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Mama totkrank seit 3 Wochen auf Intensiv

bZittefumhilefe87 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

jedem der meinen Beitrag hier durchliest danke ich vom Herzen und für Beiträge (aber bitte nur wenn es konstruktiv/fundiert ist, ich brauche !!! keine !!! Unterstützung, ich möchte nur, dass meine Mutter gesund wird)

Ich versuche es kurz zusammenzufassen:

Meine Mutter (50) hat eine Fettleber (seit ungefähr 1 Jahr), hoher Alkoholabusus (vor allen dingen die letzten 5-10 Jahre, davor "nur" 1 Flasche Wein Abends) und hatte letztes Jahr schon einige Infekte und war auch im Krankenhaus, weil sie eine Gallenentzündung hatte. Sie war von 29.7.-10.8.2013 im Krankenhaus, 2 Tage Intensiv, Rest Normalstation, Grund: Sie war total entkräftet, abgemagert, gelb, geistig verwirrt, konnte kaum mehr essen. Ikterus, hohe Infektionswerte, Verdacht auf Lungenentzündung (kurz vor der Entlassung am 10.8.) aber nicht abgeklärt obwohl der Arzt es angeordnet hatte. Leukozyten >30 (normalwert 4,8-9,8) alles Entzündungsparameter und sie wurde entlassen am 7.8.2013.

Sie war zuhause, wurde immer schwächer, mein Vater hat alles versucht, am 16.8. fiel sie ins Koma mit Schaum vorm Mund -> Notarzt -> "sollen wir sie überhaupt mitnehmen, sie hat nicht mehr lange zu leben" NOTARZT -> Mein Vater hat gesagt sie soll sofort ins Krankenhaus gebracht werden – das selbe indem sie vorher war – sie liegt nun seit 3 Wochen dort, 8 Tage künstliches Koma + Beatmung (mittlerweile Tracheotomie d.h. über Luftröhrenschnitt), Entzündungswerte hoch, Ammoniakwert am Anfang sehr hoch (die ersten 2 Tage hieß es HEPATISCHE ENZEPHALOPATHIE, d.h. alles die Leber, keine Rede von der Infektion, sie wurde entlassen trotz hoher Werte und wurde zuhause ohne NaCl und Konsorten immer schwächer, FEHLER VOM KRANKENHAUS! naja so ist es ...)

Immer wieder Fieber, seit dem 28.8. war sie das 1. Mal wach, sie hat Krämpfe, kann nicht reden, motorische Schwierigkeiten, wie jemand nach'm Schlaganfall, das ist schlimm genug (für mich als Angehörigen) aber sie ist eben körperlich auf folgendem (stillstehenden) Niveau: ab und zu Fieber, immer wieder was neues (Pilz im Urin, Lungenentzündung, Antiobiotika 3-fach... hilft aber jetzt irgendwie nicht) Leukozyten runter auf 20, nachdem sie anfangs sogar bis 50-60 waren und nun wieder >36.... man redet seit 1 Woche von Verlegung in ein Hepazentrum, auch wegen Rehabilitation, die Rede ist von Lebertransplantation, aber was ist mit dem Infekt ??? Ist es so schwer das herauszufinden ???

Sie wird beatmet, kriegt Medikamente, Albumin, Kreislauf soweit stabil, nun kam der Verdacht auf Endokarditis, d.h. Herz (was sehr stark ist) hat es auch abgekriegt... irgendwann sind die Reserven aufgebraucht. Haben die Ärzte überhaupt einen Plan ? Daran zweifle ich... und die Pfleger tun ihre Arbeit, mal mehr mal weniger, 1-2 Stunden Schaum vorm Mund/ o2-Sättigung niedrig dann wird erst eingegriffen... nun auch Keime im Bauchraum. Sie ist schwach, 3 Wochen Intensivstation mit vielerlei Medikationsgabe und Beatmung + Sedierung (mittlerweile Dormicum gegen die Krämpfe)... sie atmet manchmal auch sehr schnell, was da am Kopf ist (motorisch, kognitiv gesehen) wer weiß das. Wer weiß was reversibel ist, aber Fakt ist: Sie muss erstmal den Infekt loswerden, die beschädigte Leber tut das übrige -> Ammoniak geht direkt ins Gehirn und das führt klar zu Verwirrtheit und motorischen/neurologischen Störungen.

