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Müdigkeit seit Jahren, woran kann es liegen?

R'utsc[hparxtie


Mäh... Erst wird dir nichts dazu gesagt und dann ziehst du falsche Schlüsse. ;-)

TSH: Sollte um die 1 liegen, besser noch darunter, insbesondere bei Autoimmunthyreoiditis.

Freie Werte: fT3 liegt bei 44%, fT4 bei 60%. Da ist noch viiiiieeel Luft nach oben. Die meisten Patienten fühlen sich erst bei freien Werten im oberen Drittel wohl!

Welche Dosis LT hattest du nun eigentlich genommen, bevor die Werte gemacht wurden, und für wie lange?

100 mikrogramm LT und das über ca. 3 Monate hinweg.

Ich habe ja immer wieder davon geschrieben die Dosis einfach mal eigenmächtig zu erhöhen, aber habe das bisher nie getan weil ich Angst hatte die Werte zu verfälschen. Es war immer "ein Arzttermin in 2 Wochen" im Weg, wobei ich dann dachte dass dort möglicherweise Werte bestimmt werden (die nichtmal was mit der SD zu tun haben) die durch die Erhöhung des LT's verfälscht werden.

Ich würde eigentlich rein gar nichts dagegen haben einfach das Thyroxin auf 150 mikrogramm zu erhöhen und dann zu gucken was passiert.

Wenn es mir schlechter geht, gehe ich halt einfach auf die alte Dosis zurück.

Aber jetzt mit diagnostizierter Candida Albicans ist das ja auch wieder so eine Sache: Mit der Diät muss ich schon aufpassen auf meine Nährstoffe, weil die erlaubten Nahrungsmittel ja stark eingeschränkt sind und bei erhöhter LT-Dosis steigt ja auch wieder der Nährstoffbedarf soweit ich das verstanden habe.

Wurde denn nun eigentlich mal ein Ultraschall der Schilddrüse zum Ausschluss/zur Diagnose von Hashimoto gemacht?

Ja zwei mal insgesamt letztes mal Ende Mai ich zitiere:

"Im Vergleich zur letzten Voruntersuchung vom 27.12.11 ergibt sich eine weitere Größenrückbildung der damals schon kleinen SD von ca. 6,3 auf aktuell 5,8ml. Latente Hypothyreose unter derzeit L-Thyroxin 50/die und neg. Immunlabor". Daraufhin wurde dann auch meine Dosis auf 100 erhöht.

Vitamin B12: Scheint in Ordnung zu sein, weil der Wert gerade noch in der Norm liegt, allerdings können schon bei B12-Werten unter 500 pg/ml (!) neurologische Symptome auftreten. Außerdem ist es möglich, dass du mit diesem Wert kurz vor einer Anämie durch B12-Mangel stehst, deren Symptome (Müdigkeit!) der eigentlichen Anämie schon vorauseilen können. Sinnvoll wäre bei dem niedrigen B12-Spiegel die Bestimmung des Holo-TC-Werts, der präziser einen B12-Mangel anzeigt. Leider erachten viele Ärzte das aber nicht für sinnvoll. In deinem Fall würde ich es aber auf jeden Fall kontrollieren, notfalls eben als Selbstzahler.

Genau das wurde mir auch schon gesagt, nur mit dem Hinweis Vitamin B12 Spritzen in der Apotheke zu kaufen. Was ist nun sinnvoller? Ich bin andauernd beim Arzt und frage nach irgendwelchen Werten, weil es bei so vielen möglichen Ursachen so viele unterschiedliche Werte gibt, die von Ärzten nicht anerkannt oder gerne ermittelt werden...

Wurde eigentlich mal Vitamin D kontrolliert? Auch ein Mangel an Vitamin D kann Müdigkeit zur Folge haben!

Ich glaube nicht, wobei die Ärzte bisher immer meinten "Im Blutbild sind alle Vitamine super" (Was wie wir wissen ja nichts zu bedeuten hat).

Aber: Wenn ein Vitamin D Mangel vorliegt und die Ursache ist, muss es doch auch eine Ursache für den Mangel geben und dann gilt es doch viel eher diese zu finden. Aber bei der nächsten Blutuntersuchung werde ich das nochmal ansprechen.

Du sagst es doch selbst schon: tendenziell. Es gibt auch so viele Fälle, die in der UF eher zum Untergewicht neigen. Überhaupt können bei Schilddrüsenerkrankungen auch ÜF-Symptome in der UF auftreten und umgekehrt, das ist immer höchst individuell.

Richtig, aber merkwürdig finde ich es dennoch! ;-D

Aber du hast wohl Recht, es ist wohl wahrscheinlich dass das durch die UF und/oder Candida ausgelöst wird.

Wieso suchst du eigentlich krampfhaft nach einer Krankheit, die du evtl. haben könntest, anstatt dich auf die Krankheit zu konzentrieren, die du schon hast und auf die deine Symptome passen ?

Weil ich genau dadurch herausgefunden habe, dass ich zusätzlich an Candida Albicans leide.

Ich habe mich jetzt lange Zeit nur auf die Schilddrüse konzentriert, es ist sehr gut wenn ich darauf aufmerksam gemacht werde dass da doch noch nicht alles im Reinen ist, damit kann ich umgehen und weiß grob was zu tun ist und das kann ich eben theoretisch gut nebenbei machen.

Die Schilddrüsenmedikamente haben noch nie eine reale Wirkung gezeigt (abgesehen davon dass sich Werte im Blutbild ins Positive verändert haben) und mit der Zeit hat man dann im Gefühl "Da ist bestimmt noch was anderes".

Du hast aber damit Recht, dass ich mich nochmal mit der SD beschäftigen muss...wäre da nur nicht die Wartezeit von 4 Monaten für einen Termin beim Endo :-/

Ich danke vielmals für deinen Beitrag!

Was ich mich jetzt noch frage: Ist es sinnvoll jetzt während der Anti-Pilz Diät die LT Dosis zu erhöhen?

Und wie soll ich genügen Kalorien zu mir nehmen? Ich weiss es wirklich nicht, wie ich mit der beschränkten Auswahl an Lebensmitteln 3500 Kalorien pro Tag zu mir nehmen soll. Ich wiege derzeit nur noch magere 55kg (im Vergleich zu den recht gesunden 73 kg am Anfang des Jahres) und kann mir auf keinen Fall leisten noch mehr abzunehmen.

Ich habe übrigens einen Termin beim Gastroenterologen gemacht für nächste Woche Dienstag. Ich habe zwar gelesen, dass bei denen Darmpilze eher selten anerkannt sind, aber einen Versuch ist es Wert.

k/athyHke'kxs


100 mikrogramm LT und das über ca. 3 Monate hinweg.

Na dann weißt du jetzt, dass du mit 50µg sowas von unterdosiert warst, wenn du es sogar mit 100µg noch bist. ;-)

Ich würde eigentlich rein gar nichts dagegen haben einfach das Thyroxin auf 150 mikrogramm zu erhöhen und dann zu gucken was passiert.

Wenn es mir schlechter geht, gehe ich halt einfach auf die alte Dosis zurück.

Also generell würde ich schon zur Erhöhung raten, bestenfalls auch mit ärztl. "Absegnung", zur Not auch ohne. Wobei ich persönlich wohl vorsichtiger dosieren und erst auf 125µg gehen würde.

Aber jetzt mit diagnostizierter Candida Albicans ist das ja auch wieder so eine Sache: Mit der Diät muss ich schon aufpassen auf meine Nährstoffe, weil die erlaubten Nahrungsmittel ja stark eingeschränkt sind und bei erhöhter LT-Dosis steigt ja auch wieder der Nährstoffbedarf soweit ich das verstanden habe.

Ja, das ist richtig. Allerdings haben viele Hashis auch gerne "einfach so" Nährstoffmängel... Die genauen Zusammenhänge sind, soweit ich weiß, noch nicht wirklich bekannt.

Ja zwei mal insgesamt letztes mal Ende Mai ich zitiere:

"Im Vergleich zur letzten Voruntersuchung vom 27.12.11 ergibt sich eine weitere Größenrückbildung der damals schon kleinen SD von ca. 6,3 auf aktuell 5,8ml. Latente Hypothyreose unter derzeit L-Thyroxin 50/die und neg. Immunlabor".

Dann würde ich doch mal ganz stark auf (seronegatives) Hashimoto tippen.

Daraufhin wurde dann auch meine Dosis auf 100 erhöht.

Wenigstens ein Anfang. :)=

Genau das wurde mir auch schon gesagt, nur mit dem Hinweis Vitamin B12 Spritzen in der Apotheke zu kaufen. Was ist nun sinnvoller? Ich bin andauernd beim Arzt und frage nach irgendwelchen Werten, weil es bei so vielen möglichen Ursachen so viele unterschiedliche Werte gibt, die von Ärzten nicht anerkannt oder gerne ermittelt werden...

Kommt darauf an. Reicht dir der schlechte Vitamin-B12-Wert schon zum handeln? Dann würde ich auch zu B12-Spritzen oder -Lutschtabletten raten (Spritzen und Lutschtabletten deshalb, da dabei der Weg über Magen/Darm vermieden wird und man somit die ggf. gestörte Resorption über den Darm umgeht). Möchtest du allerdings genauer wissen, was Sache ist, bzw. ob wirklich ein Mangel vorliegt, oder nicht, dann lass' noch Holo-TC bestimmen.

Ich glaube nicht, wobei die Ärzte bisher immer meinten "Im Blutbild sind alle Vitamine super" (Was wie wir wissen ja nichts zu bedeuten hat).

Eben. Ich kontrolliere immer alle Werte selbst.

Aber: Wenn ein Vitamin D Mangel vorliegt und die Ursache ist, muss es doch auch eine Ursache für den Mangel geben und dann gilt es doch viel eher diese zu finden. Aber bei der nächsten Blutuntersuchung werde ich das nochmal ansprechen.

Gut! :)^

Naja, mit der Ursache ist das so eine Sache...

Wie gesagt, viele Hashis haben Mängel eben "einfach so", ich bin selbst davon betroffen. %-|

Weil ich genau dadurch herausgefunden habe, dass ich zusätzlich an Candida Albicans leide.

Ist ein Punkt. ;-)

Die Schilddrüsenmedikamente haben noch nie eine reale Wirkung gezeigt (abgesehen davon dass sich Werte im Blutbild ins Positive verändert haben) und mit der Zeit hat man dann im Gefühl "Da ist bestimmt noch was anderes".

Gut, aber du warst und bist ja bisher immer noch unterdosiert. Aber es kann natürlich sein, dass auch der Candida zumindest Teilschuld hat(te).

Du hast aber damit Recht, dass ich mich nochmal mit der SD beschäftigen muss...wäre da nur nicht die Wartezeit von 4 Monaten für einen Termin beim Endo :-/

Selbst wenn du dort schon Patient bist? ":/ Ist ja übel. :|N

Ich danke vielmals für deinen Beitrag!

Kein Problem! :-)

Was ich mich jetzt noch frage: Ist es sinnvoll jetzt während der Anti-Pilz Diät die LT Dosis zu erhöhen?

Und wie soll ich genügen Kalorien zu mir nehmen? Ich weiss es wirklich nicht, wie ich mit der beschränkten Auswahl an Lebensmitteln 3500 Kalorien pro Tag zu mir nehmen soll. Ich wiege derzeit nur noch magere 55kg (im Vergleich zu den recht gesunden 73 kg am Anfang des Jahres) und kann mir auf keinen Fall leisten noch mehr abzunehmen.

Puh... Welche Diät musst du denn jetzt machen bzw. was solltest du meiden? Du hast schon Recht, noch mehr abnehmen wäre sicher nicht gesund (es sei denn, du bist nur 1,50m groß ;-D ).

Übrigens, hier noch ein interessanter Auszug aus [[http://de.wikipedia.org/wiki/Candida_albicans Wikipedia]]:

Bei fehlender oder verminderter Immunität (im Rahmen von anderen Grundkrankheiten, wie Diabetes mellitus, Krebs, AIDS, oder durch die Gabe bestimmter Medikamente) kann die Besiedelung mit Candida albicans oder ihm verwandten Pilzen jedoch stark zunehmen, die sich dann als Mykose manifestiert.

Das spräche ja dann auch stark für eine Autoimmunthyreoiditis und so passt alles ganz gut zusammen. ;-)

Und:

Behandeln lässt sich eine Candidose mit Antimykotika (Antipilzmittel), die in die Synthese der Pilz-Zellwand (zum Beispiel Caspofungin, Anidulafungin) oder der Zellmembran (zum Beispiel Fluconazol, Nystatin) eingreifen.

Bekommst du Antimykotika? Oder behandelt man Candida im Darm anders? ":/

R3uts^chparxtie


Na dann weißt du jetzt, dass du mit 50µg sowas von unterdosiert warst, wenn du es sogar mit 100µg noch bist. ;-)

Also generell würde ich schon zur Erhöhung raten, bestenfalls auch mit ärztl. "Absegnung", zur Not auch ohne. Wobei ich persönlich wohl vorsichtiger dosieren und erst auf 125µg gehen würde.

150µg vertrage ich schon. Bei der Steigerung von 50 auf 100 habe ich ja auch nichts gemerkt. Was soll mein Arzt schon dazu sagen? Die Werte sind im "Normbereich" und dementsprechend wird er von einer Erhöhung abraten.

Wenn ich dann einen finde der sagt "Ja ein bischen geht noch. Erhöhen sie mal auf 150" habe ich nur Zeit verschwendet, dann überspringe ich einfach den Schritt Arzt und schaue was draus wird.

Dann würde ich doch mal ganz stark auf (seronegatives) Hashimoto tippen.

Hashi ist ja im Endeffekt autoimmun, sodass die SD zersetzt wird. Der Endo hat davon nichts erzählt und auch nicht nach der Ursache für die SD-Unterfunktion gesucht.

Mit dem Thema Hashimoto habe ich mich nicht allzu groß auseinandergesetzt weil: Das würde ja ebenfalls nur bedeuten, dass ich mehr Thyroxin brauche -> Dosis-Erhöhung. Ist es in dem Fall nicht sogar egal ob Hashi oder nicht?!

Achja und kein Jod einnehmen zusätzlich zum LT, aber das tue ich ja sowieso nicht.

Kommt darauf an. Reicht dir der schlechte Vitamin-B12-Wert schon zum handeln? Dann würde ich auch zu B12-Spritzen oder -Lutschtabletten raten (Spritzen und Lutschtabletten deshalb, da dabei der Weg über Magen/Darm vermieden wird und man somit die ggf. gestörte Resorption über den Darm umgeht). Möchtest du allerdings genauer wissen, was Sache ist, bzw. ob wirklich ein Mangel vorliegt, oder nicht, dann lass' noch Holo-TC bestimmen.

Ja vernünftiger ist es schon. Ein grenzwertiger Vitamin B12 Wert könnte ja tatsächlich Ursache für einige meiner Beschwerden sein, oder zumindest ein Symptom das auf etwas hindeutet. Sollte ich also nicht vernachlässigen.

Ja, das ist richtig. Allerdings haben viele Hashis auch gerne "einfach so" Nährstoffmängel... Die genauen Zusammenhänge sind, soweit ich weiß, noch nicht wirklich bekannt.

Naja, mit der Ursache ist das so eine Sache...

Wie gesagt, viele Hashis haben Mängel eben "einfach so", ich bin selbst davon betroffen. %-|

Was fällt da alles runter? Vitamin D, B12, andere Vitamine denke ich. Was noch?

Selbst wenn du dort schon Patient bist? Ist ja übel. :|N

Ja und wenn man dann da ist hat der Doc selbst nur 2 minuten Zeit: Schnelle Ultraschalluntersuchung -> Ja nehmen sie mehr Thyroxin, tschüss.

Alles andere übernehmen dort die Angestellten. Ist aber auch der Einzige hier in der Nähe, was wohl der Grund dafür sein wird.

Puh... Welche Diät musst du denn jetzt machen bzw. was solltest du meiden? Du hast schon Recht, noch mehr abnehmen wäre sicher nicht gesund (es sei denn, du bist nur 1,50m groß ;-D ).

Also während der Anti-Pilz-Diät darf man eigentlich gar nichts essen ;-D

Naja das stimmt so nicht ,aber mir kommt es so vor. Es darf erstmal nichts sein worin Zucker oder Hefe vorkommt, möglichst wenig Fleisch, Wurst Käse, Brot. Und von jedem Lebensmittel nachdem ich in dem Zusammenhang gegooglet habe (zB Milch) wird abgeraten.

Ich muss mich da noch weitaus mehr mit auseinandersetzen, nur es läuft wohl darauf hinaus dass meine Ernährung größtenteils aus Nüssen und Gemüse bestehen wird.

Übrigens, hier noch ein interessanter Auszug aus [[http://de.wikipedia.org/wiki/Candida_albicans Wikipedia]]:

Bei fehlender oder verminderter Immunität (im Rahmen von anderen Grundkrankheiten, wie Diabetes mellitus, Krebs, AIDS, oder durch die Gabe bestimmter Medikamente) kann die Besiedelung mit Candida albicans oder ihm verwandten Pilzen jedoch stark zunehmen, die sich dann als Mykose manifestiert.

Das spräche ja dann auch stark für eine Autoimmunthyreoiditis und so passt alles ganz gut zusammen. ;-)

Stimmt das Immunsystem ist damit beschäftigt "den Körper zu bekämpfen" vernachlässigt aber dabei den Darmpilz der somit wuchern kann.

Weniger Schilddrüsenprobleme -> Mehr Resistenz gegen Candida.

Behandeln lässt sich eine Candidose mit Antimykotika (Antipilzmittel), die in die Synthese der Pilz-Zellwand (zum Beispiel Caspofungin, Anidulafungin) oder der Zellmembran (zum Beispiel Fluconazol, Nystatin) eingreifen.

Bekommst du Antimykotika? Oder behandelt man Candida im Darm anders?

Nein, Candida im Darm wird ebenfalls mit Nystatin behandelt.

Das funktioniert mit der Kombination aus Anti-Pilz-Diät (Nährboden entziehen) und Anti-Pilz-Medikament (Abtöten), aber nicht mit einer Sache alleine.

Mein Arzt meinte "Es gibt keine Medizin dagegen!", aber er kannte die Krankheit ja auch nicht. Nystatin besorge ich mir morgen

kiatDhykexks


150µg vertrage ich schon. Bei der Steigerung von 50 auf 100 habe ich ja auch nichts gemerkt. Was soll mein Arzt schon dazu sagen? Die Werte sind im "Normbereich" und dementsprechend wird er von einer Erhöhung abraten.

Wenn ich dann einen finde der sagt "Ja ein bischen geht noch. Erhöhen sie mal auf 150" habe ich nur Zeit verschwendet, dann überspringe ich einfach den Schritt Arzt und schaue was draus wird.

Joa, wenn du das so siehst. :=o Es gibt eben Leute, die so etwas nur mit Einverständnis oder zumindest Wissen ihres Arztes tun wollen, aber das musst du wissen! Hast du nun schon gesteigert?

Hashi ist ja im Endeffekt autoimmun, sodass die SD zersetzt wird. Der Endo hat davon nichts erzählt und auch nicht nach der Ursache für die SD-Unterfunktion gesucht.

Mit dem Thema Hashimoto habe ich mich nicht allzu groß auseinandergesetzt weil: Das würde ja ebenfalls nur bedeuten, dass ich mehr Thyroxin brauche -> Dosis-Erhöhung. Ist es in dem Fall nicht sogar egal ob Hashi oder nicht?!

Achja und kein Jod einnehmen zusätzlich zum LT, aber das tue ich ja sowieso nicht.

Theoretisch ist es schon egal. Ich fand es für mich persönlich aber sehr wichtig zu wissen, was die Ursache für meine UF ist und zu verstehen, wie diese Erkrankung verläuft.

Bei Hashimoto ist es ja so, dass das Schilddrüsengewebe immer weiter zerstört wird, sodass immer weniger Gewebe zurückbleibt, das Hormone produziert. Deswegen kann es sein, dass mit der Zeit auch nach der Ersteinstellung nochmal (mehrere) Anpassungen der Dosis notwendig sind.

Ja vernünftiger ist es schon. Ein grenzwertiger Vitamin B12 Wert könnte ja tatsächlich Ursache für einige meiner Beschwerden sein, oder zumindest ein Symptom das auf etwas hindeutet. Sollte ich also nicht vernachlässigen.

:)z Hast du dahingehend schon etwas unternommen?

Was fällt da alles runter? Vitamin D, B12, andere Vitamine denke ich. Was noch?

Die üblichen Verdächtigen bei Hashi sind Vitamin D, Vitamin B12 und Ferritin. Sinnvoll zu überprüfen bei weiter bestehenden Beschwerden sind m. M. n. außerdem Calcium, evtl. Parathormon bei Vitamin-D-Mangel, Magnesium, Selen, Zink, Vitamin B1, B2, B6, B9 (Folsäure).

Ja und wenn man dann da ist hat der Doc selbst nur 2 minuten Zeit: Schnelle Ultraschalluntersuchung -> Ja nehmen sie mehr Thyroxin, tschüss.

Alles andere übernehmen dort die Angestellten. Ist aber auch der Einzige hier in der Nähe, was wohl der Grund dafür sein wird.

Oh nö. :(v Es gibt dann wahrscheinlich auch keine Möglichkeit zum Arztwechsel, oder?

Also während der Anti-Pilz-Diät darf man eigentlich gar nichts essen ;-D

Naja das stimmt so nicht ,aber mir kommt es so vor. Es darf erstmal nichts sein worin Zucker oder Hefe vorkommt, möglichst wenig Fleisch, Wurst Käse, Brot. Und von jedem Lebensmittel nachdem ich in dem Zusammenhang gegooglet habe (zB Milch) wird abgeraten.

Ich muss mich da noch weitaus mehr mit auseinandersetzen, nur es läuft wohl darauf hinaus dass meine Ernährung größtenteils aus Nüssen und Gemüse bestehen wird.

Sieht wohl so aus, ja... Wie geht/ging es dir damit?

Stimmt das Immunsystem ist damit beschäftigt "den Körper zu bekämpfen" vernachlässigt aber dabei den Darmpilz der somit wuchern kann.

Weniger Schilddrüsenprobleme -> Mehr Resistenz gegen Candida.

Würde ich stark vermuten, ja. :)z

Nein, Candida im Darm wird ebenfalls mit Nystatin behandelt.

Das funktioniert mit der Kombination aus Anti-Pilz-Diät (Nährboden entziehen) und Anti-Pilz-Medikament (Abtöten), aber nicht mit einer Sache alleine.

Mein Arzt meinte "Es gibt keine Medizin dagegen!", aber er kannte die Krankheit ja auch nicht. Nystatin besorge ich mir morgen

Ah, ok.

Wie geht es dir jetzt? Candida schon erfolgreich bekämpft?

Reu=ts\chpa3rtxie


Joa, wenn du das so siehst. :=o Es gibt eben Leute, die so etwas nur mit Einverständnis oder zumindest Wissen ihres Arztes tun wollen, aber das musst du wissen! Hast du nun schon gesteigert?

Ja, aber eben erst seit 4 Tagen, da kann ich natürlich noch keine Veränderung erwarten. Ich bin mir aber fast schon sicher, dass ich auch in 4 Wochen nichts davon spüren werde. Schon fast so als würde ich nur Placebo's nehmen.

Andererseits: Ich sollte optimistisch bleiben ;-D

Theoretisch ist es schon egal. Ich fand es für mich persönlich aber sehr wichtig zu wissen, was die Ursache für meine UF ist und zu verstehen, wie diese Erkrankung verläuft.

Mir ist es erstmal wichtig mich nochmal gesund zu fühlen. Aus Interesse würde ich im Nachhinein natürlich auch wissen wollen woran es jetzt lag.

:)z Hast du dahingehend schon etwas unternommen?

Noch nicht: Ich denke irgendwie, dass es nicht so gut ist gleichzeitig das Schilddrüsenhormon zu erhöhen, Anti-Pilzmittel zu nehmen, die Ernährung (auf für mich sehr merkwürdige Art) umzustellen und dann noch Vitamin-B12 Präparate zu nehmen. Das beeinflusst sich doch sicher alles gegenseitig und das Endergebnis wird dann entweder negativ beeinflusst oder es geht mir tatsächlich besser, aber ich weiss nicht warum.

Die üblichen Verdächtigen bei Hashi sind Vitamin D, Vitamin B12 und Ferritin. Sinnvoll zu überprüfen bei weiter bestehenden Beschwerden sind m. M. n. außerdem Calcium, evtl. Parathormon bei Vitamin-D-Mangel, Magnesium, Selen, Zink, Vitamin B1, B2, B6, B9 (Folsäure).

Ferritin und Calcium waren zumindest immer in Ordnung. Mein Folsäure Spiegel war übrigens ziemlich erhöht, aber das ist anscheinend völlig egal.

Der Arzt ist überhaupt nicht darauf eingegangen (wer hätte das gedacht) und laut Internet kann das eigentlich überhaupt nicht einfach so passieren ???

Oh nö. :(v Es gibt dann wahrscheinlich auch keine Möglichkeit zum Arztwechsel, oder?

Mit 1-2 stündiger Zug und Busfahrt wäre das bestimmt möglich.Da hätte ich mit zwei Großstädten einen großen Pool an Ärzten zum auswählen^^.

Aber auch da müsste ich wieder durch pures Ausprobieren endlich an einen guten Mediziner kommen. Wüsste ich sicher, dass "Der Arzt äußerst kompetent ist und sich für seine Patienten einsetzt" wäre die Fahrtzeit überhaupt kein Problem. Aber so einfach ist das leider nicht.

Also während der Anti-Pilz-Diät darf man eigentlich gar nichts essen ;-D

Sieht wohl so aus, ja... Wie geht/ging es dir damit?

Nicht sehr gut. An eine hinreichende Zahl an Kalorien komme ich mit dieser Ernährung keineswegs. Das es einfach nicht schmeckt ist nur Nebensache ;-D

Ah, ok.

Wie geht es dir jetzt? Candida schon erfolgreich bekämpft?

Das dauert mindestens 4 Wochen. Oft wohl einige Monate. Wobei die Informationen aus dem Internet wieder in unterschiedliche Richtungen gehen.

Ich weiss ja nicht mal ob eine Nystatin-Suspension alleine ausreicht ":/

Viele Grüße

Rutschpartie

JNo xHH.


Rutschpartie

Nein, Candida im Darm wird ebenfalls mit Nystatin behandelt.

Das funktioniert mit der Kombination aus Anti-Pilz-Diät (Nährboden entziehen) und Anti-Pilz-Medikament (Abtöten), aber nicht mit einer Sache alleine.

Ein Candida-Albicans-Problem hat typischerweise eine Ursache. Die sollte vor der Pilzkur erforscht sein.

In den meisten Fällen verbirgt sich hinter Candida (das entsprechende Forum dazu hatte ich schon mal genannt) ein Schwermetallproblem. Candida bindet Schwermetalle im Darm, und wenn man Candida mit Hilfe von z.B. Nystatin bekämpft, kommen die ganzen Schwermetalle wieder in Umlauf, zudem in einer Konzentration, die Du vorher nicht kanntest. Folge: Dir geht's so schlecht wie nie zuvor.

D.h. vor einer Pilzkur mit dem auch ansonsten nicht ganz unproblematischen Nystatin mußt Du eine Schwermetallausleitung begonnen haben. Genau dazu hatte ich schon mal das Candida-Forum sowie symptome.ch genannt. Dort gibt es viele Erfahrene.

Ich weiss ja nicht mal ob eine Nystatin-Suspension alleine ausreicht

Es gibt das Präparat Adiclair als Flüssigkeit für den Mundbereich sowie als Tablette für den Darm. Beides gleichzeitig ist nötig.

Als Abschlußbemerkung: Candida albicans ist ein typische Hefepilz im Darm eines Mitteleuropäers. Er ist erst dann schädlich, wenn er überhand nimmt und nicht nur den Darm, sondern auch andere Schleimhäute besiedelt. Das Testergebnis einer Stuhlprobe ist leider keine ausreichende Diagnose, aber immerhin ein Hinweis.

Frage jemand, der sich auskennt! Das sind typischerweise keine Schulmediziner. Im Candida-Forum gibt es im Hintergrund entsprechendes Fachwissen, auch zu Behandlern, die sich damit auskennen.

RTutWschpaxrtie


Danke für deine Antwort =)

Ein Candida-Albicans-Problem hat typischerweise eine Ursache. Die sollte vor der Pilzkur erforscht sein.

In den meisten Fällen verbirgt sich hinter Candida (das entsprechende Forum dazu hatte ich schon mal genannt) ein Schwermetallproblem. Candida bindet Schwermetalle im Darm, und wenn man Candida mit Hilfe von z.B. Nystatin bekämpft, kommen die ganzen Schwermetalle wieder in Umlauf, zudem in einer Konzentration, die Du vorher nicht kanntest. Folge: Dir geht's so schlecht wie nie zuvor.

D.h. vor einer Pilzkur mit dem auch ansonsten nicht ganz unproblematischen Nystatin mußt Du eine Schwermetallausleitung begonnen haben. Genau dazu hatte ich schon mal das Candida-Forum sowie symptome.ch genannt. Dort gibt es viele Erfahrene.

Es gibt das Präparat Adiclair als Flüssigkeit für den Mundbereich sowie als Tablette für den Darm. Beides gleichzeitig ist nötig.

Als Abschlußbemerkung: Candida albicans ist ein typische Hefepilz im Darm eines Mitteleuropäers. Er ist erst dann schädlich, wenn er überhand nimmt und nicht nur den Darm, sondern auch andere Schleimhäute besiedelt. Das Testergebnis einer Stuhlprobe ist leider keine ausreichende Diagnose, aber immerhin ein Hinweis.

Frage jemand, der sich auskennt! Das sind typischerweise keine Schulmediziner. Im Candida-Forum gibt es im Hintergrund entsprechendes Fachwissen, auch zu Behandlern, die sich damit auskennen.

Und da stehe ich persönlich vor einem Problem. Ich wende mich sehr gerne an jemanden der sich damit auskennt, aber sind das (anscheinend) leider keine Mediziner.

Auch in anderen Foren (die von dir erwähnten) habe ich mich bereits informiert:

Candida hat eine Ursache, ist also ein Symptom. Es kann an einer Schwermetallbelastung liegen etc. . Über diverse "Bekämpfungmethoden", Diäten, Schwermetallausleitungen wird da viel diskutiert. Aber ich würde gerne zunächst wissen was das exakte Problem ist bevor ich selbst versuche zu behandeln. Und dafür hätte ich gerne eine durch einen Mediziner gesicherte Diagnose, was laut Internet leider so gut wie unmöglich ist, weil Schulmediziner Schwermetalle und Candida selten als Problem anerkennen.

Dann werden mir Naturheilpraktiker empfohlen, von denen ich (eventuell unbegründet) nicht sonderlich überzeugt bin.

Irgendwas stimmt nicht mit meinem Körper, das sollte ein Schulmediziner doch erkennen können... ":/

JRo| HH.


Rutschpartie:

Irgendwas stimmt nicht mit meinem Körper, das sollte ein Schulmediziner doch erkennen können...

Von dieser Vorstellung habe ich mich vor geraumer Zeit verabschieden müssen.

Aber ich würde gerne zunächst wissen was das exakte Problem ist bevor ich selbst versuche zu behandeln.

Genau das ist das nächste Problem in unserem aktuellen Krankheitsverwaltungssystem: es gibt zwar einige zielführende Tests und Untersuchungen, aber die werden von den Schulmedizinern nicht anerkannt, weil das Krankheitsbild in ihrem Universum nicht vorkommt, also wird es von Krankenkassen nicht erstattet. Daher haben die Betroffenen "offiziell" häufig eine andere Krankheit ...

Du brauchst einen Behandler, der ganzheitlich denkt und sucht. Und das ist typischerweise kein Schulmediziner, sondern ein Naturheilkundler, der durchaus auch mal Schulmediziner war. Auch ein guter Heilpraktiker kann geeignet sein und über besseres Fachwissen als ein Schulmediziner verfügen.

Dann werden mir Naturheilpraktiker empfohlen, von denen ich (eventuell unbegründet) nicht sonderlich überzeugt bin.

Ich bin dagegen von den reinen Schulmedizinern enttäuscht. Gemäß einer solchen "Koryphäe" hätte ich jetzt etliche cm weniger Darm, eine riesige Narbe mitten auf dem Bauch, die entsprechenden Komplikationen und Risiken (OP-Risiko), aber mein eigentliches Problem immer noch. Die OP inkl. etlichen Tagen auf der Intensivstation hätte meine Krankenkasse problemlos bezahlt (5stelliger Betrag), aber bei der Heilpraktikerbehandlung, die mir tatsächlich hilft, gibt's Verweigerung pur (im unter-1000-EUR-Bereich).

Verabschiede Dich in Deinem eigenen Interesse von der Ansicht, daß das Wissen der Schulmedizin das alleinige ist. Die Schulmedizin kann einige Bereiche heutzutage hervorragend abdecken, aber nicht alle. Du bist mit Deinem Problem vielleicht außerhalb der Schulmedizin, ich mit meinem ganz sicher. Aber ich habe das auch nicht spontan erkannt.

Als weiteren Tip, auch wenn ich den vielleicht schon mal angebracht habe: suche Dir eine Selbsthilfegruppe! Der Austausch mit nicht-internet-affinen Leuten brachte mir etliche Erkenntnisse im persönlichen Kontakt, außerdem den lokalen Bezug zu den Behandlern in der Nähe.

koa8thywkeMks


Ja, aber eben erst seit 4 Tagen, da kann ich natürlich noch keine Veränderung erwarten. Ich bin mir aber fast schon sicher, dass ich auch in 4 Wochen nichts davon spüren werde. Schon fast so als würde ich nur Placebo's nehmen.

Andererseits: Ich sollte optimistisch bleiben ;-D

Solltest du. :)z An der Schilddrüseneinstellung muss man dran bleiben, das geht nicht einfach so von heute auf morgen. Ich weiß, wie frustrierend das sein kann, ich bin auch noch nicht richtig eingestellt und kenne dein Müdigkeitsproblem nur zu gut. Aber bis der Wohlfühlbereich erreicht ist und überhaupt alle Hormone richtig im Körper wirken können, dauert es nunmal eine Weile.

Dazu gibt es eine gute Erklärung im Ratgeber "Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis": Wenn man lange in der UF war, bilden sich die Rezeptoren, an die das fT3 andocken kann, zurück, weil nur noch so wenig von dem Hormon im Umlauf ist. Nimmt man dann Thyroxin, hat dementsprechend mehr T4, das in T3 umgewandelt wird, kann das dadurch verfügbare fT3 allerdings nirgendwo andocken, da die Rezeptoren sich erst wieder ausbilden müssen, was eine Weile dauert.

Wie gesagt, bei der SD-Einstellung muss man leider Geduld haben.

Mir ist es erstmal wichtig mich nochmal gesund zu fühlen. Aus Interesse würde ich im Nachhinein natürlich auch wissen wollen woran es jetzt lag.

Verständlich.

Noch nicht: Ich denke irgendwie, dass es nicht so gut ist gleichzeitig das Schilddrüsenhormon zu erhöhen, Anti-Pilzmittel zu nehmen, die Ernährung (auf für mich sehr merkwürdige Art) umzustellen und dann noch Vitamin-B12 Präparate zu nehmen. Das beeinflusst sich doch sicher alles gegenseitig und das Endergebnis wird dann entweder negativ beeinflusst oder es geht mir tatsächlich besser, aber ich weiss nicht warum.

Gut, das ist ein Punkt. Bei Mängel wäre ich allerdings schon vorsichtig, gerade da ein B12-Mangel auch irreversible neurologische Schäden verursachen kann!

Ferritin und Calcium waren zumindest immer in Ordnung. Mein Folsäure Spiegel war übrigens ziemlich erhöht, aber das ist anscheinend völlig egal.

"In Ordnung" heißt nicht "gut". Das ist so ein komisches Phänomen (schlechter?) Ärzte, die gerne mal sagen "Werte sind in Ordnung", weil sie noch in der Norm liegen, aber eigentlich schon recht niedrig sind. Magst du die Werte vielleicht (nochmal?) posten?

Erhöhte Folsäure ist, soviel ich weiß, wirklich nicht bedenklich, da B-Vitamine wasserlöslich sind und ein "Zuviel" einfach ausgeschieden wird. Allerdings habe ich gelesen, dass erhöhte Folsäure-Werte auch auf B12-Mangel hinweisen können, siehe z. B. [[http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B9#Aufnahme_und_Speicherung Wikipedia:]] "Im menschlichen Organismus können Folsäureüberschüsse einen Vitamin-B12-Mangel verdecken."

Der Arzt ist überhaupt nicht darauf eingegangen (wer hätte das gedacht) und laut Internet kann das eigentlich überhaupt nicht einfach so passieren ???

Hm. Isst du viel grünes Gemüse?

Es gibt dann wahrscheinlich auch keine Möglichkeit zum Arztwechsel, oder?

Mit 1-2 stündiger Zug und Busfahrt wäre das bestimmt möglich.Da hätte ich mit zwei Großstädten einen großen Pool an Ärzten zum auswählen^^.

Aber auch da müsste ich wieder durch pures Ausprobieren endlich an einen guten Mediziner kommen. Wüsste ich sicher, dass "Der Arzt äußerst kompetent ist und sich für seine Patienten einsetzt" wäre die Fahrtzeit überhaupt kein Problem. Aber so einfach ist das leider nicht.

Verstehe. Aber vielleicht solltest du dich mal umhören, denn mit deinem jetzigen Arzt bist du ja auch nicht zufrieden. Kennst du die [[http://www.top-docs.de/include.php?path=login/arzts.php top-docs-Liste]]?

Nicht sehr gut. An eine hinreichende Zahl an Kalorien komme ich mit dieser Ernährung keineswegs. Das es einfach nicht schmeckt ist nur Nebensache ;-D

Hm. Vielleicht hilft es dir vegane Gerichte auszuprobieren? Es gibt ja auch z. B. Reismilch oder Soja-Joghurt o. ä., damit umgehst du zumindest das Milchprodukte-Problem. Gehen viel Reis, Nudeln, Kartoffeln als Kohlehydrate-Lieferanten? Dazu Gemüse und Saucen auf Tomatenbasis oder mit Mehlschwitze gebunde Gemüsebrühe/Wein, evtl. probierst du auch mal Rama Cremefine statt Sahne (davon halte ich zwar nicht so viel, aber in deinem Fall vielleicht hilfreich)?

Das dauert mindestens 4 Wochen. Oft wohl einige Monate. Wobei die Informationen aus dem Internet wieder in unterschiedliche Richtungen gehen.

Ich weiss ja nicht mal ob eine Nystatin-Suspension alleine ausreicht

Puh, mit Candida kenne ich mich nicht so großartig aus. ":/

Allerdings,

@ Jo

Ein Candida-Albicans-Problem hat typischerweise eine Ursache. Die sollte vor der Pilzkur erforscht sein.

Ich denke, wie ja schon mal gepostet, da besteht ein Zusammenhang zur Schilddrüsenproblematik und glaube daher, dass wohl die verminderte Immunität durch eine Autoimmunthyreoiditis zur Vermehrung des Pilzes führte.

Ob ein Heilpraktiker hier besser helfen könnte vermag ich nicht zu beurteilen, allerdings glaube ich, dass es durchaus auch Schulmediziner gibt, die "ganzheitlich" denken und behandeln. Es gibt sicherlich Ärzte, die das nicht können, genauso wie es höchstwahrscheinlich auch Naturheilkundler gibt, die das nicht können.

R:ut<schpa4rtie


Irgendwas stimmt nicht mit meinem Körper, das sollte ein Schulmediziner doch erkennen können...

Von dieser Vorstellung habe ich mich vor geraumer Zeit verabschieden müssen.

Genau das ist das nächste Problem in unserem aktuellen Krankheitsverwaltungssystem: es gibt zwar einige zielführende Tests und Untersuchungen, aber die werden von den Schulmedizinern nicht anerkannt, weil das Krankheitsbild in ihrem Universum nicht vorkommt, also wird es von Krankenkassen nicht erstattet. Daher haben die Betroffenen "offiziell" häufig eine andere Krankheit ...

Du brauchst einen Behandler, der ganzheitlich denkt und sucht. Und das ist typischerweise kein Schulmediziner, sondern ein Naturheilkundler, der durchaus auch mal Schulmediziner war. Auch ein guter Heilpraktiker kann geeignet sein und über besseres Fachwissen als ein Schulmediziner verfügen.

Aber es existieren doch irgendwo auch (gut versteckt) gute Schulmediziner, denen das Wohl ihrer Patienten wichtig ist und die sich gut auskennen, oder nicht?

So einen zu finden ist dann wieder eine andere Sache...

Ich bin dagegen von den reinen Schulmedizinern enttäuscht. Gemäß einer solchen "Koryphäe" hätte ich jetzt etliche cm weniger Darm, eine riesige Narbe mitten auf dem Bauch, die entsprechenden Komplikationen und Risiken (OP-Risiko), aber mein eigentliches Problem immer noch. Die OP inkl. etlichen Tagen auf der Intensivstation hätte meine Krankenkasse problemlos bezahlt (5stelliger Betrag), aber bei der Heilpraktikerbehandlung, die mir tatsächlich hilft, gibt's Verweigerung pur (im unter-1000-EUR-Bereich).

Verabschiede Dich in Deinem eigenen Interesse von der Ansicht, daß das Wissen der Schulmedizin das alleinige ist. Die Schulmedizin kann einige Bereiche heutzutage hervorragend abdecken, aber nicht alle. Du bist mit Deinem Problem vielleicht außerhalb der Schulmedizin, ich mit meinem ganz sicher. Aber ich habe das auch nicht spontan erkannt.

Enttäuscht bin ich von der Schulmedizin ebenfalls. Meine Vorurteile Naturheilkundlern gegenüber stammen (wie bei Vorurteilen üblich) eventuell auch aus mangelndem Wissen. Ich stehe der ganzen Sache eher skeptisch gegenüber, besonders wenn ich lese, dass die Wirkung der Behandlung durch keine Studie belegt ist etc. Ich sollte mich wohl mal mit dem Thema beschäftigen, ein Allgemeinmediziner bei mir in der Nähe hat eine Fortbildung in Naturheilpraxis gemacht, eventuell hilft ja das?!

Solltest du. :)z An der Schilddrüseneinstellung muss man dran bleiben, das geht nicht einfach so von heute auf morgen. Ich weiß, wie frustrierend das sein kann, ich bin auch noch nicht richtig eingestellt und kenne dein Müdigkeitsproblem nur zu gut. Aber bis der Wohlfühlbereich erreicht ist und überhaupt alle Hormone richtig im Körper wirken können, dauert es nunmal eine Weile.

Dazu gibt es eine gute Erklärung im Ratgeber "Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis": Wenn man lange in der UF war, bilden sich die Rezeptoren, an die das fT3 andocken kann, zurück, weil nur noch so wenig von dem Hormon im Umlauf ist. Nimmt man dann Thyroxin, hat dementsprechend mehr T4, das in T3 umgewandelt wird, kann das dadurch verfügbare fT3 allerdings nirgendwo andocken, da die Rezeptoren sich erst wieder ausbilden müssen, was eine Weile dauert.

Wie gesagt, bei der SD-Einstellung muss man leider Geduld haben.

Na wir werden sehen, bis dato könnte mein Thyroxin auch ein Placebo-Medikament sein, denn ich spüre (wie immer) nichts.

"In Ordnung" heißt nicht "gut". Das ist so ein komisches Phänomen (schlechter?) Ärzte, die gerne mal sagen "Werte sind in Ordnung", weil sie noch in der Norm liegen, aber eigentlich schon recht niedrig sind. Magst du die Werte vielleicht (nochmal?) posten?

Die Wortwahl war auch stets "Ihre Blutwerte sind super!" und nicht "nur" "in Ordnung". Aber auch das hat nichts zu bedeuten, dass sagte man mir vor einigen Jahren auch zu meinem weit erhöhten TSH-Wert.

Aktuelle Werte:

Calcium: 2.47 mmol/l Richtwert: 2.16-2.62

Ferritin 184 ng/nl Richtwert: 30-400

Erhöhte Folsäure ist, soviel ich weiß, wirklich nicht bedenklich, da B-Vitamine wasserlöslich sind und ein "Zuviel" einfach ausgeschieden wird. Allerdings habe ich gelesen, dass erhöhte Folsäure-Werte auch auf B12-Mangel hinweisen können, siehe z. B. [[http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B9#Aufnahme_und_Speicherung Wikipedia:]] "Im menschlichen Organismus können Folsäureüberschüsse einen Vitamin-B12-Mangel verdecken."

Hm. Isst du viel grünes Gemüse?

Nein eher zu wenig. Ich finde es lediglich interessant, da ich gelesen hatte, dass ein Folsäure-Überschuss durch Ernährung kaum möglich ist (und bei mir sowieso definitiv nicht der Fall ist) und sonst nur durch entsprechende Präparate/Medikamente auftreten kann (was bei mir auch nicht der Fall ist)

Also ist mein Folsäure-Wert einfach grundlos "zu hoch" und das scheint es überhaupt nicht zu geben ":/ ;-D

Verstehe. Aber vielleicht solltest du dich mal umhören, denn mit deinem jetzigen Arzt bist du ja auch nicht zufrieden. Kennst du die [[http://www.top-docs.de/include.php?path=login/arzts.php top-docs-Liste]]?

Ja die Liste kenne ich, aber bisher nur im Zusammenhang mit der Schilddrüse. Mein derzeitiger Radiologe ist dort auch vertreten...naja.

Gehen viel Reis, Nudeln, Kartoffeln als Kohlehydrate-Lieferanten?

Leider nicht :/ Davon habe ich nämlich sonst äußerst viel gegessen, weil ich davon unendlich viel essen konnte ohne Satt zu werden. Im Gegenteil hatte ich nach Nudeln immer noch mehr Hunger.

Aber nun ja ich lass mir in der Hinsicht schon noch was einfallen^^

Danke für eure Antworten

R#utscehparPtie


Es sind übrigens noch weitere Untersuchungsergebnisse gekommen, keine Ahnung ob die überhaupt irgendwas aussagen, aber nach der ganzen Geschichte mit den Schilddrüsenwerten poste ich Blutwerte immer vorsichtshalber einfach nochmal online.

Es wurde der Cortisolwert einmal um 8 und einmal um 15 Uhr untersucht:

8 Uhr:

Cortisol: 19.7 µg/dl Referenzbereich: 6.2-19.4

15 Uhr:

Cortisol: 13.3 µg/dl Referenzbereich: 6.2-19.4

Normal vormittags: 6.2-19.4 Normal nachmittags: 2.3-11.9

Unter Kontrazeptiva: Vormittags: 21-46 nachmittags: 4.0-27.0

Der Arzt meinte die Werte seien in Ordnung.

k`atvh{ykekxs


Na wir werden sehen, bis dato könnte mein Thyroxin auch ein Placebo-Medikament sein, denn ich spüre (wie immer) nichts.

Jo, wir werden sehen. ;-) Wann gehst du zur nächsten Schilddrüsenkontrolle?

Die Wortwahl war auch stets "Ihre Blutwerte sind super!" und nicht "nur" "in Ordnung". Aber auch das hat nichts zu bedeuten, dass sagte man mir vor einigen Jahren auch zu meinem weit erhöhten TSH-Wert.

