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Schilddrüse oder Psyche?

hnowtoysaVvealdixfe hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe mich gerade hier angemeldet da ich seit November 2014 ein Problem mit mir schleppe und es nicht los werde.

Ich ging Ende November zu meiner Hausärztin, da ich extreme Müdigkeit über den Tag hatte aber in der Nacht einen unruhigen Schlaf hatte, dazu noch starken Haarausfall und splitternde Nägel. Sie nahm mir Blut ab und das einzige auffällige war ein Vitamin D Wert von 4 - also sehr niedrig. Ich bekam Olevit Tropfen. Sie teilte mir auch mit, dass es dauern würde bis eine Besserung eintreten könne. Also hatte ich abgewartet - bis Mai diesen Jahres - ich hatte plötzlich noch stärkeren Haarausfall, meine sowieso schon trockene Haut wurde noch trockener und über brüchige Nägel hätte ich ein Lied schreiben können. Nun gut erneute Blutabnahme - Vitamin D Wert immernoch zu niedrig bei 25 - und das obwohl ich schon 2x einen Sonnenbrand hatte (wobei ich hier erwähnen muss, meine Mutter leidet selber seit 5 Jahren unter einem Vitamin D Mangel von 0). Eigenartigerweise waren meine Eisenwerte schön, bis auf das Ferritin im Serum, es war zu niedrig. Auch wurde TSH Wert und fT4 Wert überprüft - TSH 1.85 und fT4 1.20 (ng/dl). Hierzu muss ich erwähnen, dass ich starkes Übergewicht habe und trotz guter Ernährung und Sport keinen Gramm abnehme - eher das Gegenteil ist der Fall. Meine Mutter hat selber eine Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto - sie stand aufeinmal mit Glatze da, weil ihr sämtliche Haare ausgingen. Bei ihr dauerte die Diagnose 4 Jahre!! Sie hatte die selben Beschwerden wie ich. Meine Hausärztin meinte, man könne Hashimoto nicht erben.

Ich hatte mich selber schon für verrückt eingestuft wegen dem Haarausfall - mein größtes Problem da ich immer schöne und vorallem viele Haare hatte - doch dann traf ich eine Freundin die ich seit 2 1/2 Monaten nicht mehr sah - vor einer Woche - und der erste Satz aus ihrem Mund war "Oh mein Gott, was ist denn mit deinen Haaren passiert? Man sieht ja richtig die Kopfhaut. Du hattest doch definitiv mehr Haare." Ihr könnt mir glauben es hat mich wirklich tief getroffen. Vorallem sie bemerkte meine Probleme schon von Anfang an - Nur dass es so schlimm sein würde war ihr nicht bewusst. Auch meine Oma äußerte sich vor 2 Tagen ganz genau so wie sie.

Ich weiß nicht, wie bescheuert alles sich anhört für euch - aber mir macht es halt wirklich zu schaffen. Vielleicht hat irgendwer ähnliche Erfahrungen oder ein paar Tipps für mich?

Ich bin übrigens 19, und färbe meine Haare nicht.

LG und schonmal Danke im Voraus!

Antworten
PVlsüsc#hbiesxt


Hol dir eine zweite Meinung von einem anderem Arzt

Hashimoto wird bei vielen Frauen zu spät entdeckt.

Ich weiß von einer Frau, die 10 Jahre von einem Arzt zum anderen ging,

bis endlich mal ein Arzt die richtige Diagnose hatte.

h9owto4saveYalixfe


Viele Dank für deine Antwort!

Da hast du wohl recht - nur mir ists schon richtig peinlich zum Arzt zu gehen - komm mir ja selber vor wie ein Hypochonder bzw wie eine Verrückte.

Das ist ja richtig heftig!

KSle!ineH>eQxex21


Hört sich verdächtig nach Hashimoto an. Eine familiäre Häufung gibt es sehr wohl. Nur weil noch keine Gene bekannt sind und keine Erbgänge innerhalb der Familien erkannt werden können, heißt das nicht, dass es nicht vererbt wird!

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