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Was kann bei langfristigem Schlafentzug passieren?

T9asha&090x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

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immer wieder lese ich das zu wenig Schlaf krank macht.

Was genau würde denn passieren wenn man langfristig wenig schläft?

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Ich frage aus aktuellem Anlass. Ich arbeite "Nachts".

Also von 19-01Uhr. Bin gegen 01.15Uhr zu Hause und liege dann zwischen 01.30-1.45Uhr im Bett.

Aufstehen muss ich wieder um 06.30/45Uhr um meinen Sohn in die Kita zu bringen. Allerdings im Wechsel, 1 Woche bringe ich ihn hin, eine Woche mein Mann (dann kann ich theoretisch bis 11Uhr schlafen), dann wieder ich, dann wieder er usw.!

Schlafen während er dann in der Kita ist geht nicht. Habe ich jetzt über 6 1/2 Monate versucht. Ich kann einfach nicht schlafen, bin hellwach und werde erst gegen Nachmittag müde, wo es dann aber zu spät ist sich nochmal hinzulegen.

Im Winter kann es schonmal 1 Stunde später werden (ist selten, passiert aber), durch das Eis/den Schnee, da kommt man einfach schlechter voran. Hat ein Kollege Urlaub das gleiche da ich dann einen teil seiner Kunden übernehme.

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Das alles geht ja aber noch.

Jetzt habe ich aber erfahren das ich 2 weitere Kunden bekommen soll.

Das heißt ich würde generell dann von 19-03Uhr arbeiten, wäre also vor 03.30Uhr nicht im Bett.

Im Winter und bei Urlaub der Kollegen würde dies bedeuten das ich erst um 04.30Uhr zu Hause bin, also in der Woche wo ich meinen Sohn zur Kita bringe nur 2 Stunden schlaf hätte.

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Da frag ich mich nun ob das noch so Sinn hat. Ob das machbar ist oder ob ich aufgeben sollte.

Das wäre nur so unfassbar schlimm für mich. Ich habe über 20 Jahre dafür gekämpft in diese spezielle Firma zu kommen, da schaff ich es endlich und bin die letzten Jahre so überglücklich und nun das. :°(

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Was meint ihr würde Gesundheitlich auf mich zukommen?

Antworten
Eohemaliger )Nutzer0 (#4671x93)


Schlafen während er dann in der Kita ist geht nicht.

Nachdem du ja keinen Schichtbetrieb hast, somdern immer Nachts arbeitest, müsste da eine Umstellung schon möglich sein.

Auch wenn du nicht müde bist, untertags, ins Bett gehen. Dösen hilft mir meist auch. Als Tipp eventuell ein bestimmtes Einschlafritual, also Tee, Musik o.ä.

Was meint ihr würde Gesundheitlich auf mich zukommen?

Pauschal gesagt: Nichts gutes. Kenn auch Leute, inklusive mir, die phasenweise wenig schlafen, aber das ist individuell verschieden.

K2aliLnkanxa


Gerade beim Thema Schlafentzug gibt es auch unter Experten so viele unterschiedliche Meinungen. Die einen sagen, man würde auf Dauer schwere Gesundheitsschäden davontragen, die anderen sagen, das sei nicht möglich, der Körper hole sich schon seinen Schlaf.

Ich würde Dir einfach den Rat geben, immer zu versuchen zu schlafen in den Momenten, wo du Zeit hast. 2 Stunden innerhalb von 24 Stunden auf Dauer wird wohl wirklich zu wenig sein.

Ein Experte meinte mal, dass man auf Dauer mit 5 Stunden pro Nacht hinkäme, ohne nenneswerte Einbußen hinnehmen zu müssen.

Tja..naja, das wird wohl auch von Mensch zu Mensch verschieden sein. Ich wünsche Dir, dass du noch einen für dich geeigneten Schlafplan aufstellen kannst, wenn es auch Etappenschlafen sein mag. :)* @:)

axgnGes


Nur so aus Interesse: Was ist Dein Job?

Warum muß Dein Kind so früh in die Kita?

T<asha0x909


Ich lege mich immer sofort ins Bett wenn ich wieder komme. Drehe und wende mich dann aber lediglich. Ich bin einfach nicht müde, bin hellwach.

Etwas vorher trinken geht nicht, habe ne chronische Blasenschäche und würde dann ständig aufstehen müssen.

Musik lenkt mich zu sehr ab. Allein wenn mein Nachbar von oben drüber durch die Wohnung läuft ist für mich schon zu viel ablenkung.

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Ich arbeite seit 2013 dort, eine Umstellung hatte ich bisher nicht. Ich konnte von anfang an nicht nochmal einschlafen wenn ich erstmal wach war. Das war aber nie schlimm da mein Sohn ja noch nicht Fremdbetreut wurde und wir somit auch nicht um 06.30Uhr aufstehen mussten, sondern bis 09uhr gemeinsam geschlafen haben.

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Seit August 2014 geht er nun in die Kita. Ich vermeide es mich mit irgendwem dort zu unterhalten damit ich nicht richtig wach werde sondern müde bleibe. (ist zu fuß nur ein 10 minütiger weg)

Komme ich nach Hause schmeiße ich sofort alles hin und leg mich isn Bett. Aber dann liege ich wie gesagt nur rum. Schlafen ist einfach nicht drin.

Ich habs schon mit Schlafmitteln versucht, aber die vertrage ich ganz und gar nicht denn ich bekam fiese Halluzinationen.

Tcarsha09x09


Ich arbeite als Berufskraftfahrerin.

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Mein Sohn muss nicht in die Kita. Aber er will und das ermögliche ich ihm.

08Uhr finde ich im übrigen nicht früh sondern normal.

Sgunshsin)e_x86


vielleicht kannst du ja erst ins bett gehen wenn du deinen Sohn weggebracht hast? Dann bist du ja sicher müde. Kannst du da dann immer nur bis 11 schlafen oder kann man das evtl. verlängern?

T4ahsha0{909


Etappenschlafen habe ich auch schon hinter mir.

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Ich werde immer so gegen 16/17Uhr müde, habe mich dann hingelegt und bin auch eingeschlafen. Bin dann wieder um 18Uhr aufgestanden und hab mich hinterher noch müder gefühlt als vorher.

T6ashya090x9


Das habe ich auch schon hinter mir. In der Zeit wo ich Urlaubsvertretung gemacht habe und erst um 04Uhr nach hause kam. Da bin ich erst ins Bett als ich ihn weggebracht habe, das ging nur schlecht. Habe lange zum einschlafen gebraucht und dann auch nur 2 1/2 Stunden gehabt.

E>hema$liger NGutzers (#467x193)


schmeiße ich sofort alles hin und leg mich isn Bett.

Wie wärs mit vorher Duschen, vielleicht noch Zeitung lesen oder frühstücken? Eben dann, wenn dein Kind in der Kita ist und du "frei" hast.

Musik? Nicht mal so, dass das laut ist, sondern eher als dezentes Hintergrundgeräusch, am besten irgendwas instrumentales, ruhiges.

Was manchen Menschen auch hilft ist wohl Meditation.

dPevZilinFdisguixse


Wie fühlst du dich denn? Geht es dir gut, wenn du schließlich ganz aufstehst?

Ich hatte ein halbes Jahr die Situation, daß ich im Schnitt 3 Stunden Schlaf pro Nacht hatte. Sonntags konnte ich dann ausschlafen. Mir ging es damit nicht gut, ich fühlte mich immer schwächer und dann auch zunehmend depressiv.

"Der Körper holt sich seinen Schlaf" ist kein gutes Argument - leider tut er das eben nicht immer. Daß du nicht schlafen KANNST, wenn du die Gelegenheit hast, ist ein Alarmzeichen: Du mußt todmüde sein, aber Schlafen geht nicht - das bedeutet, du hast schon jetzt extremen Streß, dein Körper ist im dauerhaften Alarmzustand. Klingt nicht so, als ob du das noch steigern solltest.

Wie sind denn die Arbeitszeiten deines Mannes, kann er euer Kind nicht immer bringen? Oder kannst du ihn nicht in den Wochen später hinbringen, wo du dran bist? (Vorausgesetzt, er steht inzwischen nicht von selber um 6 auf.)

Kjali.nlkana


Das ist echt blöde, dass dein gesamtes Leben sozusagen im Moment extrem erschwert läuft, nur weil du morgens dein Kind in die Kita bringen mußt. Kannst du nicht mit deinem Mann reden, dass er es immer morgens hinbringt? Du packst es halt nicht mit dem Schlaf, dann sofort wieder einzupennen. Normal wäre es ja kein Problem: schlafen von nachts kurz vor 2 Uhr oder bald von 3.30Uhr an bis halb 7, aufstehen Sohn wegbringen, nach Hause kommen, weiterpennen bis ausgeschlafen. Aber du kannst es ja nicht. Bevor du am Ende noch deinen Beruf aufgeben mußt, rede doch mal mit deinem Mann. ":/

T-asha0g90x9


Duschen gehe ich jede Nacht wenn ich nach Hause komme, muss ich ja nachdem ich Stundenlang auf dem LKW rumwerkel. Lesen tue ich sehr gerne, komme dann aber nicht davon weg.

Frühstücken könnte ich, aber wenn ich um kurz nach 08Uhr dann erst frühstücke bevor ich mich ins Bett lege wäre ich ja erst um 09Uhr im Bett und muss ja um 11.30/45Uhr wieder aufstehen um den Knirps dann wieder abzuholen.

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Musik stört mich wirklich nur. Ich bin da kein Fan von nebengeräuschen. Auch nicht leise.

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Meditation habe ich noch nie probiert. Wäre ne Sache die ich mir mal genauer anschauen würde um es evtl. mal auszuprobieren.

aJgqnexs


Arbeitet Dein Mann Schichten im 2-Wochen-Takt?

TZasjha09x09


Wenn der Wecker klingelt schwanken meine Gedanken zwischen "Heute bleibt er zu Hause, ich steh garantiert nicht auf" und "Ach, ich sag einfach wir haben verschlafen". Wenn ich dann aufstehe denke ich immer "O Gott, du musst dich sofort isn Bett schmeißen und 3 Tage schlafen wenn du nach Hause kommst".

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Und wenn ich mich erstmal aus dem Bett geschwungen habe, auf Toi war und meine Tablette genommen habe (schilddrüse) geht es mir gut. Bin dann auch hellwach und habe das Gefühl nicht nochmal schlafen zu müssen. Das kommt erst immer so gegen 16/17Uhr ganz plötzlich zurück. Da hab ich dann so mein Tagestief und werde müde.

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Mein Mann hat Früh- und Spätdienst. Im Frühdienst muss er um 03.30Uhr aufstehen und ist um 05.30Uhr auf der Arbeit.

Er kann nicht immer im Spätdienst arbeiten da das mit meinen zeiten nicht passt.

Er ist dann immer erst um 19.30Uhr zu Hause. ich komme dann also immer wenn er Spätdienst hat 45minuten zu spät zur Arbeit, das lässt man mir aber durchgehen weil es nur alle 2 Wochen ist und sie ja wissen warum es so ist. Und Freitags muss er generell Frühdienst machen weil ich Freitags andere Arbeitszeiten habe, nämlich 16-21Uhr.

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Meinen Sohn später bringen wäre nicht möglich. Bis 08.30Uhr geht es. Danach nicht mehr.

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