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Krankenhaus verlassen ohne Entlassungspapiere

SLhLoj(o


Mir ist einfach wichtig, dass ein gewisses gegenseitiges (!) Verständnis nicht durch "Terroraktionen" untergeht.

Jupp. Mellimaus und Benutzername001 mögen einander verdient haben, aber ich werde trotzdem niemanden so behandeln, wie einer der beiden es verdient hat, solange es möglich ist, dass ich es mit einer Kruemi, Sunflower oder Quacks zu tun habe, der ich damit unrecht täte.

Swunfal'ow<er_x73


@ Timbatuku:

Ja, Warten ist so ziemlich die bekloppteste (Un)Tätigkeit, die man sich vorstellen kann. Als ich letztes Jahr aus dem Krankenhaus entlassen wurde, habe ich auch knapp 3 Stunden auf den Brief gewartet. Man weiß bereits am Vortag von der Entlassung, packt also morgens direkt nach dem Frühstück seine Sachen ... und dann läuft man den Flur rauf und runter bis das Linoleum auf den Estrich durch ist. Dem Personal ist das ziemlich Latte, denke ich, denn deren Tag läuft normal weiter. Das nächste Mal, das ist mein fester Vorsatz, packe ich nicht um sieben. Dann besetze ich mein Bett, das die Schwestern ja gerne für den nächsten Patienten vorbereiten würden, schließlich ist es meins, solange ich noch nicht tatsächlich entlassen bin, dann werde ich mindestens alle halbe Stunde nach einer Schwester klingeln und irgendwas brauchen, also voll lästig werden, und dann mal sehen, ob das eine Veränderung bewirkt.

Ja, Warten ist saublöd und ohne Buch würde es mich - wie Shojo - wahnsinnig machen.

Aber Dein hier geschilderter Strategie ist unfein. Die Zimmer müssen gemacht werden, die Betten müssen desinfiziert werden. Die nächsten Patienten kommen ggf. schon und werden och an dem Tag operiert, wollen also "ihr" Bett haben und sich einrichten. Sinnloser Terror ist das Letzte, was Stationspersonal braucht. Es gibt nämlich Leute, die echte Hilfe brauchen. Ich habe zumindest verdammt gelitten, wenn ich nicht mal alleine auf's Klo konnte und dann doch einige Zeit warten musste.

@ Muguet:

Waren meine bei geplanten Entlassungen auch. Aber wenn das Schreibbüro (1,5 Stellen für eine Klinik mit 100 Betten und regem Patientenwechsel) hinterherhinkt oder der Oberarzt zwei Stationen abdeckt und schon 60 Briefe liegen hat, obwohl er auf Pausen und alles verzichtet: Dann ist da ein Nadelöhr.

Und grundsätzlich muss ich zu meiner stationären Zeit sagen: Ich habe meine Tagestermine nicht selber gemacht. Wir hatten sehr viele Notaufnahmen und weitere Dramen im Tagesgeschäft. Pflichtdokumentation lief, aber meine Entlassberichte, wo ich auch Ergebnisse anderer Bereiche einfließen lassen musste, habe ich alle NACH Feierabend geschrieben. Dann, wenn keine Termine mehr eingeplant waren, ich also mal 15 Minuten auf EINE Sache verschwenden konnte. Und v.a. in Ruhe denken konnte. Ein Entlassbericht bei mir umfasste 2-3 Seiten Text, und damit meine ich Text von mir und nicht Laborbefunde, die man einfach anhängt.

Vorgabe der Klinik war auch: Kurzentlassbrief (Aufenthalt, Medikation, kurzer Verlauf, Entlassungsmodalitäten und Absprachen) sofort (klappte); ausführlicher Brief "innerhalb 4-6 Wochen". War kaum zu schaffen. Wie auch. Bei Verantwortung für 10-15 Patienten und 5-9 Entlassungen pro Woche.

@ quacksalberei:

Mir ist einfach wichtig, dass ein gewisses gegenseitiges (!) Verständnis nicht durch "Terroraktionen" untergeht.

Ich habe es bei Kollegen oft als problematisch empfunden, wenn die so taten, als ob alles geht. Und es nicht funtionierte. Ich habe dann auch ggü. Patienten auf Personalmangel, Engpässe etc. hingewiesen und eben nicht so getan, als ob in der Klinik alles perfekt ist. Gut, ich konnte mich zurücklehnen und zumindest sagen, dass die Patientenversorung an sich stimmte. Aber es hinter den Kulissen halt knirschte. Tat mir nicht weh, aber die Patienten wussten dann, dass man nicht Däumchen dreht oder sie ärgern will. Aber da gibt's solche und solche. Die, die alles schlucken, Die, die auf Erklärungen mit Verständnis reagieren. Und die, die einfach meckern wollen. Dass ich dann z.T. den Rüffel einstecken musste, die Klinik "schlechtzureden"... tja...

Letztlich bin ich froh, aus dem rein stationären Bereich raus zu sein. Mir fehlte da auch in meinem Arbeiten ein gewisser Freiraum. Wenn man sich ständig gegenüber Controlling und Krankenkassen rechtfertigen muss, warum Patient X noch eine Woche bleiben soll, warum man 2x mit dem Patienten gesprochen hat, warum man es gewagt hat 50 statt 30 Minuten zu reden: Das macht mürbe. Mich macht mürbe, ständig an den Bedürfnissen des Patienten vorbeizuarbeiten. Wenn Angehörige 100 km anfahren, dann rede ich halt nicht nur 30 Min. mit denen, wenn der Bedarf länger ist. Ging aber immer von meiner Freizeit ab. Faustregel bei uns: 30 Stunden-Stelle = 40 Stunden in der Klinik. Volle Stelle = 50 Stunden. Und das in einem Berufsfeld, wo ich - anders als die Ärzte - keine Nacht- u. Wochenenddienste machen musste. Bei ansonsten relativ identischen Kernaufgaben (mit Ausnahme Medikamentenverordnung).

Naja, und ich habe genug Erfahrungen mit der Patientenseite - und gelernt, dass Freundlichkeit und Offenheit sowie Kommunikation eine Menge bringen.

MAuguext


Ich arbeite sehr gerne in der Klinik, ich arbeite sehr strukturiert und mit einem eingespielten Team Nacht die Arbeit auch bei größerem Stress viel Spaß

Meine Briefe ( Therapie und Verlauf ohne Befunde/Laborwerte) umfassen aufgrund einer meist hohen liegedauer auch häufig mehrer Seiten

Gerade weil die Patienten häufig komplexe Krankheitsverläufe mit Komplikationen mit sich bringen ist dabei eine gewissenhafte Pflege des arztbriefes sehr wichtig

Ich muß zugeben mir fiese Art der Arbeitsweise auch erst aneignen mußte, doch heute gehört es dazu wie das tägliche 3x Zähneputzen

Ich will und möchte glaubwürdig und verlässlich wirken, diesen Anspruch habe ich selbst an meine Arbeit und bin ich meinen Patienten schuldig

D^ie%Kruemxi


Nein, es geht auch anders. Wenn die Patienten, die unzufrieden sind, sich bei der Geschäftsleitung der Klinik über die Gesamtsituation (also nicht "Schwester sowieso hat dasunddas, Arzt sowieso hat hierundda") beschweren würden, brächte das eher was, als "die Station zu terrorisieren". Das bedeutet natürlich einen gewissen Aufwand, aber mit Station terrorisieren bewirkst Du eher, dass zurückterrorisiert wird.