Sorry für diese abgehackten Sätze bin gerade auch was durch den Wind, weil das soviele Informationen sind und ich nur wenig wiedergeben konnte. Fakt ist (um das nochmal zusammenzufassen): Meine Mutter ist weiter auf Beatmung (wenn auch niedrig) aber hatte auch öfters mal niedrige Sättigungswerte, sie fiebert (alle 2-3 Tage 39-40°) was immer häufiger wird, einerseits gut (Infekt wird BEKÄMPFT) die Pfleger/Ärzte wollen sofort kühlen, warten ab, Urinkultur/Blutkultur... morgen Antibiose AUSLASSEN um zu schauen was helfen könnte, Keime, Infektion, Pilz... wie lange läuft das noch weiter? Was machen die Ärzte da ??? ? Abwarten... "Wir tun alles, haben sie nicht aufgegeben, aber irgendwann sind die letzten Reserven aufgebraucht"... ja super, das ist mir klar du **** :°(

Ich möchte dass die Tage sich etwas ÄNDERT... wenn sich NICHTS ÄNDERT, möchte ich, dass ein Konziliarsarzt hinzugezogen wird (ist das sinnvoll? Kann ich darauf POCHEN/ es forcieren ??? ?), Zweitmeinung, VERLEGUNG auf eine Intensiv eines anderen Krankenhauses indem man Ahnung hat und NACHHALTIG was erreichen kann... so geht es doch nicht weiter. Meine Mutter kämpft seit 3 Wochen und man kann nicht mit ihr reden, sie reagiert teilweise, wenn sie mal nicht "abgeschossen" ist (Dormicum), damit sie nicht leidet, weil sie krampft.

Kann jemand was dazu sagen was ICH tun kann? Was habe ich für Möglichkeiten, ich kann momentan neben hoffen nur den Ärzten versuchen vorsichtig Druck zu machen und die Pfleger zu danken, dass sie sich soviel Mühe geben.

DANKE FÜR JEDEN HILFREICHEN KOMMENTAR

Antworten
SNchYloitz&auge6x7


Hier ist der Körper so geswchwächt, so krank, Leben ist nur noch durch großen Aufwand möglich, die Mutter Alkoholikerin, würde sie bei klarem Kopf ein anderes Leben führen wollen, ohne Alkohol, würde sie Hilfe wirklich haben wollen, würde sie zu den anonymen Alkoholikern gehen wollen, würde sie einsichtig sein, würde sie leben wollen?

Was treibt Dich an, so aktiv zu sein, warst Du das vor der Krankheit der Mutter auch schon, hat sie Deine Hilfsangebote angenommen, ward ihr ein Team und habt an der Alkoholsucht gearbeitet?

Das sind die Fragen, die ich mir stelle. Wäre es nicht besser dem Leben zu vertrauen, wozu unter Umständen auch der Tod gehört?

b-itteKumhiXlfex87


Ich habe kein gutes Verhältnis zu meiner Mutter (auch wegen des Alkohols etc.) Leider sind meine beiden Eltern Alkoholiker, mein Vater ist trocken (momentan) meiner Mutter fehlte die Einsicht, wie soll man ihr da helfen? Dabei wäre eine Gesundung und ein neues Leben von ganz unten eine Chance oder ? Wir waren kein Team, ich habe schon oft darüber gesprochen, leider ist sie seitdem sie ihre Arbeit verloren hat (Unternehmen insolvent) nachdem sie lange da war so gegen Sommer 2006 brach die letzte Krücke weg und sie fing nach und nach an immer mehr zu trinken, kein Lebenssinn mehr....

Ich bin 26, meine Mutter wurde jetzt auf der Intensivstation 50... ist das ein Alter ??? ? Verdammt noch mal ... dem Leben vertrauen.... dazu gehört auch der Tod klar, aber so doch nicht....

b(inkyIbrain68x9


Vielleicht hilft eine Leberdialyse wenn sie ja eh schon Leberversagen hat?

