» »

Diverse Beschwerden, kein Befund

c!hilxan hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen :-)

Ich schreibe hier mit der Hoffnung, dass sich jemand findet, der vllt. die gleichen Beschwerden hat/hatte und mir somit Tipps geben kann, wie ich weiter vorgehen soll. Ich war mittlerweile bei sehr vielen Ärzten. Aber keine kann was richtiges finden.

Zu der Geschichte:

Angefangen hat alles mit der EHEC-Geschichte damals. Das ist ja in den Medien rumgegangen wie verrückt. Ich hatte damals völlig Angst vor diesem Virus. Hatte sogar Bauchschmerzen und Durchfall "entwickelt". Es gab aber keine medizinischen Gründen für diese Beschwerden, so dass meine Ärztin das ganze auf eine Kopfsache schob. Nach ca. 1 Monat (auch mit Schwindel, Benommenheitsgefühl, etc.) ging es mir besser.

Ich war ca. einen Monat Beschwerefrei.. Dann kam der große Knall: Angefangen hat es mit Schwindel.. andauernd.. egal wie. Ich bin morgens aufgestanden: Schwindel, Auf der Arbeit: Schwindel, Abends: Schwindel. KOmischerweise konnte ich aber Nachts problemlos durchschlafen, war aber selbst nach 8 Stunden Schlaf am nächsten Tag immer so fertig und "platt". Als nach stechende Bauch- und Rückenschmerzen dazu kamen bin ich bei den Dok, welcher mir eine Einweisung ins KH gab (Verdacht: Blinddarm). Das hat sich jedoch nicht bestätigt. Meine Leber- und Gallenwerte waren erhöht, sinder aber konstatnt zurückgegangen, so dass man davon ausgegangen ist, dass ich einen Gallensteinabgang hatte. (Ich hatte vor ca. 3 Jahren stark abgenommen (ca. 20KG / 3 Monate durch nix essen) und diese auch genauso schnell wieder zugenommen.) Nun ist es so, dass dieses Bauchsstechen nicht wirklich weggegangen ist. Meine Leberwerte sind immer noch erhöht. Im Ultraschall kann der Arzt aber nix finden. Zwischnzeitlich wurde eine Gastrtis festgestellt, welche mit MCP-Tropfen behandelt wurden ist. Kämpfe derzeit immer noch damit rum. Ich denke aber, dass das auch von dem vielen Stress auf der Arbeit kommt. Zudem leide ich unter Verspannungen.. diese werden mit KrankenG. behandelt. Vor ca. 3 Wochen hatte ich eine Blasenentzündung (wurde mit Antibiotika behandelt.) Morgen muss ich nochmal zum Dok, weil ich furchtbare Schmerzen im Rücken, in der Nierengegend habe. Der Schwindel ist die letzten zwei Tage etwas besser. Am Montag habe ich auf Raten meines Arztes einen Termin beim Neurologen, und in 3 Wochen einen Termin zum MRT.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich bin knapp 20.. Büroangestellter.. das wirkt sich auf alles aus: Privat, Beruf.. ich bekomme nix mehr hin. Diese Beschwerden bestimmen mein Leben.. das macht mich fertig. Ich will jetzt nicht in Selbstmitleid verfließen sorry.. das bringt mich nicht weiter. Nur kein Arzt findet was.. und ich weiß ganz genau, dass der Urologen morgen bestimmt auch wieder sagt: "Ihre Nieren sind okay". Normal freut man sich doch drüber, wenn man gesund ist? Aber warum mache ich mir so viele Gedanken, dass ich was haben könnte.. und vorallem warum habe ich sooo viele Beschwerden? Stress? Aber den habe ich doch schon seit 2 Jahren auf der Arbeit..

HILFE!

Antworten
c*hilaxn


Ich habe vergessen zu schreiben, dass ich mich auch im Allgemeinen momentan sehr schlapp fühle.

Ich kann 8 Stunden, 10 Stunden, 12 Stunden schlafen.. das ist egal.. ich fühle mich schlapp.

Zudem habe ich rechts am Rippenbogen so eine Art "Schwellung". Tut beim Draufdrücken weh. Wenn ich im Bett auf der LINKEN Seite liege habe ich Schmerzen.. Wenn ich aber auf der RECHTEN liege.. nicht..

E6quilwizer


Wenn kein Arzt etwas findet, wirst du auch nicht ernsthaft krank sein. Vielmehr glaube ich, das du zu wenig für deine Gesundheit tust. Wie sieht es mit Sport aus? Sorgst du für ausreichend Bewegung? Wie ernährst du dich? Zumindest deine Rückenschmerzen und deine Verspannungen könnten ein Indiz dafür sein, dass du zu wenig Bewegung hast.

R'emu-xla


Vielleicht hast du IBS = Irritable Bowel Syndrom = Reizdarm. Wenn du schon jahrelang mit Stress lebst wäre das nicht ungewöhnlich.

Hat der Urologe denn was gefunden?

cWhilxan


Hallo :-)

Danke für eure Antworten.

Der Urologe hat einen Ultraschall gemacht und den Urin untersucht. Der "Streifentest" (so hat er es glaube ich genannt) hätte Blut im Urin angezeigt; aber unter dem Mikroskop konnte kein Blut nachgewiesen werden.

Er meinte die Schmerzen, welche ich habe (Rechts beim Rippenbogen, ausstrahlend in den Drücken sowie ausstrahlend bis manchmal in das rechte Bein; sowie das Gefühl einer Schwellung in Höhe des rechten Rippenbogens; manchmal Schmerzen beim Wasserlassen. Machmal auch Schmerzen rechts neben dem Bauchnabel) könnten von den Nieren kommen. Er meinte auch, dass er evtl. beim Ultraschall einen Nierenstein gesehen hat. Die Blase ist seiner Meinung nach o.k.

Ich muss nun diese Woche zum MRT, damit abgeklärt werden kann, ob es ein Nierenstein sein kann. Gleichzeitig wird auch ein MRT vom Oberbauch, der Gallengänge sowie der Leber gemacht. (HA meinte, ich hätte eine Fettleber).

Der Urologe sagte, es kann seiner Meinung nach nur drei Ursachen haben:

- Etwas mit der rechten Niere.

- Etwas mit der Galle (Beim meinem letzten Krankenhausaufenthalt wegen diesen Beschwerden, vor ca. 2 Monaten, haben sich 3 Ärzte die Galle angeschaut: Keiner hat was gefunden; mein HA auch nicht.)

- Oder von der Wirbelsäule.

Er meinte wenn ich Fieber, Erbrechen und Durchfall bekomme, soll ich sofort ins KH.. dann würde es sich um einen aktuten Notfall handeln. Was war dann quasi die Reaktion von mir? – Direkt am gleichen Tag Durchfall und seit dem Termin andauernd das Gefühl, dass ich erhöhte Temperatur habe...

Meinen Juckreiz, welchen ich aktuell habe schiebt e der Arzt entweder auf a) die Haut hat nicht genügend Flüssigkeit bei diesen eisigen Temperaturen und trocknet aus oder b) kommen von der Leber.

Mein HA hat mich jetzt zum Neurologen überwiesen und mir eine Therapie nahe gelegt. Er meinte meine ganzen Sypmtome kämen von der Pysche... ich kann das aber nicht so ganz glauben.

In dem Punkt, dass ich in eine Therapie soll stimme ich schon teilweise zu. Meine Angst derzeit ist wirklich nicht normal, wenn ich alleine im Auto unterwegs bin z.B. gehts mir richtig mies.. wenn ich Abend zuhause bin und nicht alleine bin ist die Welt wieder in Ordnung, was den Schwindel und so angeht. Wie gesagt, dass halt alles damals mit dieser EHEC-Story angefangen.. seitdem habe ich diese furchtbare Angst, dass ich irgendwelche Krankheiten habe.. bei den kleinsten Wehwechen setze ich mich vor den PC und google.. somit ergeben sich dann direkt bei simplen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, etc. Tumore und so weiter..

