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Mit dem Rauchen aufgehört, jetzt starke Nebenwirkungen

B>akllhooPn00x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe ein Problem und hoffe ihr könnte mir in irgendeiner weise helfen.

Ich bin 20 und habe nach 4 jähriger Rauchzeit das Rauchen aufgegeben. Das ist jetzt genau 2 Monate her.Seitdem plagen mich verschiedene Sachen, angefangen hat es mit einem Kloßgefühl und Engegefühl im Hals, das neben ständigen Panikattacken und dem Gefühl zu ersticken. Das hat sich etwas gelegt, aber jetzt habe ich seit 2 Wochen durchgehend sehr viel zähen Schleim im Rachen, der einfach nicht weggehen will, ich werde verrückt!

Ich bin super froh aufgehört zu haben aber wenn das so weiter geht überlege ich echt wieder anzufangen.

Ich hatte sowas noch nie vorher!

Meint ihr dass kann vom Rauchentzug kommen, weil jetzt die ganzen Schadstoffe abtransportiert werden??

Meine Haut ist auch sehr schlecht und mein Arzt (Homöopath) (der vom Entzug nichts weiss) sagt auch, dass mein Körper mit aller kraft versucht Schadstoffe aus meinem Körper zu drängen (ich hatte auch ein Gerstenkorn).

Ich wäre für Antworten mehr als Dankbar

:*

Antworten
L%olqa20x10


Ja, das kommt daher. Oft hat man auch ganz starken Husten mit Auswurf mehrere Wochen lang. Eigentlich komisch, wenn man geraucht hat merkt man kaum was von den "Nebenwirkungen"-und wenn man aufhört gehts einem schlecht. Aber keine Sorge, das geht vorbei.

B8allboon00x7


hinzukommen kommt jetzt auch noch Sodbrennen!?

Kann es auch sein dass ich ein Problem mit der Magensäure haben könnte oder kann das auch vom Rauchstopp kommen?!

L5ola2N01x0


Das kann ich dir so auch nicht beantworten. Jeder hat andere Symtome, wenn er mit dem Rauchen aufhört, manchen haben vielleicht gar keine. Ich habe von vielen Leuten sämtliche Symptome gehört und es gab lange Listen der Aufzählung. Ob Sodbrennen auch dabei war weiß ich nicht. Als ich mal aufgehört habe nach langer Zeit zu rauchen hatte ich auch einige Beschwerden-an Sodbrennen kann ich mich aber nicht erinnern. Sonst gehst halt einfach mal zum Arzt und schilderst ihm die Situation.

[[http://www.gutefrage.net/frage/aufgehoert-mit-rauchen-und-nun-sodbrennen]]

mKusic`us_6x5


jetzt habe ich seit 2 Wochen durchgehend sehr viel zähen Schleim im Rachen

Vielleicht hilft ein schleimlösendes Mittel. Frag den Arzt oder Apotheker.

Raucher haben oft auch Vitamin-D-Mangel. Ein entsprechender Bluttest (Arzt) wäre mal nicht verkehrt.

P1olderxgei\stx62


Hallo, ich habe sehr lange geraucht und hatte nie Probleme mit der Luft. Vor 1 ³/4 Jahr hab ich aufgehört und mir ging es genauso, hatte ständig Luftnot...meistens jedoch bei Ruhe. Konnte es auch nicht verstehen und nach ca. 6 Monaten wurde es besser. Sodbrennen habe ich übrigens auch, habe es aber nie mit dem Rauchen in Zusammenhang gebracht. Werde besser mal zum Arzt gehen.

Also Geduld, es wird besser...du hast ja auch nicht so lange geraucht. Du schaffst das :)^ :)=

D_erj AstCr$on*oxm


Hallo Balloon,

auf jeden Fall durchhalten. Bei mir war es damals auch so – und es ist ja auch klar, dass diese "Nebenwirkungen", die ja auch eine Folge des Rauchens sind, bald wieder verschwinden werden.

Dein Körper wird es dir danken.

BwrMummbi[ene


Der Schleim ist typisch beim rauchen aufhören, wenns auch nicht bei jedem vorkommt. Das liegt daran, dass die Häärchen nicht mehr verklebt sind und nun den ganzen Schmutz nach außen transportieren.

Schau mal: [[http://www.experto.de/b2c/gesundheit/naturheilkunde/rauchen-aufhoeren-reinigen-sie-anschliessend-ihre-atemwege.html]]

Ich hatte das selbst auch sehr stark, inklusive krank sein etc. Aber halte durch, du wirst sehen, dass es sich letztendlich lohnt. Heute kann ich einem Bus hinterher laufen als hätt ich nie gequalmt. Auf Rolltreppen und Lifte verzichte ich auch weil ich dieses Gefühl mag wenn Sauerstoff durch den Körper gepumpt wird. @:)

B]enixtaBx.


Durchhalten. Ich habe über 30 Jahre gequalmt und zwar sehr stark. Ich bekam auch Sodbrennen. Sicherlich daher, weil ich mehr Appetit hatte und zu mehr Süßem gegriffen habe. Nicht das Nichtrauchen hat das ausgelöst – sondern alles das, was der Magen offensichtlich nicht mochte. Da würde ich erst mal drauf gucken....