Z|ya/nkali


Hier ist der Körper so geswchwächt, so krank, Leben ist nur noch durch großen Aufwand möglich, die Mutter Alkoholikerin, würde sie bei klarem Kopf ein anderes Leben führen wollen, ohne Alkohol, würde sie Hilfe wirklich haben wollen, würde sie zu den anonymen Alkoholikern gehen wollen, würde sie einsichtig sein, würde sie leben wollen?

Was treibt Dich an, so aktiv zu sein, warst Du das vor der Krankheit der Mutter auch schon, hat sie Deine Hilfsangebote angenommen, ward ihr ein Team und habt an der Alkoholsucht gearbeitet?

Das sind die Fragen, die ich mir stelle. Wäre es nicht besser dem Leben zu vertrauen, wozu unter Umständen auch der Tod gehört?

Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber ich finde Deine Fragen [...]! Ich glaube jeder Alkoholiker will ohne Alkohol leben, doch das "können" ist eine andere Sache. Außerdem ist die Mutter ja jetzt auf Zwangsentzug. Warum sollte sie sterben wollen, nicht jeder Alkoholiker ist gleich auch suizidal.

Was ihn antreibt so aktiv zu sein? Nun, es ist seine Mutter, stellt sich die Frage da wirklich ??? Was würdest Du als Kind denn tun, wenn Deine Eltern in so einem Zustand wären? Dem "Leben" vertrauen, die Mutter sterben lassen? Ich bitte Dich, was ist das für eine Aussage? Wenn man immer dem Leben vertraut, wofür gibt es Krankenhäuser, Ärzte etc.? Wie gesagt, ich will niemanden angreifen, aber ich fand Deine Aussagen herzlos und überflüssig.

@ TE:

Du hast jederzeit die Möglichkeit eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus zu beantragen, solange Deine Mutter transportfähig ist, kannst Du als Angehörige sie in eine andere Klinik bringen lassen. Das würde ich Dir auch empfehlen, wenn Du mit der Behandlung nicht einverstanden bist. Du solltest Dich vielleicht mit den Ärzten einer in Frage kommenden Klinik in Verbindung setzen, dort Erkundigen einholen und den Fall schildern. Wenn die Ärzte andere Behandlungsverfahren vorschlagen können, würde ich die Verlegung in die Wege leiten.

Der Alkohol ist ein Schwein, ich hoffe für Dich, dass Deine Mutter wieder auf die Beine kommt und dem Alkohol entsagen kann!

Viel Kraft für euch!

b+inkqyb<ra.in6x89


Du hast in deinem ersten posting nicht erwähnt ob die Mutter nun eine Leberdialyse bekommt oder nicht.. Wenn die Werte so schlecht sind auf der Leber ?

b#inky)brai/n68x9


Unabhängig von der Leberdialyse.

Wenn dir das Leben deiner Mutter wichtig ist, wäre es gut einen (Privat-)Arzt herbeiholen für eine 2. Meinung.

2. Meinung kann nicht schaden.

b=itt&eumhiHl*fe87


Danke für deine Worte Zyankali,

ich werde morgen früh mit meinem Vater im Krankenhaus sein, Gespräch mit Arzt und dann werde ich mich mit meinem Vater mit dem Krankenhaus in das sie verlegt werden soll in Kontakt setzen... es ist eben auch ein LEHRKRANKENHAUS der Uniklinik Bonn... vielleicht wäre eine Verlegung in die Uniklinik Bonn sinnvoll.

Die Leberdialyse wurde bereits vor über einer Woche angedacht... man ich habe so gemischte Gefühle und auch schlechtes Gewissen, dabei weiß ich insgeheim, dass mir die Hände fast komplett gebunden sind, das ändert sich aber die nächsten Tage, die Verlegung ist meiner Meinung nach UNUMGÄNGLICH ... momentan ist eben das Propblem, dass sie die Infektion nicht los wird, fiebert, Werte hoch, Pilz kam zu, Lungenentzüdung ist auch nicht so super.

Weiß nicht was die Ärzte da planen, man wird immer so abgefertigt, das viele Ärzte keine Sozialkompetenz haben ist mir klar, aber da kann ich auch manchmal nur den Kopf schütteln... 0 EMPATHIE !

b8inPky~brai#n68O9


Wenn ich du wäre würde mir die sache auch komisch vorkommen..

