» »

Haarausfall nach CT mit Kontrastmittel

N|iK77x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich dringend nach Informationen suche, die ich bei der üblichen Google-Suche nicht finden konnte. Ich war mir nicht sicher in welches Forum der Beitrag passen würde und hoffe, dass ich dann hier richtig bin.

Es geht um meine Frau, die momentan ziemlich mit den Nerven am Ende ist, weil Ihr seit etwa einer Woche überdurschnittlich viele Haare ausfallen. Beim morgendlichen Haarekämmen hat sie stets ganze Büschel in der Bürste hängen.

Vor zwei Wochen wurde von Ihrer Ärztin eine Computertomographie mit Kontrastmittel angeordnet, da meine Frau unter Fieber mit ungeklärter Ursache litt und eine Untersuchung eine leichte Vergrößerung der Leber feststellte. Die CT-Untersuchung brachte zwar (glücklicherweise) kein Ergebnis und es wurde Pfeifrisches Drüsenfieber diagnostziert, als mögliche Folge der Untersuchung jedoch fallen ihr nun die Haare aus.

Die CT lief auch nicht ganz ohne Komplikationen ab. Ihr wurde nach der oralen Verabreichnung des Kontrastmittel noch eine Infusion gelegt, die beim ersten Versuch allerdings wohl nicht die Vene traf sondern mitten ins Muskelgewebe leitete. Als das bemerkt wurde, wurde noch einmal eine zweite Infusiuon am anderen Arm durchgeführt und dann die CT gemacht.

Zwei Apotheker sagten ihr bereits, dass so etwas nach Gabe von Kontrastmittel passieren könne und das ihr möglicherweise nun alle Haare ausfallen würden, man aber nichts dagegen tun könne.

Verständlicherweise ist mein Frau ziemlich geschockt und aufgewühlt. (sie hat sehr lange Haare) Sie wird nächste Woche nochmal zu Ihrer Ärztin gehen, hauptsächlich allerdings weil sie sauer ist, dass sie über die Risiken einer CT nicht aufgeklärt wurde und die CT im Nachhinein betrachtet auch ziemlich überflüssig war.

Hat irgendjemand Erfahrung mit diesem Thema und kann mir irgendwelche Informationen dazu geben? Ich wäre sehr dankbar.

Gruß, NiK

Antworten
NsiK7C77


Nachdem ich noch ein bischen gegoogelt habe, denke ich, dass es eher eine MRT als CT war. Mir war der Unterschied nicht so klar. Ich muß meine Frau nochmal fragen, wenn ich sie heute abend sehe...

Lgol@a20x10


Ich weiß nur, dass einige Kontrastmittel, die im MRT verwendet werden alles andere als gesund und unbedenklich sind. Ob sie Haarausfall auslösen können weiß ich nicht.

ZIRub


Sie wird nächste Woche nochmal zu Ihrer Ärztin gehen, hauptsächlich allerdings weil sie sauer ist, dass sie über die Risiken einer CT nicht aufgeklärt wurde und die CT im Nachhinein betrachtet auch ziemlich überflüssig war.

Oh deine Frau hat garantiert einen Bogen unterschrieben auf dem Fein säuberlich alle möglichen Komplikationen aufgeführt sind. Wahrscheinlich hat sie das Lesen und verstehen der möglichen Komplikationen auf dem Allgemeinen Fragebogen zur Person mit bestätigt.

(Gerade wenn Kontrastmittel verwendet wird da garantiert drauf geachtet worden sein das es irgend wo so eine Unterschrift gibt.)

Und überflüssig? Es ist nun mal so das man Radiologische Untersuchungen dann macht wenn man sich vorher nicht sicher ist was Sache ist und eben weitere Infos braucht...

EAhemaliger* Nutzer (#3V25731)


CT im Nachhinein betrachtet auch ziemlich überflüssig war

Taj im Nachhinein sagt sich das immer leicht das was überflüssig war, nur da keiner eine Kristallkugel hat, weiß man das halt vorher nicht. Und er Arzt wird es ja nicht aus Spaß an der Freude angeordnet haben ...

Im übrigen stimme ich dem zu, das sie die Nebenwirkungen unterschrieben haben muss, denn man wird fein säuberlich aufgeklärt über alle Nebenwirkungen die auftreten könnten.

Selbst wenn es vom Kontrastmittel kommt, so wird das auch wieder vergehen .... es gibt schlimmeres finde ich. Und man sollte nicht vergessen das es zur Abklärung einer Krankheit und der Wiederherstellung der Gesundheit dient.