Aktuelle Werte:

Calcium: 2.47 mmol/l Richtwert: 2.16-2.62

Ferritin 184 ng/nl Richtwert: 30-400

Ok, das sieht m. M. n. wirklich gut aus. :)z

Nein eher zu wenig. Ich finde es lediglich interessant, da ich gelesen hatte, dass ein Folsäure-Überschuss durch Ernährung kaum möglich ist (und bei mir sowieso definitiv nicht der Fall ist) und sonst nur durch entsprechende Präparate/Medikamente auftreten kann (was bei mir auch nicht der Fall ist)

Also ist mein Folsäure-Wert einfach grundlos "zu hoch" und das scheint es überhaupt nicht zu geben ;-D

Puh, woran das dann liegen kann weiß ich auch nicht so genau... Ich hatte ja schon geschrieben, dass zuviel Folsäure einen Vitamin B12-Mangel verdecken kann. Vielleicht erhöht sich der Folsäure-Wert bei B12-Mangel ja kompensatorisch? ":/ Das ist aber nur eine Vermutung.

Ja die Liste kenne ich, aber bisher nur im Zusammenhang mit der Schilddrüse. Mein derzeitiger Radiologe ist dort auch vertreten...naja.

Hm, ok. Ich habe auch schon öfter gelesen, dass die Liste nicht mehr das sein soll, was sie mal war. Da hilft wohl nur ausprobieren.

weitere Untersuchungsergebnisse

Bei Cortisol bin ich auch kein Experte muss ich sagen, aber das sieht ok aus. Ich hatte bei meinem Hormonstatus auch einen leicht erhöhten Cortisolwert. Da wurde mir im Forum hier gesagt, dass das nicht so schlimm wäre. Cortisol ist ja das "Stresshormon", vielleicht bist du zur Zeit gestresst?

Was macht deine Pilzdiät?

RHuts-chpdarxtie


Jo, wir werden sehen. ;-) Wann gehst du zur nächsten Schilddrüsenkontrolle?

Die Überweisung hab ich, am Montag telefonier ich rum und schaue wo ich am frühesten einen Termin bekomme.

Bei Cortisol bin ich auch kein Experte muss ich sagen, aber das sieht ok aus. Ich hatte bei meinem Hormonstatus auch einen leicht erhöhten Cortisolwert. Da wurde mir im Forum hier gesagt, dass das nicht so schlimm wäre. Cortisol ist ja das "Stresshormon", vielleicht bist du zur Zeit gestresst?

Mittelmäßig würde ich sagen

Was macht deine Pilzdiät?

Sie nervt, das macht sie! ;-D

R:utscihpaartixe


Die Symptome bestehen weiterhin und nach "ergebnisloser" Darmspiegelung (=es ist alles in Ordnung) kam folgender endokrinologischer Befund:

TSH – 0.007 yg/ml (0,4 -3,5)

freies T4 – 19.8 pg/ml (7,0-18,0)

freies T3 – 3.8 pg/ml (2,0 -4,5)

SD-Peroxidase-AK – 24 U/ml (<35)

Parathormon – 16 pg/ml (15-65)

Vit D3 (25OH) – 16 ng/ml (20-120)

ACTH – 19pg/ml (10-25)

Cortisol – 10.8 yg(dl (10-25)

DHEA-Sulfat – 447 yg/dl (80-560)

Androstendion 1.4 ng/ml (0,3 – 3,1)

Renin aufrecht – 107 pg/ml (5-66)

Aldosteron aufrecht – 333pg/ml (40-300)

LH 2.9 mU/ml (1-12)

FSH – 9.3 mU/ml (2,0 -10,0)

Testosteron – 5.2 ng/ml (2,5-8,0)

SHBG – 51 nmol/l (13-55)

fr. Testosteron-Index – 10.2

IGF-1 . 305 ng/ml

Ferritin – 247 ng/ml (30-284)

BSG 5/13 mm/h

kreatinin enz. – 0.86 mg/dL (0,72-1,25)

Phosphat – 3.71 mg/dL (2.7 – 4.5)

Calcium – 2.49 mmol/L (2,10-2,55)

Jetzt soll ich zum Nephrologen wegen sekundärem Hyperaldosteronismus. Kann mir das jemand erläutern? Vorallem woher das kommen kann etc? Per Google kann ich das schlecht nachvollziehen weil das dort immer in Kombination mit Bluthochdruck und/oder Ödemen gelistet ist (was ja bei mir nicht der Fall ist, eher im Gegenteil).

kJathykxeks


Hallo Rutschpartie,

laut deinen Blutwerten liegt aber nicht nur ein sekundärer Hyperaldosteronismus vor. Wurde dir sonst nichts gesagt? ":/

Dein TSH ist supprimiert, zusätzlich ist der fT4-Wert erhöht und schon außerhalb der Norm. D. h. du bist aktuell überdosiert, in Folge dessen sollte man das LT senken. Ist man überdosiert, bekommt man i. d. R. zwar ÜF-Symptome, die können aber auch extrem den UF-Symptomen ähneln. Somit kann es auch sein, dass man zwar überdosiert ist, aber trotzdem typische UF-Symptome, wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit usw. verspürt.

Dein fT3-Wert dagegen ist zwar bei ca. 70%, es kann aber sein, dass dies für dich zu wenig ist. Da fT3 das stoffwechselaktive Hormon ist, kann so auch eine Überdosierung mit LT bestehen, man selbst fühlt sich aber trotzdem noch unterdosiert, da zu wenig stoffwechselaktives Hormon vorhanden ist.

Da auch bei den letzten Werten dein fT3 hinter dem fT4 etwas zurückblieb, könnte man vllt. den Versuch starten, zusätzlich zum LT noch mit einem T3-Präparat (meistens: Thybon) zu therapieren, damit mehr stoffwechselaktives fT3 im Körper ist. Dies könnte dazu führen, dass die Symptome verschwinden. Trotz allem solltest du aber auf jeden Fall das LT senken!

Außerdem ist dein Vitamin-D-Wert extrem niedrig. Dies wäre auch eine Erklärung für UF-typische Symptome. (Wenigstens sind Parathormon und Calcium ok, sonst bestünde evtl. die Gefahr eines sekundären Hyperparathyreoidismus). Dein Vitamin D sollte man auf jeden Fall aufsättigen. Trotz anderer Normwerte ist ein Vitamin-D-Spiegel von 40 – 60 ng/ml optimal. Um dorthin zu kommen, solltest du 40.000 bis 60.000 IE Vitamin D3 wöchentlich einnehmen! Infos und Zusammenhänge über Vitamin D, Parathormon und Calcium findest du [[http://www.ht-mb.de/forum/vbglossar.php?do=showentry&id=81 hier]].

Zum sekundären Hypera.: Davon habe ich heute zum ersten Mal gehört, meine Suche ergab aber das hier: [[http://www.medizinfo.de/endokrinologie/nebenniere/hyperaldosteronismus.htm#sekundaer Klick]], [[http://flexikon.doccheck.com/de/Sekund%C3%A4rer_Hyperaldosteronismus und nochmal]]. Scheinbar sind für sekundären Hypera. ohne Hypertonie und Ödeme meist Laxantienabusus, Durchfall und/oder Erbrechen verantwortlich. Manchmal auch renale tubuläre Azidose oder das Bartter-Syndrom.

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