MAarcDWinxkler


Hallo,

ich habe 20 Jahre geraucht und rauche nun mehr seit 1,5 Jahren nicht mehr. Ich hatte alle Symptome, die Du auch hast ( Hautprobleme, Husten mit Schleim, Magenprobleme usw. ). Du wirst sehen, dass diese Beschwerden irgendwann mit der Zeit verschwinden werden.

Bei meinem Sodbrennen hat folgendes dauerhaft geholfen – ich habe jeden Abend einen kleinen Becher Joghurt gegessen. Entweder Fruchtjoghurt, Pudding oder Joghurt ohne Geschmack. Nach 3-4 Tagen hat man i.d.R. kein Sodbrennen mehr.

Ab und an solltest du dann aber trotzdem Abends einen kleinen Becher löffeln ...

Grüsse und viel Glück

Marc

K'ySttxa


Ich habe vor 7 Jahren aufgehört zu rauchen, nachdem ich 27 Jahre lang täglich 2 Schachteln rauchte.

Während des Rauchens hatte ich nie Probleme mit den Nebenhöhlen oder im Hals, d.h. ich merkte jedenfalls keine. Beim Zahnarzt auf dem Röntgenbild war allerdings immer eine dichte Nebenhöhle zu erkennen und der Doc erwähnte immer, ich solle mal zum HNO gehen. Aber ich hatte doch null Beschwerden und bei meiner Ärzteerfahren- und Panik ließ ich es.

Als ich dann aufhörte zu rauchen bekam ich dauerhafte Schleimbildung hinter der Nase, und der Schleim stapelte sich dann im Hals unten fest und machte neue Probleme dort. Mit ständigem willkürlichen Räuspern versuche ich den Schleim zu lösen. Ich habe das Problem seit 7 Jahren täglich und immer noch, es hat sich niemals gelegt. Ärzte halfen nicht, wie immer.

Ich werde damit wohl leben müssen. Aber anfangen zu Rauchen werde ich deswegen mit Sicherheit niemals mehr.

p"roblne9mb^ratzxe


Da habe ich leider schlechte Nachrichten.

Ich habe 2008 mit dem Rauchen für immer aufgehört und seitdem chronische miese HNO Beschwerden. Schleim im Hals und hinter der Nase und in beidem beim Atmen ein Knacken im Liegen, weswegen ich die letzten Jahre oft schlecht oder gar nicht schlafen kann. Derzeit ist es wieder besonders schlimm.

Als ich noch rauchte, hatte ich damit keine Probleme. Aber mir bekam das Rauchen nicht mehr. Nach der ersten morgens kollabierte ich immer, und das obwohl ich ja gewöhnter Raucher war. Auf einmal fing das an...morgens die erste, Horror.

Somit hörte ich auf. Ich glaube, wenn ich nur so aufgehört hätte, würde ich jetzt wieder anfangen, damit ich endlich wieder Ruhe im HNO Bereich bekäme.

Mich stört dieses Geknacke und Geklicker und Geknister und kein Arzt hilft. >:(

Ich wünsche dir, dass es bei dir nur Anfangssymptome sind, die bald völlig verschwinden. :)*

p|rfoblemibratxze


Obwohl es natürlich der helle Wahnsinn wäre, deswegen wieder anzufangen. Auch ich kann jetzt bergig wandern ohne zu japsen, was ich vorher nicht konnte. Und normalerweise gibt es keinen guten Grund, das Rauchen wieder zu beginnen, denn es ist ausschließlich schädlich. Es hatte halt nur diesen scheinbaren Nutzen, die Kehle und die Häärchen zu verkleben und alles auszutrocken, so dass keine Nasen-Rachengeräusche entstanden, weil zu trocken war. Das ist ein entlastender Zustand gewesen, aber keine Gesundheit. Nicht, dass jetzt jemand denkt, vom Rauchen würde der HNO Bereich wieder heil.

S>pezMial}widde


Das mit dem Auswurf nach dem Rauchstop ist logisch. Solange man raucht werfen die Flimmerzellen, die mit ihren Flimmerhärchen den Dreck aus der Lunge aktiv herausbewegen, ihre Häärchen ab bzw sie werden verklebt, so dann sie ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen. Dann sammelt sich der ganze Teer in der betäubten Lunge, man merkt es nicht. Nach dem Rauchstopp regenerieren sich die Flimmerzellen wieder und versuchen mit aller Kraft, den Dreck herauszubringen, zur Unterstützung wird viel Schleim produziert. Das führt zu den charakteristischen Beschwerden wie Luftnot und Klosgefühl. Das kann bis zu einem Jahr anhalten, wird aber wenn die Schleimhaut nocht völlig ruiniert ist immer besser. Bloß nicht wieder anfangen zu rauchen, das macht alles wieder zu nichte. Aber mit Medikamenten, die auch schleimlösend bei Husten und Erkältung wirken, kann man sich ganz gut helfen.

cQhaot


Könnte auch sein, dass dein Körper jetzt stärker auf Reize und Krankheitsereger reagiert. Mir ist auch schon aufgefalle, das Raucher weniger Husten und Bronchites bekommen als nichtraucher. Meine Mutter Raucht und ist nie Krank. Ich habe ständig Atenwegserkrankung. Das Imunsysthem funktioniert beim Nichtraucher halt besser. Beim Raucher kommt später die Probleme.

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