Medikamente haben ja auch Nebenwirkungen, die billigend in Kauf genommen werden (z.B. Antibiotika)

NciK{7x77


Es ist nun mal so das man Radiologische Untersuchungen dann macht wenn man sich vorher nicht sicher ist was Sache ist und eben weitere Infos braucht...

Du hast sicher recht, dennoch ist die Anordnung einer solchen Untersuchung ein drastischer Schritt. Da bereits ein Verdacht auf Eppstein-Barr bestand, hätte es auch erstmal eine Blutuntersuchung getan. Aber hinterher ist man ja immer schlauer... :-(

EShemaligecr NuHtzer (#x325731)


dennoch ist die Anordnung einer solchen Untersuchung ein drastischer Schritt

Wobei man aber auch sagen muss, der Patient darf auch nein sagen und die Untersuchung ablehnen. Deine Frau wird ja keiner gezwungen haben nehme ich an ...

Nmi;K77x7


... es gibt schlimmeres finde ich.

ok, erklär das mal einer Frau, der die Haare ausfallen. Sie hat im Moment Angst, dass ihr die Haare ganz ausfallen. Und diese Angst ist nicht ganz unberechtigt, bei der Menge von Haaren, die ihr im Moment vom Kopf fallen. Wenn es so weiter geht, hat sie in ein paar Wochen eine Glatze.

Natürlich ist das nicht lebensbedrohlich, aber es ist auch mehr als nur ärgerlich.

Wir hoffen jetzt natürlich, dass es soweit nicht kommt und ich versuche halt, Informationen zu sammeln. Ob Ärger jetzt begründet oder unbegründet ist oder die Untersuchung notwendig oder unnötig war, ist dabei völlig irrelevant, da man Geschehenes jetzt eh nicht mehr ändern kann...

N4iK:7x77


Deine Frau wird ja keiner gezwungen haben nehme ich an ...

Ist korrekt.

Es soll jetzt hier aber wie gesagt nicht um das mögliche Fehlverhalten der Ärtzte sondern um die Nebenwirkungen der Untersuchung gehen.

EAhemaligoer Nutgzer (O#325x731)


Sagt ja auch keiner, aber wie schon gesagt wurde, deine Frau hat eine ganze Latte an Nebenwirkungen mit ihrer Unterschrift abgesegnet und da ist es möglich das das auch genannt war, da musst du sie fragen was sie da alle unterschrieben hat ;-)

Aber wie gesagt, selbst wenn, das wird dann auch wieder vergehen ;-)

N7iK7x77


Danke. Hoffentlich vergeht das schnell! Sie ist echt fertig mit Nerven und hat Angst ihre Haare ganz zu verlieren.

Ich habe selbst lange Haare und hab ihr schon gesagt, dass ich im Falle des Falles meine auch abschneide, um das Leid zu teilen. o:)

Ich hab also auch Angst...

L2ola02010


Schau mal, es wäre aber noch viel ärgerlicher gewesen, wenn deine Frau schwer erkrankt gewesen wäre und sie das MRT eben nicht bekommen hätte....klar, ist das jetzt schade um die Haare-aber gewisse Untersuchungen bergen ein gewisses Riskio. Mir wäre das im Zweifelsfall die Untersuchung wichtiger wie meine Haare. Wobei doch gar nicht gesagt ist, dass der Haarausfall von dem Kontrastmittel kommt-möglicherweise hat es mit einer noch nicht entdeckten Erkrankung deiner Frau zu tun. Man weiß es nicht. Es gibt Zufälle, die gibt es nicht.

ShchneHehexe


@ Lola2010

Ich weiß nur, dass einige Kontrastmittel, die im MRT verwendet werden alles andere als gesund und unbedenktlich sind.

:)z Bei meinen letzten MRT's musst ich immer aktuelle Nierenwerte vorlegen. Die Radiologen in unserer Stadt wollen generell ein aktuelles Kreatinin bei einem MRT und bei einem CT muss man sogar Kreatinin und TSH mitbringen.

Ethemabliger Nu7tzer (N#39x3910)


und bei einem CT muss man sogar Kreatinin und TSH mitbringen.

wow, das finde ich jetzt aber echt mal umsichtig. Denn die Röntgenkontrastmittel, die ja für das CT verwendet werden, sind ja jodhaltig.

E0hemalige]r Nudtzer r(#32B573x1)


Das ist in den meisten Kliniken aber keine Besonderheit, wird bei uns in der Region auch gefordert ...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diverse Erkrankungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH