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Mama totkrank seit 3 Wochen auf Intensiv

S.chl]itzahuge67


Mir scheint, dass hier vielleicht Schuldkomplexe/ ein schlechtes Gewissen der TE kompensiert werden sollen. Lange nicht gekümmert, aber jetzt, wo eigentlich wenig Hoffnung auf ein wirklich gesundes Leben bestehen, werden sich die Beine ausgerissen....

Die Mutter muß leben wollen, die Mutter muß trocken sein wollen, neben einem Alkoholikerehemann zu Hause – schwierig. Entzugsklinik, AA, das volle Programm, der volle Einsatz ist da gefragt. Von der Mutter. Freiwillig, nicht weil die TE das wünscht oder so will.

Hier liegen so viele gesundheitliche Probleme vor, ob der Körper sich überhaupt davon erholt – ich habe zu lange im Krankenhaus gearbeitet, zu wenig wirkliche Wunder gesehen...

nNoirIcexur


Mir scheint, dass hier vielleicht Schuldkomplexe/ ein schlechtes Gewissen der TE kompensiert werden sollen. Lange nicht gekümmert, aber jetzt, wo eigentlich wenig Hoffnung auf ein wirklich gesundes Leben bestehen, werden sich die Beine ausgerissen....

Ich hatte gestern drei Mal angefangen, einen Text dazu zu verfassen und dann jedes Mal abgebrochen, weil ich mich nicht traute, hier herein zu platzen und so etwas anzusprechen.

Aber genau das war auch mein erster Gedanke. Ein Kind alkoholkranker Eltern (beide!) übersteht das nie ganz folgenlos. Man muss sich kümmern, sorgt sich um seine Eltern und übernimmt viel zu viel Verantwortung. Eine umgekehrte Rollenverteilung.

Diese Sehnsucht, alles möge endlich in Ordnung kommen und man selbst könne sich endlich fallen lassen und ganz Kind sein, verschwindet nie. Auch sucht man oft nach Anerkennung und Wahrnehmung dessen, was man alles für den Abhängigen getan hat.

Ich würde mir die Frage stellen, worum es bei diesem Kampf hier wirklich geht. Wenn die Hoffnung auf ein glückliches Ende einer sehr schwierigen Eltern-Kind-Beziehung dahinter steckt, dann wäre es besser, sich begleitend professionelle Hilfe zu suchen, um mal die Gedanken und Gefühle zu sortieren. Die Landung in der Realität könnte ansonsten sehr hart sein.

Ich weiß, wovon ich rede.

bnitteBumhiMlfxe87


wollte mich noch einmal zu wort melden, meine mutter kam am 21.09. in die uniklinik, das ganze ist nun 2 Wochen her, grund dafür war eine gastroskopischer befund: rieser ulkus, magenschleimhaut stark entzündet, nunja also am Samstag vor 12 tagen kam sie also hin, seitdem auch garnicht mehr ansprechbar, werte wurden auch schlechter (vorher auch VRE festgestellt), zig antibiotika zig gespräche mit ärzten/pflegern, die 2. gastroskopie in der uniklinik (1. am 24.09. wo sogar der chefarzt meinte "das sieht ja r9chtig gut aus, ich weiß nicht was die da in der klinik gesehen haben, keine varizen/ keine magenveränderung) war 01.10. (diesen dienstag), da sie auch blutig abführte und 4 blutkonserven gegeben werden mussten: magenperforation, anzeichen von varizen.... die ärztin meinte es sieht sehr schlecht aus... das gespräch mit dem arzt hatte ich am nächsten tag und dieser meinte auch dass man alles getan hat aber dass jetzt das "konto" leer ist und sie wohl die nächsten tage (stand 2.10.) versterben wird. das ist schon hart genug, leider ist mein vater gestern (der seit 2 wochen schon säuft und tabletten nimmt, weil er mit der situation nicht klarkommt) BETRUNKEN auto gefahren und so musste ich zum haus meiner eltern um den hund zu retten der 30 (!!!!!!!) stunden alleine zuhause war... denn ich erfuhr es erst am nächsten tag von der polizei, dass er in der nächsten psychiatrischen klinik ist. mutter ganz kurz davor und mein vater kräftig am nachhelfen, dass er auch bald tot ist. das haus wird abbezahlt, meine eltern sind beide frührentner, haben schulden, habe 0 kontakt zu den eltern/schwester von meiner mutter (wohnen auch außerhalb deutschlands) .... bestattung, beerdigung, hausverkauf, .... wie soll ich das alles machen ? ich hoffe der rest meiner familie unterstützt mich da etwas, meine tante hat schon angekündigt beim hausverkauf mitzuhelfen, und mein vater gehört einfahc in ein betreutes wohnen, hat ja jetzt keinen lappen mehr und hat sich somit die letzte chance verspielt irgendwann mal noch mal als MEDIZINER tätig zu sein, denn diese wird – davon gehe ich aus ?! – durch das strafverfahren nun entzogen.

