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Meine Frau weigert sich, zum Arzt zu gehen

pAflau@menbrxand


Ich möchte nicht, dass sie in die Psychartrie, weil sie einen sehr starken Willen hat, und der würde da gebrochen werden und zurück bleibt nur eine leere Hülle.

Reden kann ich mir ihr gar nicht darüber, weil sie alles, was nicht ihrer eigenen Meinung entspricht, als Angriff sieht, und sofort aus allen Rohren zurückfeuert.

Einem Heilpraktiker vertraut sie genau so wenig, wie einem Arzt. Sie ist der Meinug, dass niemand ihr helfen könne.

Krankenhaus habe ich nur geschriben, weil ihre Krankheiten so massiv sind, dass man sie kaum ambulant behandeln kann.

AgquaSlia


weil sie einen sehr starken Willen hat, und der würde da gebrochen werden und zurück bleibt nur eine leere Hülle.

Das klingt, als sei ihre Psyche tatsächlich behandlungsbedürftig.

weil ihre Krankheiten so massiv sind, dass man sie kaum ambulant behandeln kann.

Was hat sie denn?

Was sollen wir hier tun, wenn du schreibst, ein Arztbesuch sei nötig, aber nicht möglich ???

N*ick|smxama


Wenn alles zureden nicht hilft und sie wirklich dringendst in Behandlung sollte, bleibt dir nur der harte Weg. Entweder sie geht mit zum Arzt oder sie muss psychisch behandelt werden.

Edhemal-iger Nu|tzer &(#46x7193)


Zumindest in meinem regionalen Tätigkeitsgebiet ist eine Einweisung gegen den Willen durch einen Amtsarzt möglich der z.B. durch den anwesenden Rettungsdienst verständigt werden kann. Möglich ist das bei Selbst- und Fremdgefährdung, d.h. auch dann wenn PatientInnen nicht in der Lage sind den Schweregrad ihrer Erkrankung zu erkennen, diese aber unbedingt behandlungsdürftig ist.

Das bedeutet natürlich nicht, dass man auf einer psychiatrischen Station landet. Wozu auch? Je nach Erkrankung wird das dementsprechende Fachgebiet benötigt (eben z.B. Interne oder Chirurgie).

Deinen Schilderungen nach hat deine Frau ja derzeit ein physisches Problem (Schmerzen), die wohl irgendeine Ursache haben werden, das ist in erster Linie vorrangig. Erst danach sollte man sich über eine mögliche psychische Erkrankungen / Behandlung Sorgen machen.

_BParQva>ti_


Ich möchte nicht, dass sie in die Psychartrie, weil sie einen sehr starken Willen hat, und der würde da gebrochen werden und zurück bleibt nur eine leere Hülle.

Ich glaube, du hast absolut keine Ahnung davon, wie psychische Störungen behandelt werden. Der Willen wird gebrochen... eine leere Hülle bleibt zurück... also ich bitte dich – wir leben im 21. Jahrhundert und die Psychatrie ist auch kein Bootcamp.

Reden kann ich mir ihr gar nicht darüber, weil sie alles, was nicht ihrer eigenen Meinung entspricht, als Angriff sieht, und sofort aus allen Rohren zurückfeuert.

Die Situation muss sie doch auch selber extrem belasten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie lieber mit Schmerzen lebt, als sich mal helfen zu lassen.

Swonn;eunBd-Schatxten


@ pflaumenbrand. Sei mir nicht böse,

ich meine es nämlich kein bisschen böse....aber Du hörst Dich an wie ein "Co-Abhängiger". Du bist so "gefangen" in der Situation, dass Du meines Erachtens auch nicht mehr klar sehen kannst. Du übernimmst die Argumentation Deiner Frau, gleichgültig wie wenig rational sie auch ist....andererseits spürst Du doch selber, dass es so nicht weiter gehen kann.....sonst würdest Du hier nicht um Rat fragen.

Kannst Du niemand mit einbeziehen, der ein bisschen mehr "Abstand" mitbringt und so anders auf Deine Frau zugehen kann? Eine Freundin von ihr bspw...

p(flZau`mpenbr/anxd


Genau das ist das Problem: Sie muss sich helfen lassen und genau das das geht nicht, weil sie es nicht will.

@ SonneundSchaltten:

Ja, ich bin ein "Co-Abhängiger". Ich bin in einer Zwickmühle. Sie hat keine Freundin, weil sie keine will. Ich habe keine Freunde, weil ich mich in meiner ganzen Freizeit einzig und alleine um sie kümmere. Von meiner Familie leben nicht mehr viele und ihre Familie ist ähnlich "schwierig" wie sie.

Mit meiner Frau kann man nicht diskutieren, weil sie immer gleich laut wird.

Dvie_Pa}ula


Wenn manche Menschen seeeehr lange nicht beim Arzt waren, haben Sie Angst, eine Diagnose gestellt zu bekommen.

Die "Kopf-in-den-Sand-stecken"-Methode.

Wenn ich nicht weiss, dass ich dieses oder jenes hab. Dann ist es auch nicht da...oder dann hab ich noch Hoffnung..

Pflaumenbrand... wahnsinn, dein Leben scheint ein hartes zu sein :°_ schön, dass du so zu deiner Frau stehst! :)z

Nicht nur sie, sondern auch du musst dir helfen lassen!

Und das heisst: Gib Verantwortung auch mal weiter! Und zwar an Menschen, die das gelernt haben und die für sowas da sind!

Ärzte und ja, auch Psychologen :)*

S}adToBeUAlonxe


Das ich sie begleite ist für mich schon so selbstverständlich, dass ich es gar nicht erwähnt habe. Sie macht nichts alleine. Ich fahre sie zu jedem Einkauf und kümmere ich nach der Arbeit um ihren Schriftverkehr.

das klingt nach ausgeprägter angststörung. je mehr du für sie tust umso schlimmer wird es.

mal abgesehen davon gibt es ja vielleicht die möglichkeit dass ein hausarzt auch mal ins haus kommt.

also so... kanns ja auch nicht weitergehen. ihr leidet beide. was wenn deine frau dringend medikamente braucht? was wenn sie am ende stirbt bloss weil du nicht durchsetzen konntest dass sie sich behandeln lassen soll... ich geb zu dass ist jetzt drastisch gesagt. aber unmöglich ist so was ja nicht...

p[flaumte!nbrhand


Ich habe meiner Frau mal versprochen, dass ich keinen Arzt hole, wenn es ihr sehr schlecht geht.

Ist das Verrat, wenn ich mich nicht (mehr) daran halten?

Muss ich mich für immer daran halten?

_iParHvati_


Ja, ich bin ein "Co-Abhängiger". Ich bin in einer Zwickmühle. Sie hat keine Freundin, weil sie keine will. Ich habe keine Freunde, weil ich mich in meiner ganzen Freizeit einzig und alleine um sie kümmere.

Du solltest auch mal an dich denken. Immerhin hast du auch ein Leben! Lasse mal deine Frau langsam fallen, vielleicht wird sie dann mal wach gerüttelt! Tu am besten nicht mehr alles für sie, erfülle nicht mehr jeden Wunsch für sie. Mich würde mal interessieren, wie sie dann reagiert! Wahrscheinlich bist du einfach nur zu gut für diese Frau. Lasse sie nicht so auf deiner Nase herumtanzen.

Mit meiner Frau kann man nicht diskutieren, weil sie immer gleich laut wird.

Dann diskutiere nicht mit ihr sondern mache das Gegenteil: ignoriere sie! Anders wird sie nicht erkennen, dass sie ein Problem hat und was sie auch an dir hat.

Vielleicht ist es auch besser, wenn du dich mal an einen Psychologen wendest, vielleicht kann dieser dir ein paar Tipps geben, wie du mit deiner Frau umgehen musst. Vielleicht kommst du so besser an sie ran.

_]ParlvHatxi_


Ich habe meiner Frau mal versprochen, dass ich keinen Arzt hole, wenn es ihr sehr schlecht geht.

Ist das Verrat, wenn ich mich nicht (mehr) daran halten?

Muss ich mich für immer daran halten?

Das musst du selbst entscheiden. aber mal ehrlich: Es wird, je mehr du schreibst, immer deutlicher, dass deine Frau dich ziemlich im Griff hat. Sie scheint von dir nur zu fordern. Gibt sie dir auch mal was zurück?

pZhil0mOenxa


Meine Frau weigert sich zum Arzt zu gehen, obwohl sie starke Schmerzen hat. Sie nimmt nichts gegen die Schmerzen ein. Zeitweise zittert sie vor Schmerz (kann auch als Schütteln bezeichnet werden).

Das ist, bei aller Liebe, die Sache deiner Frau. Sie ist erwachsen und muss entscheiden, ob sie sich behandeln lässt oder eben nicht.

Sie macht nichts alleine. Ich fahre sie zu jedem Einkauf und kümmere ich nach der Arbeit um ihren Schriftverkehr.

Das ist allerdings dein Problem und ich frage mich, wovor du davon läufst, wenn du lieber das Leben deiner Frau lebst, anstatt dein eigenes in die Hand zu nehmen.

Und deine Frau muss ja nie Verantwortung für sich selbst übernehmen, denn du trägst sie ja bereits.

In meinen Augen führt ihr eine sehr gruselige Beziehung, voller gegenseitiger Abhängigkeiten. Deine Frau hat gelernt, dass du dich kümmerst und du kannst gar nicht mehr ohne, weil das eurer Beziehung ja die Basis rauben würde.

Wach auf und fang an zu leben. Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wie ihr beide aus diesem Teufelskreis ausbrechen könnt. Meiner Meinung nach gehört ihr beide schleunigst in Therapie. Vielleicht könnt ihr noch lernen euch zu lieben ohne euch dabei gegenseitig die Luft zum Atmen zu nehmen.

Kraft und Zuversicht wünsche ich euch beiden, aber vor allem Krankheitseinsicht.

_#Par~vatix_


Gut geschrieben, phil0mena :)^

SqadT:oBe]Aloxne


Ich habe meiner Frau mal versprochen, dass ich keinen Arzt hole, wenn es ihr sehr schlecht geht.

Ist das Verrat, wenn ich mich nicht (mehr) daran halten?

Muss ich mich für immer daran halten?

ich finde meinungen kann man auch ändern. besonders wenn du dadurch auch noch krank wirst. allerdings würde ich ihr das auch sagen und auch begründen.

Meine Frau weigert sich zum Arzt zu gehen, obwohl sie starke Schmerzen hat. Sie nimmt nichts gegen die Schmerzen ein. Zeitweise zittert sie vor Schmerz (kann auch als Schütteln bezeichnet werden).

Das ist, bei aller Liebe, die Sache deiner Frau. Sie ist erwachsen und muss entscheiden, ob sie sich behandeln lässt oder eben nicht.

Das sehe ich anders. Schliesslich geht es dem TE dadurch ja auch schlecht!

vielleicht kannst du dich mal allein beraten lassen bei profamilia, der caritas oder auch beim therapeuten?

dann hast du einen "echten" menschen der dich unterstützt @:)

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