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Müdigkeit seit Jahren, woran kann es liegen?

t3helittzlelenxi


Mein erster Tipp war Eisenmangel, wobei das vermutlich nicht all die anderen Symptome auslösen würde. Aber vielleicht müsstest du nach verschiedenen Auslösern für verschiedene Symptome suchen?!

Reosag)lücxk


Allerdings aus heutiger Sicht...ein klein bischen Durchfall ist vielleicht als Zeichen dass die Schilldrüse sich an dei neue höhere Dosis gewöhnen muß für mich wirklich akzeptabel und für den Körper nicht selten weniger dramatisch als das ewige Einschleichen was derzeit häufig praktiziert wird..und das erst recht Symptome macht...Angst und Panikattacken z.B. die dann nicht sleten eine Einstellung der Schilddrüse unmöglich machen und Arzt oder Patienten dazu veranlassen, Thyroxin ganz abzusetzen.

Wenn man also weiß es kann ein bischen! Durchfall beim Steigern kommen und das ist normal, denn die Schilldrüse muß sich erst drangewöhnen, dass sie selber weniger arbeiten braucht...dann kann die Steigerung auch zügig und regelrecht erfolgen..wodurch viel andere Gewebe und Organe und Nerven im Körper profitieren.

Man hat also die Wahl Augen zu und durch..oder z.T ewiges Leiden weil man es gar nicht mehr schafft, höher zu kommen in der Dosis.

"Einschleichen" ein Begriff aus der Homöopathie ;-) ....

Ich wurde ad hoc auf 150µg gesetzt....es war gut. Die Angewohnheit "einzuschleichen" wird von einigen Fachleuten kritisiert.

50µg alle 2 Wochen zu steigern ist laut Fachinfo möglich und hat auch hier im Fall von Rutschpartie, der von 50µg auf 100µg gesteigert hat, keine nennenswerten Symptome (zusätzlich!) gemacht.

R*utsc%hp?arxtie


Also dass die Ärzte, die mich wegen der SD-Unterfunktion beraten/therapiert haben Mist gebaut haben steht wohl außer Frage.

Wenn ich extra die Symptome Müdigkeit etc immer wieder anspreche, aber bei 2 Ärzten immer nur der TSH bestimmt wird und mit einem Wert von knapp über 3 mU/l gesagt wird "Ist super so" UND wenn ich vom Radiologen zurückkehre mit der Empfehlung "Dosis steigern", aber dann gesagt wird "Ne Ne damit bin ich nicht einverstanden", dann kann ich wohl davon ausgehen dass die da irgendwas nicht verstanden haben ;-D

Eigentlich bin auch kein Fan davon auf eigene Faust die Dosis zu erhöhen, aber das dauert dann wieder. In 2 Wochen zum Arzt (wobei er mir vor einem Monat sagte er wolle mich erst in 3 monaten zur Blutkontrolle wiedersehen), Blut abnehmen und mindestens eine Woche auf ergebnisse warten und dann evtl erhöhen um dann nach insgesamt 6 Wochen evtl wieder zu merken "Nö vom Thyroxin merke ich wieder überhaupt nichts"

Stattdessen könnte ich auch einfach heute anfangen zu steigern.

Warum nicht? Entweder ist die derzeitige Dosis zu niedrig und es muss sowieso gesteigert werden, oder aber meine Beschwerden sind unabhängig von der Schilddrüse.

Im ersten Fall würde ich eine positive Veränderung spüren und im zweiten Fall entweder wieder überhaupt nichts, oder aber eine negative Veränderung.

Fühle ich mich schlecher höre ich einfach auf mit der gesteigerten Dosis. Was bringt mir denn das Blutbild in dem Fall "Ja sie können weitersteigern", oder "Nein sie können nicht weitersteigern".

Beides kann ich auch ohne Arzt selbst herausfinden ;-D

Ich hab mittlerweile einfach mal Lust dadrauf auszuschließen woran es definitiv nicht liegt, damit komme ich meinem Ziel zumindest näher.

