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Schlafmittel – einige Fragen dazu

J@an7x4


Ich hab ja meine Kollegen gefragt – meinten, nee, hat alles normal gewirkt, hast einen normal fitten Eindruck gemacht, alles ok, keine Probleme.

Ich hab auch sonst schon nach schlaflosen Nächten ein normales, eher volles Arbeitspensum vollbracht und alles problemlos auf die Reihe gekriegt (und da kann der subjektive Eindruck nicht täuschen weil das Ergebnis objektiv messbar ist).

Problematischer ist glaub ich eher die Gefahr des Sekundenschlafs, wenn man, wie Du geschrieben hast, Auto fahren oder Maschinen bedienen muss/will.

CRou?ga(rx71


Je "weniger" ich mich wirklich konzentrieren muss, also fortwährend, umso "leichter" überstehe ich auch mal schlaflose Nächte, das stimmt, aber selbst dann ist man längst nicht auf dem Niveau eines ausgeschlafenen!

Aber nicht umsonst gibt es ja den subjektiven und objektiven Eindruck.

Mir haben auch schon andere gesagt, mir merkt man nichts an, aber wenn ich plötzlich voll konzentriert arbeiten oder reagieren muss, dann könnte man dieses Defizit objektiv nachweisen, siehe auf längerem Zeitraum rechnen, schreiben, logisch denken und auch reagieren, was dann , wenn man es objektiv nachweisen will, wissenschaftlich immer nachweisen und unterscheiden kann.

Glaub mir, Du währest überrascht.

Aber egal, ich will mich hier nicht zum Allwissenden machen, sondern Dir nur ein wenig widersprechen. ;-D *:)

JfanL74


Ja, aber warum eigentlich? Du widersprichst auch allem was man in der Schlafforschung liest (das nämlich die Beeinträchtigung viel weniger groß ist als man subjektiv fühlt), und ausserdem find ichs auch für den Fragesteller nicht besonders hilfreich, ihm einzureden, schlechter Schlaf würde seine Fähigkeiten doch signifikant beeinrächtigen.

Wie gesagt, ich kann mich nur wiederholen, ich hatte nie den Eindruck, dass die Fähigkeiten, seinem normalen Tagewerk nachzukommen, wirklich gelitten haben. Das Befinden ja, sogar stark, aber "objektiv" sehr viel weniger.

LBianeJnMaxnn


Ich werde es mit Baldrian versuchen, das knockt einen nicht ganz so aus. Gestern hat ein Bier, 1 Dosis Baldrian und positive Gedanken auch gut geholfen. Meine allgemeine Nervosität ist auch minimal gesunken...

Jjan7x4


Auch aus dieser Antwort von Dir spricht "ich MUSS schlafen, notfalls muss ich mit irgendeinem Mittel nachhelfen".

Versuch doch lieber mal an diesem Punkt anzusetzen.. Dich weniger unter Druck zu setzen, die Relevanz des Schlafes ein wenig zu verringern und mehr Vertrauen in Dich und Deinen Körper zu haben.

Crinde,relYla68


Tatsache ist, dass man, wenn man eh schon nervös aufgeregt ist wegen, z. B. wegen eines wichtigen Termin, dass dann eh nur , wenn überhaupt, ein relativ starkes Schlafmittel hilft, was allerdings zur Folge hat, dass man am nächsten Tag noch viel weniger zu gebrauchen ist, als mal mit relativ wenig Schlaf.

Ich weiß ja nicht. Ich kann mich an Examensprüfungen erinnern, bei denen ich zuvor bis morgens um 4 Uhr wachgelegen habe vor Anspannung (tja, genau dieses Gefühl: Wenn du jetzt nicht endlich schläfst, bist du morgen nicht fit!) .... wie glaubst du, hab ich mich wohl morgens um 9 im Examen gefühlt nach ca. 3 Stunden Schlaf...? Grauenvoll. Hätte ich dagegen abends um 23 Uhr eine Schlaftablette genommen mit kurzer Halbwertzeit wie zB Lormetazepam, wäre ich sofort eingeschlafen; ein evtl. Rest an "Hangover" wär nichts gewesen gegen den um 70% reduzierten Schlaf.

