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Viele Symptome - Ärzte seit Jahren ratlos

HiavQaldxan hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich stelle mich erst mal kurz vor. Mein Name ist Florian, ich bin 30 Jahre alt und wie manch einer dem Namen schon entommen hat, männlich :-) .

"Früher", was bedeutet meine ganze Jugend sowie den Großteil meines Erwachsenenlebens (bis vor einigen Jahren noch), habe ich sehr viel Alkohol getrunken, geraucht und diverse Drogen konsumiert - dies wollte ich nur der Vollständigkeit halber erwähnen, falls es relevant für meine Symptomatik sein sollte. Seit nun mehr 2 Jahren bin trinke ich im Zuge des Lebenswandels keinen Alkohol mehr, bin Nichtraucher und nehme auch ansonsten keinerlei Substanzen zu mir.

Auf der Liste der Symptome steht aktuell:

- Sehr starke Entzündung der Hals- Rachen und Nasenschleimhäute.

Abstrich beim HNO ergab keinerlei Pilzinfektion oder bakterielle / virale Erreger. Auf dem Testergebnis stand nur "Wachstum der physiologischen Rachenflora", was auch immer das heisen mag. Die HNO Ärztin sagte mir nur ich solle meine Schleimhäute pflegen - das ich 2 mal täglich eine Nasendusche mache, tat nichts zur Sache... Ich habe lediglich Nasen und Augensalbe mit Dexpanthenol verschrieben bekommen sowie Lutschtabletten gegen Heiserkeit um die Rachenschleimhaut zu befeuchten.

Auch das ich ihr sagte das dieser Zustand nun schon 2-3 Jahre anhält und tendenziell schlimmer wird, änderte nichts - Privatrezepte (!) in die Hand gedrückt und heim geschickt.

- Andauernde und über den Tag schwankende Rötung der Wangen.

Meist gegen Abend wird es immer schlimmer, der komplette Wangen und Augenbereicht brennt. Und mit "Rötung" meine ich nicht etwa ein leichtes rot - gerade gegen Abend sieht es aus als hätte ich einen extrem schlimmen Sonnenbrand auf den Wangen. Morgen gehts nach 3 Monaten Terminwartezeit endlich zum Dermatologen, vielleicht weis der ja endlich mal was.

-Ununterbrochen entzündete Augen.

Die selbe Diagnose wie auch vom HNO: mir wird die Entzündung bestätigt, ist aber ratlos wo sie herkommen soll. Befeuchtende Augentropfen bekommen, die rein gar nichts helfen.

-Extreme Müdigkeit.

Selbst wenn ich 8 Stunden durchgeschlafen habe, was zugegeben sehr selten ist, bin ich maximal 2-3 Stunden später schon wieder so müde das ich mich zu einem 30-60 minütigen Nickerchen hinlegen muss. Dies kann sich mehrfach über den Tag verteilt wiederholen.

-Oft das Gefühl schlecht Luft zu bekommen. Ich muss mich auch sehr oft räuspern. Es gab vor längerer Zeit mal einen Lungenfunktionstest der scheinbar ok war, da der Hausarzt diesen nicht mehr erwähnte - den Wunsch nach einer Röntgenaufnahme der Lunge wurde mir aber bisher verwehrt.

-Schwitzattacken. Dabei läuft mir der Schweiß zwar nicht in Strömen runter aber es ist sehr unangenehm und wird von starkem Unwohlsein begleitet. Fast immer in Kombination mit den roten Wangen und dem Brennen selbiger und der Augen. (Beide brennen latent den ganzen Tag, nur die Intensität schwankt)

-Immense Zunahme an Dehnunsstreifen obwohl ich seit geraumer Zeit weder zu- noch abnehme.

Innerhalb von 10 Monaten bildeten sich allein am Oberarm 15 Zentimeter lange Einrisse. Hatte beim Arzt nach Cushing gefragt - Ultraschall und Blutbild beim Nephrologen ergab kein Nebennierenkarzinom und 24 Stunden Urin war unauffällig.

Allgemein fühle ich mich sehr schwach und zu nichts in der Lage. Selbst zu Fuß einkaufen im 1.5 Kilometer entfernten Supermarkt ist nicht mehr möglich. Zur Zeit wiege ich 103 Kilo auf 1.82 und habe eine "mittlere" Steatosis diagnostiziert bekommen. Die Leberwerte gehen aber tendenziell Richtung Normlität und sind nur noch leicht erhöht.

Mein Hausarzt hat mich nun zum Neurologen überwiesen, bei dem ich diese Woche vorstellig werde. Laut Hausarzt wäre ja alles nur die Psyche. In meinen Augen ist das einfach eine Ausrede weil er nicht eingestehen mag das er nicht weis was los ist. Durchaus wird mein Wohlbefinden durch die Psyche beeinträchtigt, ich bin wohl leicht depressiv und auch eine sozio sowie angoraphobie würde ich mir laienhaft selbst diagnostizieren.

Jedoch können einfach nicht all diese Symptome auf eine Depression zurück zu führen sein, zumindest halte ich dies für unwahrscheinlich.

Mittleweile habe ich die meisten Fachärzte durch und die Odysee dauert nun schon mehrere Jahre - mit Verschlechterung von Monat zu Monat. Auch Borrellie wurden ausgeschlossen, wobei der Test aber ergab das ich immer noch persistierende Antikörper habe. Ebenfalls wurde niemals eine Borrelliose behandelt, da ich bis zu meiner Lebensumstellung niemals zum Arzt ging.

Wenn es jemandem ähnlich geht / ging oder ihr Vorschläge habt was ich machen könnte - ich bin wirklich für jede Idee offen. Ich habe bestimmt auch noch einiges vergessen, was ich aber noch hinzufügen werden. Wenn etwas unklar ist, fragt einfach, dann werde ich die nötige Info schnellstmöglich tippen.

MfG Flo

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