Rruts)chp#aprtixe


Mein erster Tipp war Eisenmangel, wobei das vermutlich nicht all die anderen Symptome auslösen würde. Aber vielleicht müsstest du nach verschiedenen Auslösern für verschiedene Symptome suchen?!

Richtig! Deswegen dachte ich auch an einen "Rundumschlag" per Blutbild. Ein umfassendes Blutbild durch das man Hinweise erhält, indem man konkrete Werte überprüfen lässt.

Aber ich weiss nicht ob sowas möglich und lohnend ist

direa m-dre8am


@ Rutschpartie

es haben sich auch schon Leute in Eigenregie überdosiert, und es macht schon Sinn das eingeschlichen wird, weil jedes Organ , jeder körperliche Vorgang sich auf ein Mehr einstellen muss, das geht nicht im Hauruckverfahren.Zuerst gehen meistens die Werte hoch, der Blutspiegel senkt sich erst ab, wenn das Thyroxin in die Organzellen eingebaut wird, das nennt man intrazellulär.Wenn du jetzt wieder erhöhst , nach der Erhöhung auf 100µg , gibst du dieser Dosis keine Chance sich im Körper zu entfalten.denn es könnte die richtige Dosis für dich sein.Eine Dosis hat sich erst nach einem **halben Jahr **eingependelt, das wissen auch die Ärzte und geben Dosen eine 3 monatige Frist zu wirken.100µg sind schon nicht schlecht, und eine Nachjustierung mit höchtens 25µg wäre erst mal die nächste Stufe.Aber das musst du eben selber wissen.Thyroxin ist und bleibt ein längerdauernder Aufbauspiegel- Hormonersatz.

dDreaXm-ddream


Noch was. Jede Erhöhung von Thyroxin bringt ein Mehrverbauch von Närhstoffen mit sich, auch daran sollte gedacht werden.

denn daran kann es dan hapern wenn gesagt wird, mit der Erhöhung geht es mir nicht besser.

R|utsch9partGixe


es haben sich auch schon Leute in Eigenregie überdosiert

Wenn ich merke es ist zu viel kann ich doch wieder runtergehen mit der Dosis?

Thyroxin ist und bleibt ein längerdauernder Aufbauspiegel- Hormonersatz.

Das stimmt natürlich alles, aber so viele Monate zu warten nur um dann zu merken "Okay es wirkt tatsächlich nicht", davor habe ich Angst. Ich hoffe das ist nachvollziehbar.

Und vor allem, da ich jetzt und all die Jahre zuvor (allerdings auch unter zu niedriger Dosis) rein gar nichts gemerkt habe von dem Thyroxin...da ist man Empfehlungen wie "Warte noch ein paar Monate, dann wirkt es eventuell" sehr skeptisch gegenüber.

Wenn sich jetzt weitere 3 Monate nichts tut...dann sagt der Arzt "Erhöhung auf 150" und dann tut sich weitere 3 Monate nichts? Und dann liegt es eventuell doch an etwas ganz anderem?

Das sind Monate meines Lebens die ich nicht nutzen kann.

Noch was. Jede Erhöhung von Thyroxin bringt ein Mehrverbauch von Närhstoffen mit sich, auch daran sollte gedacht werden.

denn daran kann es dan hapern wenn gesagt wird, mit der Erhöhung geht es mir nicht besser.

So abwegig ist das nicht. Derzeit esse ich nicht sehr viel, nur eben nach Hungergefühl

b)uddrl}eia


es haben sich auch schon Leute in Eigenregie überdosiert

Wenn ich merke es ist zu viel kann ich doch wieder runtergehen mit der Dosis?

Es ist nahezu unmöglich, nur an Hand der Symptome Rückschlüsse auf die Höhe der Blutspiegel zu ziehen.

Wegen der Spiegelbildung und der langen Halbwertszeit der Schilddrüsenhormone ist eine Blutentnahme erst nach ca. (4-) 6 Wochen zielführend, wäre aber bei deinen Beschwerden mM nach dann auch zu machen und nicht erst nach drei Monaten.

d)rea+m-drxeam


Ganz richtig , bei schlechtem Befinden ist eine Kontrolle nach 6 Wochen nötig und auch eine bedingte Erhöhung erforderlich.sollten die Werte sich noch nicht im gutem Bereich befinden .Ich meinte, das eine Hormongabe ihre endgültige Entfaltung erreicht hat nach 6 Monaten.

brudmdle<ia


Ich meinte, das eine Hormongabe ihre endgültige Entfaltung erreicht hat nach 6 Monaten.

