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Schwindel, Abwesenheit, Luftnot usw.

a)non]ymxx hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

Dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich wende mich nun an das Internet, weil ich nicht mehr weiter weiß.

Zu meiner Person:

Bin 20 Jahre alt und wiege ca 88kg.

Mein Alltag sieht eigentlich immer so aus: 8-10 h Arbeiten, danach Fernsehen, Computer und Ruhe. Die Arbeit ist körperlich anstrengend und ich habe danach kaum noch Energie um Sport zu treiben. Also mache ansonsten gar kein Sport.

Habe Skoliose und daher immer mittelstarke Schmerzen.

Dennoch habe ich in den Letzten 5 Monaten 12kg verloren. Das kann natürlich daran liegen, dass ich davor in der Schule gesessen habe und ich mich nun durch die Arbeit den ganzen Tag bewege.

Ich habe die Arbeit vor 5 Monaten angefangen und vor 4 Monaten begannen meine Symptome, die bis jetzt andauern:

Ich habe den ganzen Tag leichten Schwindel, an manche Tagen auch stärker. Vor ein paar Wochen hatte ich sehr starke Luftnot und Herzrasen, weswegen ich vom Doktor Betablocker verschrieben bekommen habe. Mit diesen fühlte ich mich dann zwar extrem müde, aber wesentlich besser.

Ab und zu kommen dann auch Panikattacken und ganz kurze Depresionsschübe hinzu.

Auf der Arbeit kommem dann immer Phasen, an denen der Schwindel besonders stark wird.

Alles beginnt zu blenden, es zieht mich irgendwie "nach unten", die Auge brennen, mir wird schwarz vor Augen, ich bekomme Schweissausbrüche, laufe Rot an und in der linken Halshälfte habe ich ein seltsames "Ziehen". Teilweise bin ich dann nicht mehr ansprechbar und kann mich selbst kaum noch bewegen.

Nach ca 10 minuten geht es mir dann wieder besser, bin danach nur sehr wackelig auf den beinen, habe Herzrasen und mir ist leicht übel.

Also wie gesagt, en leichter Schwindel und Abwesenheit tritt den ganzen Tag auf, es wird nur ganz plötzlich manchmal unerträglich. Das passiert nicht nr in Stresssituationen sondern auch, wenn mal weniger zutun ist.

Ich habe Angst auf die Arbeit zu gehen, aber nicht wegen der Arbeit sondern, wegen diesen Schwindelanfällen.

Wenn ich mal 7-10 Tage am Stück gearbeitet habe treten die starken Symptome dann auch zu Hause auf. Beispiel Silvester: Mir ging es dermaßen scheisse, dass ich überlegt habe Silvester komplett im Bett zu verbringen anstatt mit menen Freunden was zu unternehmen.

Hinzu kommen noch ein lautes Pfeiffen in beiden Ohren und zusätzlich ein Brummen im linken Ohr.

Ich merke, dass mein Hausarzt denkt, es liegt an zuviel Stress auf der Arbeit. Ich denke dies aber eher nicht. Klar habe ich Stress, aber das hat jeder andere Mensch auch und in der Schule damals hatte ich VIEL mehr Stress und da hatte ich die Symptome noch nicht.

Ich war nun auch schon 2x bei einrenken. Es hat zwar ordentlich geknackt aber eigentlich nie eine Verbesserung gebracht.

Jetzt gerade merke ich auch wieder eine leichte Abwesenheit, kann mich kaum auf das tippen hier konzentrieren und habe diesen Tinnitus in beiden Ohren. Ich bin sehr vergesslich in letzter Zeit geworden und habe Probleme meinen Blick auf einen bestimmten und "kleinen Punkt" zu fixieren.

Ich neige dazu mich schnell in Sachen reinzusteigern, aber eine Einbildung ist das alles definitiv nicht. Bitte macht mir keine zu große Angst mit irgendwelchen schlimmen Diagnosen.

Nachher mus ich wieder zur Nachtschicht von 20uhr bis 6uhr und mir graut es schon jetzt davor (NICHT vor der Arbeit sondern vor den Symptomen)

Viele grüße

anonymx

Antworten
a`nony9mxx


Ich weiß leider nicht wie man einen Beitrag editiert, darum schreib ich jetzt eine Antwort.

Hatte noch ein paar Sachen vergessen:

Ich wiege 88kg und bin ca 1,93m groß.

Ich mache im Moment keinen Sport gegen die Skoliose.

Meine Arbeit sieht so aus: Ich gehe in zügigem Tempo die ganze Arbeitszeit durch die Gegend. Sitzen zwischendurch ist sehr sehr selten, meist gar nicht. Ich muss keine schweren Gegenstände tragen oder heben.

30minuten in der Arbeitszeit sind Pause.

Ich bin allerdings nicht sicher ob es überhaupt an der Arbeit liegt.

Wasser trinke ich eigentlich Auch genug, allein Gestern ca. 3,5 Liter in den 10h.

Letzte Woche war ich krankgeschrieben von meinem Hausarzt, es gab aber keine gravierende Verbesserung.

Die Symptome schreibe ich hier noch einmal sortiert auf:

Vor 5 Monaten keine Beschwerden

Vor 4 Monaten: Schwindel bis teilweise kurz vorm Umfallen, Atemnot, Herzrasen, kribbeln in Armen und Beinen

Bis vor ca. 2 Wochen: Schwindel, Abwesenheit, Tunnelblick, Vergesslichkeit, Plötzliche Schweißausbrüche, schnell aggressiv/launisch,

Heute: Schwindel, Alles blendet irgendwie (als hätte man in eine Lampe geguckt – nur das im kompletten Sichtfeld), Ich könnte ewig schlafen (locker 9-10h am Tag), Abwesenheit und langsam das Gefühl die Kontrolle zu verlieren

****

Bei mir wurde eine Schilddrüsenunterfunktion (keine entzündung) festgestellt, warte allerdings noch auf die zweiten Blutwerte.

Habe ehrlich gesagt ein bisschen Angst auf der Arbeit für kurze Zeit komplett wegzutreten.

Viele Grüße, ich hoffe ihr habt ein paar Ideen

anonymx

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