» »

Geringe Belastbarkeit und weitere Symptome

DIiFe9g8o9x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

über folgende Symptome klage ich nun bereits seit einem Jahr.

-geringe Belastbarkeit

-Krafttraining nicht mehr möglich

-Müdigkeit

-hohes Schlafbedürfnis (10-12 Stunden)

-Konzentrationsstörungen

-beeinträchtigte Merkfähigkeit

-hin und wieder Übelkeit

-fettiges Essen wird nicht mehr Vertragen

-Fructose-Intoleranz

-weißer Zungenbelag

-depressive Verstimmungen

-hin und wieder übel riechender dünner Stuhl

-innere Unruhe

Unter Stress werden die Symptome stärker. Ich halte mal fest was bereits untersucht wurde:

-Schilddrüse und ihre Hormone wurden vollständig untersucht von einem Radiologen und einem Endokrinologen

-Nebennieren und überhaupt alle Hormone wurden von einem Endokrinologen untersucht

-Magenspiegelung und Darmspiegelung wurden von einem Internisten untersucht, auch Blut und Stuhlproben hat er entnommen, keine Auffälligkeiten, außer einem leicht entzündeten Darm durch die Fructose-Intoleranz, was nach Meiden von Fructose schnell wieder verging.

-Der Internist hat eine Fructose-Intoleranz festgestellt, andere Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten wurden nicht festgestellt. Seit dem meide ich Fructose.

-TSH-Wert lag letzten November bei 5.8, ist mittlerweile wieder normal.

-Ansonsten sind die üblichen Blutwerte in Ordnung

-Diabetes habe ich wohl auch nicht, laut Bluttests

Der Hausarzt weiß nun nicht mehr weiter. Er hat nun einen Abstrich der Zunge gemacht, da ich wegen dem weißen Zungenbelag einen Verdacht auf Pilzbefall habe, genauer gesagt auf Candida. Das könnte alle Symptome erklären, auch die Fructose-Intoleranz. Er meinte aber, dass weißer Zungenbelag nicht auf zu viele negative Bakterien im Darm hinweisen, sondern auf Magenprobleme.

Außerdem hat er einen Bluttest auf Borreliose vorgenommen.

Außerdem habe ich noch die Vermutung, dass es sich vielleicht um eine Pollen-Allergie handeln könnte, da alle Symptome in etwa gleichzeitig vor genau einem Jahr einsetzten, als die Pollen wieder unterwegs waren. Nun habe ich das Gefühl, dass es wieder stärker wird. Wenn ich draußen bin, juckt auch die Haut, ist nur im Frühling und Sommer so.

Was könnte es noch sein? Um Einbildung oder psychische Störungen handelt es sich nicht, da bin ich mir sicher.

Gruß

Antworten
ndilcni1cx88


Um Einbildung oder psychische Störungen handelt es sich nicht, da bin ich mir sicher.

Du sagst doch selber, dass du "depressive Verstimmungen" hast. Fast alle Symptome die du nennst können durchaus in einer Depression vorkommen. Einige Menschen merken nicht einmal, dass sie in einer Depression sind und haben eher körperliche/psychosomatische Symptome. Warum willst du psychische Gründe denn ausschließen.

Die Sache mit der Fructose-Intoleranz ist das einzige, wo ich psychische Gründe ausschließen würde.

7k7ergrKeis


was macht den dein Blutdruck so?

DoiegIo^921


@ nicnic88:

Mir geht es psychisch ganz gut, die depressiven Verstimmungen scheinen grundlos aufzutreten, ich würde sie als Symptom bezeichnen, nicht als Ursache.

@ 77ergreis:

Mein Blutdruck war bisher immer in Ordnung, zumindest bei den Ärzten immer. Der Blutdruck wurde auch schon einmal über 24 Stunden kontrolliert, ist aber schon ein paar Jahre her, war aber in Ordnung.

A_ka3sJha76"7


Hi! Wie sieht denn deine Ernährung mittlerweile aus? Wenn du Fructose konsequent meidest, müsste sich eine Ernährung ja (wahrscheinlich) radikal geändert haben.