gibt es eine möglichkeit in meiner situation hilfe zu beantragen im raum bonn ? ich habe vor kurzem auch ein praktikum begonnen und bin mit allem überfordert!

r5eizsxer


Bitte um einen Beratungstermin bei einer VDK-Niederlassung in Deiner Nähe. Eine Erstberatung ist meist auch dann möglich, wenn man (noch) kein Mitglied ist. Für weitere Schritte wäre dann zu überlegen, dort Mitglied zu werden. Teuer ist es nicht. Und Du bekommst nicht nur Beratung, sondern auch Hilfe bei Anträgen und Behördengängen.

[[http://www.vdk.de/deutschland/]]

Viel Kraft für die nächste Zeit!

Reiser

Llia1


gibt es eine möglichkeit in meiner situation hilfe zu beantragen im raum bonn ?

Du kannst den sozialpsychiatrischen Dienst in Bonn kontaktieren, dort wir auch Angehörigen Rat gegeben. Sicher kann man Dir dort eine Orientierung über Hilfsmöglichkeiten geben.

[[http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/buergerdienste_online/buergerservice_a_z/01411/]]

Und in beiden Krankenhäusern (psych. Klinik und die Uniklinik) nach Beratungsstellen fragen

Beratungsstellen für Alkoholkranke und Angehörige (Bonn eingeben):

[[http://www.a-connect.de/beratungsstellen.php]]

Kirchliche Angebote Sozialberatung z.B. evang. Kirche [[http://www.evangelische-beratung.info/angebote/sozialberatung]]

Alles Gute für Dich und Deine Eltern

F`laPme'chen


ja den VDK kann ich dir auch sehr empfehlen. Die helfen wirklich. Alles Gute für dich und deine Eltern :)* @:)

b8itte;umhilxfe87


vdk, tut mir leid, ist voll fürn A* ... hatte heute einen Termin dort und hatte auch schon die Vorahnung, dass die mir nicht helfen können. Es geht um Sozialrechtsangelegenheiten und ich brauche momentan psychische Betreuung, da ich mich überfordert fühle, also einfach einen Sozialdienst, ich werde mich nochmal mit der Krankenhausseelsorge in Verbindung setzen und parallel bei der Diakonie nachfragen.

P}eddxi


gibt es bei euch eine Diakonie?? Bist du in der Kirche? Anonymie Alkoholiker, die helfen auch Angehörigen.

Viel Kraft Dir

b$itteum%hilfxe87


ich bin nichtkirchlich – zum glück – ich bin momentan eben relativ kraftlos und schlapp von den ganzen strapazen und weiß garnicht ob ich in der lage bin noch irgendwelche termine oder so wahrzunehmen, muss dann mal bei der krankenhausseelsorge fragen oder mal zu einer richtigen sozialberatung der diakonie bspw.

danke!

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