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Kein Arzt findet etwas

ELhemal(igerT N~utzer (#'32573x1)


war auch schon bei 3 Physio-Therapeuten.

Es wäre schon wirklich Pech dabei wenn alle 3 ihr Handwerk nicht so sehr gut verstehen, aber es soll vorkommen.

Lass dir mal einen richtig guten Manualtherapeuten empfehlen der sich mal alles anschaut. Deine Statik, deine Beine, Füße, Rücken ...

Hinterer Oberschenkel kann sehr wohl der Piriformis sein, der macht Schmerzen beim sitzen und der kann den Ischias reizen. Und dem kann auch eine ISG Blockade vorausgehen.

aUlitkheaxa


*@Golfgirl3*

Ich habe diesen Faden und auch einen Teil anderer Fäden von Dir gelesen und möchte Dir folgenden Rat geben:

Such Dir eine Klinik, die speziell Schmerztherapie anbietet. Dort gibt es die Möglichkeit intensiver Diagnostik und Du wirst ganzheitlich behandelt. Jeder Schmerz hat auch ein psychische Komponente, damit solltest Du Dich auseinander setzen.

Die Aussage, dass Du bei "zig" Ärzten und Therapeuten warst und offensichtlich alles "Stümper" sind, finde ich bedenklich. Ich kenne auch selbst die Arzt-Odyssee, bin chronische Schmerzpatientin, aber ich sehe immer nach vorn und gucke auch nach meinem eigenen Anteil.

Ich wünsche Dir alles Gute

GVolfgxirl3


es kann nichts mit der Psyche sein..

habe keinen Stress oder dergleichen. der schmerz ist da und ich bilde mir den nicht ein!

EKhemaliCger N$utzer (+#32573x1)


Es geht auch nicht um Einbildung, aber Schmerzen sind immer an die Psyche gekoppelt ....

Und es haben jetzt so viele an dir rumdiagnostiziert, mit allen möglichen Tests, Untersuchungen, mehrere Therapeuten ....

Da sollte man die Psyche vielleicht mal nicht außer Acht lassen .

Und die Aussage mit den Stümpern finde ich auch bedenklich.

Du solltest dich wirklich mal an einen Schmerzmediziner wenden, der wird dir vermutlich auch helfen können ...

a liXthe3aa


Ich unterstelle Dir keinesfalls, dass Du Dir die Schmerzen nur einbildest! Da hast Du mich gründlich missverstanden. Ich bin – wie gesagt- selbst Schmerz-Chronikerin. Es geht einfach darum, dass JEDE Krankheit in ihrer Entstehung und vor allem in der Chronifizierung immer auch eine psychische Komponente hat...denk mal an Sätze wie "die Nase voll haben" oder "etwas schlägt auf den Magen" – und es ist erwiesen, dass gerade auch Wirbelsäulenerkrankungen etwas mit "ertragen" im wahrsten Sinne des Wortes zu tun haben.

Ich war Anfang des Jahres 3 Wochen in einer Klinik für manuelle Schmerztherapie – und ich werde es wieder machen, wenn es mir nicht gut geht, denn 1. habe ich dort endlich eine eindeutige Diagnostik bekommen, 2. habe ich gelernt, wie ich mir selbst auch helfen kann und 3. fühlte ich mich dort wirklich an- und ernstgenommen.

Manchmal geht es auch "einfach" darum, überhaupt wahrgenommen zu werden...

G0olfgVirEl3


was wird da genau in einer Schmerzklinik gemacht?

Eshema4ligerC N'utzer (#32q5731)


Diagnostik und eben was gegen die Schmerz, was die konservative Therapie so hergibt ...

ahlitxheaa


was wird da genau in einer Schmerzklinik gemacht?

Ich kann Dir nur berichten, was in der Klinik gemacht wurde, in der ich war- andere Kliniken arbeiten vielleicht anders.

Zunächst fand eine 2-stündige, sehr gründliche Anamnese und Eingangsuntersuchung durch eine Orthopädin statt, dann hatte ich ein 1-stündiges Gespräch mit einem Psychologen. Anschließend wurde festgelegt, welche Untersuchungen noch zu machen sind (z.B. MRT, Rö, Blut etc.). Der Psychologe und die Orthopädin hatten dann ein Abstimmungsgespräch und anschließend wurde dann mit mir der Maßnahmenplan besprochen.

