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Dauernd völlig erschlagen und keine Ursache zu finden.

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- Meine Schilddrüsenwerte müsste ich zu Hause mal heraussuchen, aber ich glaube, das waren nur so die "normalen", die der Hausarzt halt so nimmt. Wie gesagt, die nimmt mich da eh nicht so ernst. Aber müsste ich nicht bei einer Unterfunktion auch Probleme mit dem Gewicht haben?

Nein, das ist von Person zu Person unterschiedlich. Nicht alle Symptome einer Erkrankung müssen tatsächlich auftreten.

Ich habe ganz sicher eine Unterfunktion und habe, egal ob nun behandelt oder unbehandelt, Probleme damit zuzunehmen und nicht umgekehrt.

- Den Blutdruck hab ich vergessen zu erwähnen. Der ist bei mir immer so 130-80, oder so ähnlich, was anscheinend auch ganz gut ist laut Arzt.

- Ausschlafen am Wochenende bekomme ich nur bedingt hin. Im Grund wache ich nach genau 7,5 bis 8 Stunden auf, auch ohne Wecker. Ganz oft auch zu meiner normalen Aufwachzeit morgens um 6 Uhr, aber da kann ich am Wochenende auch gut wieder einschlafen. Wenn ich mich zwinge, mehr zu schlafen, also 10 Stunden und mehr, dann werde ich den ganzen Tag nicht mehr richtig fit. Deswegen muss ich nach acht Stunden aufstehen, sonst ist der ganze tag dermaßen im Eimer

Ich hab aber auch schon überlegt, ob ich mal ne Schlafkur bräuchte. Ich hab sogar allen Ernstes extra versucht, mich bei meinem Mann anzustecken, weil ich gerne mal gezwungen wäre, ne Woche im Bett zu verbringen und einfach mal zu Schlafen was das eug hält!!!

Bringt der Schlaf denn überhaupt eine Besserung? Bist du direkt nach dem Aufstehen doch noch etwas frischer? Oder bleibt die Müdigkeit den gesamten Tag über gleich?

Wie würde ich das denn angehen? Zum Hausarzt gehen und darum bitten, eine Therapie zu beginnen wegen Müdigkeit, geht denn so was? (Und was, wenn es das nicht ist, merkt man das auch irgendwann)?

Für eine Therapie beim Psychologen brauchst du deinen Hausarzt nicht. Wenn keine psychische Ursache erkennbar ist, dann wird man dir das auch mitteilen.

Ui, schon wieder so viel geschrieben… ich hoffe ich habe alles beantwortet. Mir helfen auch diejenigen sehr, die schreiben, dass es ihnen ähnlich geht. Da hab ich wahrscheinlich auch ein ganz klein wenig eine unrealistische Einstellung, denn während der Arbeitswoche ist müde sein bestimmt völlig normal. Ich möchte es nur irgendwie nicht so wirklich hinnehmen und kann mir nicht vorstellen, dass das schon immer so war. Nur weil "alle" müde sind, ist das doch nicht gesund – oder? *grübel* Und in welchem Ausmaß ist denn überhaupt noch "normal"...

"Müde" ist so ein schwammiger Begriff, da stellt sich jeder etwas anderes drunter vor. Jeder meint jeden Tag völlig übermüdet zu sein, krankheitsbedingte Müdigkeit ist allerdings ein viel größeres Leiden als diese normale Alltagsmüdigkeit. Es ist eben eine konstante Erschöpfung gegen die (erstmal) nichts hilft.

nTulli8&pr_iesexmut


Ich finde, da sind widersprüchliche Angaben zum Schlaf in deinen Beiträgen, daher - vielleicht noch mal aufdröseln? WIE lange schläfst du jetzt wirklich jede Nacht: X Stunden am Stück, oder X Stunden mit Unterbrechungen (macht gesamt X)? Du schriebst was von mal 4, mal 7, mal 9 und dass du auch stundenlang grübelst.

