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Gewichtsabnahme, Wesensveränderung, Nasenbluten usw.

Mjäusez&a2hnx84


@ tatua

Ja den müsste man auch melden..Idiot. Aber eine krähe hackt der anderen ja sowieso.. naja.

Klar wenn wir ihm kommen mit "Hey du könntest Demenz haben" wird er noch ausfälliger. Ich muss ihn irgendwie ins KH bewegen. Aber erstmal müsste sich die Situation so entspannen dass man überhaupt normal mit ihm reden könnte..

@ nanchen

das was du geschrieben hast zu anfang 50 und labil werden usw. das stimmt voll glaub ich. und das danach auch. Solange er nicht einsichtig ist das er alles kaputt macht wird er sich nicht helfen lassen:(

Danke, ich hoffe wir finden nen Weg. Die Freundin meines Bruders ist so ne Art Sozialarbeiterin. Die wohnen aber woanders und haben bis jetzt nur ein bißchen von der Situation mitbekommen,Sie meint es wären Depressionen.. Aber irgendwie glaub ich das nicht so ganz, auch weil zu wenig dazu passt.

sRchnNecke|1x985


Psychiater bzw. Neurologe würde ich in diesem Falle raten.

Wie man allerdings einen widerspenstigen Patienten zum Arzt kriegt: Keine Ahnung.

sychnPeckBex1985


@ Mäusezahn

Du hast vorher irgendwas von Tumormarkern geschrieben. Tumormarker sind keine verlässliche Diagnosekriterien für einen evtl. Tumor. Sie werden nur dann zur Beobachtung herangezogen, wenn gesichert ist, dass jemand Krebs hat und die Tumorart bekannt ist. Und selbst dann sind es lediglich Anhaltspunkte, aber keine gesicherten diagnostischen Kriterien.

Ich tippe auf etwas psychisches / neurologisches (Demenz, psychische Erkrankung ect).

d'ie_nya.sewexise


Hallo Mäsezahn,

ich würde an deiner Stelle darauf drängen, dass dein Vater ganz genau untersucht wird. Bei Wesensveränderung ist die Adresse ein Psychiater/Neurologe. Außerdem würde ich einen guten Internisten aufsuchen und mal schauen lassen, ob ein seltene Infektionskrankheit oder eine Autoimmunerkrankung dahinterstecken kann, evtl. kommt auch eine hormonelle Ursache in Frage.

Wie lange geht diese Veränderung denn schon so?

Lasst euch nicht vom Hausarzt mit ein paar Routineuntersuchungen abspeisen, sondern lasst euch Überweisungen zu Fachärzten geben.

LG

Susanne

tpatuxa


@ Susanne

Na ja, dass ist leicht gesagt, wenn der Vater Anfang 50 ist und sich sehr wahrscheinlich selber nicht wesensverändert findet.

Er ist ja zumindest formal selbst für sich verantwortlich und es wird sicherlich ein Eiertanz werden ihn zu weiteren Untersuchungen zu bekommen.

@ TE:

Die Infos mit den Tumormarkern habe ich auch – sie sind nicht zur Diagnostik tauglich, sondern nur zur Verlaufskontrolle bei einem bereits erkanntem Tumor.

Meiner ansicht nach wäre die Diagnostik im Krankenhaus am ehesten sinnvoll. Erstens, weil da alle möglichen Untersuchungen zeitnah gemacht werden können – Zweitens, weil man da das Verhalten deines Vaters selber mitbekommt und beurteilen kann.

Bei einem kurzen Arzttermin wirkt dein Vater vielleicht ganz souverän und man glaubt euch nicht.

Ich habe das bei Mitpatientinnen in der Neuro gesehen. Das war unglaublich – in einem Moment vollkommen klar und im nächsten verwirrt, kaum mehr orientiert und aggressiv.

dOie_#nasVew,e&isxe


Wenn der Mann schon merkt, dass mit ihm was nicht stimmt, dann wird er sich doch bestimmt auf eine Untersuchung beim Internisten einlassen. Und ich glaube schon, dass man ihm nahelegen kann, sich einen Neurologen zu suchen. Es gibt schließlich viele Erkrankungen, die das Gehirn und seine Funktion beeinflussen können und mit 51 Jahren ist die Chance, dass man die Krankheit behandeln kann doch ziemlich groß. Den verdacht auf Demenz würde ich als argument allerdings nicht äußern, sondern eher die allgemeinen Veränderungen wie z.B. Hunger auf süßigkeiten oder reizbarkeit.

Rrömö


Eine Demenz im Vorfeld zu erkennen, dürfte wenig Nutzen haben, denn das Deprimierendste bei der Sache ist wohl, dass es keine Prävention gibt.

Ich fürchte, da lässt sich kaum etwas machen. Er selbst braucht den sogenannten Leidensdruck, um etwas ändern zu wollen, und wenn er den nicht hat, wird's schwierig.

Ich denke, dass am ehesten noch seine Frau auf ihn einwirken kann, indem sie ihm klar macht, dass die gesamte Familie sich Sorgen um ihn macht. Viel mehr ist nicht möglich, denn er erwachsen und für sich selbst verantwortlich.

Und wenn er es vorzieht, den Kopf in den Sand zu stecken, müsst Ihr es leider hinnehmen.

tsamttu4a


Eine Demenz im Vorfeld zu erkennen, dürfte wenig Nutzen haben, denn das Deprimierendste bei der Sache ist wohl, dass es keine Prävention gibt.

Du setzt Demenz mit der Alzheimererkrankung gleich.

Es gibt auch Erkrankungen, die mit Demenz einhergehen, die durchaus behandelbar sind. (Parkinson zum Beispiel)

REög


Ja, ich meinte Alzheimer und das, was man normalerweise unter Demenz, also nachlassende geistige Fähigkeiten, versteht.

Kiatnises_Guxmp


Hallo Mäusezahn84,

ich weiß, dass Dein Beitrag schon eine ganze Weile hier in diesem Forum besteht und das die Chancen nicht so hoch sind, dass Du mir antwortest, doch ein Versuch ist es wert! :-)

Die Symptome die du geschildert hast, kamen meiner Mutter und mir sehr bekannt vor. Mein Opa, verhält sich ziemlich ähnlich und da wollte ich einmal fragen, ob ihr es geschafft habt Deinen Vater zu überreden, damit er sich richtig untersuchen lässt. Wenn ja wie ihr das geschafft habt und was rausgekommen ist ???

Mein Opa ist da auch ziemlich stur und lässt sich nicht reinreden und eigentlich war er der liebenswerteste Mensch den ich bisher kennenlernen durfte, bis er sich plötzlich so stark verändert hat :°(

Mit der Hoffnung, dass du mir antwortest.

LG Katniss_Gump

S)mil.lix2


Wenn der Faden hier aus der Versenkung geholt wird, schreibe ich auch noch was dazu.

Mal ganz banal: Wurde mal vom Endokrinologen die Schilddrüse gecheckt?

Thamix94


Hallo zusammen,

ich habe eben den Beitrag von Mäusezahn84 gelesen.

Alles was du hier beschreibst trifft auch auf meinen Vater zu.

Kurze Zusammenfassung:

Vor 4 Jahren hat man durch Zufall bei einer Tauchuntersuchung einen Lungentumor entdeckt. Damals hieß es er wäre gutartig, man solle sich keine Gedanken machen.

In den letzten Jahren hat sich mein Vater immer mehr verändert. Früher hat er jedem geholfen, war liebevoll und mitfühlend. Das wichtigste für ihn war seine Familie, nie wäre er auf die Idee gekommen auch nur ein Familienmitglied im Stich zu lassen. Und mittlerweile bin ich die einzige mit der er noch relativ "normal" redet. Vor einem guten halben Jahr, ist er ausgezogen mit der Begründung er brauche seine Ruhe. Nach nur 2 Wochen war er mit seiner Kollegin liiert. Man kann ihn kaum auf etwas ansprechen. Selbst seine eigene Mutter ist ihm völlig egal. Er erzählt auch Lügen, die eindeutig durchschaubar sind.

Vor einer Woche kam dann die schreckliche Diagnose, der Tumor in seiner Lunge ist doch bösartig. Jetzt wurde er nochmals operiert, der Lungenlappen und die Lymphknoten entfernt. Auf diesen Befund muss man allerdings noch warten.

Was ich damit sagen will, ich denke dass weder mein Vater noch dein Vater das böse meinen. Ich versteh sehr gut was du dabei fühlst. An manchen Tagen muss ich mich sehr überwinden, zu sagen ich liebe ihn wie früher, an manchen ist das fast unmöglich weil mein Hass so sehr schmerzt. Es tut schrecklich weh zu sehen wie der eigene Vater zum "Monster" wird, soweit man das so sagen kann. Aber sind wir doch ehrlich, genau in diesen Momenten brauchen sie uns, sie müssen unsere Liebe spüren, unsere Nähe fühlen. Und wer weiß vielleicht verändert sich das Wesen doch wieder ins Gute und ansonsten wissen wir, dass wir Ihnen helfen und erinnern uns an unsere Väter wie sie früher waren. Tief im inneren ist es doch der selbe Mensch, den wir genauso lieben wie er uns, nur kann er es nicht zeigen.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie trotzdem alles Gute.

Lg Tami

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