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Kraftlosigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen: Was könnte das sein?

Rmaja:ni


Hmm, aber nach 1,5 Jahren mit solch starken Beschwerden sollte doch nen Arzt mal auf die Idee gekommenn sein, dass eventuell doch ernst zu nehmen dann. ":/ Die scheinen das ja auch nicht in Betracht zu ziehen.

l-e sang( rxeal


Man muss als Patient leider immer öfter selbst sagen, was man will.

Roaijaxni


Ja leider, nur viele reagieren da auch ziehmlich angefressen drauf. Wenn ich bedenke wie vielen Ärzten ich gesagt hab, dass ich auf Rheuma untersucht werden will. :(v Nur um dann 6 Jahre später schlussendlich die bestätigung zu bekommen und feststellen zu müssen, dass das ein oder andere schon nicht mehr so toll ausschaut.

BB-flaxt


Hey Rajani,

ist doch super, dass du dich schon um die ganzen Arzttermine gekümmert hast. Ich hoffe, dass im Schlaflabor etwas wegweisendes herauskommt.

Und wie war es beim neuen Rheumatologen? Das Schmerzproblem muss man unbedingt in den Griff bekommen, zumal viele andere Dinge ja davon beeinflusst werden (Bewegung, Schlafen, Stimmung)...

Und hast du ihn mal zur Krankengymnastik gefragt?

Liebe Grüße *:)

Rrajuani


Huhu B-flat!

Der "Rheumatologe" war ein absoluter Reinfall. Die Zeit hätte man mit sinnvolleren Dingen wie Nasebohren oder Däumchendrehen verbringen können. >:(

Das war ja eine Art gemischte Praxis: Orthopädischer Schwerpunkt mit Rheumatologie. Hatte am telefon extra gefragt ob ich denn bei denen überhaupt richtig bin. Wurde bestätigt – ich mich gefreut wie Bolle, dass ich so schnell nen Termin bekomm.

Zumal sich auch noch das ein oder andere bislang unbehandelte Problem eingeschlichen hatte, hab ich gedacht, Orthopädie und Rheumatologie in einem ist nicht verkehrt. Falsch gedacht!

Ich komm also dort an, soweit so gut. Da fällt mein Blick auf einen Aufsteller der an der Anmeldung steht. Darauf stand Sinngemäß: Wir haben kein Geld um dir mehr als einmal im Quartal Krankengymnastik o.ä. zu verordnen und in diesem Quartal sowieso nicht mehr. (Gut Quartal war ja fast zueende, aber komisch wars schon)

Nach kurzer Wartezeit werd ich dann also aufgerufen und komm in ein kleines Zimmerchen. Dort nen riesen Plakat an der Wand und diverse Broschüren zur Auslage. Kind hat ja Zeit und muss eh warten, lees doch mal was da drauf steht.

"Krankenkassen und Staat beschneiden immer weiter das Gesundheitssystem" – gut kennen wir ja, da gabs ja vor einiger Zeit schonmal so einen Aufschrei.

Dann steht da aber allen ernstes drunter in diversen Boxen: Wenn du ne gescheite Diagnose willst musst du 40 Euro Zahlen. Wenn du nicht wie Schlachtvieh durch die Praxis getrieben werden willst, sondern ein Wort mehr zu wechseln hast mit dem Arzt, musst du 40 Euro zahlen. Alle anderen müssen damit rechnen keine oder nur unzuverlässige Diagnosen zu bekommen.

Da hab ich mich gefragt, ob die noch alle Tassen im Schrank haben bin aber ruhig geblieben und dachte, naja erstmal sehen was passiert.

Nun kommt also der Arzt rein und fängt an irgendein Zeugs zu erzählen wo man schon ahnen konnte, dass das nicht gut gehen wird. Sachen wie: Ja sie sind HlaB 27 positiv – das allein macht ja noch nicht krank. (Hatte ich nicht vor 5 Minuten meine ganzen Diagnosen und Unterlagen an der Anmeldung abgeben müssen?)

Arzt guckt auf die CD mit den MRT Bilder: Dafür habe ich keine Zeit und ist auch nicht meine Aufgabe!

Ich mein nur kein Problem, in den Unterlagen ist auch der schriftliche Befund und guck die Unterlagen schnell durch. Hmm,... war nicht dabei – ich greif also zu meiner Tasche und sag: Kein Problem hab ich wohl nur übersehen.

O-Ton vom Arzt zu Assistentin: Die Patienten kramt erst noch in der Tasche nach Unterlagen, dafür habe ich jetzt keine Zeit. Arzt und Assistentin weg und ich steh da mit dem Befund in der Hand. 20 Minuten Wartezeit, weil Arzt hat ja gesagt er kommt gleich nochmal rein. Ich lees mir also in der Zwischenzeit die kleine Broschüre durch:

Da steht schwarz auf weis: Der Arzt bekommt pro Patient und Quartal 21 Euro von den Krankenkassen. Und davon müssten ja alle Untersuchungen und alles bezahlt werden. Darum bitte man um Nachsicht, dass auch wirklich nur das allernötigste gemacht werden könne.

Naja, nach 20 Minuten ca. kommt also der Arzt wieder, macht eine sehr schnelle Untersuchung ohne mich zu Wort kommen zu lassen, betont mehrfach, dass er sich ja nur mit Sehnen, Gelenken, Muskeln und so weiter beschäftige und von Fibromyalgie keine Ahnung hat. Außerdem wäre ich ja erst 30 und da kann man ja nicht so krank sein. Und der Befund, ja das ist ja auch praktisch nichts. Nur das nichts teilweise echt höllisch weh tut!

