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Unerträgliche Schmerzen im Fuß nach Nagelentfernung

H-err +FrodKo{ 01 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich freue mich dieses Forum entdeckt zu haben und Grüße alle.

Hier eine kleine (Leidens-) Geschichte:

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen 2012 bemerkte ich im großen Zeh des re. Fuß einen stechenden Schmerz sowie eine Rötung und eine leichte Schwellung

Da der Schmerz jedoch immer heftiger wurde suchte ich Samstags den Apotheken Notdienst auf und schilderte diesem meine Beschwerden. Der vermutete einen eingewachsenen Zehennagel und empfahl mir ein Anti-septisches Fußbad sowie eine äußerlich, anzuwendene, antibiotische Salbe. Diesem Rat folgte ich, brachte jedoch keine Entspannung. Ganz im Gegenteil: Der Schmerz wurde so heftig, dass ich über die Festtage keinen Schuh anziehkonnte geschweige denn Laufen.

Am 27.12 suchte ich den HA auf. #Dieser diagnostizierte eine Entzündung des Zehs sowie den eingewachsenen Nagel. Verschrieben wurde ein Antibiotikum und ein leichtes Schmerzmittel (ibuprofen) sowie eine AU bis zum 02.01.13.

'Am 02.01. stand ich mit starken Schmerzen und fortgeschrittener Entzündung wieder beim HA. Dieser hat mich nach kurzer Sichtung in die ambulante Chirugie des Ortsansässigen KH überwiesen.

Dort wurde ebenfalls eine starke Entzündung des Zehs aufgrund des eingewachsenen Nagels vermutet und ein 'Termin, zum ambulanten Schneiden, für den 08.01 vereinbart.

Zwischen dem 02.01 und dem 08.01 wurden die Schmerzen so stark, dass ich nochmals den HA aufsuchte und mit ein starkes Schmerzmittel verschreiben ließ. (Ibuprofen 600)

Am 08.01 nahm ich den ambulanten Termin in der 'Chirugie wahr. Es sollte, mit einem Keilförmigen Schnitt, ca. 1/3 des Zehennagels entfernt werden. Hierzu war eine örtliche Betäubung notwendig. Der Doc spritze zweimal in den Entzündeten Zeh, was mich vor Schmerz und in respektabler Geschwindigkeit durch sämtliche Etagen des KH schießen lies. Nach 15- 20 Wartezeit war der gewünschte Betäubungserfolg noch nicht erreicht und es wurde noch 2mal nachdosiert. Mein Zeh war inzwischen auf Pflaumengröße angeschwollen und hatte auch den entsprechenden Farbton angenommen.

Nach einer Wartezeit von ca. 30 min. schritt der Chirug mit 'Skalpell und Schere zur Tat und mit dem sicheren Wissen, dass der betäubte Zeh tief und fest schläft. Dem war aber nicht so, was ich dem Chirurg in einem undefinierbaren Gemisch aus Schmerzgewinsel und "bitte Aufhören"-Bettelei auch mitteilte. Der durchaus nette Chirurg, den man in freier Natur eher mit einer Rinderhälte über der Schulter durch ein Schlachthaus stapfend vermutet als in einer Chirugie, erwiderte nur: Da mußte jetzt durch. Hast es auch gleich geschafft.

Nach dem Eingriff wurde mit Isobetadona eingeschmiert und verbunden. Zum Verbandwechsel wurde ich wieder an den HA verwiesen. Da die Betäubung noch nachwirkte war ich der fatalen Meinung, dass nun auch alle Schmerzen weg. Weit gefehlt. Nach abklingen der örtlichen setzte ein sagenhaftes Schmerzinferno ein. Der Ibu 600 Verbrauch hat sich von 3 St. am Tag auf ca. 11-15 am Tag gesteigert. An Schlaf war überhaupt nicht mehr zu denken und wenn dann nicht mehr wie eine halbe Std.

Da ich zum Verbandwechsel wieder beim HA war, klagte ich diesem mein Leid worauf mich dieser direkt in das KH schickte. Nach allgemeiner Begutachtung durch die ambulante Chirugie kam man zu dem Entschluß, dass aus einer Entzündung eine Infektion (Abstrich hat dies auch Bestätigt) wurde und das eine komplette Entfernung des Nagels notwendig ist. Hierzu sollte ich dan 1-2 Tage stationär im KH einrücken.

Kurz nach dem Verwaltungskram für die stationäre Aufnahme war ich auch schon auf dem Weg in den OP und mittels PDA, zur Betäubung, wurde der ganze Nagel entfernt. Aus angedachten 2 Tagen Aufenthalt wurden dann 7 Tage in deren Verlauf ich jeden Tag 3 Infusionen Penicillin bekam um die Entzündung aus dem Zeh zu bekommen, da dieser bis tief ins Gewebe infiziert ist

Blut wurde mehrfach – vor allem auf Zucker – mehrfach untersucht. Alle Werte i.O

Inzwischen bin ich seit Montag aus dem KH und die Entzündung sitzt immer noch im Zeh und wird weiterhin mit Antibiotika behandelt. Der Schmerz lässt und lässt nicht nach und ich kann noch nicht mal ein Schuh anziehen.

Mittlerweile wird die Zehenspitze schwarz und der HA spricht von absterbendem Gewebe!!!

Ist das alles noch ein normaler Heilungsprozess ???

Bin für jede Meinung, Rat und Hilfe dankbar.

Viele Grüße

Antworten
MGolliIenchxen


Um Gottes Willen, wenn ich das lese, wird mir ganz schwach in den Knien. %:| Wenn der Hausarzt von "absterbendem Gewebe" spricht, was sagt er denn noch dazu? Man kann das doch nicht einfach in den Raum stellen und dann weiter nichts unternehmen?! ":/

Da ich kein Experte bin, würde ich Dich ehrlich gesagt wieder ins Krankenhaus schicken wollen. Für normal halte ich das nicht.

SkchnYeehxexe


Mittlerweile wird die Zehenspitze schwarz und der HA spricht von absterbendem Gewebe!!!

Das ist ganz und garnicht normal :-o. Ich würde dir auch dringend raten nochmal ins Krankenhaus zu gehen wenn du das mittlerweile noch nicht gemacht hast. Wurde eigentlich deine Durchblutung in dem Fuß schon überprüft ":/.

Halte uns auf dem Laufenden.

Sjchlitzwauge6x7


Schwarzes Gewebe ist kein gutes Zeichen, sofort zum Notdienst.

H$err5 FrTodo x01


Hallo zusammen,

vielen Dank für die 'Antworten.

KH mußte ich für den Verbandwechsel (alle 2 Tage) aufsuchen. Lt. Aussage der Ärzte ist alles im "grünen Bereich". Das Schwarze würde durch gesundes, nachwachsendes Gewebe verdrängt ??? Der HA sieht es ein bißchen anders und macht sich wegen des absterbenden Gewebes ein Stück Sorge.

Blut wurde im kh mehrfach untersucht, da man durch den zähen Heilungsprozess evtl. Zucker vermutete. Hier wurde jedoch nichts festgestellt.

Hauptproblem ist der infizierte Zeh der sich trotz stationärer Behandlung (3 Infusionen Penicillin pro Tag übee 7 Tage) und anschließender Medikamenten Behandlung einfach nicht beruhigen will.

Bin nun seit 27.12 in ärztlicher 'Behandlung mit einem ambulanten Eingriff, ein Operativer Eingriff mit PDA, 7 tägigem KH aufenthalt sowie der Einnahme von 5 verschiedenen Medikamenten. Das Ergebniss: zur Nacht hin setzen sagenhafte 'Schmerzen ein und ich kann noch nicht mal ein Schuh anziehen geschweige denn ohne Gehhilfe mobil zu sein.

Trage mich mit dem Gedanken ein anderes Klinikum aufzusuchen.

Wer weiß Rat??

Vielen Dank

Sdchlnitzauxge67


Uniklinik

JKutli!a22I2]8x8


Trage mich mit dem Gedanken ein anderes Klinikum aufzusuchen.

Das würde ich auf alle Fälle machen

C`laudji(23x4


Hallo Ich habe das selbe krankheitsbild wie Sie. Mich würde es sehr interresieren wie es ihnen seither ergangen ist. Vielen dank.

d}asgesun3deplus-2x0


Hat man die Gefäße im Fuß/Bein untersucht? Hast du Diabetes?

CRlauFdEi23x4


Diabetes Nein. Gefäße sind offen wurde schon geschau

d~ansgesfunde^plus20


Oh sorry hab nicht alles gelesen.... Weil mir das alles recht bekannt vorkommt (meine Oma hatte das auch...)

C]lanudi2x34


Wie ist es deiner oma ergangen. Was hat ihr geholfen ?

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