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Alternative zur Aufbissschiene

SQeesterjn8x8 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit ca. 3 Jahren eine Aufbissschiene für die Nacht. Die erste war aus weichem Plastik und nach einem Jahr durchgebissen. Die zweite ist aus Hartplastik und nach 2 Jahren durchgebissen. Das Problem ist, dass durch mein nächtliches Zähneknirschen sich jede Nacht Teile vom Plastik ablösen und ich die verschlucke. Ich denke, dass kann nicht sonderlich gesund sein. Deswegen suche ich nach einer Alternative. Kennt jemand das Problem, dass er Nachts das Platik verschluckt? Und hat jemand eine andere Ausbissschiene gefunden, bei der das nicht passiert?

Ich habe schon versucht zu recherchieren und es scheint unterschiedliche Schienen zu geben, aber ohne Bilder oder konkreten Namen kann ich mir da nichts drunter vorstellen. Ich bin gesetzlich versichert und beide Schienen wurden von der Krankenkasse gezahlt ohne das ich dafür einen Antrag stellen musste. In anderen Diskussionen erzählten einige, dass sie bis zu 1500€ für ihre Schienen bezahlt haben. Ich wäre im Zweifelsfall auch bereit die Schine zu zahlen, vorausgesetzt dann würde endlich kein Plastik mehr abbrechen, was ich verschlucke.

Ich hoffe, mir kann jemand weiterhelfen (am besten mit Bild, Link oder Name der Schiene).

Antworten
_|Par:vatix_


Vielleicht sollte eher mal die Ursache des nächtlichen Knirschens angegangen werden. Weißt du denn, warum du knirschst?

B,enit1axB.


Ich kriege jedes Jahr ne neue Schiene. Von der Krankenkasse. Weil eben zerschlissen. Aber Plastikteile richtig runtergekaut habe ich noch nie....

S/ees>tearn88


@ Parvati:

Ja würde gerne die Ursache angehen, wenn ich nur wüsste wie. Also laut meinem Freund knirsche ich schon seit Anfang unserer Beziehung (etwas über 5 Jahre), aber richtig extrem wurde es erst vor 3 Jahren, als ich die Schiene dann bekam. Ich denke es liegt an gesundheitlichen Problemen (2 Autoimmunerkrankungen und ein Reizdarmsyndrom). Die kann ich ja leider nicht einfach wegpusten, bin aber dran. Hättest du sonst noch Vorschläge, wie man das Knirschen in den Griff bekommen könnte?

@ BenitaB:

Danke für die Info.

_rPar<vatxi_


Hättest du sonst noch Vorschläge, wie man das Knirschen in den Griff bekommen könnte?

Ursachen für das Knirschen sind ja oft psychische Probleme, insbesondere Stress (privat wie auch beruflich). Wenn dich deine körperlichen Beschwerden psychisch Belasten sollten, wäre das schon ein Ansatzpunkt. Da könnte man eventuell auch psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Ein Therapeut könnte dir auch Entspanungsverfahren wie autogenes Training, PMR o.ä. dir zeigen. Dies kannst du dir aber auch selbst beibringen. Yoga wäre auch noch eine Möglichkeit. Yoga wäre zudem nicht nur zur Entspannung gut sondern auch zur Kräftigung und Dehnung der Muskulatur. Dies tut generell dem Körper gut, aber auch deiner HWS. Denn diese wird durch das Knirschen auf Dauer stark beansprucht. Denn hier können über kurz oder lang Verspannungen auftreten, wenn du sie nicht gar schon hast.

H%ansi@leOin<cxhen


@ seestern88

Du schriebst daß Du zwei Autoimmunerkrankungen hast.

Lt.Wikipedia ist das: "Irrtümlicherweise erkennt das Immunsystem körpereigenes Gewebe als zu bekämpfenden Fremdkörper."

Das Selbe macht Dein Körper beim Knirschen mit Deinen Zähnen.

Für Dich ist vermutlich Ausgeglichenheit-Finden wichtig, und auch mal Probleme und Zähne "loszulassen".

Alles Gute für Dich.

STeestIernx88


@ Parvati:

Fan von Psychotherapeuten bin ich eher nicht so. Aber das mit dem Yoga passt eh ganz gut in meinen Plan. Werde ich mal ausprobieren. Und meditieren. Vielleicht hilft es ja :)

@ Hansileinchen:

Ausgeglichenheit-Finden klingt gut. Wie macht man das denn? Hast du da Tipps für?

H+ans$iQleiPnchxen


Tipps?

In diesem "Fall" womöglich Konflikte, Ärger, Sorgen vernünftig angehen. Gut mit sich selbst umgehen. Geduld.

Psychotherapeuten sind was für Leute die nicht wirklich gut über sich selbst nachdenken können, wenig Kontakt zu sich selbst haben. Sonst ist das Zeitverschwendung. Außer vielleicht man hat niemandem zum über die Probleme reden.

Yoga ist nie verkehrt, stinknormale Entspannungsgymnastik aber genausogut.

_qParv`at*i_


@ Hansileinchen

Psychotherapeuten sind was für Leute die nicht wirklich gut über sich selbst nachdenken können, wenig Kontakt zu sich selbst haben. Sonst ist das Zeitverschwendung. Außer vielleicht man hat niemandem zum über die Probleme reden.

Das ist Unsinn. Therapeuten sind immer dann eine gute Adresse, wenn man nicht weiß, welche Ursachen die psychosomatischen Beschwerden (z.B. das Knirschen) haben könnten und/oder wenn man mit Selbsthilfe nicht mehr weiter kommt und dann zwangsläufig Hilfe von Dritten benötigt. Bei schweren psychische Störungen wird man so oder so nicht um fachliche Hilfe drumherum kommen.

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