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Zu Viel Speichel im Mund seit Jahren – was tun?

Klek%ixjo hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich schildere mein Problem hier, weil ich wirklich nicht weiter weiß. Ich leide seit Jahren darunter, dass ich viel zu viel Speichel im Mund habe, besonders in Stresssituationen. Aber auch sonst ist es unerträglich. Es ist mittlerweile so schlimm geworden, dass ich Kontakt zu anderen Menschen, geschweige denn zum anderen Geschlecht nur noch meide, da ich Angst habe, sie anzuspucken. Ich bin im Sekundentakt am Schlucken, ich kann kaum einen Satz beenden, ohne dass ich mich wieder bemühen muss, dass mir der Speichel nicht aus dem Mund spritzt.

Der Wunsch, endlich nicht mehr single zu sein, lässt sich genau aus diesem Grund nicht ändern.

Sonstige körperliche Beschwerden habe ich nicht. Ich habe im Internet nicht viel dazu finden können, deswegen hoffe ich hier auf Hilfe.

Kekijo

Antworten
Hrasxe


Du kannst Deinen Speichelmenge wissentlich beeinflussen. Denkst Du dran, wird es mehr ( – >Wasser im Munde zusammenlaufen lassen). Von daher solltest Du Dein Augenmerk von da abziehen.

s+cwhnKieki


warst du denn schonmal deswegen bei einem arzt?

H4asxe


Ich denke her, er macht sich zu viele Gedanken drüber.

Ein zeitweise verstärkter Speichelfluss (Hypersalivation) wird zumeist auf dem Wege des bedingten Reflexes (reflektorischer Weg) durch bestimmte äußere Einflüsse hervorgerufen. Dieser Reflexweg ist eine zeitlich aufeinander abgestimmte Abfolge von Reizungen verschiedener Nerven und ihrer Rezeptoren:

Schmecken: Reizung der Geschmacksknospen durch in die Mundhöhle eingeführte Geschmacksstoffe

Tasten: Reizung der Tastnerven der Mundhöhle

Riechen: Reizung der Geruchsnerven in den Nasenhöhlen

Sehen: Reizung der Sehnerven in den Augenhöhlen

Reizung der Magen- und Darmnerven im Verdauungstrakt

Ebenso kann große Wut oder sonstige Erregung zu einer vermehrten Speichelabsonderung führen. [[http://de.wikipedia.org/wiki/Speichel]]

KVekixjo


Ich war deswegen noch nicht beim Arzt. Ich habe schon versucht, mir darüber keine Gedanken zu machen, aber es funktioniert nicht. Selbst, wenn ich nur zu Hause sitze und nicht primär daran denke, weil ich gerade mit etwas anderem beschäftigt bin, läuft der Speichel permanent. Ich habe auch erfahren, dass es keine Medikamente für dieses Problem gibt, nur einige, die Speichelreduktion als Nebenwirkung haben. Könnte man mit solchen Medikamenten (z.B. Atropin) etwas dagegen tun?

Pvauila$marie


Atropin soll helfen. Hat aber auch Nebenwirkungen. Ich habe das gleiche Problem, vielleicht nicht ganz so schlimm, aber halt oft Wasser im Mund. Kein Arzt konnte bis jetzt was dazu sagen. Ist halt so. Vielleicht kommt es ja vom Magen? Würde mich auch über Antworten freuen.

H<asxe


Ich habe schon versucht, mir darüber keine Gedanken zu machen, aber es funktioniert nicht.

Unterbewußt hast Du sicher daran gedacht.

läuft der Speichel permanent

ja soll er auch, ist bei mir auch so. ich muß aber nur mal an was zu Essen oder wie gerade jetzt an die Menge denken, schon ist der Mund voll. Sprich mal mit Deinem ZA drüber, der kann Dich weiter schicken, wenn da was wirklich unnormal ist.

F1luchtg)edanxke


Tauschen?

Du bekommst meine Epilepsie, die Medikamente und die Nebenwirkungen (u.a. Mundtrockenheit) und ich deinen Speichelfluss? @:)

P8aumlwamarxie


Soweit ich weiß, kann man den Speichel untersuchen lassen. Aber mein HNO hat gesagt, das bringt nichts. Man bekommt dann evtl. nur bestätigt, daß das wirklich so ist. Machen kann man nichts, außer vielleicht Atropin.

Fluchtgedanke

Irgendwie paßt Dein Beitrag nicht!

FAluc6htGge{danxke


Warum? Weil er aufzeigt dass das gegenteilige Problem auch nicht schön ist? Weil schon auf Medikamente hingewiesen wurde, die durch die Nebenwirkungen das Problem beseitigen können?

Es ist oft ein unglaublicher Anstoß zum Nachdenken, wenn man sich mit gegenteiligen Problemen beschäftigt.

Wegen Mundtrockenheit nicht sprechen/schlafen/essen zu können stellt einen ähnlich großen Leidensdruck dar.

Daher das schlichte, einfache Tauschangebot.

Ja, mit einem gewissen Unterton, das geb ich zu. Aber auch mit Hintergedanken.

f&lo_xeck


fluchtgedanke

Es ist oft ein unglaublicher Anstoß zum Nachdenken, wenn man sich mit gegenteiligen Problemen beschäftigt.

dann ist bei dir dank beschäftigung mit dem gegenteiligen problem hoffentlich auch eine besserung eingetreten :-)

Kekijo

ich denke, ein arztbesuch wäre angebracht. das problem beinträchtigt ja durchaus deine lebensqualität. irgendwelche medikamente nehmen, die nur mit den nebenwirkungen "besserung" verschaffen, kann nicht die lösung sein.

F}luchttged+anxke


Sicher- ich bin sofort bereit zu tauschen ]:D

fTlo_eBck


Sicher- ich bin sofort bereit zu tauschen ]:D

tauschst du deine epilepsie gegen die krebskrankheit einer freundin von mir? besten dank. %-|

nein, ehrlich, ich finde es ziemlich daneben, wenn man sich selber so hervortut, nur weil man das "schlimmere" leiden hat. es gibt immer schlimmere krankheiten und weniger schlimme krankheiten. der te leidet nun halt mal unter seinem speichelfluss – kein grund, ihn blöd anzumachen. wenn du keine hilfreichen antworten hast, dann lass es doch einfach bleiben. :(v

H~asIe


ich denke, ein arztbesuch wäre angebracht. das problem beinträchtigt ja durchaus deine lebensqualität. irgendwelche medikamente nehmen, die nur mit den nebenwirkungen "besserung" verschaffen, kann nicht die lösung sein.

Ich denke, er sollte erstmal an der wissentlichen und unterbewussten Steuerung arbeiten, bevor er sich für "krank" hält.

Wenn man mal die [[http://de.wikipedia.org/wiki/Atropin#Wirkungen Wirkungen]] von Atropin anguckt, dann würde ich lieber an mir selber arbeiten.

Außerdem stimme ich Fluchtgedanke zu, da das gegenteilige Problem sicher erheblich schlimmer ist, wenn man mal die [[http://de.wikipedia.org/wiki/Speichel#Funktion Funktion]] von Speichel gegen liest ;-)

W=asseZro`nke`l


Habe den starken Speichelfluss meist Nachts dann ist das Kopfkissen richtig durchnässt. Bei mir habe ich durch Bücher herausgefunden das dies durch Salzmangel ausgelöst wird. Stelle ich den erhöhten Speichelfluss fest nehme ich wieder mal eine Prise unraffiniertes Salz zu mir (wichtig dabei ein Glas Wasser hinterher zu trinken) und meist ist es dann auch verschwunden oder wiederhole das am nächsten Tag nochmals.

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