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Krankenhaus verlassen ohne Entlassungspapiere

t>he reaKl nxoki


Ich hab letztes Mal auch nach Erhalt des Entlassungsbriefs noch gewartet. Ich musste ja schließlich 10 € bezahlen, da konnte ich doch wenigstens das Mittagessen noch mitnehmen. ]:D

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DAS habe ich auch schon gebracht. Abholung war eh noch unterwegs und es gab wirklich leckeres Essen. ]:D

oAth&ell0o


Bei Entlassung aus stationärer Behandlung ohne vorläuf. Entlassungsbrief kommt es auf die evtl. neue Diagnose bzw. neue Therapie und Dosierung neuer Medikamente an - manchmal erlebe ich, dass Patienten oder deren Angehörige in der Praxis aufschlagen - berichten lange von der stationären Diagnostik und neuen Therapie und erwarten, dass ich dann alles weitere telefonisch kläre.........grrrr....Bei weniger spektakulären Entlassungsdiagnosen und Therapievorschlägen kann sicher ein paar Tage auf den endgültigen Entlassungsbericht warten.

Bei den gerne Freitag Mittag praktizierten Klinik-Entlassungen bekommen die Patienten idR. oft auch die für das WE notwendigen Tabletten von Hand abgepackt mit. Definitiv abmelden sollte sich jeder Patient von Station schon, so einfach das Krankenhaus verlassen ist - wie oben gesagt - nicht gut - auch wennn Wartezeiten über eine Stunde nicht aktezabel sind.

T\i]mbaAtuku


Shojo

Bei der Vorstellung, fast vier Stunden ohne Buch irgendwo einfach nur so rumzuhängen, ist mir ganz schlecht geworden. ;-D

Ja, Warten ist so ziemlich die bekloppteste (Un)Tätigkeit, die man sich vorstellen kann. Als ich letztes Jahr aus dem Krankenhaus entlassen wurde, habe ich auch knapp 3 Stunden auf den Brief gewartet. Man weiß bereits am Vortag von der Entlassung, packt also morgens direkt nach dem Frühstück seine Sachen ... und dann läuft man den Flur rauf und runter bis das Linoleum auf den Estrich durch ist. Dem Personal ist das ziemlich Latte, denke ich, denn deren Tag läuft normal weiter. Das nächste Mal, das ist mein fester Vorsatz, packe ich nicht um sieben. Dann besetze ich mein Bett, das die Schwestern ja gerne für den nächsten Patienten vorbereiten würden, schließlich ist es meins, solange ich noch nicht tatsächlich entlassen bin, dann werde ich mindestens alle halbe Stunde nach einer Schwester klingeln und irgendwas brauchen, also voll lästig werden, und dann mal sehen, ob das eine Veränderung bewirkt. ;-D


Peddi

Das Blöde ist, dass die Ärzte wirklich viel tun müssen. Sie können nichts dafür. Nützt einem in dem Moment nichts, aber ist so.

Am Arbeitsaufkommen der Ärzte liegt es nicht unbedingt. Aber dass sie nichts dafür können stimmt. In meinem Fall hatte dir Ärztin den Brief sehr früh morgens fertig diktiert. Es lag daran, dass das Schreibbüro nicht aus dem Quark kam. Wahrscheinlich Käffchen, Schwätzchen, etc. und dann keine Zeit, einen Brief zu tippen.

b4eetle&juicxe21


Wie oft hab ich selbst erlebt das die fertigen Entlassbriege auch schon in den Kurven liegen... (wenn es standard ist wird ganz früh diktiert und nur noch werte dazugetragen oder Ergebnisse)... was dann fehlte war irgendeine Blutentnahme und das Kürzel des lieben Docs....

Man saß also da und durfte dem Pat leider den Brief so noch nicht geben, aber so war er schon 2 tage fertig ;-)

S`eveVn.of.N-ine


Es lag daran, dass das Schreibbüro nicht aus dem Quark kam. Wahrscheinlich Käffchen, Schwätzchen, etc. und dann keine Zeit, einen Brief zu tippen.

Oder daran, daß die Schreibdamen zuerst die Briefe für diejenigen tippten, die mit fertig gepackter Tasche fest wie eine Wanze auf dem Bett sitzen und alle halbe Stunde nach der Schwester klingeln. :-X ;-D

Wenn in dem Arztbericht irgend etwas dringendes für den Hausarzt steht, also beispielsweise welche verschreibungspflichtigen Medikamente man ab morgen zu nehmen hat, dann sollte es schon im eigenen Interesse sein, daß man auf den Brief wartet.

Andere Folgen gibt es nicht.

D=ieKruexmi


Es lag daran, dass das Schreibbüro nicht aus dem Quark kam. Wahrscheinlich Käffchen, Schwätzchen, etc. und dann keine Zeit, einen Brief zu tippen.

Oder daran, daß die Schreibdamen zuerst die Briefe für diejenigen tippten, die mit fertig gepackter Tasche fest wie eine Wanze auf dem Bett sitzen und alle halbe Stunde nach der Schwester klingeln. :-X ;-D

na, das sind ja tolle Vorurteile, und irgendwie etwas einfältig...... in unserer Klinik gab es im Schreibdienst derart drastische Personalkürzungen, dass wir zum Teil 4-6 Wochen auf einen diktierten Brief warten-- daher tipseln zum Teil die Ärzte die Briefe schon selbst.

qXuaNck`sallbterexi


Es lag daran, dass das Schreibbüro nicht aus dem Quark kam. Wahrscheinlich Käffchen, Schwätzchen, etc. und dann keine Zeit, einen Brief zu tippen.

Du hast Fingernägel lackieren vergessen. %-| Im Ernst, es ist ja okay, gelegentlich ein Späßchen (Fortsetzung der Dimi­nu­tiv-Reihe) mit Klischees zu machen, nur klang es bei Dir nicht danach. DieKruemi hat schon ganz gut beschrieben, wie die Situation oft wirklich aussieht.

TKimbaWtukxu


DieKruemi

na, das sind ja tolle Vorurteile, und irgendwie etwas einfältig...... in unserer Klinik gab es im Schreibdienst derart drastische Personalkürzungen, dass wir zum Teil 4-6 Wochen auf einen diktierten Brief warten-- daher tipseln zum Teil die Ärzte die Briefe schon selbst.

Das glaube ich sofort. Personalkürzungen unter dem Dach von Profitoptimierung sind fast überall Ursache für Engpässe und andere Mängel. Genau darum müssten möglichst viele Patienten die Stationen terrorisieren, dann ändert sich vielleicht was. Leider sind die Angestellten dann die ersten unschuldigen Opfer des Terrors. Aber an die wirklich Schuldigen kommt der Patient ja nicht heran, also geht es nur über diesen Umweg.

TziSmboatuQku


quacksalberei

DieKruemi hat schon ganz gut beschrieben, wie die Situation oft wirklich aussieht.

Das hat sie. Und jetzt soll der Patient die Situation als "gottgegeben" hinnehmen oder was?

Mnucguxet


Meine Briefe sind stets am Tag vor Entlassung fertig

Ich bemühe mich jeden Tag meine Briefe zu aktualisieren, dass wenn es überraschend zu einer Entlassung/Verlegung kommt nur noch Kleinigkeiten zu ergänzen sind

Entlassungen am Wochenende werden somit bereits Freitag fertig in das entlassfach gelegt, Medikamente für das Wochenende mitgegeben

Bei Entlassungen zum Wochenende wird dem Hausarzt der Brief vorher zugefaxt, so dass Medikamente bereits rezeptiert werden können

Schreibe alle Briefe selbst, der Unterschied zwischen vorläufigem und endgültigem Brief besteht in der Regel nur noch in der Ergänzung von ausstehenden Befunden

TAimbaytuxku


Muguet

Sehr vorbildlich und es zeigt, dass es ja doch geht. :)^

MEuguxet


Ach ja, ich bin kein Streber - denke nur pragmatisch/effektiv/produktiv

Durch gewissenhaftes arbeiten mach ich mir die Sache somit einfach leichter

Mit der täglichen Dokumentation der Therapie/Diagnostik ist es nur ein geringer Zeitaufwand diesen gleichzeitig im arztbrief zu erfassen

q9uackcsaDlber}exi


Das glaube ich sofort. Personalkürzungen unter dem Dach von Profitoptimierung sind fast überall Ursache für Engpässe und andere Mängel. Genau darum müssten möglichst viele Patienten die Stationen terrorisieren, dann ändert sich vielleicht was. Leider sind die Angestellten dann die ersten unschuldigen Opfer des Terrors. Aber an die wirklich Schuldigen kommt der Patient ja nicht heran, also geht es nur über diesen Umweg.

Nein, es geht auch anders. Wenn die Patienten, die unzufrieden sind, sich bei der Geschäftsleitung der Klinik über die Gesamtsituation (also nicht "Schwester sowieso hat dasunddas, Arzt sowieso hat hierundda") beschweren würden, brächte das eher was, als "die Station zu terrorisieren". Das bedeutet natürlich einen gewissen Aufwand, aber mit Station terrorisieren bewirkst Du eher, dass zurückterrorisiert wird.
Wie schrieb Shojo so schön:

Leiden ja alle unter der Unterbesetzung und dem Stress, sitzen also quasi im gleichen Boot.

qiuack7sPalbeQrei


Meine Briefe sind stets am Tag vor Entlassung fertig

Ach ja, ich bin kein Streber - denke nur pragmatisch/effektiv/produktiv

Durch gewissenhaftes arbeiten mach ich mir die Sache somit einfach leichter

Ja. So handhabe ich das auch, und das funktioniert auch fast immer. Aber erstens hat nicht jeder Arzt eine so stark ausgeprägte pragmatische Ader bei diesem Bürokratiezeug und kann dennoch ein sehr guter Arzt sein, zweitens ist das teilweise auch von der jeweiligen Klinik/Abteilung und der aktuellen Personalsituation abhängig.
Ich möchte auch gar nicht herunterspielen, dass es selbstverständlich auch blöde Ärzte/Pfleger gibt, denen es relativ egal ist, ob ein Patient ewig wartet. Mir ist einfach wichtig, dass ein gewisses gegenseitiges (!) Verständnis nicht durch "Terroraktionen" untergeht.

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