Dann betonte er auch noch, dass er mir empfehlen würde dies und das, aber natürlich nur für mich und mein Wohlbefinden und nicht fürs Arbeitsamt. (Tschuldigung aber ich habe teils starke Schmerzen und sitzt hier nicht, weil ich kein Bock hab arbeiten zugehn!) Weil er meint ja, das geht nicht, dass man in meinem Alter so wenig leistungsfähig ist.

Tja, hätte ich vielleicht auch mal was sagen dürfen, wüsste er, das Rheuma nicht mein einziges Problem ist. Aber ist ja egal, kann ich eben weiterhin keine Türen mit der linken Hand auf machen, Zeitschriften mit links umblättern oder mich mit links zudecken, oder mal schmerzfrei anziehen. Weil mit 30 ist man nicht krank und da kann man auch keine Probleme haben.

Zu guter letzt stürmte er aus dem Zimmer und die Assistentin erklärte mir dann noch was wegen Physio bzw. Übungen an Geräten und da wär ja so ein tolles Zentrum, ich möge doch bitte mal den Hausarzt fragen, ob er mir das nicht aufschreiben kann.

Einmal und nie wieder sag ich nur! :(v >:(

Rgaja6ni


Also nicht falsch verstehen, ich möchte natürlich gerne Physio machen nur muss das unter den richtigen Vorraussetzungen passieren. Rückenmuskulatur stärken ist nicht ein und das selbe wenn gesund ist oder eben krank. Und da ich schon Verschleiß an der Wirbelsäule habe, aufgrund von Schonhaltung durch das Rheuma, muss ich es ja nicht schlimmer machen als es schon ist.

Ergo ist es schon sinnvoll in meinen Augen, wenn auch bei der Physio dann alles an Krankheiten betrachtet wird und man nicht einfach in ne Mukkibude gesteckt wird.

RwajRani


So Diabetes wurde nun unterdessen ausgeschlossen, wenn auch ein erhöhter Nüchternblutzucker von 109 besteht (Grauzone)

Die leichte Insulinresistenz ist nach wie vor vorhanden, hat sich aber offensichtlich nicht verändert, Also ist nicht schlimmer oder besser geworden. Metformin darf und will mir die Diabetologin demnach auch nicht mehr verschreiben. Jetzt hoffe ich nur, dass ich nicht noch mehr zunehmen. Seit Absetzten der Metformin sind schon wieder 3kg dazugekommen innerhalb von ca. 3 bis 4 Wochen.

R8aj~ani


Mir ist aufgefallen, dass mein erhöhter Ruhepuls von 100 sich offensichtlich unter der Einnahme von L-Thyroxin verbessert hat.

Was die Müdigkeit angeht. Hmm, ja, da ich die letzte Zeit nicht wirklich viel gemacht habe in jeglicher Hinsicht hat sich das wohl nicht so bemerkbar gemacht. Letzte Woche hatte ich wieder einen Anfall mit Schwindel, Schwäche und extremer Müdigkeit. Nach wie vor fühle ich mich alles andere als ausgeschlafen wenn ich wach werde morgends.

Nach einen Spaziergang durch den örtlichen botanischen Garten fühlte ich mich als hätte ich 10 Stunden durchgearbeitet. War total erschöpft und Müde und bin natürlich auch mal wieder in der Badewanne eingeschlafen.

Termin beim Neurologen habe ich dann am 17.10. Ich hoffe wir kommen sort ein wenig weiter.

Mein neuer Frauenarzt meinte, es gäbe eventuell einen Zusammenhang zwischen der Pille und dieser extremen Müdigkeit. Könnte die ja für 2 Monate testhalber absetzten und schauen wies wird. Da ich aber nicht zuviel gleichzeitig ändern will, da ich ja auch dir Ursache kennen möchte, werde ich das noch um einen Monat verschieben und auf jeden Fall den Termin beim Neurologen abwarten.

lte san9g ~reaFl


2 Monate wird kaum reichen. Besser wären 6-12 Monate, um das sicher auszuschließen.

R?aPjani


2 Monate erschien mir auch etwas kurz, da man ja auch mindestens 6 Monate warten muss nach letzter Pilleneinnahme bis man einen Hormonstatus machen kann. Allerdings grauts mir fürchterlich davor die Pille nochmal so lange abzusetzen, das letzte mal hat nur Probleme mit sich gebracht. :-/

RDajanxi


Grade eben hab ich wieder so nen extremen Anfall:

ich friere total, habe aber kein Fieber

zittriges Gefühl am ganzen Körper

Schindel

das Gefühl gleich Ohnmächtig zu werden

extrem Müde

Den ganzen Tag schon Kopfschmerzen und Nackenschmerzen

Kurz gesagt, mir ghets grad hundeelend.... ich will, dass das endlich aufhört.

Rxajanxi


So, ich hab jetzt für den 5.11 einen Termin um mir ein Gerät im Schlaflabor abzuholen, welches wohl zu Hause schonmal die ersten Anzeichen wegen Schlafapnoe überprüft. Bin ja mal gespannt was dabei rum kommt. Der Neurologe meinte, es hört sich auf jeden Fall ganz stark nach Schlafapnoe an.

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