Das Problem liegt selten bei der Klinikleitung. Die Wurzel des Übels ist das DRG-System, das "neue" Abrechnungssystem, das darauf ausgerichtet ist, dass durch die unzureichende Vergütung ärztlicher Leistungen / Krankenhausleistungen Krankenhäuser wegen Unfinanzierbarkeit schließen und es weniger Krankenhäuser in D geben wird. Etliche KHS haben bereits geschlossen bzw wurden von den Trägern geschlossen, einige wurden privatisiert und nun wird das Personal wie Zitronen ausgepresst, andere befinden sich noch im Todeskampf. Es ist politisch gewollt, dass es eine Reduktion der Krankenhausbetten geben soll, das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus kalkuliert die "Preise" der Krankenhausleistungen, die dann die Kassen zahlen. Anhand der Bilanzen der Krankenkassen sieht man, wo die Überschüsse bleiben--bei den Kassen, nicht bei den Kliniken, die dann ggf in neue Geräte, Modernisierung ets investieren könnten....aber ach, ich schweife ab, der ausstehende Arztbrief ist nur eines von vielen Symptomen.....

qruac^kszalkbexrei


Das Problem liegt selten bei der Klinikleitung. Die Wurzel des Übels ist das DRG-System, das "neue" Abrechnungssystem, das darauf ausgerichtet ist, dass durch die unzureichende Vergütung ärztlicher Leistungen / Krankenhausleistungen Krankenhäuser wegen Unfinanzierbarkeit schließen und es weniger Krankenhäuser in D geben wird.

Klar. Das ist ein Hauptproblem. Aber gerade nach der Privatisierung von Kliniken kommt die Geschäftsführung eben auch mehr in die Verantwortung. Und das ist definitiv die bessere Stelle für Unmutsäußerungen von Patienten als Ärzte/Pfleger, die Letzteren bekommen das sowieso häufig genug hautnah mit.

D6ieKruvem+i


Man kennt halt nie im Einzelfall die Gründe. im Falle des TE war es an einem Sonntag, die Unterschrift des ( Ober-?) -Arztes fehlte. In unserer Abteilung sind am Wochenende 3 Ärzte in der Klinik, an diesem Wochenende verbrachten sie 7 Stunden im OP, um einem Notfall seine abgetrennte Hand zu replantieren. Dass von ihnen keiner mal schnell aus dem OP rennt, um einen Entlassungsbrief zu unterschreiben, ist verständlich. Das sollte dann eben dem wartenden Patienten so mitgeteilt werden, damit er weiß, wieso er wartet, oder eben für sich entscheiden kann, zu gehen und den Brief später abzuholen / per Post zu bekommen.

Aber ich habe auch Verständnis für die wartenden Patienten. Mir ging es mal ähnlich, ich wartete auf den Entlassungsbrief als Patient, war in einer Klinik 300km von daheim und hatte durch das Warten schon 2 Züge verpasst. Aber es war eben auch Wochenende, ich dachte daran, wie es in unserer Klinik läuft und übte mich in Geduld--bis ich den Oberarzt im Stationsflur traf und er mir freudestrahlend erzählte, er hätte meinen Brief schon längst unterschrieben! Da bin ich dann doch etwas ungehalten geworden und fragte ihn, was ich denn tun müßte, um ihn auch zu erhalten um endlich nach Hause fahren zu können......

TMimbaItuku


Sunflower_73

Aber Dein hier geschilderter Strategie ist unfein.

Nicht unfeiner als den Patienten unnötige Wartezeiten zuzumuten. Es ist doch im Prinzip ganz einfach: Papiere gegen Bett. Bis zur Aushändigung der Entlassungspapiere bin ich [...] Patient des Krankenhauses und als solcher habe ich doch wohl auch Anspruch auf ein Bett. Seine Sachen zu packen und auf dem Flur zu warten ist somit ein Entgegenkommen. Wenn dieses Entgegenkommen mit stundenlangen Wartezeiten gedankt wird, muss man sich nicht wundern, wenn es kein Entgegenkommen mehr gibt.

Tgimba@tuku


DieKruemi

Es ist politisch gewollt, dass es eine Reduktion der Krankenhausbetten geben soll,

Wer und was steckt dahinter? Wer hat ein vitales Interesse und einen Nutzen daran?

Szeven_.of!.Ninxe


Gerade eben bemerke ich, daß Deine Ankündigung, Du würdest das Bett so lange besetzen, bis Du den Arztbrief in den Händen hälst, gar kein Witz war. :-/

Bis zur Aushändigung der Entlassungspapiere bin ich [...] Patient des Krankenhauses und als solcher habe ich doch wohl auch Anspruch auf ein Bett.

Als Jurist hättest Du gerade ein fettes Problem, denn diese Aussage ist falsch. Zum Thema Entlassung aus dem Krankenhaus lies bitte [[http://www.dpsb.de/wp-content/uploads/2012/06/GP_Infoblatt-Nr.16.pdf hier.]]

D=ieKrRuexmi


Wer und was steckt dahinter? Wer hat ein vitales Interesse und einen Nutzen daran?

Deutschland ist sehr weit vorne in der Operationsstatistik. Daraus kann man entweder folgern, dass es hier besonders viele Menschen mit Operationsindikationen gibt oder aber, dass zu viel operiert wird bzw zu schnell, bevor alle konservativen Wege ausgeschöpft sind. Und die Diagnose "Sie sind eben nicht mehr der jüngste und haben Ihr Leben lang hart gearbeitet; das ist nun mal der Lauf der Dinge, dass Ihnen jetzt xy schmerzt. Sowas nennt sich Verschleiß" akzeptiert kaum jemand. Ferner kann man natürlich auch diskutieren, ob über 90-jährige noch komplexe Operationen am Herzen "brauchen", wenn sie dadurch zwar ihr Leben dezent länger behalten, aber ihre Selbständigkeit verlieren und im Pflegeheim landen. In Deutschland hat man für komplexe Diagnostik kaum Wartezeit- in England z.B. sieht das ganz anders aus. Letzten Endes kann es auch sehr viel Sinn machen, Kompetenzen im Krankenhäusern zu bündeln, d.h. weniger, aber spezialisiertere Häuser zu haben, als in jeder Kleinstadt ein "mittelmäßiges" Haus zu haben, dass alles anbietet. Ok, die Fahrwege gerade für Angehörige wären länger.

Viele Kliniken sind auch nicht komplett ausgelastet, d.h. eine teure Infrastruktur wird vorgehalten und nicht optimal genutzt. Um diese kleinen Häuser "voll" zu kriegen, werden gelegentlich unnötige Eingriffe vorschnell vorgenommen, unnötig Patienten stationär aufgenommen, die man auch ambulant hätte versorgen können etc. Medizin ist nunmal auch ein Wirtschaftsfaktor. Ich persönlich denke, dass die "Contras" des neuen Abrechnungssystems überwiegen, was fast jeder tut, der im Klinikbereich arbeitet, aber es gibt auch genügend "Pros"--die allerdings eher außerhalb des Klinikalltags zu finden sind.

s`unshi~ne83


Bei mir lief es immer so, dass ich noch bis zum Erhalt der Papiere im Zimmer bleiben durfte. Gab dann oft sogar noch Mittagessen für mich. Ist wohl auch eine Sache des Umgangstons. Ich habe zB angeboten in der Teeküche zu warten wie es viele machen. Naja als Stammpatient ist das vielleicht auch etwas anderes.

TUimb8aptuxku


Seven.of.Nine

Als Jurist hättest Du gerade ein fettes Problem, denn diese Aussage ist falsch. Zum Thema Entlassung aus dem Krankenhaus lies bitte [[http://www.dpsb.de/wp-content/uploads/2012/06/GP_Infoblatt-Nr.16.pdf hier.]]

Auch als Nichtjurist lasse ich mich gerne über meine fetten Probleme aufklären. Wo in deinem verlinkten Leitfaden steht, dass ich bis zum tatsächlichen Zeitpunkt der Entlassung (=Aushändigung der Papiere bzw. Erklärung, dass die Papiere nachgeschickt werden und ich das Krkhs. verlassen darf) keinen Anspruch auf mein Bett habe?

Tcimb3at]uku


DieKruemi

Du hast sehr aufwendig geantwortet, bist aber auf den wesentlichen Punkt meiner Frage nicht eingegangen.

Wer steckt dahinter? Wer hat ein vitales Interesse daran, Krankenhausbetten abzubauen?

Und eine neue Frage wirft dein letzter Beitrag auf:

Medizin ist nunmal auch ein Wirtschaftsfaktor.

Liest sich ein bisschen wie Kanzlerins "alternativlos" oder wie ein Gott gegebenes Naturgesetz. Aber warum müssen wir Medizin, besser: medizinische Versorgung der Bevölkerung, wirtschaftlichem Optimierungswahn aussetzen? Warum können wir nicht stattdessen die medizinische Versorung anbieten, die die Bevölkerung vor Ort braucht?

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Wenn man ausreichend Bücher einpackt kann man das lässig aussitzen falls es denn wichtig ist. Wieso sollte ich den überarbeiteten Leuten da das Leben noch schwerer machen?

DieKruemi

Die eigentliche Frage ist doch ob eine medizinische Versorgung sich rechnen muss oder eine Gemeinschaft auch einfach nur was kosten darf oder?

D3ieAKrRuemAi


DieKruemi

Die eigentliche Frage ist doch ob eine medizinische Versorgung sich rechnen muss oder eine Gemeinschaft auch einfach nur was kosten darf oder?

naja, irgendwem kostet sie ja etwas, denn Krankenhäuser verursachen nunmal Kosten. Und die Krankenkassen haben ja derzeit Überschüsse, d.h. die Beitragszahler zahlen mehr, als in die Medizin investiert wird. Es würde völlig reichen, wenn das Geld, das die Beitragszahler einzahlen, auch in den Kliniken UND in der medizinischen Forschung ankommen würde, und nicht anderweitig von den Kassen verbraten werden würde. Ich persönlich finde das derzeitige System krank.....

Du hast sehr aufwendig geantwortet, bist aber auf den wesentlichen Punkt meiner Frage nicht eingegangen.

Wer steckt dahinter? Wer hat ein vitales Interesse daran, Krankenhausbetten abzubauen?

Und eine neue Frage wirft dein letzter Beitrag auf:

Medizin ist nunmal auch ein Wirtschaftsfaktor.

Liest sich ein bisschen wie Kanzlerins "alternativlos" oder wie ein Gott gegebenes Naturgesetz. Aber warum müssen wir Medizin, besser: medizinische Versorgung der Bevölkerung, wirtschaftlichem Optimierungswahn aussetzen? Warum können wir nicht stattdessen die medizinische Versorung anbieten, die die Bevölkerung vor Ort braucht?

bei mir rennst du offene Türen ein......und ich gebe ja nur neutral die Fakten wieder, wie ich sie aus meiner beruflichen Sicht sehe und nicht eine Wertung, ob ich das gut finde.

die Politik und die Kostenträger (Kassen) haben das "vitales Interesse", um deine Frage zu beantworten, denn das DRG-System ist ja nicht vom Himmel gefallen, sondern wurde in Deutschland bewußt eingeführt--obgleich es in anderen Ländern schon nicht funktionierte.

Und ja, die Frage ist halt, haben wir nicht ein Überangebot, wird mehr angeboten, als die Bevölkerung braucht, wenn in D mehr operiert wird, als in den allermeißten Ländern Europas?

zu dem Punkt "Medizin ist ein Wirtschaftsfaktor", auch da gebe ich nur meine leicht resignierte Wahrnehmung wieder. Wie sonst sollte ich es erklären, weshalb seltene Erkrankungen nicht sehr beforscht werden und man kaum Forschungsgelder dafür bekommt? Die Pharmaindustrie interessiert es nicht, da die Forschung zu fördern, weil der potentielle "Kundenstamm" an Medikamenten ja zu klein ist, da lohnt es sich eher, den 500ten Blutdrucksenker auf den Markt zu bringen......das an seltenen Erkrankungen eben nur mache leiden und daran sterben--was soll ich dazu sagen?

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