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Meine Frau weigert sich, zum Arzt zu gehen

p_flaumeLnberanxd hat die Diskussion gestartet


Meine Frau weigert sich zum Arzt zu gehen, obwohl sie starke Schmerzen hat. Sie nimmt nichts gegen die Schmerzen ein. Zeitweise zittert sie vor Schmerz (kann auch als Schütteln bezeichnet werden).

Eigentlich müsste sie gegen ihren Willen zum Arzt oder ins Krankenhaus gebracht werden, aber ich befürchte dass sie dann so durchdreht, dass sie in die Psychatrie kommt. Und die können ihr bestimmt nicht helfen!

Ich habe in verschiedenen Foren schon über ähnliche Fälle gelesen, aber bei ihr ist es noch schlimmer.

Sie hat schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht und gar kein Vertrauen zu Ärzten oder anderen Fremden.

Was kann ich nur tun?

Antworten
*'Fat aLMorRgOaiUna*


Wo hat sie denn Schmerzen? Und gibt es eine Krankheitsgeschichte? Hatte sie einen Unfall o.Ä.?

Sollte sie solche Schmerzen haben, dass sie quasi bewegungsunfähig ist, würde ich an Deiner Stelle den Notarzt rufen.

Jemanden zum Arzt zu zwingen ist ein zweischneidiges Schwert. Ich weiß von beiden Seiten, wovon ich rede.

c]hi


Was für Schmerzen hat sie denn? Es mag Frauen geben, die zb sehr starke Unterleibsschmerzen während ihrer Regel haben und dabei schier aus den Latschen kippen – damit sollte man mal zum Arzt, aber wenn man es lieber aushalten möchte, kann man nichts dagegen tun. Dann gibts zb noch Gallenkoliken – Teufelswerk, oder Migräne... Da kann man ja niemanden zwingen, Tabletten zu nehmen.

Wenns jetzt aber... ka... Kopfschmerzen, Rückenschmerzen o.ä. sind, sollte sie natürlich zum Arzt, bzw du kannst dann auch einen Krankenwagen rufen, wenn abzusehen ist, dass es nicht besser wird.

MDasxterp


Warum nimmt Sie keine Schmerztabletten ?

p^fl]au3men=bracnxd


Schmerzen am Kopf und am ganzen Leib. Da sie nie zum Arzt geht sind alle Krankheiten, die sie im Laufe der Zeit hatte, chronisch geworden.

Angefangen schlimmer zu werden hat es vor 20 Jahren in der Folge einer schweren Gürtelrose am Kopf.

Einen Unfall mit Gehirnerschütterung hatte sie als Kind. Die Gehirnerschütterung wurde nicht therapiert.

Das sie keine Schmerztabletten nimmt, scheint eine fixe Idee zu sein. In diesen extremen Schmerzsituationen helfen Tabletten bei ihr nicht zuverlässig.

M'afsterxp


Schmerzen am Kopf und am ganzen Leib. Da sie nie zum Arzt geht sind alle Krankheiten, die sie im Laufe der Zeit hatte, chronisch geworden.

Angefangen schlimmer zu werden hat es vor 20 Jahren in der Folge einer schweren Gürtelrose am Kopf.

Einen Unfall mit Gehirnerschütterung hatte sie als Kind. Die Gehirnerschütterung wurde nicht therapiert.

Das sie keine Schmerztabletten nimmt, scheint eine fixe Idee zu sein. In diesen extremen Schmerzsituationen helfen Tabletten bei ihr nicht zuverlässig.

pflaumenbrand

Also wenn Du noch weiter Freude an deiner Frau haben möchtest, solltest Du zusehen, das Sie schnell mal durchgecheckt und behandelt wird. Alles andere ist fahrlässig.

ACquea`lia


Bei diesen starken Schmerzen würde ich nicht eigenmächtig Schmerzmittel nehmen, sondern vorher zum Arzt. Was hält sie davon, wenn der Arzt zu euch käme? Wovor hat sie Angst? Wieso hast du Angst, sie würde in die Psychiatrie gebracht?

Ahqua#li(a


Da sie nie zum Arzt geht sind alle Krankheiten, die sie im Laufe der Zeit hatte, chronisch geworden

Das weißt du nicht, da sie eben nicht in ärztlicher Behandlung war, vielleicht ist es etwas neues bzw anderes!

SJonneun-dASchattexn


@ pflaumenbrand,

es ist schwierig, zu einem Menschen, den man sehr liebt, "hart" zu sein, wenn es ihm schon schlecht geht.....aber manchmal verlangt Liebe und Verantwortung auch genau das von einem ab...

Ich glaube, zunächst muss Du Dir selber sicher werden, dass ein Gang zum Arzt aktuell absolut unvermeidbar ist (jedenfalls die Beste aller Varianten). Wenn Du Dir darüber im Klaren bist, kannst Du auch anderes gegenüber Deiner Frau auftreten.

Schenk Ihr all Deine Liebe, hab Verständnis für alle ihre Ängste, bestärke sie.....aber sag ihr auch, dass JETZT der Gang zum Arzt ansteht und dass das etwas ist, worüber Du nicht mehr mit ihr diskutierst! Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die geschilderten Schmerzen einen sehr ernsten (gefährlichen) Hintergrund habe, finde ich es legitim, derart Druck aufzubauen.

Vielleicht tut es Deiner Frau sogar gut, wenn Du die Entscheidung in die Hand nimmst, da sie selber gefangen ist in ihren Ängsten, ihren Schmerzen etc.

Ich wünsche Euch alles Gute!

p*fhlaum:enbraxnd


Ich befürchte, dass sie vollkommen druchdreht, wenn ich sie gegen ihren Willen ins Krankenhaus bringe, dass sie deswegen in die Psychatrie eingewiesen wird.

Sie hat keine Angst vom Arzt. Sie hat schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht, weil Beschwerden bei früheren Arztbesuchen schlechter statt besser geworden sind.

Danke für die guten Wünsche!

S:oGnnRedundScfhattexn


So schnell wird man nicht eingewiesen...........und natürlich wäre es zigmal besser, Deine Frau sieht es einfach selber ein....und natürlich gibt es viele schlechte Ärzte.....aber nur weil man mal was Schlechtes gegessen hat, kann oder sollte man bspw. ja auch nicht die Nahrungsaufnahme verweigern, bis man verhungert.....wie lange darf man da zuschauen? Ab wann sollte man eingreifen? Ab wann darf man zum Schutz des Lebens den gegensätzlichen Willen auch ignorieren? Vor allem sind dies auch ethische Fragen....

Du kennst Deine Frau, Du triffst die Entscheidung und ich beneide Dich nicht darum.

lcykxke


Kannst du nicht einfach mit ihr zusammen zum Arzt gehen? Vielleicht fühlt sie sich dadurch sicherer.

Das ist ja sonst kein Leben, vielleicht hat sie wirklich was ernsthaftes, jetzt könnte man vielleicht noch helfen... irgendwann wird es immer schwieriger. Und selbst chronische Krankheitsgeschichten kann man teilweise wieder bessern.

Alles Gute!

pMflau^menbOrand


Das ich sie begleite ist für mich schon so selbstverständlich, dass ich es gar nicht erwähnt habe.

Sie macht nichts alleine. Ich fahre sie zu jedem Einkauf und kümmere ich nach der Arbeit um ihren Schriftverkehr.

_PPa>rvatMi_


Eigentlich müsste sie gegen ihren Willen zum Arzt oder ins Krankenhaus gebracht werden, aber ich befürchte dass sie dann so durchdreht, dass sie in die Psychatrie kommt.

Nehm es mir bitte nicht übel, aber ich denke, dass sie gerade da auch ziemlich gut aufgeboben wäre! Nachdem, was du hier schreibst, ist es doch schon völlig klar, dass deine Frau auch ein psychisches Problem hat, was vielleicht noch eher behoben werden sollte, als ihre körperlichen Beschwerden. Oder sagen es wir mal so, wenn ihre psychische Blockade, keinen Arzt vertrauen zu können, aufgehoben wäre, dann würde sie sich auch von allein in die Behandlung eines Arztes begeben! Es muss ja nicht zwingend eine stationärer Klinikaufenthalt sein. Eine Tagesklinik würde vielleicht auch genügen. Eine ambulante Behandlung beim Psychologen wäre sicher auch möglich, aber dauert eben... Es sollte deiner Frau schon eher schnell geholfen werden. Denk mal darüber nach und rede mal mit deiner Frau über diese Möglichkeit.

K)nacQks


Eigentlich müsste sie gegen ihren Willen zum Arzt oder ins Krankenhaus gebracht werden

Warum? Es gibt doch Alternativen, die ihr möglicherweise nicht so viel Angst einflößen.

Was spricht gegen Heilpraktiker? Ärzte sind ja tatsächlich oft geneigt, ohne Genehmigung tätig zu werden. Lang ist's her, da habe ich mal einen Arzt gefragt: "Warum tun Sie jetzt gerade dies?" Antwort: "Das müssen Sie schon mir überlassen".

Ich hoffe, die Typen sind inzwischen ausgestorben.

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