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Konzentrationsprobleme, Extrasystolen, Schwindel

A1ndy_0x07 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

erstmal will ich mich bei jeden bedanken, der sich die Mühe macht und sich mit meinen Problemen beschäftigt.

Ich weiß echt nicht mehr weiter und bin am Ende meiner Kraft.

Kurz zu mir: Ich bin männlich, 22 Jahre alt, schlank, Nichtraucher und ernähre mich gesund.

Seit circa 2 Jahren machen mir folgende Probleme stark zu schaffen:

• Täglich habe ich starke Extrasystolen mit Schwindel und Atemnot. Diese äußern sich nicht nur in ein par "Extraschlägen", sondern es ist als würde mein Herz stehen bleiben, sich regelrecht "verklemmen" und dann macht es mehrere Schläge hintereinander. Mir zieht es dabei wirklich das Blut aus den Gliedern und mir wird schummrig, einfach schrecklich. Dazu kommt noch dass ich dabei oft das Gefühl habe, aufstoßen zu müssen. Die Extrasystolen treten eigentlich ausschließlich im Stehen und vor allem beim Laufen auf. Wenn ich liege oder sitze so gut wie nie.

• Sekundenweises starkes stechen aus der Herzgegend

• Täglich ein Druck/Taubheitsgefühl auf den Augen dass sich bis zur Nase ausbreitet.

Beispiel: Es fühlt sich an als habe ich Tomaten auf den Augen liegen und eine schwere Brille auf der Nase. Aber da ist natürlich nix!

• Dazu kommt oft eine Art Benommenheitsgefühl mit Derealisation. Als wäre ich nicht da und alles um mich rum wäre irreal. Ich sehe die Welt dann aus einer gewissen Art Distanz, wie einen Film… Sehr schwer zu beschreiben, aber mindestens genau so belastend.

• Gelegentliche Panikattacken in Form eines "Adrenalinstoßes".

• Extreme Konzentrationsprobleme, mir ist es kaum möglich einen klaren Gedanken zu fassen geschweige denn diesen zu Ende zu denken. Selbst einfachste Sätze in der Zeitung muss ich mehrmals lesen um diese zu verinnerlichen. Das macht mir natürlich vor allem auch in der Uni Probleme. Selbst bei hoch interessanten oder einfachen Themen kann ich dem Dozenten kaum folgen. Es wird geredet, aber es ist mir fast unmöglich den Inhalt aufzunehmen.

Beispiel: Kennt ihr das, wenn ihr euch selbst dabei erwischt wie ihr ins leere starrt und an nichts denkt? So ist das bei mir ständig…

• Gangschwäche / Gangunsicherheit: Zittrige Beine beim Gehen, als könnte ich mich nicht auf den Beinen halten.

• Gelegentlich eine ungewöhnlich starke innere Unruhe, es tut fast weh still sitzen zu bleiben. Ständig habe ich Restless Legs und nerve dabei mich und meine Umgebung.

• Atemprobleme, vor allem im Stehen: Ich habe dann das Gefühl nicht richtig durchatmen zu können, als würde etwas in meinem Brustkorb klemmen. Wenn ich diese Atemprobleme habe kommt es oft auch danach zu den genannten Extrasystolen.

• Gelegentliche Sehprobleme: Dann sehe ich alles unscharf, als hätte ich Wasser im Auge. Bei Anstrengung mit erhöhtem Puls sehe ich es auch in meinen Augen "pulsieren". Also ich sehe quasi jeden Herzschlag mit meinen Augen. Hört sich komisch an, ist aber so.

• Oft spüre ich sehr stark meinen Herzschlag und empfinde quasi aus dem nichts eine starke Umtriebigkeit, mir geht es dann richtig elend, es fühlt sich an als würde es in meinen Adern "kribbeln" und mein Herz pocht ganz stark. Wenn ich mir dann den Blutdruck messe ist dieser oft exorbitant hoch (z.B. 190/110), eine halbe Stunde später ist er wieder auf einem Idealwert (120/70). Ich habe beobachtet dass das häufig (nicht immer) nach dem Essen vorkommt.

• Komisches Muskelzucken. Es hat alles an den Waden angefangen, mittlerweile zucken Muskeln von deren Existenz ich nicht einmal wusste, und das an den unterschiedlichsten Orten. Im Gesicht, an den Armen, Oberschenkeln etc.

• Dazu kommt dass ich sehr leicht reizbar bin und oft wegen Kleinigkeiten am liebsten explodieren würde. So kenn ich mich gar nicht und so war ich auch nie.

• Starke lila Ringe unter den Augen, als wäre ich todkrank. Werde darauf auch oft von meinen Freunden und Kollegen angesprochen "wie fertig ich wieder aussehe".

• In der Tat bin ich sehr schnell erschöpft und generell abgeschlagen. Einfache Treppenstufen bringen mich außer Atem. Und das obwohl ich immer sehr sportlich war und letztes Jahr noch den Sporttest beim Bund locker geschafft habe.

• Durstgefühl und häufiger Harndrang, vor allem nachts. Ich trinke eigentlich ausreichend (ca. 3 Liter stilles Wasser am Tag), trotzdem lässt es nicht nach. In der Nacht muss ich mindestens 2 Mal aufstehen und aufs Klo rennen.

Ich habe mittlerweile eine wahre Ärzteodyssee hinter mir, folgendes wurde gemacht:

• Ich war bei 2 Kardiologen die mir beide nach einem Herzultraschall bestätigt haben, dass organisch alles bestens sei. Ich habe einen kleinen Mitralklappenprolaps, aber der sei völlig unbedenklich. Ein Belastungs EKG ergab keine Auffälligkeiten, genauso wenig wie 2 x 24 h EKGs. Die Extrasystolen seien harmlos und in einem normalen Rahmen. Dazu muss ich allerdings sagen dass ich das 24 h EKG nur an Tagen an hatte, an denen ich die meiste Zeit sitzen musste. Und wie schon beschrieben, im Sitzen oder liegen treten die Dinger kaum auf. Deshalb habe ich mich quasi gezwungen noch ein bisschen spazieren zu gehen und sie somit zu "provozieren". Und siehe da – sie kamen! Leider nicht auch nur annähernd so oft wie ich es an anderen Tagen ertrage, aber sie waren sichtbar.

• Ich war schon 2 Mal beim Neurologen der mit mir ein EEG und eine "Schachbrettuntersuchung" durchführte. Des Weiteren wurde im Juni 2013 ein Schädel MRT gemacht. Alles ohne Befund.

• Ich war beim Augenarzt, der bei mir jegliche Augenkrankheiten ausschließen konnte. Ich "sehe wie ein Adler", habe Bestwerte auf beiden Augen. Von ihm bekam ich Augentropfen (die natürlich nichts helfen).

• Alle Blutwerte waren in der Norm, es wurden auch noch 2 Borreliose Tests durchgeführt sowie 2 Diabetes Tests. Beide zum Glück negativ. Ein Test gegen Blutarmut wurde durchgeführt – kein Befund. TSH Wert wurde bestimmt: 2,5

• Ultraschall der Schilddrüse beim Hausarzt: Alles bestens.

Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Mein Hausarzt und Neurologe meinten meine Beschwerden seien psychosomatisch bedingt. Da ich niemand bin, der das nicht "wahrhaben" will und sehr wohl weiß, welche Macht die Psyche auf den Körper hat, bin ich dem Rat nachgegangen und habe eine Verhaltenstherapie gestartet. Aber meine Psychologin und ich sind beide nicht wirklich weitergekommen, sie konnte mich sehr schwer einordnen, ich wäre nicht der klassische "Angstpatient" und passe nicht wirklich in ein bestimmtes Raster.

Ich bin einfach davon überzeugt, dass diese Symptome keine psychischen Ursachen haben, sondern körperlich bedingt sind.

Es trifft mich in jeder Situation – ganz egal ob ich feiern mit Freundin bin, in ein Buch vertieft bin, arbeite, in der Uni sitze oder sonst was mache. Ich bin 22 Jahre, habe ein tolles Leben – wenn das doch alles nicht wär. Es raubt mir wirklich jede Lebensqualität.

Was mir oft auffällt ist dass ich morgens, nach dem Aufstehen, fast beschwerdefrei bin. Das genieße ich dann sehr, erst im Laufe des Tages entwickeln sich meine Symptome und erreichen in der Regelm gegen Nachmittag ihren vorläufigen Höhepunkt.

Ich will doch einfach nur wieder der alte sein und mal durch die Stadt spazieren ohne diese ganze Scheiße von Extrasystolen, Benommenheitsgefühl, Gangschwäche, Druck auf den Augen etc.

Bitte helft mir!

Antworten
m-ond+qsterxne


erstmal will ich mich bei jeden bedanken, der sich die Mühe macht und sich mit meinen Problemen beschäftigt.

@:)

Ich bin einfach davon überzeugt, dass diese Symptome keine psychischen Ursachen haben, sondern körperlich bedingt sind.

Dann kann man nichts machen. Ich befürchte mal, niemand kann Dir helfen, weil Du beratungsresistent bist. :)_

Aind^y_0l07


Naja, wenn du richtig gelesen hast ist dir bestimmt aufgefallen dass ich mich keineswegs gegen die Diagnose "Psyche" wehre. Eine Verhaltenstherapie habe ich sogar schon gestartet und vollständig beendet. Das hilft mir zwar einigermaßen mit den Symptomen umzugehen, doch sie sind einfach faktisch vorhanden und behindern mich einfach massiv in allem was ich tue.

"Beratungsresistent" halte ich einfach nicht für angebracht ;-) Trotzdem danke für's "lesen".

J]an74


Was mir auffällt – Du beschreibst eine Menge an durchaus schwerwiegenden Symptomen, und weiter unten schreibst Du, Du gehst mit Freundin feiern, liest ein Buch, arbeitest, studierst. Da ist eine Diskrepanz.

Wenn es Dir wirklich so schlecht gehen würde, wie Du beschreibst, wärst Du zu alledem nämlich gar nicht in der Lage, sondern schwerkrank nur noch zuhause auf dem Sofa.

Fazit – Du FÜHLST Dich zwar so schwer angeschlagen, aber in Wirklichkeit bist Du ganz normal einsatzfähig. Es besteht eine Differenz zwischen dem subjektiven Empfinden eines Symptoms, und seinem tatsächlichen Vorhandensein.

Was ich selber auch hatte, war, dass ich (2001 in meiner einen Panikattackenphase) auch fit und beschwerdefrei aufgestanden bin, sich das dann im Laufe des Tages langsam gesteigert hat und die Symptome nachmittags so gegen 17 Uhr im büro (was auch der Grund dafür war) ihren Höhepunkt erreicht hatten.

Was war denn vor 2 Jahren, als das alles losging?

Und wie siehts sonst aus? Glücklich? Unglücklich? Lebst Du "Dein Leben" oder bist Du unfrei, verbogen, im Dauerstress?

Ich hatte damals einen Job in einem Büro, wo eine Art "falsche Freundlichkeit" herrschte, alle waren aalglatt aber man wusste nie was hinterm rücken über einen geredet wurde. Das war wohl sehr verunsichernd. Nach Jobwechsel waren die Symptome schlagartig weg.

JEanx74


Und vielleicht trinkst Du auch viel zu viel. 3 l ist viel mehr als nach neuen Erkenntnissen sinnvoll, es entwässert einen sogar eher. Informier Dich mal zu dem Thema.

mNusricusx_65


Alle Blutwerte waren in der Norm

Mich würde interessieren, ob auch der Vitamin-D-Spiegel (25-OH-D, auch Calcidiol genannt) bestimmt wurde. Wenn ja, wie war der Wert?

mVond+stxerne


Naja, wenn du richtig gelesen hast ist dir bestimmt aufgefallen dass ich mich keineswegs gegen die Diagnose "Psyche" wehre.

Das ist mir aufgefallen. Das Problem liegt in dem dem folgenden Satz:

Ich bin einfach davon überzeugt, dass diese Symptome keine psychischen Ursachen haben, sondern körperlich bedingt sind.

Wenn Du von vornherein darauf festgelegt bist, dass die von Dir geschilderten Symptome eine körperliche Ursache haben müssen, haben die Ärzte es schwer. Das meinte ich mit "beratungsresistent".

Auch wenn körperliche Ursachen festgestellt werden, bist Du nicht unbedingt zufrieden, wie zum Beispiel bei Deinem Mitralklappenprolaps. Du suchst einen Arzt, der Dich vollständig gesund macht. So verstehe ich das hier:

Ich will doch einfach nur wieder der alte sein und mal durch die Stadt spazieren ohne diese ganze Scheiße von Extrasystolen, Benommenheitsgefühl, Gangschwäche, Druck auf den Augen etc.

Trotzdem danke für's "lesen".

Ich habe Deinen Eingangsbeitrag gelesen (ohne Anführungszeichen).

NZalax85


Kamnst mal alle Blutbefunde reinschreiben? Was wurde alles gemacht?

Awndy__0s07


Wenn es Dir wirklich so schlecht gehen würde, wie Du beschreibst, wärst Du zu alledem nämlich gar nicht in der Lage, sondern schwerkrank nur noch zuhause auf dem Sofa.

Hallo Jan, die Sache ist dass ich mich nicht verstecken will, das hat auch meine Psychologin damals gesagt. Ich will mich von dem ganzen Mist nicht unterbuttern lassen und versuche so gut es geht an meinem solzialen Leben teilzunehmen. Im Gegensatz zu früher bin ich zwar schon ein richtiger Stubenhocker geworden, aber ganz isolieren will ich mich dann doch nicht. ABER: Spaß macht es trotzdem keinen, es ist durch die Symptome nicht mehr wie früher...

Alleine der Weg vom Parkplatz zur Uni ist für mich eine Qual durch die ganzen Extrasystolen, die Schwindelattacken, die Derealisation... Bin froh wenn ich dann in der Uni sitz. Dann geht's aber grad weiter mit Konzentrationsstörungen und Druck auf den Augen. Ich habe auch sonst nie Panikattacken oder so, immer nur wenn ich die Extrasystolen habe oder die Derealisation mal wieder so stark ist.

Was mich eben wundert ist dass der ganze Spaß täglich auftritt und VÖLLIG situationsunabhängig. Wenn es wenigstens nur bei Stresssituationen der Fall wäre, aber nein, es ist dauerpräsent. Ich habe auch nie etwas schreckliches erlebt und bin ansonsten mit meinem Leben sehr zufrieden wenn ich nicht diese Probleme hätte.

Natürlich habe ich aus verzweiflung auch im Internet recherchiert. Es gibt anscheinend recht viele, die die selben Probleme hatten wie ich und auch von Arzt zu Arzt gerannt sind. Bei vielen kam die Diagnose HWS – Syndrom. Kann das denn sein? Hat die Wirbelsäule wirklich so einen starken Einfluss auf unser Wohlbefinden? Das würde vielleicht auch die Sache erklären, dass morgens in der Regel alles noch für eine Stunde oder so okay ist. Vielleicht wird die HWS im schlaf entlastet und man fühlt sich erst wieder schlecht wenn man läuft und sie somit wieder belastet wird?! ???

A.ndyk_0x07


Auch wenn körperliche Ursachen festgestellt werden, bist Du nicht unbedingt zufrieden, wie zum Beispiel bei Deinem Mitralklappenprolaps. Du suchst einen Arzt, der Dich vollständig gesund macht.

@ mond+sterne:

Ich glaube irgendwie reden wir aneinander vorbei. Ich hab 0 Probleme mit meinen Mitralklappenprolaps und weiß dass er wohl am wenigsten mit den Extrasystolen zusammenhängt. Der Vollständigkeit halber hab ich die Diagnose dazugeschrieben, mehr nicht :-)

Ich suche auch keinen Arzt der mich "vollständig gesund" macht. Ich war immer nur bei einem Hausarzt, der mich korrekterweise zu Fachärzten überwiesen hat. Aber es ist sehr leicht gesagt das etwas psychisch ist, ich kann meinem Doc da auch keinen Vorwurf machen, die haben ja alle keine Zeit mehr sich mit jemanden tief auseinanderzusetzen. Da sitzt ein 22 jähriger vor ihm der "ein bisschen Herzflattern" hat und sonst noch ein par Problemchen. Die Fachärzte haben nichts gefunden – schon ist es psychisch.

Und nochmal: Ich hätte damit auch kein Problem, wenn es denn so wäre. Wie gesagt, mir ist bewusst das unsere Psyche oft Streiche spielt und eine gewaltige Macht haben kann.

Aber ich stecke eben in meinem Körper und kann das alles am besten beurteilen. Wie bitte kann dieser elende Druck auf Augen und Nase psychische Ursachen haben? Vor allem wenn es ein Dauerzustand ist und nicht nur wenn ich angespannt bin etc?

Wieso stolpert mein Herz wie verrückt jedes Mal wenn ich längere Strecken laufe? Egal ob bei einem arbeitsreichen Tag oder wenn ich einfach nur mit meiner Freundin bei Sonnenschein spazieren will?

Wieso fällt es mir so schwer die einfachsten Gegebenheiten nicht mehr zu verstehen? Aufeinmal?! Ich war jahrelang immer einer der besten Schüler und jetzt, egal was ich mache, habe ich richtige Konzentrationsprobleme?

Wieso fühle ich mich oft wie "bekifft" und benommen?! Als wäre ich garnicht da?

Weißt du, ich habe ja auch eine Verhaltenstherapie gemacht und kann damit schon etwas besser umgehen. Aber sie sind wie gesagt da und behindern mich massiv.

Ich bin hier in das Forum zu kommen um nach Rat zu suchen. Es gibt genügend körpeliche Begebenheiten die eben diese Phänomene auslösen. Man kann das alles ja auch halbwegs eingrenzen. Wenn ich liege geht es mir beispielsweise ganz gut und die Symptome werden mit der Zeit abgeschwächt. Extrasystolen habe ich nur beim Gehen/leichter Anstrengung...

LG

a!-psLycho


@ Jan74

bei dir fing es auch 2001 an ? Hast du denn deine Ursache dafür gefunden ?

mBusic\us_x65


Muskelzucken, Kreislaufprobleme, Schwindel und diverse vegetative und psychische Symptome können mit einem Mangel an "Mikronährstoffen" zusammenhängen. Recht häufig ist u.a. ein Vitamin-D-Mangel, deshalb meine obige Frage nach dem entsprechenden Blutwert (oft wird er nicht routinemäßig bestimmt).

(Eigentlich handelt es sich gar nicht um ein Vitamin, da die Nahrung als Quelle eine untergeordnete Rolle spielt und der Körper es in der Haut selbst bilden kann – aber nur unter dem Einfluss von UVB-Strahlung! Nicht wenige Menschen bekommen, aus welchen Gründen auch immer, selbst im Sommer nur sehr wenig Sonne ab und haben deshalb ganzjährig zu wenig Vitamin D im Körper. Andere entwickeln einen Mangel im Laufe des Winters und sind deshalb im Februar/März eher schlecht beisammen...)

Zur weiteren Information empfehle ich, wenn auch nicht 100%ig vorbehaltlos, die Seite

[[www.vitamindelta.de]]

sowie das dort beworbene Buch.

Es schadet nichts, sich mit solchen Zusammenhängen zu beschäftigen.

JAan7x4


@ Andy

theoretisch kann es natürlich sein, dass bei Dir im Zentrum die starken Extrasystolen stehen, die einerseits ein bisschen zu Kreislaufproblemen führen, andererseits aber vor allem zu starker Angst; die sonstigen Symptome sind dann ihrerseits Folge der Angst, die aber halt von den ES ausgelöst wird. Und die ES können ihre Ursachen in der Tat in relativ banalen körperlichen Dingen haben. Also orthopädische Dinge, Wirbelsäule, eine verkrümmte Sitzhaltung, Magenprobleme (Stichwort Roemheld usw). Also, denkbar ist das durchaus. Geh zum Orthopäden.

@ a-psycho

Naja, "die Ursache" ist/war (wie sollte es auch anders sein) das Zusammenspiel zwischen mir mit meinen psychischen Vorbelastungen in Verbindung mit einem Job, der genau die nicht optimalen Punkte anregt. Konkret eh schon vorhandene Unsicherheit, Minderwertigkeitsgefühle verbunden mit einem Kollegen-Umfeld, in dem "falsche Freundlichkeit" und fehlende Offenheit/Ehrlichkeit dominiert haben, und damit quasi genau in die Unsicherheits-kerbe gehauen haben.

aL-ps[ychxo


@ Jan

diese Unsicherheit und Minderwertigkeitsgefühle haben wir gemeinsam... und wie gehts dir heute ?

Jranx74


Hm, gut eigentlich.

Das ist ja nun auch 12 Jahre her, man hat sich weiterentwickelt, und ich hab mittlerweile genug positives Feedback erhalten, um eine solide "Selbstwertsgefühl-Nachbesserung" erreicht zu haben. Wobei ich immer noch dazu neige, in die alten Muster reinzurutschen (bei gegebenem Trigger), und das "gut" ist natürlich irgendwie auch ein "gut im Rahmen der Möglichkeiten", aber die Probleme sind weitgehend weg, ich hab mich ganz gut eingerichtet.

Was mir geholfen hat, war ganz radikal jedes "sich verstellen" zu beenden, schonungslos offen zu mir, und auch zu anderen Menschen zu sein, wodurch man zwar u.U. mehr aneckt und Leute vor den Kopf stösst, aber auch viel positives Feedback bekommt, und, vor allem, dieses ist auf das bezogen, WAS MAN WIRKLICH IST, und das ist unheimlich wertvoll. Dadurch findet man dann "die richtigen Freunde" und erfährt eine signifikante Verbesserung, zumindest ging es mir so.

Während hingegen wenn man sich verstellt und verbiegt, um so zu sein wie man denkt dass die anderen es wertschätzen, man nie wirklich positive Resonanz für das, was man in Wirklichkeit ist, bekommt, und der Druck, die Fassade aufrecht zu erhalten, nur größer wird, was einen noch zusätzlich fertig macht.

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