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Müdigkeit seit Jahren, woran kann es liegen?

R|utOsch4partie


laut deinen Blutwerten liegt aber nicht nur ein sekundärer Hyperaldosteronismus vor. Wurde dir sonst nichts gesagt?

Ja, doch: Vitamin D Präparate habe ich mir schon besorgt und der Endo möchte, dass ich mein Schilddrüsenhormon komplett absetze und in 6 Wochen zur Kontrolle erscheine.

Dein TSH ist supprimiert, zusätzlich ist der fT4-Wert erhöht und schon außerhalb der Norm. D. h. du bist aktuell überdosiert, in Folge dessen sollte man das LT senken. Ist man überdosiert, bekommt man i. d. R. zwar ÜF-Symptome, die können aber auch extrem den UF-Symptomen ähneln. Somit kann es auch sein, dass man zwar überdosiert ist, aber trotzdem typische UF-Symptome, wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit usw. verspürt.

Wie ja schon gesagt: Ob 0, 50,100 oder 200 yg L-Thyroxin: Ich merke nichts.

Dass der Arzt mir dazu rät das Medikament völlig abzusetzen finde ich persönlich zwar merkwürdig, aber ich denke mir: Warum nicht? Schlechter wird es mir dadurch nicht gehen und sollten die Blutwerte bei der Kontrolle wieder schlechter sein (was sie mMn definitiv sein werden) nehme ich eben wieder eine geringere Dosis.

Dein fT3-Wert dagegen ist zwar bei ca. 70%, es kann aber sein, dass dies für dich zu wenig ist. Da fT3 das stoffwechselaktive Hormon ist, kann so auch eine Überdosierung mit LT bestehen, man selbst fühlt sich aber trotzdem noch unterdosiert, da zu wenig stoffwechselaktives Hormon vorhanden ist.

Da auch bei den letzten Werten dein fT3 hinter dem fT4 etwas zurückblieb, könnte man vllt. den Versuch starten, zusätzlich zum LT noch mit einem T3-Präparat (meistens: Thybon) zu therapieren, damit mehr stoffwechselaktives fT3 im Körper ist. Dies könnte dazu führen, dass die Symptome verschwinden. Trotz allem solltest du aber auf jeden Fall das LT senken!

Vielen Dank für den Hinweis! Das werde ich mal beim Arzt ansprechen.

Außerdem ist dein Vitamin-D-Wert extrem niedrig.

Dies wäre auch eine Erklärung für UF-typische Symptome. (Wenigstens sind Parathormon und Calcium ok, sonst bestünde evtl. die Gefahr eines sekundären Hyperparathyreoidismus). Dein Vitamin D sollte man auf jeden Fall aufsättigen. Trotz anderer Normwerte ist ein Vitamin-D-Spiegel von 40 – 60 ng/ml optimal. Um dorthin zu kommen, solltest du 40.000 bis 60.000 IE Vitamin D3 wöchentlich einnehmen! Infos und Zusammenhänge über Vitamin D, Parathormon und Calcium findest du [[http://www.ht-mb.de/forum/vbglossar.php?do=showentry&id=81 hier]].

Vielen Dank :) Ich hätte wohl erwähnen sollen, dass mich mein Arzt diesbezüglich schon aufgeklärt hat und ich dementsprechend schon das Medikament besorgt habe.

Zum sekundären Hypera.: Davon habe ich heute zum ersten Mal gehört, meine Suche ergab aber das hier: [[http://www.medizinfo.de/endokrinologie/nebenniere/hyperaldosteronismus.htm#sekundaer Klick]], [[http://flexikon.doccheck.com/de/Sekund%C3%A4rer_Hyperaldosteronismus und nochmal]]. Scheinbar sind für sekundären Hypera. ohne Hypertonie und Ödeme meist Laxantienabusus, Durchfall und/oder Erbrechen verantwortlich. Manchmal auch renale tubuläre Azidose oder das Bartter-Syndrom.

Laxantienabusus, Durchfall sowie Erbrechen sind bei mir ja auszuschließen.

Kalium war bei mir bisher auch noch nicht auffällig. Aber das lasse ich wohl besser einen Spezialisten entscheiden bevor ich mir selbst eine Meinung bilde ;-D

Vielen Dank für deine Antwort =)

J..{DarAk


Hallo Rutschpartie,

der letzte Eintrag hier liegt ja jetzt schon 1 Jahr zurück und ich hab nicht alle 16 Seiten durchgelesen und ich weiß nicht ob du mittlerweile "geheilt" bist oder ob du immernoch diese Probleme hast, aber ich hab eben zufällig deine Symptome gelesen und ich habe mich gefragt ob es Borreliose sein könnte. In deinem Fall dann eher eine Neuroborreliose.

Hattest du jemals Zeckenbisse?

Denn chronische Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Depression, eine Schilddrüsenunterfunktion, Darmprobleme (Blähungen etc.) und sogar epileptische Anfälle usw. sind alles typische Symptome einer Borreliose. Und Borreliose ist garnicht so selten in Deutschland und einige Ärtze kommen nicht darauf das zu testen (warum auch immer).

Vor allem dass du die Probleme seit 5 Jahren (oder 8?) hast und vorher keine Probleme hattest erwecken den Eindruck, dass damals irgendwas vorgefallen sein könnte, z. B. eben ein Zeckenbiss.

Chronische Borreliose wird man nicht so schnell wieder los da sich die Borrelien in den Zellen verschanzen können, zumindest reicht da Bewegung und Ernährungsumstellung meist nicht. Eine Ursache dafür dass es chronisch wurde (wenn es Borreliose ist) könnten die Schwermetalle sein, hab auch schon bei Dr. Klinghardt gelesen dass die Borreliose weggeht/nachlässt, wenn man die Schwermetalle ausleitet.

Ob es das ist kann man mittels einfachem Bluttest (Antikörpersuchtest) herausfinden. Dabei werden allerdings bei ca. 1/3 der chronischen Fälle keine Antikörper festgestellt weil das Immunsystem teilweise von der Antikörperbildung auf ausschließlich Fress-Immunzellen umstellt, daher sollte man bei einem negativen Test ergänzend noch eine Westernblot-Untersuchung oder einen LTT (Lymphocytentransformationstest) machen lassen.

Falls es Borreliose ist hilf eine Kombination aus Schwermetallausleitung, Immunsystemaufbau und reichlich Antibiotika (ohne Antibiotika bekommt man das vermutlich nicht in den Griff).

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