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Müdigkeit seit Jahren, woran kann es liegen?

R]utschypartxie


Ja das mache ich! Ich hab mich vom Hausarzt bereits an eine Endokrinologie überweisen lassen, das mit dem Termin dauert aber noch :-/

Die werden ja hoffentlich am besten über alles Bescheid wissen

R3utschprartoie


Aber hoffentlich hab ich das bloß nicht :-o

Ich hab grad gelesen, dass einige der Symptome gar nicht vollständig behoben werden können und dass Hashimoto allgemein die Lebensqualität teils auch bei Behandlung stark verschlechtert :-/

m*iri2x2


Hallo,

das muss nicht zwangsläufig so sein. Bei meiner Mutter hat sich die Schilddrüse aufgrund von Hashimoto komplett zurückentwickelt. Es wurde zu spät erkannt. Sie wurde auf entsprechende Medikamente eingestellt und führt ein ganz normales Leben ohne irgendwelche Einschränkungen.

m7ondm+s}ternxe


Aber hoffentlich hab ich das bloß nicht :-o

Was hättest Du denn gerne? ;-)

Leider kann man sich seine Krankheiten ja nicht aussuchen. Aber seine Diagnose schon. Man kann so lange von einem Arzt zum nächsten gehen, bis endlich einer das sagt, was man hören möchte. Was würdest Du gerne hören?

RLutsZch(pa,rtixe


Mir ist ehrlich gesagt ziemlich egal was genau ich habe, solange man das behandeln kann und zumindest die Müdigkeit weggeht!

Es ist ja auch nicht so als würden die Ärzte sagen "Sie haben nichts" sondern nur "Nein also ich glaube nicht daran, dass sie das(was "das" ist ist bei jedem Arzt anders, der eine glaubt nicht an die SD, der andere nicht an Schlafprobleme) haben"

mFo]nd.+jsterxne


Du wünscht Dir also eine Krankheit, die man behandeln kann und dann geht die Müdigkeit weg?

Ich kann es natürlich nicht wissen. Aber ich vermute mal, so ist es nicht.

K$amika<zi0x815


Ich nehme jetzt seit einer Woche einfach mal 75µg L-Thyrox täglich und merke überhaupt nichts. Also ich könnte auch einfach gar kein L-Thyrox nehmen und würde mich exakt gleich fühlen.

In der Tat braucht es eine Weile, bis sich der Hormonspiegel an die neue Dosis angepasst hat. Das kann auch schonmal mehrere Wochen dauern.

Bist du bei der höheren Dosis geblieben? Wie geht es dir aktuell?

R~utschgparxtie


Du wünscht Dir also eine Krankheit, die man behandeln kann und dann geht die Müdigkeit weg?

Ich kann es natürlich nicht wissen. Aber ich vermute mal, so ist es nicht.

Naja was heißt "Eine Krankheit wünschen" ich will einfach nur dass es mir besser geht. Irgendeine Krankheit die diagnostiziert werden kann und gut mit irgendwelchen Medis behandelt werden kann klingt dann so "einfach"

Ich möchte halt wirklich nur dass es mir normal geht und das vorallem die Müdigkeit weg geht.

In der Tat braucht es eine Weile, bis sich der Hormonspiegel an die neue Dosis angepasst hat. Das kann auch schonmal mehrere Wochen dauern.

Bist du bei der höheren Dosis geblieben? Wie geht es dir aktuell?

Ich hab jetzt vor 2 Tagen wieder auf die normale Dosis gewechselt. Ich bin mir zwar dessen bewusst dass es teils lange dauern kann bis Änderungen durch die Veränderung des Medikamentenspiegels auftreten, aber ich war von Anfang an nicht davon überzeugt einfach mal so auf eigene Faust mehr L-Thyroxin zu nehmen.

Mir geht es so wie die letzten 5 Jahre. Ich war jetzt viel draußen an der frischen Luft, hab nochmal ganz genau auf meine Ernährung geachtet, kein Stress und all die Sachen zu denen Laien ja schnell mal raten. Aber es bewirkt halt überhaupt nichts, wie schon die letzten Jahre auch nicht :-/

K9amik*azi0x815


Ich bin mir zwar dessen bewusst dass es teils lange dauern kann bis Änderungen durch die Veränderung des Medikamentenspiegels auftreten, aber ich war von Anfang an nicht davon überzeugt einfach mal so auf eigene Faust mehr L-Thyroxin zu nehmen.

Gut, kann ich irgendwo verstehen, irgendwo auch nicht. Aber wenn du das nicht auf eigene Faust erhöhen möchtest, wäre es zumindest sinnvoll nicht nur das TSH bestimmen zu lassen, sondern auch die freien Werte. Grade unter LT-Einnahme ist das TSH nicht so enorm aussagekräftig. Darüber hinaus lässt sich aber so schon behaupten, dass ein TSH bei dir von ü. 3 nicht sonderlich dafür spricht, dass du genügend LT einnimmst.

Kein Wunder also, dass es dir so geht, wie vor der Behandlung. War bei mir ähnlich, LT-50µg gefuttert und es passierte gar nichts... erst als ich die Dosis dann mal auf 75µg erhöht habe (in Absprache mit meinem Arzt, aber gegen seinen Wunsch, dafür hatte ich allerdings auch noch die freien Werte und konnte so gut kontrollieren, ob ich überdosiert bin oder nicht), hat sich bei mir etwas getan.