Ach.. das macht mich alles so fertig.. ich hab das Gefühl keiner will mich so richtig verstehen.. wenn ich bei meinem HA anrufe und um einen Termin bete kann ich schon förmlich in meinen Gedanken sehen, wie die sich lustig über mich machen.. :-(

Ich musste diese Woche auch wieder früher von der Schule heim.. mir war schlecht/ schwindlig ich konnte nicht mehr. Bin dann später am Tag auf die Arbeit.. konnte mich nix konzentrieren und nix.. ganz schlimm..

Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, das Ganze zu lesen :-)

Ryemu;-lxa


Der Urologe scheint dich ja aber ernst genommen zu haben, und immerhin hast du einen MRT Termin. Das ist sicher hilfreich. Ich hatte auch Schmerzen an der linken Seite, etwas höher als die Nieren und 2 verschiedene Ärzte haben mich immer abgetan. Es sei die Wirbelsäule, zu wenig Bewegung, etc, da die Blutwerte ja alle ok waren. Mehr Bewegung hat mir aber überhaupt nicht geholfen. Schliesslich hat ein CT Scan gezeigt dass ich einen (gutartigen) Tumor an der Niere hatte. (Was du aber sicherlich nicht hast, das hätte er schon im Ultraschall gesehen.)

Was ich damit sagen will: es dauert manchmal bis man einen Arzt findet der die Beschwerden ernst nimmt und gründlicher nachschaut.

Anscheinend kommt bei dir die psychische Belastung noch dazu und macht alles schlimmer. Das ist nicht ungewöhnlich. Du musst nur aufpasen dass du nicht zum Hypochonder wirst. Wenn alle Tests gezeigt haben dass du gesund bist, musst du dich disziplinieren und die Angst in Griff kriegen.

Aber erstmal sehen was das MRT zeigt.

Du sagst dein HA hat gesagt du hast eine Fettleber und erhöhte Leberwerte. Und was hat er da als Therapie vorgeschlagen? Das Hautjucken kann tatsächlich von den Problemen mit der Leber kommen. Vielleicht gehst du nach dem MRT mal zu einem Gastroenterologen anstatt zu einem Neurologen.

cihilaxn


Hallo Remu-la,

danke für deine Antwort! :-)

Ja, der Urloge hat mich in der Tat Ernst genommen.. da war ich auch sehr froh drüber.

Nachdem er die MRT-Ergebnisse hat, meldet er sich bei mir um direkt einen Termin zu vereinbaren.

Es ist so, dass meine Leberwerte zwar zu hoch sind aber seit meinem Krankenhausbesuch konstant zurück gehen & derzeit bei ca. 76 (Richtwert ist glaube ich 30) liegen. Im Krankenhaus waren diese aber bei ca. 300. Einen Grund hat man damals nicht gefunden. Ich war auf den Maledivien im Urlaub.. hatte Verdacht auf Hepa A.. durch die Nahrung dort halt.. das hat sich aber nicht bestätigt. Am Ende dachte man, dass ich evtl. einen Steinabgang der Galle hatte.

Meine Ärztin will mich nach dem MRT bei einer Leberambulanz vorstellen. Dort soll dann geschaut werden, wie man weiter vorgeht.

Zudem bin ich seit ca. 2 Wochen dabei abzunehmen.. also mich gesünder zu ernähren. (Drei feste Mahlzeiten am Tag, was im Büro garnicht so einfach ist; ca. 3-3,5l Wasser trinken am Tag.. vorher war es nicht mal 1,5l, etc.)

Gut.. und morgen hab ich dann den Termin bei dem Neurologen. Der Urolge und später auch mein HA sind der Meinung, dass dieser sich das ganze auch mal anschauen sollte. Auch grad im Zusammenspiel mit den Panikattacken bzw. der Angst.

Was genau macht denn ein Gastroenterologe?

Was mir gerade noch eingefallen ist: Ich hab wegen der Magenschleimhautentzündung MCP-Tropfen und Omepratzol wegen der Magensäure. Können die Beschwerden evtl. auch von den Tropfen kommen? Sollte ich meinen Arzt vllt. mal wegen einer Magenspieglung anfragen?

R2e9muX-la


Leberambulanz, Urologe und MRT find ich sehr gut, denn deine Leber und Niere sollten gründlich untersucht werden.

Ein Gastroenterologe hat sich auf die Verdauungsorgane spezialisiert (Magen, Darm, Leber, Gallenblase, Pankreas ...). Da du Bauchweh hast und irgendwas mit der Leber nicht stimmt(e), kann der dir vielleicht besser helfen als dein HA. In der Leberambulanz ist vielleicht sowieso einer anwesend.

Ob deine Beschwerden von den MCP Tropfen kommen bezweifle ich irgendwie. Hattest du nicht shcon bevor du die Tropfen anfingst?

Magenspiegelung – ja, wenn die Gastritis nicht weg geht, wäre das wohl der nächste Schritt. Aber vielleicht gibt es ja durch das MRT schon eine genaue Diagnose.

a[gnxes


Zwischnzeitlich wurde eine Gastrtis festgestellt, welche mit MCP-Tropfen behandelt wurden ist.

??

Ernährung? Gewicht? Sport? Rauchen ? Alkohol?

cXhilsan


@ Remu-la

Ja, die Beschwerden hatte ich schon vorher. Habe nur das Gefühl, dass sie seit der Einnahme "schlimmer werden". Kann aber ja auch Einbildung sein..

.. vielleicht mach ich mir auch momentan einfach viel zu viel Gedanken.

@ agnes

Ernährung war sehr unregelmäßig.. definitiv nicht gesund. Im Büro mal schnell was nebenbei.. Pizza-Service gerufen. Abends schnell was gegessen.. immer Pizza und sowas in der Richtung.

Dadurch mittlerweile übergewichtig.. Sport so gut wie nie. Rauchen und Alkohol: Nein!

Aber wie oben beschrieben, versuche ich das teilweise erfolgreich seit 2 Wochen zu ändern.

c+hilaxn


So.. ich war jetzt heute mal bei dem Neurologen..

Ich habe ihm meine Geschichte von A-Z erzählt, und er meinte ich stehe kurz vor einer Depression.

Er hat mir ein Antidepressiva "Citalopram Ratiopharm Filmtabletten" verschrieben. Ich soll morgens eine halbe Tablette zu mir nehmen. Zudem hat er ein CT vom Kopf angeordnet. (Leider den Termin erst Ende März bekommen!!)

Ich wollte eigentlich kein Antidepressiva.. habe daher mit meiner HÄ Rücksprache gehalten. Diese ist der Meinung, dass ich das Medikament ruhig einnehmen soll, um mal wieder "auf den Boden zukommen"..

.. Was haltet ihr davon?

Es ist doch noch garnicht zu 100% geklärt, ob es nicht wirklich was körperliches ist (MRT ist ja erst Donnerstag)...

aFgne!s


Zwei Ärzte, die Dich gesehen und mit Dir gesprochen haben, raten Dir zu. Wenn Dir hier jemand abraten würde, würdest Du sie nicht nehmen?

ckhilaxn


Nein oder ja.. ich weiß es nicht.. %-|

Ich fühle mich halt einfach nicht "Kopfkrank".. deswegen finde ich diesen Schritt total übertrieben..

SNchneUehexxe


Was hast du zu verlieren ...... probieren geht übers studieren. Absetzten kann man das Medi immer wieder, wenn es nichts bringt.

cahilaxn


Macht denn dieses Medikament nicht abhängig?

Ich habe mal gelesen, dass Mediakamente aus dieser Reihe abhängig machen und daher nur nach reiflicher Überlegung eingenommen werden sollen..

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diverse Erkrankungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH