MRT weiter? Oder in's Krankenhaus?

Danke für Eure Hilfe und viele Grüße,

Christian

Antworten
exstr9ellxe


Hoert sich wie eine Stimmbandreizung an. Was hat denn der Orthopaede gemacht? Koennte auch ein Krampf der Stimmbaender sein. Deshalb die Atemnot.

cxhrisctiaCn-fuCertxh


Hallo estrelle,

der Orthopäde hat auf Anweisung vom HNO-Arzt nur die Halswirbelsäule untersucht und sie auch geröntgt, aber nichts gefunden. Dann hat er mich noch vorne um die Kehle herum abgetastet und als ich ihm gesagt hab, wo es weh tut, meinte er, es müsse die Schilddrüse sein. Aber die wurde ja schon vom Internisten untersucht. Er meinte, das sei aber sehr seltsam und ich solle den HNO-Arzt nochmal auf eine Entzündung ansprechen.

Ich hab etwas nachgeforscht und gesehen, dass über der Schilddrüse anscheinend auch die Muskeln für die Stimmbänder sind. Vielleicht stimmt dort wirklich etwas nicht. Ich denke schon, dass es mit dem lauten Schreien zu tun hat, weil ich normalerweise eher am PC arbeite und kaum laute Geräusche von mir gebe. Wundert mich aber, dass ich mich gerade auch ansonsten richtig schlecht und krank fühle. Wie bei einer Grippe nur ohne Schnupfen und Husten. Ich hoffe, der HNO-Arzt schaut sich die Sache noch einmal besser an.

efstr]elle


Ich weiß nicht, ob man auf einem Röntgenbild oder MRT der HWS die Schilddrüse so genau erkennen kann, weil ja dort der Schwerpunkt auf Wirbeln und Bandscheiben liegt. Wurde ein Ultraschallbild von der Schilddrüse angefertigt? Dort wäre zu erkennen, ob Schilddrüsengewebe auf umgebende Organe drückt. Allerdings könnten auch die Stimmbänder überanstrengt sein. Manche Menschen sollen da empfindlicher sein. Deshalb muss man vor der Ausbildung in manchen "Sprechberufen" auch ein "OK" vom HNO bringen. Ich würde auch noch mal nach dem Blutbild fragen, sowas kann auch mal im Praxisstress untergehen.

cbhri:sti\an-Ifuexrth


Hallo Estrelle,

ich war ja zusätzlich zum Orthopäden auch schon beim Internisten wegen der Schilddrüse. Da wurde ein Ultraschall, ein Blutbild und ein CT gemacht. Alles unauffällig. Ich war heute nochmal bei meinem HNO Arzt. Der hat wieder nichts gefunden und die Stimmbänder oder die Muskulatur der Stimmbänder kann er angeblich nicht prüfen. Er hat mich zum Hausarzt geschickt, bei dem ich dann auch heute gleich war. Er hat ertastet, dass es ein Sehnen oder/und Muskelproblem durch das viele Schreien ist. Warum mir mein Herz so klopft und ich so platt bin, hat er darauf geschoben, dass ich wegen der Schmerzen schlecht schlafe und Angst wegen dem Druck auf der Kehle habe. Er hat mich die Woche krank geschrieben und mir jeden Tag 3 x Ibuprofen und jeweils eine Schlaftablette verschrieben. Weil ich das Gefühl habe, das es Reden schlimmer macht, werd ich bis Freitag auch so wenig wie möglich sprechen.

Ich hoffe, dass es wirklich nur die überanstrengte Muskulatur ist und da nichts übersehen wird. Mal sehen. Durch das Schmerzmittel und Schlafmittel werd ich jetzt zumindest versuchen, zu schlafen. Auf die Art bekomm ich aber auch nicht mit, ob die Schmerzen schlimmer oder weniger schlimm sind oder sich verlagern.

c:hzris0tianG-fuertxh


Hallo. Ich möchte das hier noch ordentlich abschließen. :-)

Ich wurde noch mit Antibiotika behandelt, durfte 20 Tage nicht sprechen und alles hat damals nichts geholfen. Plötzlich war der Schmerz auf einer Seite des Halses verschwunden. Als er auch auf der anderen fast weg war, knackste mein Kiefergelenk auf der rechten Seite nach dem Gähnen und die Schmerzen waren wieder da, aber nur auf der Seite, auf der es geknackst hat – außerdem hatte ich danach 7 Wochen lang eine Kieferklemme (ca. 2 Fingerbreit). Bin damals nochmal zum Zahnarzt, der mir wegen der Schmerzen auch bereits die unteren Weisheitszähne gezogen hatte. Er war sich dann sehr sicher, dass es wohl eine Mischung aus Problemen war, die durch die Weisheitszähne, das Ziehen und Probleme mit dem Kiefergelenk entstanden sind. Als ich dann zwei Wochen nur breimäßige Dinge gegessen habe und danach ganz langsam mit Milchreis weitergemacht habe, sind die Schmerzen nach 3 Wochen komplett verschwunden. Momentan bekomme ich den Mund etwas weiter auf, aber der Zahnarzt meint, soetwas braucht sehr viel Zeit.

Also falls auch mal jemand seltsame starke Schmerzen im Hals, beim Schlucken und im Nacken hat (nur seltsamerweise nicht da, wo das Problem liegt – bei mir am Kiefergelenk), dann evtl. mal vom Zahnarzt abklären lassen, bevor der HNO- und Hausarzt einem eine Magenschleimhautentzündung und eine Speiseröhrenentzündung durch die Medikamente beschert. Letztere Dinge hatte ich auch ca. 3 Wochen lange. hab durch die ganze fast ein halbes Jahr dauernde Geschichte auch ziemlich abgenommen – bin jetzt aber froh, dass es fast überstanden ist.

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