In den 3 Wochen hatte ich dann (ähnlich wie bei einer Reha, aber wesentlich intensiver) täglich Einzel-KG, manuelle Therapie, Gruppengymnastik, Bewegungsbad, Autogenes Training, Fitness und Vorträge. Außerdem täglich Fango, Schröpfen und 1x auch das Angebot einer Blutegelbehandlung (kein Muss). Zusätzlich gab es die Möglichkeit, Einzelgespräche mit dem Psychologen zu führen, wobei die Anzahl der Sitzungen sehr individuell war. Ich habe z.B. nur 1 Gespräch gehabt, andere sind 2-3 Mal dort gewesen, eine Patientin täglich.

Es fand jeden Tag eine intensive Visite statt, in der immer wieder die neue Situation/Diagnose/Medikation/ggf. weitere Untersuchungen/Maßnahmen besprochen wurde. Wir waren eine kleine Gruppe von 10 Patienten, haben immer zusammen gegessen, viel Erfahrungen ausgetauscht und abends auch mal zusammen gespielt.

Ich bin mit 5 (!) verschiedenen Diagnosen – nach ca. 4 Jahren Odyssee- für meine Schmerzen im Bein dort hingegangen. Mit einer klaren Diagnose und entsprechender Medikation und "Fahrplan" bin ich wieder nach hause gegangen...und ich habe die Möglichkeit, mich jederzeit dort zu melden, wenn es wieder schlimmer wird. Die Kasse zahlt für chronische Schmerzpatienten 1x im Jahr ca. 17 Tage Aufenthalt.

Für mich war es eine sehr gute Erfahrung, weil ich dort niemandem erklären musste, DASS ich Schmerzen habe. Es war von Anfang an so, dass ich mich angenommen fühlte und mit mir gemeinsam Ursachen und Lösungen gesucht wurden. Wichtig ist dabei, sich selbst einzubringen und aktiv mit zu arbeiten :-)

GWolfgxirl3


ich lass mich jetzt jedenfalls mal auf Weichteilrheuma und Zeckenbiss testen.

Wie äußert sich Weichteilrheuma ???

ahlith&eaa


Warum willst Du Dich testen lassen, wenn Du nicht mal weißt, wie sich das äußert?

"Weichteilrheuma" heißt eigentlich Fibromyalgie und kann nur über Ausschluss aller anderen Erkrankungen diagnostiziert werden. Das ist ein langwieriges und kostspieliges Verfahren und sollte nur von einem internistischen Rheumatologen durchgeführt werden. Bei mir hat es 1 1/2 Jahre gedauert, bis ich die Diagnose hatte.

Fibromyalgie und Borreliose (das meinst Du vermutlich mit "Zeckenbiss") sind sich in den Symptomen sehr ähnlich und deshalb wird der Fibro-Diagnostik eben auch eine Borreliose ausgeschlossen.

Auch so etwas kann übrigens in einer Schmerzklinik als Frage aufgeworfen und behandelt werden. Ich kann mich aber des Gefühls nicht erwehren, dass Du "suchst" und partout eine "schlimme" Diagnose brauchst... :-/

aolictheaxa


und noch etwas:

Gerade die Fibromyalgie hat einen hohen psychosomatischen Anteil – und das ist doch das, was Du negierst. Die Krankheit ist noch lange nicht zu Ende erforscht, aber Tatsache ist, dass ein hoher Prozentsatz von Fibro-Kranken in irgendeiner Form ein Trauma erlitten hat und der psychische Schmerz sich dann den Weg über den Körper bahnt.

Giolfjgirlx3


ich will halt einfach den Schmerz nicht mehr haben =(((

Aber ist Weichteilrheuma überall oder nur an bestimmten stellen? Schubweise oder immer?

EYhemaliger Nut`zer j(#325;731x)


Ganz ehrlich? Ich glaube nicht das du Fibromyalgie hast, das äußert sich anders. Und nur weil das Kind einen Namen hat und du somit eine Diagnose, heißt es nicht das die Schmerzen dann automatisch weg sind.

Schmerz kann sich chronifizieren, und dann bleibt er unter Umständen auch imme. Daher wurde dir hier ja nun auch mehrfach ein Schmerzmediziner nahe gelegt.

Aber mir ist unklar wieso sich jemand, der eine psychische Komponente so wehement abstreitet, sich so auf Fibromyalgie versteift.

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