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Schmerzen Nierengegend und linksseitig im Bauch seit 2,5 Jahren

lUilapphysxio hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle!

Ich hab seit knapp 2,5 Jahren Schmerzen in der linken Nierengegend. Kann es schwer beschreiben, es ist irgendwie ein Druckgefühl, und etwas anderes noch, was ich nicht richtig deuten kann (geht in Richtung stechen). Ich war in verschiedenen Abständen, meist zu den arg schmerzhaften Zeiten immer wieder beim Arzt, Urologe, Internist und Gyn. Jedesmal Urinprobe, großes Blutbild, Bauchraumultraschall im Stehen und Liegen gemacht und Nierendurchblutung gemessen, alles ok. (ich hab links eine Doppelniere, aber die wird von Geburt an da sein.)

Hatte links auch mal eine Eierstockzyste, ob die noch da ist, weiß ich nicht. Hatte damals täglich massiv Schmerzen im Unterleib, über mehrere Monate. Meine Gynäkologin meinte, die macht nicht solche Beschwerden. Das gleiche sagte mir der Internist vor einem Jahr. Da war sie auch noch da.

Hmm ja… Die Schmerzen schränken mich so am Tag über eher wenig ein, aber nachts wach ich halt oft auf, beim Liegen, gerade morgens und abends wird es schlimmer. Ich hab auch linksseitig Schmerzen im Bauch. Ein Dehngefühl tritt auf, wenn ich mich zur rechten Seite neige, fühlt sich weit innen an. Mittlerweile weiß ich halt nicht mehr, zu welchem Arzt ich gehen soll. Hat jemand eine Idee?

Liebe Grüße

Antworten
GLoldebnOlxdie


Ich würde mal den Gang zum Orthopäden empfehlen. Die Schmerzen können durchaus auch vom Rücken kommen und nach vorne ausstrahlen.

lRilapjhBysixo


Ich bin in der Ausbildung zur Physio, zieh mich jeden Tag sozusagen unter wachen Augen aus ;-) Klar ist nicht das gleiche, wie nen Arzt, aber die arbeiten nicht so genau wie ein Physio. Hab mehrfach gucken lassen von meiner Chefin, da war nix :-( oder besser :-)

s)unshgine83


Wurde denn mal ein Ultraschall gemacht? Da kann man sehen, ob mit den Nieren alles in Ordnung ist. Diese Schmerzen könnten ein Anzeichen für Niereninsuffizienz sein.

C#ateElyn


Hallo lilaphysio,

ich hatte selbst vor Jahren immer wieder Schmerzen in den Nieren. Meine damalige Hausärztin meinte nach einem Ultraschall das wären halt Zysten. %-|

Anfang diesen Jahres (kaum noch Schmerzen) war ich beim Frauenarzt und der stellte fest das da was nicht so ganz in Ordnung ist bei meiner Blase. Als wäre mein Harnleiter extrem dick. Ab zum Urologen -> MRT -> sie haben eine Doppelniere mit 2 Harnleitern die sich kurz vor der Blase treffen... Hurra! ^^

Er wollte aber das ich noch eine Nierenszintigraphie meiner rechten Niere machen lasse um zu schauen ob der Urin ohne Probleme durch die Harnleiter kommt... das könnte nämlich auch Schmerzen verursachen. Ist zwar bei mir nicht der Fall, aber vielleicht könnte da was bei dir sein.

Auf jeden Fall alles Gute!

l;ilaWpshysxio


Wie gesagt, Ultraschall wurde gemacht, mehrfach. Gleich der ganze Bauchraum, die Organe ausgemessen, Durchblutung angeschaut. Im Liegen und im Stehen, um auch eine Wanderniere auszuschließen. Das war das einzige, was sich der Urologe noch vorstellen konnte, wenn die Niere durch die Schwerkraft am Gefäßstiel zieht. Aber die Schmerzen sind ja auch im Liegen schlimmer als so bei Bewegung oder irgendwas anderem.

Die Doppelniere ist ja da auf der Seite, wo es wehtut. Aber ich hab immer gedacht, die hab ich von Geburt an und vorher hatte ich ja auch nie Probleme. Sie arbeiten auch beide. Das sieht wahrscheinlich ähnlich aus wie bei dir. Ich find kein Bild im Internet dazu. Es sind 2 Nieren, jeweils eigener Harnleiter, die kurz vor der Blase zusammenlaufen. Die Nieren sind aber nicht komplett getrennt, man sieht sie also mit einer dicken Membran dazwischen. Und beide haben eine eigene Blutversorgung aus der Aorta.

Wie kann man denn eine Niereninsuffizienz feststellen? Urinmenge etc ändert sich nicht, hab auch sonst keine Probleme beim Wasserlassen oder so. Eine Szintigraphie wurde noch nicht gemacht.

Ich hab auch sonst keine Erkrankungen außer einer leichten Mitralklappeninsuffizienz, aber das sollen fast alle Frauen haben.

s0unswh:ine8x3


Eine Niereninsuffizienz hätte man auch im großen Blutbild erkannt. Im Blut wird dann erkannt, dass einige Giftstoffe nicht mehr genug abgebaut werden können. Hinzu kommt eine verminderte Ausscheidung. Ansonsten kommt es oft zur ständigen Ermüdung. Wegen der einhergehenden Blutarmut friert man sehr schnell.

lSilYaph{ysio


Naja, ich frier schon schnell, ich bin oft kaputt. Aber eigentlich seit ich mich erinnern kann... Hab immer ewig Schule und auch Magersuchtszeiten hinter mir. Aber die Blutwerte waren ja in Ordnung, alles im Rahmen.

l{ilamphysxio


also ich meinte lange Schule am Tag. Von 8 bis 18 Uhr... Außer freitags.

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