Schlafmittel haben nämlich eine sehr unterschiedliche Halbwertzeiten: Bei Triazolam, Zolpidem usw. ist die Blutkonzentration des Wirkstoffes nach bereits 2 Stunden um die Hälfte abgefallen, während bei Valium und Librium noch bis zu 200 (!) Stunden die Hälfte im Blut nachweisbar ist. Also bitte nicht alle Schlafmittel über einen Kamm scheren :-)

NTela


Dennoch reagiert jeder individuell auf solche Mittel. Auf Zolpidem war ich am nächsten Tag z. B. völlig daneben ;-)

Ich würde den Vorabend einfach entspannt angehen. Erst einen gemütlichen Spaziergang, dann ein Entspannungsbad (Lavendel, Melisse), dazu leise, ruhige Musik. Danach ab ins Bett, kein Fernsehen, kein PC, damit das Gehirn nicht reizüberflutet wird. So ein Abend kann wahre Wunder bewirken ;-) Zur Not, aber wirklich nur zur Not! nimm halt ne Baldrian, dann solltest du auch keinen Hangover haben. Aber bitte keinen Alkohol dazu ;-)

CxougIaer71


Nela, danke

das ist wohl der bisher beste Vorschlag überhaupt und dem stimme ich voll und ganz zu. :)^

K_iloijoule


Mir hilft in Momenten der Schlaflosigkeit immer der Gedanke, dass auch schon das ruhige Liegen entspannend ist. Dass ich nicht zwingend schlafen muss, um mich zu erholen und zu regenerieren. Dazu hätte ich noch einen Tipp: Wenn ich nervös bin, höre ich mir via Youtube entweder eine Tiefenentspannungsmeditation an oder mache progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen. Vielleicht wäre das ja vielleicht was für den TE?

NLela


Nela, danke

das ist wohl der bisher beste Vorschlag überhaupt und dem stimme ich voll und ganz zu. :)^

Danke |-o @:) Ich fahr halt immer auf der Schiene "so viel Medikamente wie nötig, aber so wenig wie möglich". Damit fahre ich ganz gut. Ich hätte das damals nicht für möglich gehalten, aber das hat wirklich funktioniert, nach dem Spaziergang und dem anschließenden Entspannungsbad war ich so müde, dass mein Gehirn gar keine Lust mehr auf Kreise und Karusselle hatte ;-D

Dazu hätte ich noch einen Tipp: Wenn ich nervös bin, höre ich mir via Youtube entweder eine Tiefenentspannungsmeditation an oder mache progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen. Vielleicht wäre das ja vielleicht was für den TE?

Hm, möglich. Aber manche Entspannungsverfahren muss man "üben" bis sie die gewünschte Wirkung erzielen, dafür wäre jetzt, glaube ich, die Zeit zu knapp. Aber das müsste der TE selbst ausprobieren, vielleicht klappt es ja auf Anhieb, möglich wäre es.

LLian]en=Manxn


Danke für die vielen Antworten. Ich werde morgen Mittag ordentlich Sport machen, mich dann der Vorbereitung meiner Aufgabe übermorgen widmen und abends spontan entscheiden, welche Taktik ich anwende.

JQa<n74


@ Cinderella68

Ich glaub Dir ja dass Dein Befinden "grauenvoll" war (wobei ich 3 std schlaf gar nicht sooo wenig finde.. danach fühl ich mich eher "ganz gut" als "grauenvoll"), und dass das Wohlbefinden besser wäre nach der Schlaftablette, aber was die tatsächliche Fähigkeit zum Erbringen der Leistung betrifft, wage ich zu bezweifeln, dass das da genauso zutrifft.. ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich wär nach 3 std Schlaf, nüchtern und ohne alle Medis, erheblich fitter als nach mehr Schlaf mit chemischer Hilfe.

Wie gesagt, man darf das subjektive Wohlbefinden, und die Fähigkeit, eine Leistung zu vollbringen, nicht verwechseln.

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