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Frage zu Krankmeldung nach Schnittverletzung / Verbandswechsel

PGeter@-FF+M hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen !

Nach mehr oder weniger verletzungsfreien Zeiten, habe ich es am Montag mal wieder geschafft: Bei Renovieren habe ich mir mit einen Teppichmesser den Daumen längsseitig aufgeschnitten. Von oben schön durch den Negel durch bis zum Handballen. Also quasi zweigeteilt. Glücklicherweise hatte ich kaum Schmerzen (toi-toi-toi) und im KKH konnte mal alles releativ problemlos wieder zusammennähen. Sehnen haben es wohl auch überlebt. Nur der Nagel natülich nicht. Eine große Narbe wird wohl auch bleiben. Wenige Millimeter tierfer und der Daumen wäre halbiert worden. Schnief !

Ausser einem leichten Pochen ist nichts zu spüren. Nach 2 Tagen wurde vom HA der Verband gewechselt und mit einem Antibiotika-Tuch neu verbunden, da ein Hautfetzen mit über der Wunde liegen würde und diese generell ein erhöhtes Entzündungsrisiko trügen... Der nächste Verbandswechsel soll erst wieder 5 Tage später sein, die Nähte nach insgesamt 12 Tagen gezogen werden. Krank wrde ich für den Rest der Woche vom HA geschrieben. In der Klinik meinte der Chirurg, die nächste Wochen (!) bräuchte ich über die Arbeit nicht nachzudenken (Bürojob). Der HA meinte, nach 3-4 Tagen und noch dem WE sollte ich wieder fit für den Job sein. Gute Wundheilung vorausgesetzt. Der Daumen ist zwar nicht an meiner "Arbeitshand" verletzt, jedoch behindert es mich schon ganz schön stark. Ausserdem weiss ich nicht, wie ich am PC längere Texte schreiben soll, wenn eine Hand nicht dazu zur Verfügung steht... Ich lauf zwar auch mal zum Einkaufen, mache aber alles nur mit der rechten Hand. Sobald ich mal aus Unachtsamkeit an den Daumen stoße, durchfährt mich ein tierischer Schmerz.

Hat jemand irgendwie Erfahrung, wie lange man bei einem so schweren Schnitt (etwa 10 Stiche) krankgeschrieben bleibt?

Sollte man den Verband nicht öfter wechseln?

(sorry für die "komischen" Fragen, aber in einer solchen Sizuation war ich halt noch nie).

Schönen Abend noch,

Peter !

Antworten
Eqhemaligmer TNutzer& (O#32573x1)


Um ehrlich zu sein wird mir schon schlecht wenn ich höre das sowas nur alle 5 Tage verbunden werden soll.

Ich würde dir raten am Montag zu einem niedergelassenen Chirurgen zu gehen und das da anschauen zu lassen. Die meisten Hausärzte können irgendwie oft nicht mit solchen Wunden umgehen. Und nach 3- 4 Tagen bist du mit Sicherheit NICHT arbeitsfähig :|N

Geh zum Chirurgen und lass die Nachbehandlung da machen, die haben meist auch besser Kenntnisse bei der Wundversorgung. Ich denke bist zum Fadenzug wirst du auch weiterhin krank geschrieben bleiben.

n-ajan9agxut


Mal andersherum gedacht:

Schaffst du deinen Weg zur Arbeit überhaupt? Ich würde da

Sobald ich mal aus Unachtsamkeit an den Daumen stoße, durchfährt mich ein tierischer Schmerz.

nicht autofahren wollen.

Und wie kommt es bei euch an, wenn du nur halb einsatzfähig bist? Wird das in deiner Firma geschätzt ("lieber ist er da und schafft wenigstens einen Teil seiner Arbeit weg, als wenn er gar nicht kommt") oder werden bei euch nur die vollen 100% akzeptiert?

Gute Besserung!

ElhemaligBeri Nfutzer (#3L25731)


nicht autofahren wollen

Ich glaube mit solchen Verbänden darf man auch gar nicht Auto fahren ...

SkchSehezberade


Ich würde auch davon ausgehen, dass du erheblich!!! länger krankgeschrieben wirst. Klingt sehr seltsam, dass du damit arbeitstauglich sein sollst.

Mein Bruder hatte mal eine ähnliche Verletzung und war mehrere Wochen krankgeschrieben – ebenfalls Bürojob.

Da würde ich wirklich noch einmal einen anderen Arzt aufsuchen... leider sind die Hausärzte bei der Nachbetreuung manchmal wirklich nicht so versiert, da hilft vielleicht doch der gang zum Chirurgen.