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EBV verläuft in Schüben und hat immer mindestens ein halbwegs spezifisches weiteres Symptom (Gelenkschmerzen bspw)

Also ich persönlich hatte damals keine weiteren Symptome außer der extremen Müdigkeit. Ich würde das abchecken lassen, geht ja ziemlich leicht und schnell, dann weiß man es wenigstens, auch wenn man in diesem Fall nicht viel machen kann. Mir hat es jedenfalls geholfen zu wissen, was hinter der Müdigkeit steckt (und vor allem, dass es nicht die Psyche ist, denn meiner Erfahrung nach wird man schnell in diese Schublade gesteckt, auch wenn körperliche Ursachen noch gar nicht vernünftig ausgeschlossen wurden).

Xyenobxine


Meine Frauenärztin brachte mich dann auf Vitamin D. Getestet, ja ich hab einen Mangel. Behoben (allerdings noch ohne 2. Testergebnis), Sommerurlaub hinter mir, trotzdem kein Unterschied.

Wenn Dein Mangel stark ist, dann kriegst Du den nicht mit einem Sommerurlaub behoben.

Ich hab ähnliche Beschwerden wie Du, bei mir wurde ein starker Mangel festgestellt und jetzt substituiere ich das Vitamin D per Tabletten. Hat man Dir welche verschrieben?

S6ilvQerfiqsh198x4


Hey,

also, ganz kurz noch.

zum Schlaf:

meistens schlafe ich 7 Stunden, von 23:30 bis 6:30.

Aber es kam in den letzten 3 Jahren natürlich auch mal vor, dass es nur 4 Stunden waren, oder auch 10. Ich habe für mich keinen supergroßen Unterschied festgestellt.

D.h. doch, in der Mobbingzeit, als ich viel gegrübelt habe - genauso wie in der *frisch verliebt-Zeit*, als ich nachts andere Dinge zu tun hatte :-) , da kamen eben über längere Zeit unter 6 Stunden Schlaf zustande, und da war ich noch mehr erledigt - was ich wieder normal finde, daher zähle ich solche Ausnahmezustände eher nicht mit hier.

Aktuell grübel ich nicht und wache meistens auch nicht nachts auf. Außer eben mal um 6.30 Uhr oder so, am Wochenende für max. fünf Minuten ;-)

Ich bin morgens für 1 bis 2 Stunden "wach" (richtig wach ist das nicht), dann wieder totsterbensmüde. Auch am Wochenende. Wenn ich mein Powernapping (ich wache nachmittags tatsächlich ohne Hilfsmittel nach genau 20 Min auf) mache, dann bin ich wieder für 2 bis 3 Std. leistungsfähig. Also, zumindest bekomme ich dann meinen Sport und Haushalt geschafft. Ab 23.00 Uhr komme ich dann wieder aus dem Gähnen nicht mehr raus.

EBV sagt mir grade so gar nix, daher werd ich mich da mal einlesen zu.

Das Vitamin D hab ich zunächst mit Tabletten a 5.000 IE, danach mit Tropfen 10.000 IE am Tag behandelt über mehere Wochen. Zusätzlich kam der Sommerurlaub und der ü30-Sommer. In Deutschland nutze ich auch kaum Sonnenschutz, da ich eh nicht rot werde. Natürlich bei (längeren) Sonnenbädern im Schwimmbad schon, ansonsten lieber Feuchtigkeitscremes. Aber auch hier hab ich drauf geachtet, mich nicht beim kleinsten Sonnenstrahl direkt von oben bis unten einzucremen, eher erst so nach einer halben Stunde. Alles zusammengenommen sollte der Mangel minimiert oder behoben sein, das werde ich auch noch testen lassen.

So, bin auf dem Sprung, ich gucke nachher noch mal. :-)

Und zu Hause hab ich dann auch die Schilddrüsenwerte.

Z:wacxk44


Selbst, wenn Dein Vitamin D-Speicher jetzt gefüllt wäre, wirst Du wieder in einen Mangel rutschen, wenn Du nicht bei einer täglichen Erhaltungsdosis bleibst, z.B. von etwa 2.000 I.E.

Tipp zum Kaffee: Probier's doch mal mit Espresso. Ich war früher schon nach einer Tasse Kaffee hibbelig. Symptom durch Espresso verschwunden, vermutlich wegen der kurzen Durchlaufzeit, die zu einer geringeren Extraktion des Kaffeepulvers führt.

Zvwac<k4L4


Und zu den SD-Werten im voraus: Denk daran, dass ab einem TSH von 2.5 aufwärts das Risiko für unerfüllten Kiwu und FG steigt.

Aznti5goxne


EBV sagt mir grade so gar nix, daher werd ich mich da mal einlesen zu.

(Silverfish1984)

Die Links dazu hast du ja auf Seite 1 bekommen.

Es kann viele Ursachen haben, das macht es ja so schwierig. %-|

S9ilvGerfipsh1c984


Danke euch :-)

Mir kam leider ein krankes Haustier dazwischen, daher melde ich mich erst jetzt. Heute komme ich dann mal etwas arg spät ins Bett :-/

Meine Werte TSH vom

07.12.11 1,08

15.09.14 3,01

Ist das irgendwie bemerkenswert, dass der sich so erhöht hat, oder gibts da "normale Schwankungen"?

Mehr wurde nicht gemessen.

EBV sagt mir jetzt doch was :-) Nächste Woche bin ich eh wieder bei meiner Frauenärztin, ich werde sie drauf ansprechen. Natürlich kann es so viele Ursachen geben, aber für mich sind es auch immer wieder kleine Hoffnungen, vielleicht doch was tun zu können :)^

m1i4ri8x0


Also der TSH von 2014 ist zumindest erhöht. Bei deinen Symptomen würde ich sicherheitshalber schon nochmal zum Hausarzt gehen und Schilddrüsenwerte nehmen lassen. (TSH, FT3, FT4). Ich hatte bei Diagnose der Unterfunktion einen TSH von 3,3.

A9ntuigo>nxe


15.09.14 3,01

Finde ich auch erhöht - neuere Grenzwerte gehen von einem TSH-Wert bis 2,5 als normal aus.

Deswegen würde ich fT3 und fT4 bestimmen lassen. Möglichst auch noch SD-Antikörper.

ANntigyoxne


Schwankungen gibt es. Im Sommer ist er eher etwas niedriger als im Winter.

Spilvper2fi]sh1984


Hallo zusammen,

tut mir leid, dass ich so lange nichts von mir hab hören lassen. Es geht grade mal wieder drunter und drüber bei uns...

Was bisher geschah:

Ich war bei meiner Frauenärztin und habe erneut mein Leid geklagt. Sie hat mich sehr gut verstanden, meinte das ginge vielen Frauen so. Sie empfahl mir jetzt eine Vitamin B - Kur. Angeblich machen das mittlerweile viele, auch sie selbst, um wieder ein bisschen mehr Power zu bekommen. In dieser Aufbauspritzenkur ist hochdosiertes Vitamin B1, B6, B12, D und C in passender Kombination gemischt. Vielleicht auch noch irgendwas, das hab ich mir nicht alles gemerkt.

Angeblich merkt man nach der 2. Spritze schon eine deutliche Besserung. Vier soll ich insgesamt bekommen, eine einmal die Woche.

Gestern war die dritte dran... leider muss ich sagen, bis auf höllische Schmerzen im Hinterteil den ganzen Tag lang merk ich bisher nix. Ganz im Gegenteil, ich baue immer mehr ab. Vielleicht eher, weil es auf den düsteren Winter zugeht.... aber egal, die eine schaff ich auch noch, dann kann ich wenigstens sagen, ich hab's versucht.

Wegen der Schilddrüse soll ich unterstützend Selen und Zink nehmen, evtl. bringt das schon eine Besserung. Das hab ich zwar gekauft, aber noch nicht genommen, damit ich erst mal die Wirkung der Spritze abwarten kann.

Momentan geht es mir echt dreckig. Am Sonntag wollte ich Joggen gehen - keine 10 Minuten konnte ich laufen, dann musste ich abbrechen. So fertig war ich ewig nicht mehr, noch vor ein paar Wochen bin ich 45 Minuten am Stück gelaufen.... Montag war ich wieder im Gymnastikkurs, aber auch nicht fitter. Was muss die Trainerin von mir halten, wenn ich ständig am Gähnen bin... :|N

Letzte Woche hatte ich ein langes Wochenende und hab mich mal 4 Tage lang nur erholt. Fast nur geschlafen und nur das nötigste gemacht, dafür Wellness, mal ein heißes Bad und so was. Hat auch nix gebracht. Nur hänge ich jetzt trotz langem Wochenende mit dem Haushalt hinterher ... :=o

Scheint wohl so, als müsste ich doch noch mal zur Hausärztin. Das ist aber auch echt dämlich zur Zeit. Eigentlich würde ich mir gerne eine neue Ärztin suchen, aber solange wir noch keine neue Wohnung gefunden haben, möchte ich auch nicht wechseln. Dann suche ich mir lieber jemanden, wenn ich weiß, wo genau es hin geht...