Sie hat ja ein hepatisches Koma anscheinend.. vergiftet durch die ausgefallene Leber....

Sprich mal den Arzt an, warum man sich gegen eine Leberdialyse ausspricht...

Es wird ja nicht besser werden wenn sie laufend mehr und mehr durch die ausgefallene Leber vergiftet wird.... Verstehe denn Sinn nicht.

bin selber kein Arzt, aber eine 2. Meinung wäre da wohl unumgänglich.

Vielleicht in ein andere Krankenhaus

btitteAumhrilfe87


richtig..... das war wohl ein hepar koma.... mein vater ist zudem arzt und fragt viel nach und weiß auch nicht, ist aber eben auch selbst krank und nicht mehr tätig und als involvierter (seine frau) sehr entkräftet und kann auch langsam nicht mehr .... seine befürchtungen haben sich später als richtig herausgestellt, die ärzte dort spielten und spielen nicht mit offenen karten, da redet man von alkohlikerin die die leber kaptut gesoffen hat, aber dass sie vorher von der normalstation im desolaten zustand nach hause netlassen wird und in agonie per notarzt kurz vom exitus eingeliefert wird.... JA SUPER... klar dass die kräfte weg sind ..... glaube auch dass eine 2. meinung unumgänglich ist, wie mache ich das denn am schlausten ??? ? sie ist "transportfähig" ... ich weiß nicht, sie sollte dann verlegt werden, schön weg mit dem "hoffnungslosen " fall... morgen um 8/9 gehts ab ins krankenhaus mit nem plan wie verfahren wird, werde mich in jedem fall beim kraneknhaus inm das sie verlegt werden soll (hepazentrum/rehabiliation/lebertransplantationsliste blablabla) in kontakt setzen MÜSSEN !!!!!

sYofia334-39 j7aThgre xalt


hallo mit leber kenne ich mich nicht aus

allerdings mit augen auch nicht und ein kumpel von mir war schon fast erblindet (Krankenhaus konnte nicht helfen, sogar in der schweiz nicht und ein privatkh in Deutschland auch nicht)

ich gab ihn den tipp hier in Deutschland in die hamburger uni Klinik zu gehen, und siehe da, recherchierte für ihn auch welcher dort der richtige Ansprechpartner ist, dort fand man die Ursache und er wurde sogar geheilt, in letzter sekunde.

ich gebe dir daher den gleichen tipp. gehe bitte in eine uni Klinik in deiner nähe, schildere deine Situation bzw. die deiner mutter natürlich und frage dort an, ob sie ihr dort nicht zusätzlich noch (mehr/besser) helfen könnten.

ob du kein gutes Verhältnis hattest ist völlig unwichtig, es ist deine mutter, klar willst du bis zum letzten Atemzug kämpfen, kämpfe und informiere dich in einer uni Klinik, am besten gleich morgen.

:°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

sBofia334-39 j,ahre |alt


spreche in einem anderen kh auch das Problem der Infektion an. schnell und bestimmt.hole dir eine zweite Meinung. :)_

sSofFia3_4-39 jahrxe alt


zyankanli

Wie gesagt, ich will niemanden angreifen, aber ich fand Deine Aussagen herzlos und überflüssig

sehe ich auch so

allerdings noch untertrieben ausgedrückt, mir ist die Kinnlade runtergefallen. ":/

bBinky3b7raxin689


Das heißt sie wird sowieso morgen verlegt auf eine hepatische Abteilung ? Oder wie man das halt nennt....

Von einem privaten KH kann man sicher sofort einen privaten Arzt hinzubestellen.. Da braucht man nur bei einem privaten Krankenhaus einen Leberspezialisten anrufen. Das kostet sicher massiv. Aber dafür hast du sofort eine 2. Meinung. Auch wegen der Dialyse.

sNofia34-3C9 jahrZe xalt


2.meinung würde ich unbedingt empfehlen heutzutage immer wichtig wenn einem das bauchgefühl es schon sagt, daß man sich nicht sicher ist, spreche aus eigener Erfahrung von mir selber, habs bitter bezahlen müßen.

daher: zweite Meinung sehe ich auch so

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