» »

Komische Symptome/ seltsames Körpergefühl

1-9prOifncexzz89 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich wende mich einfach mal an dieses Forum, vielleicht kann mir hier ja jemand einen Tip geben in welche Richtung mein nächster Arztbesuch gehen sollte.

Ich bin w /24 und habe ein Problem mit Panikattacken . Zumindest vermute ich, dass es Panikattacken sind, (Termine zur Abklärung sind vereinbart) die Symptome sind bei mir folgende : Zu Beginn der Attacke habe ich ein Kribbeln in den Füßen, das sich von unten nach oben durch den ganzen Körper zieht, danach Hitzewallungen, ein Gefühl im Bauch, als hätte man etwas Wichtiges bis zuletzt aufgeschoben und einen Tag vorher fällt es einem wieder ein, es fährt einem dann so in den Bauch als erschreckt man heftig ein total ekliges Gefühl , mir wird von einer Minute auf die andere speiübel, ich muss immer tief einatmen und das klingt dann so, als wäre man genervt/ungeduldig, ich habe das Gefühl zu erbrechen und/oder jeden Moment umzukippen, besonders schlimm ist das in der Öffentlichkeit. -.-. Vorgestern hatte ich wieder so eine Art "Attacke" wie eben beschrieben, als wir bei meiner Mutter waren, wo ich mich normal sehr wohl fühle, die Attacke nur eben abgeschwächt (Gefühl etwas Wichtiges vergessen zu haben, Übelkeit, leichtes Kribbeln in den Füßen) aber mein Freund hat mich mit einem Gespräch abgelenkt und es ging mir dann besser, allerdings hatte ich heute nach dem Aufstehen Kopfschmerzen und hab sie im Moment wieder. Ich muss auch sagen, dass ich jetzt Angst vor schlimmeren Krankheiten hab, meine Mutter ist, medikamentös ideal eingestellte, Epileptikerin, vor Ausbruch der Krankheit hatte sie ein belastendes Erlebnis, die Epilepsie brach bei ihr plötzlich mit einem großen Krampfanfall aus, und ich habe jetzt gelesen, dass es auch psychogene Anfälle gibt, man malt sich einfach die schlimmsten Horror-Szenarien aus. Ich habe nun Gedanken vllt. auch Epilepsie zu haben. Die körperlich -auffälligen Attacken wie beschrieben hatte ich vorher noch nie, es ging mir immer gut, bis auf meine Stimmungsschwankungen, angefangen hat es Beginn diesen Jahres, als ich Elontril auf 300 mg aufdosieren sollte, ich bekam dann plötzlich die erste Attacke, und so heftig nie wieder, also habe ich es abgesetzt, weil ich vermute, es hat damit zu tun, allerdings besteht das Problem weiterhin, ich trau mich aber nicht Elontril jetzt wieder zu nehmen. Ich bin echt verzweifelt =( was das sein könnte... An die Schilddrüse hab ich schon gedacht und am 4.6. geh ich zur Sonografie...weil ich gelesen habe, dass die sich auch so auf den Körper auswirken kann, wenn damit was nicht stimmt. Kennt jemand die Symptome und kann mir paar Infos geben wie man das wieder loswerden kann? Das sind echt furchtbare Zustände...

Antworten
SfchlAigtzaugxe67


Man könnte auch mal Absästze machen, liest sich einfacher .....

Und es könnten sicherlich Symptome einer Angsterkrankung sein.

1)9princeszzx89


Danke für deine Antwort.

Hab ich dann auch gemerkt, wegen der Absätze, aber ich kann den Post irgendwie nicht bearbeiten, wenn jemand weiß wie das geht, kann mir gerne helfen :-).

Ich habe jetzt irgendwie auch so eine "Angst vor der Angst", am 19.06.2013 hab ich einen Termin bei einer Psychotherapeutin, aber ich weiß nicht ob die mir das alles glaubt, wenn ich sage, ich hatte das noch nie :( das kommt ja sicherlich nicht einfach so.

LG

SOchlpit_zaugne67


Warum sollte Dir eine Psychotherapeutin nicht glauben? Eine Krankheit hat immer irgendwann einen Anfang.

Wichtig: die Therapeutin sollte Dir "liegen". Du hast 5 STunden frei, Dich zu entscheiden, ob Du mit ihr "kannst".

Ein guter Therapeut hört erst einmal nur zu. Das ist seine Aufgabe. Um sich darauf aufbauend durch Fragen ein Bild zu machen.

1E9pribncez1z8x9


Weil mein derzeitiger Psychotherapeut genauso ein Typ ist, der kann sich nicht erklären, woher das auf einmal kommt, also werde ich in die Schublade "Simulanten" gesteckt, weswegen ich jetzt auch den Arzt wechseln werde.

Ich halte das einfach nicht mehr aus, als ich die erste Attacke hatte, ging es mir super an dem Tag, ich hab Hausarbeit gemacht, dabei Musik gehört und mich einfach wohlgefühlt, dann ging das los und hat mich komplett aus der Bahn geworfen.

Außer den Symptomen von seltenen Erkältungen, MDG usw. hatte ich noch nie derartige körperliche Beschwerden, es ging mir körperlich immer gut.

Die Therapeutin hatte ich selbst am Apparat und sie klang sehr nett, ich werde dem Ganzen offen gegenübertreten und mich auf alles einlassen, solange es kein sinnloses Zudröhnen mit Medikamenten ist. Davon kann ich nämlich ein Lied singen, von "Benzos" und dem ganzen Mist.

LG

SlchlitGzzaugje6x7


Psychotherapeuten verschreiben nix, dürfen sie gar nicht.

PhiMal0x509


Ich leide auch seit einem Jahr an Panikattacken und dadurch auch an Erwartungsangst. Der Angst vor der Angst. Das schlimme daran eben.

Normal setzt es bei mir mit Schwindel ein.

Aber am Donnerstag hatte ich es erstmalig auch, daß ein Kribbeln in den Beinen von unten los ging.

Warum soll dir der Therapeut nicht glauben? Immer schön offen und ehrlich sein....

1/9princezxz89


Psychologen dürfen keine Medikamente verschreiben, aber meiner ist FA f. Psychotherapie ;-).

Ich bin immer offen und ehrlich, weil ich daran mitwirken will, dass mir geholfen wird.

Grad bin ich wieder wach, weil ich die Augen nicht schließen kann, ohne, dass es mir wieder so in den Bauch fährt -.-.

Es ist zum Mäuse melken.

PiMa0509, wie verhältst du dich, wenn dich z.B. PA in der Öffentlichkeit überfallen? Und allgemein so, wenn dich eine ereilt?

Ich hab auch furchtbare Angst vor der Angst :-( man achtet richtig auf den Körper und wartet auf irgendein Zipperlein.

P"iMaL050x9


Ja, dieses Warten kenne ich.

Wie ich mich verhalte? Das ist unterschiedlich. Es gab schon Situationen, wo ich geflüchtet bin. Wenn es mich zum Beispiel im Supermarkt erwischt hat, dann bin ich raus ins Auto geflüchtet, bis es vorbei war. Oder wenn es die Situation her gab, dann bin ich auch schon ganz heim geflüchtet.

Oft geht davonlaufen aber auch nicht. Wenn ich dann merke, daß es los geht und ich es so nicht unterdrücken kann, dann gehe ich auf die Toilette, atme in den Bauch und sage mir, daß mir nichts passieren wird. So habe ich es schon oft geschafft. Mein Gegenüber merkt meist Garnichts davon.

Zqwawck4k4


Elontril war wahrscheinlich nicht das richtige Mittel für Dich: Soweit ich sehe, hat es keine Zulassung gegen Angststörungen. Wie Du aber im BPZ selbst nachlesen kannst, sind sehr häufige NW u.a. Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen; häufige NW Schwindel ... Angst ... Bauchschmerzen usw.

1F9prince.zz89


@ Zwack44

Meinste weil ich das abgesetzt hab kommen NW, oder?

Ich hatte während der Einnahme keinerlei Nebenwirkungen -.- irgendwann wurde es aber aufdosiert, das war Ende Januar und im März hatte ich die erste PA, weswegen ich das einfach abgesetzt hab, mein Psychiater weiß das auch, glaubt aber nicht, dass die PA vom Elontril kommen.

Wovon sonst? Wenn ich das vorher noch nie hatte und sich nicht wirklich was an meiner Lebensweise geändert hat.

Das Elontril bekam ich wegen meiner depressiven Stimmungslage.

@ PiMa

So mach ich das auch, wenn ich unterwegs bin setz ich mich hin und atme tief ein und aus und sage mir, dass es echt peinlich wäre jetzt umzukippen oder zu kot*en, das hilft meistens, dann muss ich aber schnellstens heim, mich hinlegen.

Vor kurzem hat es mich auch im Supermarkt erwischt, als ich mit meinem Freund dort war, und ich bin einfach rausgerannt zum Auto.

Leider merken meine Leute trotzdem etwas -.- weil man das hört, fragen dann was los ist...ob ich ungeduldig bin...aber ich sage nicht, dass mir gerade furchtbar schlecht ist, weil ich Angst hab und nicht weiß wieso, das würden sie nicht verstehen.

LG

S*unflo2werx_73


1. Doch, Panikattacken kommen irgendwann "einfach so".

2. Wenn ein Psychotherapeut Dir nicht glaubt, hat er seinen Beruf verfehlt.

3. Das klingt nach klassischer Panikstörung. Nicht nur die Symptome, sondern auch Dein Umgang damit. Dir zu sagen, dass umkippen und kotzen peinlich wäre, wird die Angstsymptomatik steigern, ebenso das Flüchten nach Hause. Egal WO Du bist, es ändert nichts an dem, was passiert. Wenn Dir körperlich übel wäre, kotzt Du, egal wo Du bist. Wenn die Übelkeit schlagartig nachlässt, kaum dass Du zu Hause bist, ist es Panik. und somit kein Grund, nach Hause zu flüchten. Du riskierst damit, dass Du recht bald gar nicht mehr raus kannst.

4. Wenn die Psychotherapeutin studierte Psychologin ist, darf sie Dir keinerlei Medikamente verschreiben. Ich hoffe, sie ist von der Fachrichtung her eine Verhaltenstherapeutin und zeigt dir erstmal, wie Du mit den Attacken umgehen kannst...

5. Im Rahmen der Beantragung der Kostenübernahme für eine Psychotherapie muss eh ein ärztliches Gutachten eingeholt werden. Ich würde dir raten, schon mal einen Termin beim Neurologen zu machen. Da Deine Mutter Epilepsie hat, wäre es zumindest ratsam, Dich mal neurologisch zu untersuchen. Bevor man ein körperliches Symptom als Panik abtut. Auch wenn es verdächtig nach Panikstörung aussieht.

6. Lesetipp: [[http://www.hogrefe.de/programm/ratgeber-zur-reihe-fortschritte-der-psychotherapie.html]]

S!unflbow)erx_73


Mist, falscher Link. Meinte konkret das hier: [[http://www.hogrefe.de/programm/ratgeber-panikstorung-und-agoraphobie.html]]

1X9pr(ince=zz8x9


Sunflower_73,

danke für deine Antwort,

mein jetziger Psychiater ist Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie und die Ärztin zu der ich im Juni gehe, ist auch Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.

Habe am 4.6. einen Termin zur Schilddrüsen-Sonografie, da ich gelesen hab, dass die viel im Körper bewirkt, wenn da eine Fehlfunktion herrscht auch psychische Sachen. Wenn da nichts gefunden wird, mach ich einen neuen Termin beim Neurologen, ich hab Angst vor Epilepsie =( habe schon einige Anfälle meiner Mutter miterlebt, man kann währenddessen gar nichts machen.

Obwohl ich schon EEGs hinter mir habe, bei einer Neurologin, bei der ich mich vorstellen musste, wegen eines Gutachtens für den Rententräger, das war aber wohl unauffällig, wäre da Epilepsie, hätte sie das sicher gesehen.

Übelkeit usw. hält auch zu Hause dann noch an, erst wenn ich geschlafen hab und wieder wach bin, gehts mir dann wie vor der PA.

LG

PQiMal05x09


Also ich kann aber auch nicht behaupten, daß die Übelkeit sofort vorbei ist, wenn ich daheim bzw. in meinem sicheren Bereich bin. Meist hält sie noch eine ganze Weile an.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diverse Erkrankungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH