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Seit über 1/2 Jahr eine Prellung, die nun schmerzt

Npicu?scxha hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forengemeinde!

Im Moment bin ich etwas ratlos, da ich nicht weiß bei was für einem Facharzt ich einen Termin machen soll und was ich tun könnte um mir die Zeit bis zum Termin einfacher zu gestalten. ???

Alles fing damit an, dass ich kurz vor Weihnachten letzten Jahres in unserem Treppenhaus gestürzt bin. Dabei bekam ich eine Prellung und natürlich einen tiefdunklen blauen Fleck, der sich quer am unteren Bereich des Rückens befand. Quasi neben dem Steißbein.

Hatte damals alles schnell gekühlt und habe erstmal abgewartet wie sich das entwickelt. Der blaue Fleck verschwand recht schnell, nur der geschwollene Bereich blieb. Als dieser nach mehreren Wochen nicht kleiner wurde, bin ich zum Allgemeinarzt gegangen.

Der Arzt sagte, dass es sich von alleine mit der Zeit zurückbilden würde und er nicht röntgen möchte, weil ich noch eine junge Frau wäre und er da nicht gerne im Beckenbereich röntgen lässt.

Ich dachte mir, dass dies vernünftig sei und habe es auf sich beruhen lassen. Leider habe ich bis heute eine geschwollene "Beule" an dieser Stelle die sich verhärtet anfühlt. Habe bereits heiß/kalt duschen probiert (Um die Durchblutung anzuregen) und täglich leicht massiert - leider ohne Erfolg.

Es sieht nicht nur unschön aus, sondern tut mittlerweile ziemlich weh. Längeres sitzen ist nicht möglich und auf dem Rücken schlafen kann ich ebenfalls seit Wochen nicht mehr.

Es ist ein unangenehmer Druckschmerz und die Stelle fühlt sich nach einer Weile taub an. :°(

Meine Fragen also: Bei was für einem Arzt sollte ich einen Termin machen? Was könnte das sein und kann ich selber bis zum Termin etwas machen? ":/

Wäre euch sehr dankbar für etwas Hilfe, da es mir nun doch ziemliche Sorgen bereitet und ich nicht möchte, dass es da bleibende Schäden geben könnte.

Liebe Grüße!

Antworten
p/eplztRieFr86


Sicher, dass du dir damals eine Prellung mit anschließender Schwellung zugezogen hast, und nicht nur ein einfaches Hämatom?

Vll steht die Schwellung gar nicht im Zusammenhang damit, war vorher vll schon unbemerkt von dir da?

Ansonsten würde ich vll in dem Fall doch mal zum Onkologen damit gehen, wenn der Hausarzt nicht weiter weiß.

Hinter solchen Schwellungen können in seltenen Fällen auch mal Sarkome stecken.

p5elhztiqerx86


When die Stelle sich taub anfühlt, dann könnte dieser Knoten einen Nerven einklemmen.

Ich würde damit wirklich mal in ein Sarkomzentrum gehen. Nicht, weil das jetzt schon sehr sicher ist, dass du ein Sarkom ist (die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr groß) , aber Sarkome , und auch nur die Abklärung daraufhin, ob eines vorliegen könnte oder nicht, gehört in Expertenhand.

Insbesondere, weil du ja schon ein halbes Jahr abgewartet hast, und der vermeintlichen Prellung damit genug Zeit gegeben hast, abzuschwellen, und ich bei dir nicht wie bei vielen anderen hier erkennen kann , dass du schnell überbesorgt bist, würde ich das mal machen.

Alternativ kannst du auch mal in den krebskompass schauen und dort deine Frage in die Rubrik Weichteiltumore/Sarkome stellen.

p8elzt=i.era86


Achso, bzgl. Was im Internet steht: viele Sarkome werden nicht früh genug diagnostiziert (wo sie gut zu behandeln sind), eben weil nach wie vor viele Ärzte falsche Vorstellungen haben, wie die , dass wenn eine Schwellung schmerzt, es kein tumor/sarkom sein kann. Das stimmt so generell nicht.

pUelzt$ier8x6


Die Verdachtsdiagnose eines Weichteilsarkoms zu stellen, bedeutet eine Herausforderung, da dieses anfangs oft nicht eindeutig von gutartigen Veränderungen zu unterscheiden ist. Weichteilsarkome haben, wie alle bösartigen Tumoren, die Eigenschaft, unbehandelt immer weiter zu wachsen. Wann man ein Sarkom erkennt, hängt also vor allem davon ab, wo es liegt und wann es Beschwerden macht. Bei Sarkomen, die an Armen oder Beinen auftreten, bildet sich häufig über mehrere Wochen und Monate eine schmerzlose Schwellung aus. Gelegentlich fallen diese nach kleineren Verletzungen auf und werden zunächst als Prellung fehlgedeutet. Sehr viel häufiger sind auch sog. Lipome (gutartige Fettgeschwulste) oder Fibrome (gutartige Bindegewebsgeschwülste), die bei sehr vielen Menschen an verschiedenen Stellen des Körpers vorkommen. Die meisten Sarkome wachsen zunächst verdrängend, d.h. sie schieben das umliegende Gewebe zur Seite. Erst wenn zum Beispiel Nerven von dem Tumor gedehnt oder angegriffen werden, kommt es zu Schmerzen. Bei Sarkomen, die primär im Bauchraum auftreten, dauert es häufig länger, bis sie bemerkt werden. Unter Umständen können Sarkome einen Großteil des Bauchraumes einnehmen, ohne dass eine äußerliche Schwellung, Schmerzen oder Verdauungsprobleme auftreten.