S|unflXower_e73


Zumindest gilt:

Wenn man einen Unfall verschuldet und die Verletzung auch nur ansatzweise darauf hinweise sollte, dass der Unfall DESHALB passiert ist – dann besteht kein Versicherungsschutz.

Die "körperliche Fahrtauglichkeit" ist halt (solange nichts passiert) Interpretationssache.

P]eterp-FFM


Hallo zusammen !

Ihr sprecht mir aus der Seele. Das kam mir alles irgendwie spanisch vor, nur wie gesagt, ich kann es (glücklicherweise) mangels Erfahrung nicht beurteilen. Es tut aber gut, auch mal andere Meinungen dazu zu hören, eben auch, weil ich es mir schon so gedacht habe. Die Idee mit dem Chirurgen anstatt Hausarzt finde ich gut. Am Montag habe ich einen Termin beim HA, ich werde ihn mal auf den Verbandswechsel-Intervall hinweisen. Ansonsten gehe ich zum Chirurgen. Mal sehen, ob ich nochmal krankgeschrieben werde. Das mit dem Fahren ist wohl eigenes Ermessen, soweit ich informiert bin. Wenns kracht, auch unverschuldet, bekommt man aber eine prozentuale Mitschuld (ähnlich wie Fahren unter Alk).

Schönen Abend noch,

Peter

E9hemalqicger <Nutzeru (#D325731)


Na ja das Problem ist ja nicht nur die Mitschuld, unter Umständen verlierst du deinen Versicherungsschutz und dann wird es teuer

SuchehUezerxade


Und, was hat der Hausarzt gesagt?

P5eFter-xFFxM


Hallo,

ich zitiere: "ja, lieber Patient, sie haben Recht, kommen sie in 2 Tagen wieder zum Verbandswechsel, in 4 Tagen werden dann die Fäden gezogen. Jedoch beim Chirurg, nicht bei mir."

Alle 2 Tage ist also bedeutend empfehlenswerter als erst nach 5 Tagen. Heute hatte ich übrigens auch das Glück, mir die Wunde mal konkreter anzusehen: 13 Stiche, davon 3 durch den Nagel durch.

Hurra !!! :°(

Peter

Stche1hezeraxde


Und, was ist aus der Krankschreibung geworden?

S1iolve3rP5exarl


Mach Dir keine Sorgen. Fäden ziehen hört sich meistens schlimmer an, als es nachher ist. Ich hab schon so oft welche gezogen und auch welche, die durch den Nagel durchgingen. Die gingen eigentlich immer gut raus. :)*

P,ete7r-FxFM


Hallo!

So, wollte mich nochmal melden.

Erstmal vielen Dank für die seelische und moralische Unterstützung in Form der Beiträge !!!

Heute war ich (ursprünglich nur zum Verbandswechsel) beim Chirurgen. Da wurde mir aber gleich die Fäden gezogen. Insgesamt waren es 14 Stück. 4 durch den Nagel. Einer davon zirpte ganz kurz. Aber es waren tatsächlich keine Schmerzen ! Wirklich nicht !!!

Die Ärztin war auch wider nur eine Vertretung. Sie sagte mir aber, erfahrungsgemäß ist man wieder arbeitsfähig nach 4 Wochen. Vielleicht auch nach 3, aber das muss individuell entschieden werden. Somit steht einer Verlängerung (bin ja nur noch diese Woche krankgeschrieben) offenbar nicht mehr im Wege.

Die Erklärung ist auch ganz simpel: Wenn man mich zu früh zur Arbeit schickt und ich mir beispielsweise dort nur den Finger anstoße (vielleicht auch noch die Naht dabei aufgeht) und dann mit Schmerzen zum Arzt gehe, handelt es sich um einen Arbeitsunfall. Da kommt die Berufsgenossenschaft ins Spiel und wird unangenehme Fragen an die Person stellen, welche mich frühzeitig wieder hat arbeiten gehen lassen. Und das will diese nicht :-). Mal von der Wundheilung etc. ganz abgesehen.....

Naja, was solls.

Wenigstens kann ich mich jetzt etwas erholen, was mir im Urlaub verwehrt blieb !

Euch auch allen alles Gute !

Peter

E_hemal#iger NuCtzer (Z#3257x31)


Schön das alles gut ist.

Dir auch alles Gute. Und was ich dir noch auf den Weg mit geben möchte: überleg doch vielleicht mal den HA zu wechseln

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