Reutsc#hparxtie


Ich KANN aber dann einfach nicht verstehen warum kein Arzt so denkt?!

Nicht falsch verstehen: Ich zweifel hier keine Ratschläge an oder sowas, aber ich war jetzt mit meinen Beschwerden bei diversen Hausärzten, war stationär im Krankenhaus und hab das da nochmal angesprochen und selbst da wurde mir einfach stupide weiterhin meine 50er L-Thyroxin jeden morgen gegeben.

Selbst wenn Ärzte (wie ich häufiger schon gelesen haben) teilweise nicht sehr gut über die Schilddrüse bescheid wissen sollten...heißt das doch nicht dass dieses Organ für Ärzte überhaupt nicht existiert und niemals in Frage kommen könnte?!

Ich muss natürlich sagen, dass ich nicht "der perfekte Patient" bin. Ich hab zwar jetzt schon bei vielen Ärzten angerufen, mir Termine geben lassen, aber rein theoretisch ginge da noch mehr. zB gebe ich mich derzeit mehr oder weniger mit einer relativ langen Wartezeit beim Endokrinologen zufrieden obwohl das "Gesund werden" für mich natürlich höchste Priorität hat. Aber neben dem Studium und all den anderen Sachen

zu recherchieren wer denn als "guter" Arzt in Frage kommt, hier und dort anrufen, Überweisungen holen, dahinfahren nur um dann (wahrscheinlich) wieder gesagt zu bekommen "Och joa das könnte vieles sein. Gehen sie mal an die frische Luft!" überfordert mich ein bischen. Ok ich hab da wohl auch eine niedrige Toleranzschwelle, sorry für das Klagen ;-D

RQutscMhparxtie


Vielen dank übrigens nochmal für alle Beiträge bisher :)

K~a$mika{zi08x15


Selbst wenn Ärzte (wie ich häufiger schon gelesen haben) teilweise nicht sehr gut über die Schilddrüse bescheid wissen sollten...heißt das doch nicht dass dieses Organ für Ärzte überhaupt nicht existiert und niemals in Frage kommen könnte?!

Die meisten Ärzte behandeln Schilddrüsenpatienten ü.60. Dass da bei einer Fehlfunktion das TSH ins astronomische steigt und man eine solche Fehlfunktion rel. einfach diagnostizieren kann ist klar. Ich wage auch zu behaupten, dass bei älteren Patienten bei einigen Ärzten vielleicht auch etwas der Tenor herrscht alla: soviel kann man da nicht mehr falsch machen :-X (trifft sicher nicht auf alle zu).

Ich persönlich hab aber, nicht nur die Schilddrüse betreffend, schon die abstrusesten Meinungen von Ärzten gehört. Die haben sicherlich viel dafür getan um als Arzt praktizieren zu können. Aber nicht jeder ist für jede Erkrankung ein Experte. Du wirst wohl mit einem Augenproblem auch niemals zum Gynäkologen gehen und dich wundern, warum der dir nicht helfen kann ;-)

überfordert mich ein bischen.

Ja das merkt man. Aber in solchen Fällen kann man selbst nur hartnäckig bleiben und den Leuten auch zeigen, dass man auch ein bisschen informiert ist (zumindest mal vorsichtig insisteren, dass doch bitte alle relevanten Werte für die SD-Diagnose genommen werden). Ich kann z.B. absolut nicht nachvollziehen, warum bei dir, trotz Tabletteneinnahme ausschließlich das TSH bestimmt wird. Sogar die Krankenkassen bezahlen bei einer bereits bestehenden Behandlung kommentarlos die anderen Werte.

Wenn sich die Ärzte dann bei dir trotzdem quer stellen, würde ich sogar vorschlagen, dass du ft3 und ft4 selbst bezahlst. Dann kannst du zumindest tatsächlich selbst die Dosis anpassen, ohne viel falsch zu machen (sofern du natürlich die Werte danach wieder brav kontrollieren gehst)...

RXutsc`hpar!tie


Ja die ft3 und ft4 Werte wurden bei mir noch nie bestimmt (außer als die SD-Unterfunktion festgestellt wurde denke ich mal, aber das ist ja schon Jahre her)

Es deutet tatsächlich alles auf die Schilddrüse hin; das würde absolut Sinn ergeben. Man ist nur eben immer stark verunsichert wenn "die Ärzte" sagen "Nein!" ;-D

mOonQd+sjt+ernxe


"Och joa das könnte vieles sein. Gehen sie mal an die frische Luft!"

Auch wenn der Arzt es etwas lax gesagt hat, ich glaube das ist im Prinzip der zutreffende Satz. Es ist natürlich ziemlich enttäuschend für Dich, dass es die von Dir gewünschte Behandlung nicht gibt.

RZutscyh3partxie


Auch wenn der Arzt es etwas lax gesagt hat, ich glaube das ist im Prinzip der zutreffende Satz. Es ist natürlich ziemlich enttäuschend für Dich, dass es die von Dir gewünschte Behandlung nicht gibt.

Ich verstehe nicht 100%ig worauf die hinaus willst. "Die frische Luft" bringt nichts, weil meine Beschwerden damit nichts zu tun haben

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