Weichteilsarkome treten zu 40% an den Beinen, zu je 15% am Hals und den Armen sowie zu 30 % am Körperstamm bzw. im Brustkorb oder Bauchraum auf. Knochensarkome führen häufig zu bewegungsunabhängigen Schmerzen im betroffenen Arm oder Bein. Manchmal kann man auch eine Schwellung und Überwärmung der Haut sehen. Häufig werden die Knochensarkome auch erst erkannt, wenn durch ihre Ausdehnung ein Knochen instabil geworden ist und z.B. nach einem geringen Trauma gebrochen ist.

R&hQelixa


Malt doch nicht gleich den Teufel an die Wand!

Es kann sein, dass sich das Hämatom abgekapselt und nun entzündet hat.

Ich würde nochmals zum Hausarzt gehen und auf ein Röntgenbild bestehen. Solange du nicht schwanger bist, sollte es kein Problem sein.

Ggf. Kannst du auch zu einem Chirurgen.

pHel1ztiear8x6


Klar kann es das sein, aber die TE hat nicht von einer roten überwärmten Stelle gesprochen, was dann in der Tat eher für ein abgekapseltes Hämatom mit Entzündung sprechen würde.

Aber selbst das kann bei Sarkomen auch vorkommen. Ich wieß lediglich auf die Möglichkeit hin, und die ist in diesem Fall imho gegeben, auch wenn die Wahrscheinlichkeit nicht sehr groß sein wird.

a|nnaRlida


Verstehe auch gar nicht, warum Du hier gleich Verdachtsdiagnosen stellst und das so extrem penetrant. Hätte auch in einem Satz gereicht. Und was soll der Tipp mit Krebskompass.de?! Da schreiben Leute rein, die das diagnostiziert bekommen haben. Was sollen sie ihr sagen? Das sind doch keien Wahrsager :(v :(v :(v

p`elzNtiexr86


Ich stelle keine Verdachtsdiagnosen, ich wieß auf die Möglichkeit hin, sagte aber doch eindeutig, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Sarkom ist, gering ist. Ich weiß nicht, was ihr damit für ein Problem hat, das kann die TE doch selbst entscheiden, wie sie verfährt. Ich habe lediglich Links mit SERIÖSER Information der TE an die Hand gegeben, bevor Dr. Google zu Rate gezogen wird. Und dazu gehört auch der krebskompass , wo nicht nur Leute schreiben, die bereits diagnostiziert sind, sondern bei denen eben eine ähnliche Fragestellung wie bei der TE besteht und die dann z.b. Tipps bzgl Abklärung und Sarkomzentrum bekommen, natürlich geht es hier nicht um eine Diagnosestellung.

RFhelxia


Fühl dich doch nicht angegriffen.

Sicher kann man an alles mögliche denken.

Allerdings fand hier noch nicht mal eine Diagnostik statt.

Von daher noch lange kein Grund, vom allerschlimmsten auszugehen.

p3elzvtier*8x6


@ TE

Lass es einfach deinen HA nochmal sehen, und bitte dann vll um ein MRT.

Dann kann man weitersehen.

p-elztvier8x6


En MRT wird man ohnehin brauchen, ein Röntgenbilder reicht für die Beurteilung der Weichteile oft nicht aus.

Dann fällt auch das Problem mit der Strahlung weg.

Und mit den Bildern kannst du dann ggf noch zum Onkologen/Sarkomzentrum gehen, wenn es sich dann nach den Bildern nicht dann schon erledigt hat.

N.icusxcha


Danke euch! :)^

Übrigens auch danke, dass da an die Sachen gedacht wurde auf die ich jetzt nicht so direkt gekommen wäre. So etwas ist denke ich auch wichtig und ich weiß deine Mühe zu schätzen, dass du da so viel rausgesucht hast.

Den Termin beim Hausarzt habe ich jetzt gemacht und hoffe einfach mal darauf, dass das alles nicht so kompliziert wird.

Eine Frage hätte ich aber noch. Wenn das so ein verkapseltes Hämatom wäre (das muss sich ja nicht immer gleich entzünden, oder?), was wird dann gemacht?

Ein Freund von mir hatte einen Abszess hinten am Oberschenkel und hatte nach der Entfernung wochenlang eine Art "Loch", das dann zu wachsen musste mit der Zeit.

Würde das bei mir dann auch so werden? Nur, dass ich mich vielleicht schon darauf einstellen kann. Er musste nämlich damals recht häufig zum Arzt um die "Verbände" wechseln zu lassen und das war schon recht aufwendig.

Wünsche euch eine erholsame Nacht ;-)

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