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Keine Chance auf Heilung?

~xTxraumkrRistallx~ hat die Diskussion gestartet


Hey! Ich leide unter verschiedenen Krankheiten, körperlich und auch psychisch. Das belastet mich gerade im Moment wieder sehr, da ich echt nur noch von Arzt zu Arzt renne und es ist keine Besserung in Sicht.

Vielleicht kann mir jemand hier helfen oder einen guten Rat geben? Dazu muß ich halt einen längeren Beitrag schreiben, ich weiß nicht in welches Unterforum ich es setzen soll, hier hinein oder unter Psychologie oder unter Sucht, keine Ahnung. Wenn es nicht passt, bitte verschieben.

Aber ich bin mittlerweile echt frustriert und in meiner Lebensqualität seit Jahren total eingeschränkt.

Seit mehr als 15 Jahren bin ich suchtkrank, habe eine stationäre Therapie mit Nachsorge gemacht. Allerdings fühlte ich mich nicht richtig stabil und habe mich deshalb entschlossen, mich mit Subuxone substituieren zu lassen und seitdem hab ich kein Verlangen, was zu nehmen. Seit einem Jahr mache ich an 3 Tagen in der Woche eine ambulante Therapie. Das läuft soweit ganz gut, es geht mir besser durch die Kunsttherapie und die psychologische Unterstützung.

Allerdings hatte ich mich 2004 mit Hepatitis C angesteckt.

Mein Substitutionsarzt überlegt jetzt auf mein Drängen hin, mit mir in ein paar Wochen eine Interferon-Therapie zu beginnen.

Dazu muss noch eine Leber-Sonographie gemacht werden.

Meine Bedenken sind die Nebenwirkungen. Es kann zu sehr schlimmen Nebenwirkungen kommen. Daß man sich fühlt, als habe man Grippe, schlapp ist und eben auch psychisch kann es zu Depressionen kommen.

Da habe ich die meisten Bedenken, denn ich bin seit 4 Jahren in psychiatrischer Behandlung. Ich hatte Panikattacken und Depressionen und habe eine Borderline-Persönlichkeitsstörung. Wenn ich sehr unter Druck stehe, verletze ich mich selbst.

Jedenfalls meinte der Substitutionsarzt, wenn ich vernünftig mit Psychopharmaka eingestellt bin, wär das nicht so das Problem. Dennoch habe ich Angst, daß sich mein psychischer Zustand wieder rapide verschlechtern könnte. Das sollte nicht passieren, weil ich Angst habe, mich wieder zu verletzen und dabei mal zu tief zu schneiden Und erst recht nicht möchte ich rückfällig mit Drogen werden, da würd ich die Interferon-Therapie eher aufhören.

Aber auf Dauer mit Hepatitis C zu leben, verkürzt halt die Lebenserwartung. Mein Partner hat Leberzirrhose und ich möchte nicht warten, daß es bei mir zu spät ist und es soweit kommt. Eine Begleiterscheinung der angeschlagenen Leber ist, daß ich häufig schlapp bin und sehr müde. Manchmal bin ich so erschöpft, daß ich unheimlich viel schlafe und ich wäre aber gerne aktiver.

Vor einem Jahr ist dann Diabetes Typ II dazugekommen. Ich bin nicht Insulin-pflichtig, noch funktioniert das mit Tabletten. Macht mich aber auch oft müde, wahrscheinlich durch den Überzucker, muss noch mal zum Diabetologen und die Dosierung der Medikamente überprüfen.

Das alles ist aber nichts im Vergleich zu meinem verdammten Problem mit meinem Bein. Durch den Drogenkonsum habe ich mir vor 9 Jahren, eine Wunde zugezogen, die einfach nicht heilt-Ulcus Cruris (offenes Bein). Und da habe ich echt eine richtige Ärzte-Odyssee hinter mir.

Das Ganze hat mit einem Abszess angefangen, der nekrös wurde. Daraufhin war ich ambulant beim Chirugen, der das abgestorbene Gewebe weggeschnitten hat, aber nicht tief genug. Also bin ich ins Krankenhaus gekommen, wo ich 3 Monate war, bis Haut vom Oberschenkel transplantiert wurde, aber leider abgestossen wurde.

Danach war ich erst beim Hausarzt, etwa 1 Jahr lang, aber ohne Erfog.

Bin dann zum Dermatologen, bekam viele, viele Antibiotika, Salben, aber nichts verbesserte sich.

Habe dann nach über einem Jahr zu einem Gefäßchirugen gewechselt, der meinte, ohne Kompression könnte gar nichts besser werden. Bekam Kompressionsstrümpfe und Verbände.

Wieder ein Jahr später, nichts hatte sich getan. :-(

Alle Ärzte hatten ihre eigene Theorie, wie man die Wunde versorgen muss.

Nur in einem Punkt waren sie sich einig: "Das ist eine sehr langwierige Sache. Sie brauchen viel Geduld..." :-/ %-|

Toll -auch beim Gefäßchirugen heilte nichts.

So langsam kam ich mir verarscht vor, die häufigen zeitraubenden Termine, alles für nichts. :(v

Ich hatte dann keine Lust mehr auf Ärzte und kaufte mir, was ich in der Apotheke so erstehen konnte: Octinisept, Betaisadona, Kompressen, Mullbinden. Nicht optimal, aber immerhin blieb der Zustand der Wunde gleich gut/schlecht. Das ging ein halbes Jahr und war nicht gerade billig, hab ja alles selbst gezahlt.

Dann endlich hatte eine Bekannte mir den Tipp gegeben, daß es seit einem Jahr eine Fachärztin für Wundheilung in der Stadt gäbe, die wäre wirklich gut.

Ab dem Zeitpunkt war ich endlich in kompetenten Händen. :-) Dachte ich zumindest.

Seit 5 Monaten kommt ein Pflegedienst drei mal die Woche.

Aber es wird nicht besser, im Gegenteil. Dadurch daß ich meine Venen mit dem Drogenkonsum geschädigt habe, lagere ich Wasser in den Beinen ein.

Aber heute sagte mir die Wundärztin, daß könne keinesfalls der alleinige Grund für das Wasser in den Beinen sein. Abstrich wurde auch gemacht, da es entzündet aussieht. Ergebnis kommt dann nächste Woche, vielleicht gibt es dann (mal wieder) Antibiotika.

Mein Substitutionsarzt schiebt die heftige Wassereinlagerung allein auf den damaligen Drogenkonsum vor 9 Jahren, daß ich halt die Venen geschädigt habe. Punkt.

Keine weitere Untersuchung, keine Entwässerungstabletten, nichts.

Das linke Bein ist so derartig geschwollen, daß die Wunde sich vergrößert und es ist steinhart, schmerzt und sieht einfach nicht mehr menschlich, sondern elefantös aus.

Also bin ich heute zu einem anderen Arzt -ein Internist- gegangen, der mich hoffendlich ernst genommen hat. Nächste Woche untersucht er Blut, Urin und kann mir dann was zu der Leber-und Nierenfunktion sagen. Eventuell muss er auch das Herz untersuchen.

Seit Jahren hab ich ständig Schmerzen, kann keine kurzen Klamotten mehr tragen, muss ständig Turnschuhe tragen, kann nicht schwimmen gehen (hab ich immer so gern gemacht-im Sommer im See schwimmen), bin nicht in der Lage längere Strecken zu wandern (dabei bin ich gerne in der Natur)-aber ich schaffe halt nur langsam und mit Schmerzen zu gehen. Zugenommen habe ich durch die mangelnde Bewegung und die Psychopharmaka auch noch. Aber das kann ich ja wieder abnehmen, ist halb so wild. Fühl mich eh nicht mehr attraktiv.

Richtig ätzend ist diese ständige Einschränkung und ich bin 35Jahre alt, fühl mich mit den Krankheiten aber wie eine alte Frau.

Praktikum als Köchin konnte ich an den Nagel hängen, darf nicht so lange stehen und das blöde Bein belasten.

Zum Glück habe ich eine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin, da könnte ich also nach der Therapie und wenn ich wieder fitter werden sollte, gut arbeiten, weil es ja im Büro im Sitzen geht.

Immer habe ich die Hoffnung, daß es irgendwann mal heilt. Mir ist es inzwischen auch total egal, daß ich mir hochhackige Schuhe und kurze Röcke für immer abschminken kann, ich will einfach wieder ohne Schmerzen laufen können!

Überlege seit ein paar Tagen, ob ich mit den ganzen Krankheiten nicht einen Behindertenausweis beantragen könnte?

Hat jemand diesbezüglich Erfahrung?

Meine Hoffnung ist jetzt der Internist, bei dem ich war, ich hab ihm über alle Medikamente, die ich nehme Bescheid gesagt und welche Krankheiten ich habe.

Es muss doch möglich sein, daß wenn er alle Infos hat, er eine Diagnose stellen kann. Oder zumindest Symptombehandlung, Entwässerungstabletten, was weiß ich.

Immer wieder habe ich Hoffnung in einen Arzt und es stellt sich dann nach geraumer Zeit der Behandlung, Stunden im Wartezimmer und x Terminen heraus, daß es umsonst war.

Dann sollen sie mir doch sagen, daß ich für immer ein kaputtes Bein habe, dann kann ich mich darauf einstellen und werd nicht immer wieder enttäuscht.

Ich weiß ja auch, daß ich an vielem selbst Schuld bin, hätte halt keine Drogen anpacken sollen. Klar, daß ich jetzt die Quittung kassiere. Aber seit der Geschichte mit dem Bein habe ich keine Spritze mehr angerührt.

Würde gerne mit meinem Freund noch mal in Urlaub fahren, solange er das gesundheitlich noch kann, aber in meinem Zustand habe ich Angst, daß in 2 Wochen Urlaub, sich alles enorm verschlimmern kann und ich dann nicht zu einem Facharzt kann, im Ausland. Ein warmes Land scheidet sowieso aus, wegen der Infektionsgefahr. Aber was will ich im Urlaub, wenn ich nicht schwimmen oder wandern kann, ich kann mich ja nicht mal richtig sonnen, es geht nur T-Shirt und langer Rock, lange Hose.

Ok, was alles nicht geht, da hab ich jetzt genug gejammert, immerhin kann ich noch meinen Hobbies, wie Lesen, Malen und kochen nachgehen.

Aber es frustriert enorm, sich Hoffnungen zu machen und dann vergehen Jahre ohne Behandlungserfolg.

Hat jemand von euch auch so eine hartnäckige Krankheit? Wie geht ihr damit um?

Meint jemand, daß ich noch zu einem anderen Facharzt soll?

Gibt es eigentlich die Möglichkeit, daß ich für eine Woche z.B. mal in einer Uniklinik durchgecheckt werde, wo Ärzte der verschiedenen Fachrichtungen ihre Untersuchungsergebnisse zuzammentragen und sich einen übergeordneten Gesamtüberblick verschaffen?

Vielleicht ist ja der Fehler, daß ich bei zu vielen verschiedenen Fachärzten bin und durch die unterschiedlichen Erkrankungen jeder in seinem Bereich das Richtige macht, aber die jeweils anderen Diagnosen nicht in Bezug zueinander gesetzt werden?

Danke fürs Lesen, ich hab viel gejammert, aber es ist für mich einfach eine sehr belastende Situation, in der ich manchmal echt verzweifelt bin, weil ich so in absehbarer Zeit nicht arbeiten gehen kann und ich viel Kraft brauche, um so zu leben.

Antworten
RNio {Granxde


Eine Hautklinik arbeitet mit Internisten zusammen – ein möglicher Ansatzpunkt.

o&the{llxo


@ Traumkristall

Puh....schon das Lesen deines Eingangspostings und deine kürzlichen Äußerungen im Lyrica-Faden verlangen von jedem Leser Duchhaltevermögen.

o.K.,ich fasse für mich gedanklich zusammen:Z.n. langjährigem Drogenabusus, Borderline-Persönlichkeit,

Depression,Angstörung – gepaart mit multiplen Psychopharmaka-Therpie-Versuchen; jetzt chron. ulcus cruris

mit vielfachen – bisher wohl erfolglosen – Therapien, daneben Diabetes mellitus,Hepatitis C; Alter: 35 Jahre.

Häufiger Wechsel der Therapeuten – und jetzt schon wieder die Überlegung, an wen du dich jetzt wenden solltest?!

Mein Rat: Bleib bei deinem Hausarzt/Internisten, der alles koordiniert und lenkt und deiner Psychologin/Psychiaterin, die dich kennt und die dich begleitet.

daß ich für eine Woche z.B. mal in einer Uniklinik durchgecheckt werde

Es mag für dich enttäuschend klingen – aber davon halte ich gar nichts, zumal die Diagnosen bekannt sind und die Therapieoptionen (nach dem,was du berichtet hast) ebenfalls bekannt bzw. ausgeschöpft sind.

Auch wenn's abgedroschen klingt: Ich wünsche dir alles Gute – und Geduld!

~VTr=aumkYrist all~


Danke für Eure Antworten!

Mein Rat: Bleib bei deinem Hausarzt/Internisten, der alles koordiniert und lenkt und deiner Psychologin/Psychiaterin, die dich kennt und die dich begleitet.

Das werde ich auf jeden Fall machen. Ich bin froh, daß ich die Psychiaterin habe, auch wenn es gedauert hat, bis wir die passende Medikation gefunden haben. Sie ist auch Psychotherapeutin und ich habe Vertrauen zu ihr aufgebaut. Sie verordnet eben nicht nur Medikamente, sondern führt auch therapeutische Gespräche mit mir.

Die ambulante Therapie, die ich zusätzlich mache ist aber für mich jedoch am wichtigsten. Da kann ich wenigstens aktiv was machen und es macht mir Spaß da zu malen und zu kochen. Mich stört sehr, daß ich noch nicht wieder arbeiten gehen kann. In der Ambulanz kann ich zumindest entsprechend meiner Möglichkeiten, etwas Produktives tun und hab nicht das Gefühl schlicht unnütz zu sein.

Die Wundärztin hat mich ja heute zum Internisten geschickt, mit dem Auftrag explizit alles zu checken. Werde jetzt nicht aufgeben und hoffe, daß der Arzt kompetent ist und einen Gesamtüberblick bekommt und durch die Untersuchungen die Ursache für die extreme Wassereinlagerung findet.

Nur dann hilft dann auch die Behandlung der Wundärztin. Denn ich habe schon den Eindruck, daß sie wirklich eine fähige Spezialistin ist und alles tut, was möglich ist. :-)

Sie meinte heute auch noch, daß sie mich, nachdem die Ergebnisse der Untersuchungen da sind, zu einem Arzt schicken will, der sich auf eine Methode spezialisiert hat, wie man durch tägliche "Gymnastik" die Wasserbildung reduziert.

Diese Übungen werden mir dann gezeigt und dann soll ich sie zuhause machen. Dauern nur 20-30 Minuten täglich, die sich bestimmt lohnen.

Durch die sehr unterschiedlichen und leider erfolglosen Behandlungsmethoden der Wunde durch die verschiedenen Ärzte in der Vergangenheit bin ich eben skeptisch geworden und frage mich, ob ich alles richtig mache? Ob ich bei dem Internisten gut aufgehoben bin.

Aber es beruhigt mich, daß nächste Woche das Blutbild usw. gemacht wird, denn ich habe Angst, daß sich das Wasser in den Beinen sammelt, weil der Zustand meiner Leber sich verschlechtert haben könnte. Das letzte Blutbild wurde im letzten August gemacht, da war allerdings nichts Besorgnis erregendes festzustellen gewesen.

Da in der kommenden Woche eine Menge Untersuchungen anstehen, bin ich ein wenig ängstlich und nervös. |-o

Aber dann werde ich zumindest Klarheit bekommen.

mharion }aus wixen


Vor einem Jahr ist dann Diabetes Typ II dazugekommen. Ich bin nicht Insulin-pflichtig, noch funktioniert das mit Tabletten. Macht mich aber auch oft müde, wahrscheinlich durch den Überzucker, muss noch mal zum Diabetologen und die Dosierung der Medikamente überprüfen.

wie sind die werte?

diabetiker die hohe BZ werte haben haben haben eine schlechte wundheilung

bzw kaum eine

wie oder was isst du?was nimmst du?wie sind nü-werte+nachessenwerte,wie der hba1c?

~\Tragumkristamll~


@ marion aus wien

wie sind die werte?

Was Diabetes angeht, werde ich den hba1c nächste Woche erfahren, dann bekomme ich die Ergebnisse der neuen Blutwerte. Ich bekomme Metformin und nehme morgens und abends 1000 mg.

Allerdings habe ich keine aktuellen BZ-Werte, die letzten wurden im Oktober im KH gemacht, da hatte ich wöchentlich ein BZ-Tagesprofil. Nüchtern waren die Werte zwischen 100 und 120, nach dem Essen gingen die bis max.140. Ich weiß nicht, ob das schon gravierend zu hoch ist unter der Medikation?

Termin beim Diabetologen steht noch an.

Kann man den BZ auch in der Apotheke mal messen lassen? Oder muss das der Hausarzt machen? Muß man sich ein Meßgerät selber kaufen?

Meine Ernährung ist nicht optimal, ich esse noch zuviel Kohlenhydrate. Durch die Psychopharmaka, die ich nehme, habe ich einen gesteigerten Appetit. Ich will mit meiner Psychiaterin deshalb reden.

Unabhängig davon fällt es mir schwer, diszipliniert zu essen. Eine Ernährungsberatung fehlt mir, ich weiß nicht genau über die verschiedenen Zuckerarten bescheid.

Ich muss mich also kundig machen und zugunsten meiner Gesundheit konsequent anders essen lernen.

Viel mehr Sorgen bereitet mir der Zustand meiner Leber. Ich war heute beim Ultraschall und der Befund lautet: Fettleber. Die Leber ist außerdem vergrößert. Nächste Woche entscheidet mein Arzt über eine Interferonbehandlung.

Der Arzt beim Ultraschall war sehr seltsam. Er sprach ganz schlecht Deutsch und hat mir das Ergebnis knapp mitgeteilt. "Sie haben eine vergrößerte Fettleber, aber das wussten Sie ja schon." Ja, geahnt hatte ich es, gewusst nicht. Dann ist er ohne weiteren Kommentar aus dem dunklen Untersuchungsraum gegangen und hat die Tür hinter sich zugemacht und mich so liegen lassen. Im Dunkeln, ohne zu sagen, dass ich mich wieder anziehen kann und ohne Verabschiedung. Ziemlich verstört bin ich schließlich aufgestanden, hab das Licht angemacht und musste mir die Tücher zum Abwischen der Flüssigkeit suchen.

Dann musste ich heute wegen der Kostenübernahme für die häusliche Pflege mit meiner Krankenkasse reden. Sie hatten Fotos der Wunden bekommen und haben nachgefragt, wie es den in dem Alter zu so schlimmen Wunden kommen kann. Ich hab dann gesagt, dass ich Diabetes habe, schlechte Wundheilung und durch die Leber Wassereinlagerungen. Ich habe gesagt, dass es auch lange gedauert hat, bis ich die richtige Fachärztin gefunden habe. Vor meinem Umzug musste ich 50 km bis zur Praxis fahren. Es kam mir so vor, als suchten sie einen Grund, die Behandlung nicht zahlen zu müssen und als müsse ich mich für die Wunden rechtfertigen.

Es ist alles ein bißchen viel im Moment. Gleichzeitig hat mein Freund große gesundheitliche Probleme, er hat Leberzirrhose. Er wird in zwei Wochen eine Behandlung beginnen, dennoch hat er nicht mehr lange zu leben. Das macht mir unheimlich Angst.

m.ari~on Jau{s wixen


ich würde dringend anraten

deinen BZ selber zu messen,deine ernährung zu überdenken

übergewicht so vorhanden reduzieren,bewegung optimieren

auch die fettleber wird davon profitieren

interferon bei fettleber ??? ??

und deine wundheilungsstörung auch

besorg dir ein messgerät+streifen

kostet-ja-aber wenn es deiner gesundheit förderlich ist..................

nur der hba1c alleine verrät dir keine spitzen beim essen

und genau die solltest du dringenst vermeiden

m3arion 9auOs wxien


nachtrag

das wg deinem freund tut mir sehr leid

ist aber ein weiterer grund,dringend auf dich zu schauen

kFara5bxina


Hallo Traumkristall,

da hast du ja ein großes Päcklein zu tragen.... :)_

Vielleicht bekommst du beim Diabetologen so ein BZ-Messgerät zum selber messen. Oder du fragst mal deinen Hausarzt.

Wann hast du denn den Termin beim Internisten? Finde ich gut, dass deine Wundärztin dich dahin schickt, weil der dich wirklich mal komplett durchchecken kann. Und so schlecht, oder abwegig finde ich den Gedanken nicht, dass auch u.U. stationär zu machen.

Überlege seit ein paar Tagen, ob ich mit den ganzen Krankheiten nicht einen Behindertenausweis beantragen könnte?

Das kannst du auf jeden Fall. Wenn du mal nach deinem zuständigen Versorgungsamt googelst, kannst du dir so ein Antragsformular auf der Seite ausdrucken.

Ansonsten macht mich deine Gesamtsituation ziemlich betroffen und ich hoffe, dass du bald richtig gute Hilfe bekommst.

Alles Gute für euch! v @:)

~FTraumkZri3swtall~


Hallo!

Heute hatte ich einen Besprechungstermin der Blutwerte.

Die Werte waren ok, außer Leberwerte erhöht, GammaGT war 190.

In Bezug auf Diabetes war der Nüchternwert von Glucose bei 103, der Langzeitwert war 5.9.

Der Hausarzt und der Substitutionsarzt waren der Meinung noch ein wenig zu warten, bis ich eine Interferon-Therapie machen kann. Denn die Hepatitis C mit Genotyp 1a kann mit Interferon bei mir behandelt werden, ich habe auch im Moment eine hohe Virenlast und bin infektiös. Allerdings sei die Leber nicht so kaputt, daß jetzt sofort eine Behandlung beginnen müßte. Man sollte aber auch nicht zu lange warten wurde mir geraten.

Allerdings soll ich mich psychisch noch mehr stabilisieren bis zur Behandlung.

Die Entstehung des Wassers in den Beinen ist also nicht geklärt.

Dazu soll ich wieder zu dem Gefäßchirung, der mich ein Jahr behandelt hat, der schaut sich die Venen dann noch mal an.

Der einzige Fortschritt: Ich war bei meiner Psychiaterin, die mir jetzt Lyrica in geringer Dosis verschrieben hat, da es antidepressiv und schmerzlindernd wirkt.

Ich nehme im Moment kein Novalgin oder Ibupfrofen mehr. Hatte die jetzt seit Oktober als Dauermedikation in hoher Dosierung und ich halte das für gefährlich einfach weiter zu nehmen.

Noch kann ich nicht beurteilen, ob das Lyrica gegen Schmerzen hilft.

Ansonsten muß ich zum Schmerztherapeut.

So viele Arzt Termine wie in den letzten Wochen, habe ich mein ganzes Leben noch nicht gehabt. Hoffentlich bringt es was. :-/

Desweiteren habe ich angefangen genauer darauf zu achten, wie ich mich ernähre und wie ich Kohlenhydrate meiden kann. Das ist sehr ungewohnt.

Mit der Situation jetzt hab ich teilweise das Gefühl mich im Kreis zu drehen. Zum Beispiel, was den erneuten Termin beim Gefäßchirug angeht.

Auf einer Seite bin ich froh, daß bestimmte Ursachen ausgeschlossen werden konnten und ich nun um den Zustand meiner Leber genauer Bescheid weiß.

Aber ich habe noch einen langen Weg vor mir.

EDhehmalige|r Nuutzer (#x545421)


Hallo Traumkristall, habe mich auf Grund Deiner Geschichte hier mal angemeldet... heftige Sache...

Ich habe gelesen, das Du schon eine echte Odyssee durch viele Ärztezimmer hattest... ich frag trotzdem nach, weil Du es nicht expliziet erwähnt hast... und - bitte - verstehe mich nicht falsch - Ist schonmal ein HIV-Test durchgeführt worden... ? Dieser ist keine Selbstverständlichkeit und muss vom Patienten veranlasst werden...

Wenn Du möchtest, kann ich Dir evtl über ein anderes Forum Schriftkontakt vermitteln - ich kenne dort jemanden, der eine Interferontherapie durchgeführt hat, vielleicht hilft Dir der Erfahrungsaustausch.

Die nicht heilende Wunde hängt sicher mit der Diabetis zusammen...und die vielen Antibiotika helfen nicht, Grund könnten multiresistente Bakterienstämme sein. Vielleicht ist Dein Hausarzt , und Du auch, ungewöhnlichen Wegen aufgeschlossen... es gibt Therapieansätze bei offenen, nekrösen und nicht heilenden Wunden, bei denen steril gezüchtete Maden in die Wunde gesetzt werden...diese fressen das nekröse Gewebe und die Wunde kann heilen.. Ist ganz bestimmt gewöhnungsbedürftig und kostet Überwindung...aber eine Überlegung und eine Nachfrage bei Deinem Arzt ist es vielleicht wert.

Ich drück Dir alle meine Daumen... dass es Dir besser geht in naher Zukunft :)z

E>hemalilgerA NutzEer (#51454w21)


Nachtrag @ Traumkristall - ich selbst habe auf Grund einer chronischen Virusinfektion (und ich meine nicht HEP C ;-) ) 2011 bei einem GammaGT-Wert von 432 "angefangen" ... inzwischen, unter erfolgreicher Therapie, bin ich bei 172 ...

mHariLon a?uws wiexn


Die nicht heilende Wunde hängt sicher mit der Diabetis zusammen..

wenn-dann heisst es "mit DEM DIABETES"zusammen

nachdem aber

Nüchternwert von Glucose bei 103, der Langzeitwert war 5.9.

die werte zwar leicht erhöht sind,aber noch keine grosse sorge zu machen braucht

wird das nicht zusammenhängen

traumkristall

Desweiteren habe ich angefangen genauer darauf zu achten, wie ich mich ernähre und wie ich Kohlenhydrate meiden kann. Das ist sehr ungewohnt.

das ist eine wirklich gute entscheidung-deine werte sind ,wie gesagt,bis jetzt nur ein spürchen zu hoch

aber zeigen,dass schon eine beginnende "störung"da ist.

bei deinen wundheilungsstörungen wären höhere bz-werte denkbar schlecht

ich wünsch dir gute besserung-

E%hemaligerE Nutzer g(k#545x421)


Danke Marion... Menschen wie Dich braucht die Welt... und den nächsten Rätschreaibsveler darfst Du Dir gerne einrahmen ]:D

mwari{on auCs }wieYn


das hat nix mit rechtschreibfehler zu tun

sondern ich wollte aufzeigen,dass das so nicht stimmt wie du das geschrieben hast

alles was mit -tis aufhört ist eine entzündung+das ist der diabetes nun mal nicht

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