Hatte ich schon verstanden, die Linderung der Beschwerden hinkt ja doch gelegentlich den Blutwerten hinterher, meist dann Abnahme des in der Unterfunktion zugelegten Gewichtes, hier ja nun nicht so das Problem.

Ich hatte jetzt zunächst an die laborchemische Komponente des Ganzen gedacht. ;-)

h\os]enmaxtz


Er hat sich schon seine Strategie zurecht gelegt. Nur wer ihm zustimmt, wird erhört. Ich klink mich aus. Bei der thyroxin Sache Krieg ich als selbst-sd-ler das kalte grausen.

alles gute!

R%utschp\ar*tie


@ Hosenmatz

Aber das stimmt doch überhaupt nicht. Ich frage ja extra nach euren Meinungen und Ratschlägen.

Wenn ich dann mit meinen Gedanken dazu antworte heißt das nicht, dass ich eure Meinungen nicht berücksichtige!

R8oCs,aglüxck


Meistens nimmt man ja zu in Unterfunktion. Einige wenige aber auch ab, wie Du, Rutschpartie.

Das Zunehmen wäre bei Dir ein Zeichen, dass Du Dich der euthyreoten Stoffwechsellage näherst..(damit meine ich keine Blutwert-(fehl)einschätzung gern mittels alter TSH-Normbereiche)..sondern die wirkliche physiologische Gesamtsituation im Körper.

Als ich zweimal davorstand meinen Job zu verlieren (aus heutiger Sicht völlig zurecht...meine Leistung fiel krass ab) ging es mir wie Dir! Ich wollet SOFORT wieder gesund werden

Ich wurde so vergesslich :°( ...da ich aber sonst nie im Leben auf den Kopf gefallen war, hielt ich das lange Zeit für eine kurzzeitige Schwäche aufgrund von Grippe oder Überlastung.

Aber ich hatte allein gar keine Chance wieder das Vorzeichen umzukehren. Instinktiv kaufte ich mir ein altes Caprio (denn der Vitamin D-Wert fiel in den Keller, wie ein Arzt später feststellte). Auch wechselte ich das Resort. Von Elite-Gymnasiasten überrichtete ich dann – nach dem ersten Jobverlust- instinktiv lernbehinderte Kinder ;-) ....welche sich freuten, denn nicht nur sie waren lernbehindert...die Lehrerin auch...offensichtlich demenzkrank :°( |-o . Peinlich, Peinlich, Peinlich.

Und als ich die Zusammenhänge zum Hashimoto und zur Thyroxindosis dann endlich schnallte (zu Beginbn hatte ichs schonmal vorausgeahnt..aber es wurde weit schlimmer als ich vermutet hatte) ...als mein alter Hausarzt mir möglichst unauffällig wieder die frühere höhere Dosis verordnete :=o ...da meinte ich doch wirklich, ich könnte den D-Zug in den Dornröschenschlaf noch aufhalten..stoppen und umkehren. Das geht mitnichten >:( ...was du gerade spürst sind Hormonfehldosierungen die bereits vor 6-12 Monaten stattfanden. Und selbst wenn du den Fehler JETZT sofort korrigierst (wie der Arzt es auch bei mir möglichst unauffällig versuchte)...dann brauchst du wenns blöd kommt nochmal 6 Monate um die jetzige Hormonschieflage auch symptomatisch nachzuvollziehen..und dann nochmal 6 Monate um nach Vorzeichenänderung von Verschlechterung zu sukkzessiver Besserung wieder einigermaßen Symptomfrei zu werden. Wahrscheinlich hat der nächste Arzt, der sich wegen meines dauersupprimierten TSH wieder abschrecken ließ und mir ein Zwischendosis verordnete..wieder einen Dämpfer in meiner Genesungskurve zugemutet....aber zum alten Arzt brachten mich keine 10 Pferde zurück %-| .