Und zu meiner aktuellen traue ich mich nicht. Ich war ja schon mal bei ihr, wegen der Müdigkeit und um die letzten Blutwerte zu besprechen - aber alles, was sie eben sagte, war, dass ich mehr Sport machen soll.

Und dann hat sie mir eine Überweisung zum Kardiologen gegeben - weil ich meinte, dass ich nicht durchschlafen kann sondern ab und zu, bei lauten Geräuschen, hoch schrecke und dann vor lauter Herzklopfen nicht wieder einschlafen kann. ":/ Das Problem hab ich aber damit gelöst, dass ich meinen Mann aus dem Schlafzimmer verbannt habe. Jetzt hustet der nachts nimmer so laut und ich schrecke auch nicht mehr auf und schlafe tatsächlich durch.

Trotzdem traue ich mich jetzt nicht zu der Ärztin, weil ich ja sozusagen nicht auf sie gehört hab und zum Kardiologen bin... (und weil ich das immer noch total dämlich finde und nicht das Gefühl habe, dass mir überhaupt helfen können würde).

Gibt es denn noch einen anderen Arzt, der diesen EBV Schnelltest machen kann?

Und kann ich einfach so, ohne Überweisung, zu einem Schilddrüsen-Facharzt gehen, oder macht das ohne Absprache mit dem Hausarzt eher keinen Sinn?

Vielen Dank euch noch mal und liebe Grüße.

KPleinePHexxe21


Und kann ich einfach so, ohne Überweisung, zu einem Schilddrüsen-Facharzt gehen, oder macht das ohne Absprache mit dem Hausarzt eher keinen Sinn?

In Deutschland kannst du einfach so zum Endokrinologen. Ohne, dass dein Hausarzt etwas davon wissen muss. Du hast freie Ärztewahl, also nutze diese auch!

Ich würde dir den Endokrinologen auch dringend ans Herz legen, denn das was du beschreibst, hört sich wirklich nach einer manifesten Hormonstörung an.

Dass dich deine Hausärztin nicht ernst nimmt, ist traurig und ein Grund zum wechseln. Hast sie denn wenigstens mal Blutdruck gemessen?

Zxim


Jetzt ist das so, dass ich früher ein sehr sportlicher Mensch war. Krafttraining, Joggen, Fahrrad fahren, das war so meins.

hab ich früher auch öfter gemacht, manchmal hats mir gutgetan, hat besser als Kaffee gewirkt.

Bin mit einigen Leuten gähnend zum Training gegangen und nachher eher energiegeladen nach Hause.

Nach ein par Jahren hat da eher die Lust daran nachgelassen, irgendwie bin ich ein bisschen auf der Suche, und weiss nicht genau wonach.

Ich hab nur bemerkt, dass bei allzuhäufigem Training Verkürzungen und Verspannungen auftreten.

Momentan gehts mir am besten, wenn ich abwechselnd verschiedenes mache, beispielsweise am "Sportplatz Wien" konnte man im Park jeden Tag was anderes ausprobieren, einige Tage lang.

Andererseits sind mir grade jetzt schon eine Qi gong-Stunde und eine Stunde Ismakogie (eine milde Art (Wirbelsäulen)gymnastik) pro Woche manchmal schon zu stressig.

Vielleicht ists schwierig, von viel Bewegung wieder zu einem "normalen" Lebensstil wieder zu finden.

Hab mal von einer Extremsportlerin gelesen, die alleine den Atlantik überquert hat oder sowas ähnliches und dann beim Interview erzählt hat, dass sie wochenlang zuhause anschliessend rumgelegen ist.

So arg ists bei mir sicherlich nicht aber vielleicht gibts einen gewissen "Regenerationsbedarf", auch wenn man (noch) nix merkt an Knochen, Gelenken und dergleichen.

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