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Vitamin B12 angereicherten Zahnpasta – Studie

_9ParDvatxi_ hat die Diskussion gestartet


Meint ihr, dass das helfen könnte:

[[http://ifane.org/angebot/forschungsprojekte/]]

":/

Es werden auch noch Studienteilnehmer gesucht.

Antworten
Z8acharOiaxs M


Kann Vitamin B12 eigentlich nur korrekt über den Darm aufgenommen werden, wenn das entsprechende Enzym (?) dafür ausreichend vorhanden ist ? Dadurch entstehen doch die ganzen Mangelerscheinungen bei vorallem Menschen mit chronischen Magen- Darmerkrankungen.

Könnte mir vorstellen, dass das Vitamin in geringsten Mengen auch über das Zahnfleisch und die Mundschleimhäute aufgenommen wird, aber ohne den Intrinsinc- Faktor vor Ort ?

:-/

1(to3


Wirklich absurd :

Weil viele Veganer B12 Mangel haben, aber gleichzeitig Nahrungsergänzungsmittel ablehnen jubelt man es Ihnen per Zahnpasta unter.

Dann sind ja alle zufrieden.

_sParvawti_


Kann Vitamin B12 eigentlich nur korrekt über den Darm aufgenommen werden, wenn das entsprechende Enzym (?) dafür ausreichend vorhanden ist ?

Nur, wenn das Vitamin oral, also durch Nahrung und Vitaminpillen, augenommen wird, muss der Magen-Darm-Trakt das Vitamin entsprechend verwerten können. Ist dies nicht möglich wird Vitamin B12 gespritzt – in der Regel intramuskulär. Da wird der Magen-Darm-Trak umgangen und das Vitamin kann direkt vom Körper aufgenommen werden. So wird das auch in etwa bei der Zahnpasta funktionieren. Es ist im Grunde schon länger bekannt, dass B12 auch über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Dafür wird auch kein intakter Magen-Darm-Trak benötigt. Allerding müsste die Dosis schon recht hoch sein, damit das auch funktioniert. Es ist aber nicht ersichtlich, wieviel µg B12 in der Zahnpasta enthalten sind. Vielleicht reicht es aus, um z.B. Veganer ausreichend mit B12 zu versorgen, wenn die Dosis der Tagesdosis entspricht, aber ob es auch bei einem schon bestehenden Mangel ausreicht wage ich zu bezweifeln...

mxnb


...mal abgesehen davon, dass das entscheidende B12-Vitamin "Cobalamin" heißt, teuer in der Herstellung ist und nicht einfach so als Nahrungsergänzung aufgenommen werden kann (wenn ich mich recht erinnere da die exakt natürliche Form nicht industriell produziert werden kann, sondern nur ähnliche Varianten), sondern ca. 1x jährlich gespritzt werden muss... was bringt es also, B12-Varianten in sich reinzustopfen, die dem Körper ohnehin nichts bringen (denn dem ist es egal, ob auf der Verpackung "B12" draufsteht ;-) und ob diese Bezeichnung aus chemischer Sicht korrekt ist.. ).

Was auch meist vergessen wird: Die Menge macht das Gift... anfangs dachte man auch, Carotin (-> Vitamin A) sei "so gesund"... bis irgendwann mal rauskam, dass es in hohen Dosen zu Krebs führt (und ich glaube besonders bei Rauchern ein hohes Risiko besteht)...

_.Par/vatxi_


...mal abgesehen davon, dass das entscheidende B12-Vitamin "Cobalamin" heißt, teuer in der Herstellung ist und nicht einfach so als Nahrungsergänzung aufgenommen werden kann (wenn ich mich recht erinnere da die exakt natürliche Form nicht industriell produziert werden kann, sondern nur ähnliche Varianten),

Das ist richtig. Es können nur Cobalaminverbindungen hergestellt werden wie Cyanocobalamin, Methylcobalamin, Hydroxocobalamin usw. Das Cyanocobalamin ist das Günstigste in der Herstellung und wird vom Körper im Grunde auch am schlechtesten aufgenommen. Methylcobalamin ist dem reinen Cobalamin im Körper noch am ähnlichsten und wird am besten vom Körper verwertet. Ist jedoch sehr teuer in der Herstellung und natürlich auch teuer, wenn man es kauft.

sondern ca. 1x jährlich gespritzt werden muss...

Ich glaub, da vermehrst du grad was. Gespritzt werden kann auch nur das, was es ebenso in Tablettenform gibt, also nur diese Cobalaminverbindungen. In der Regel ist es Cyanocobalamin. Und einmal im Jahr reicht meist nicht aus. Ich brauch das Zeug sogar alle 2 Wochen. Ganze 1000 µg Cyanocobalamin per Spritze. Aber das ist auch bei jedem verschieden, denn jeder hat ein anderen Nährstoffbedarf.

Was auch meist vergessen wird: Die Menge macht das Gift... anfangs dachte man auch, Carotin (-> Vitamin A) sei "so gesund"... bis irgendwann mal rauskam, dass es in hohen Dosen zu Krebs führt (und ich glaube besonders bei Rauchern ein hohes Risiko besteht)...

Dazu muss man sagen: Carotin ist fettlösiches Vitamin und Vitamin B12 wasserlösliches. Fettlösliche Vitamine kann man sehr schnell überdosieren und haben daher oft Nebenwirkungen. Ein Zuviel an wasserlösliche Vitaminen wird jedoch wieder vom Körper ausgeschieden. Nebenwirkungen sind da sehr selten und wenn, dann muss man schon extrem hohe Dosen einnehmen.

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