Wer weiß passiert wäre, wenn ich gleich weiter auf der früheren Idealdosis geblieben wäre...vielleicht hätte ich nur ein weiteres halbes Jahr verloren..Insgesamt sinds jetzt 2,5 Jahre die ich verloren habe und eine zerstörte Karriere. Von der finanziellen Katastrophe bis ins Rentenzeitalter ganz zu schweigen.

Selbst wenn ich jetzt wieder in den (pumperlgesunden) körperlichen Zustand zurückkatapultiert werden könnte (wie vor der Dosisspielerei durch den Arzt)..ich habe auch die Zuversicht verloren, schwierige Herausforderungen jemals wieder meistern zu können. Ich kann mich gar nicht mehr bewerben mit dem erfrischenden Elan früherer zeiten als ich noch einen roten Faden in meinem Lebenslauf hatte. Dieses Nichtkönnen, Nichtgenügen, Versagen auf ganzer Linie..das will erstmal verarbeitet werden...mein "jugendlicher Leichtsinn" ist für immer verloren.

Ich werde mir wohl einen ganz neuen Wirkungskreis suchen müssen, wenn ichs jemals wieder schaffe zu arbeiten. Im zarten Alter von 50....von der Lehre aufwärts..wieder neu beginnen. Zuallermindest eine Wiedereingliederungsmaßnahme..aber mitsowas stellt kein Unternehmen oder öffentliche Einrichtung ein....höchstens macht man das noch mit alten Mitarbeitern.

Positiv ist zu vermerken (wenn du keine Konversionsschwäche hast) dass du bei der Dosissteigerung (in einen relativ zielführenden Bereich) doch schon frühzeitig eine psychische Besserung erfährst.

Und seien wir mal ehrlich...es hebt doch unsere Laune wenn wir spüren wir sind auf dem Weg der Besserung. Und wenns uns superprima geht...stationäre dann können wir uns gar nicht dran freuen..und wehe es geht ein klien bischen schlechter aus hohen Ausgangsniveau...da bekommen wir doch schon das große heulen.

Und wenn die Gesellschaft eben solche Dahinvegetierer haben möchte und sowas geschehen läßt...nungut...daran gewöhnt man sich auch..die Gesellschaft bekommt was sie verdient. Wir können immer nur so viel leisten wie der Arzt uns Thyroxin verordnet. Und da es mittlerweile in (einer) Studien belegt ist, dass die meisten SD-Patineten falsch eingestellt sind...Hypothyreosen in der Regel unterdosiert, da weiß man dann was man rauskriegt. Jedenfalls kein Heer von tatkräftigen Zupackern, die uns aus der Krise führen. ICH kann nicht (mehr) mithelfen, dass das Bruttosozialprodukt steigt wie bisher.

Überdosierungen sind sehr sehr selten. Wirklichen Überdosierungen würden auch erst nach vielen Jahren zu Herzproblemen oder Osteoporose führen. Laut Fachinfo erkennt man eine echte Überdosierung nur am FT3-Wert der ÜBER der Norm liegt.

Die vielen kleinen Zipperlein die Patienten spüren beim Höherdosieren sind i.d.R. keine Überdosierungen sondern nur Niveauschwankungen im Hormonhaushalt nach Dosiserhöhung, die sich einpendeln müssen. Da darf man nicht übereagieren.

d~reiam-dr>eam


ein Glück kommt ja vor Überdosierung bei den Meisten immer noch der eigene Körperschutz, bildung von vermehrt rT3, da kann man hochdosieren wie man will, der Ft3 senkt sich ab.

Außer man nimmnt Schwein, oder zusätzlich T3

R*osaEglüxck


Ahhh das reverse T3!

Weißt du ob es auch Situationen gibt wo der Körper auch bei niedriger Hormonlage vermehrt T3 bildet? Ich glaibe Mary Shomon hat darüber geschrieben..als Erklärung warum Patienten mit anständigem Blutbild doch sehr krank sein können..glaube ich zu erinnern...müßte nachlesen.

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