D&iego9x1


@ Akasha767:

Ja, selbstverständlich. Ich habe mir das Gemüse, die Salate usw rausgesucht um meinen Vitaminbedarf ganz gut zu decken, in denen kaum Fructose enthalten ist, was ich auch gut vertrage. Ansonsten muss ich auf vieles halt verzichten bzw auf Alternativen umsteigen, wie zum Beispiel Traubenzuckerbrot.

nhicnicz88


Mir geht es psychisch ganz gut, die depressiven Verstimmungen scheinen grundlos aufzutreten, ich würde sie als Symptom bezeichnen, nicht als Ursache.

Bei einer sogenannten larvierten/somatisierte Depression kann es wie gesagt durchaus sein, dass man von der depressiven psychischen Symptomatik nicht viel mitbekommt. Es muss bei einer Depression nichtmal zwingend immer eine direkte psychische Ursache geben. Auch organische Ursachen kommen infrage. Das Gehirn ist eine komplexe Maschine. Wenn diese Maschine aus dem Gleichgewicht gerät (Konzentrationen der Neurotransmitter stimmen nicht mehr) kann das viele Auswirkungen haben.

Ein zu geringer Serotoninspiegel kann beispielsweise mitverantwortlich für eine Depression sein. Dieser Neurotransmitter wirkt aber beispielweise auch auf den Magen-Darm-Trakt, der bei dir ja auch nicht ganz "rund" läuft. Besonders die Symptome Konzentrationsschwäche und Müdigkeit deuten schon auf eine depressive Problematik hin, auch wenn du das garnicht merkst.

Die Symptome können natürlich auch voneinander unabhängig sein. Erklärungsmöglichkeiten gibt es mit Sicherheit viele.

D]ie#go9%1


@ nicnic88:

Was würdest du denn vermuten? Wie würdest du nun vorgehen? Bevor ich psychische Störungen vermute, sollte man doch erst einmal alles andere ausschließen finde ich. Ist vielleicht physisch was mit dem Gehirn nicht in Ordnung? Kann man ja auch nicht ausschließen. Dem Hausarzt reicht es wohl langsam, habe ich so das Gefühl.

A^ka&sha 767


Ich hätte jetzt vermutet, dass sich die Verdauungsprobleme dadurch verbessert hätten. Auch die Nährstoffaufnahme wird durch die FI gestört. Von daher könnte sie schon zu einer Reihe von Symptomen beigetragen haben.

Ein Freund hat eine leicht FI und einige der von dir o.g. Symptome. Nachdem er einige Zeit eine konsequente fructosearme Diät durchgezogen hat und dann langsam wieder verschiede Lebensmittel probiert hat, geht es ihm deutlich besser. Ein gestörter Darm kann große Auswirkungen haben. Daher meine Frage.

npicniic88


@ Diego91:

Man kann nur mutmaßen. Wir wissen nicht welche Symptome zusammengehören. Die Magen-Darm-Problematik kann beispielsweise völlig unabhängig von den anderen Symptomen sein, muss aber nicht.

Die Müdigkeitssymptomatik kann auch theoretisch eine sogenannte Hypersomnie sein, die trotz guten Nachtschlaf mit einer erhöhten Müdigkeit am Tag einhergeht und deshalb auch zu Konzentrationsstörungen führen kann. Vielleicht ist dein Nachtschlaf auch nicht so gut und du bist deshalb Tagsüber so Müde. Das könnte in einen Schlaflabor getestet werden.

Dhiegxo91


Das Problem an der Sache ist ja, dass alle Symptome in etwa gleichzeitig fast genau vor einem Jahr aufgetreten sind.

N&al|a8x5


Wenn der TSH mal derart hoch war würde ich den nochmal prüfen lassen und zusätzlich fT3 und fT4. Auch bei normalem TSH kann es sich um eine Unterfunktion handeln.

D]ieogo9x1


@ Nala85:

Hat ein Endokrinologe bereits vor ca. 2 Wochen gemacht, alles in Ordnung mit dem TSH-Wert, fT3 sowie fT4.

N`ala=8T5


Wo genau lagen die Werte?

Wenn sie bereits im unteren Drittel des Normwerts lagen kann eine UF vorliegen.

Dkiegxo91


Weiß ich nicht genau, nur haben zwei verschiedene Endokrinologen nichts dazu gesagt, für die war alles in Ordnung.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diverse Erkrankungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH